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Übersicht > Elektronik > Elektrische Zahnbürste > Dentasonic MH-921 S

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Sehr gutes Putzergebnis

Nachteile:
Anfangs Probleme mit Zahnberührungen




Mein kleiner Vibrator
Bericht wurde 6999 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 3 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Hallo lieber Leser.

Es geht hier also um meinen Vibrator.

Nein, nicht was Ihr schon wieder denkt. Damit meine ich doch meine Zahnbürste, die beliebt nämlich zu vibrieren. Aber dazu später mehr.

Ich gehöre zu der Gruppe Menschen, die eine natürliche Abneigung gegen Zahnarztbesuche entwickelt haben. Das einzig schöne an meinen Zahnarztterminen sind die Zahnarzthelferinnen. Um also so wenig wie möglich in der Horizontalen unter diversen Folterwerkzeugen zu verharren, putze ich mir meine Beißerchen regelmäßig.
Aber irgendwie macht Zähneputzen keinen Spaß, also habe ich beschlossen, mir eine elektrische Zahnbürste zu kaufen. Immerhin soll eine elektrische Zahnbürste ja viel besser putzen als eine normale.

Ich gehe also in ein Elektrozahnbürstenfachgeschäft und kaufe mir nach einer Empfehlung des Elektrozahnbürstenfachverkäufers eine "Rowenta Dentasonic".

Die Rowenta Dentasonic hat mich durch ihre elegante Optik schon im Regal beeindruckt. (natürlich hat die Überzeugungskraft des Verkäufers ihr übliches getan)
Der Griff besteht aus stumpfem Aluminium. Das sieht sehr gut aus, ist aber, wie sich später herausstellt, nicht besonders handlich, weil nicht griffig genug.
Am Griff befinden sich zwei edel anmutende Schalter. (An/Aus)
Aus dem Griff ragt die Schwingachse heraus, die mit dreierlei Aufsätzen bestückt werden kann.
Eine Wandhalterung und Ladestation, sowie ein Behälter für die Aufsätze gehört ebenfalls zum Lieferumfang.

Doch was ist nun das besondere an dieser Zahnbürste?

Diese Zahnbürste vibriert! Das heißt, der Bürstenkopf wird nicht, wie bei anderen Bürsten üblich, durch eine oszillierende (halbdrehung links/rechts) bewegt, nein, er vibriert. Bei Rowenta nennt man das "High Speed Microtation". Ganze 28.000 mal in der Minute bewegt sich der Bürstenkopf von vorn nach hinten, natürlich nur Micromilimeterweise. Was hätte mein Schatz durch Zweckentfremdung für eine Spaß damit, wenn .... aber das gehört nicht hierher...

Im ersten Moment ist es ein komisches Gefühl, wenn der kleine runde Bürstenkopf meine Zähne putzt. Das Zahnfleisch kribbelt unangenehm. Diese Gefühl verfliegt aber nach 1-2 Tagen regelmäßigen Bürstens.
Durch das geringe Gewicht und den idealen Schwerpunkt, liegt die Zahnbürste sehr gut in der Hand.
Der kleine Bürstenkopf sorgt dafür, daß selbst unter Brücken problemlos geputzt werden kann. Immer schön um die Ecken und durch den schlanken sehr langen Aufsatz, schön tief rein.
Mancher Mitmensch mag den Bürstenkopf für zu hart halten, ich aber habe schon vorher harte Bürsten benutzt und empfinde es nicht als Nachteil.
Also nicht alles so ernst nehmen, denn beim Putzen merkt man von den angeblich harten Borsten nichts.

Ach ja, es gibt eine sehr, sehr unangenehme Nebenwirkung. Immer wenn die Zahnbürste bei laufendem Betrieb an die Zähne kommt (nicht die Borsten), hat man das Gefühl, der Zahnarzt setzt den Bohrer an. Man sollte also, vorausgesetzt natürlich man ist kein Masochist und liebt 28.000 kleine Hammerschläge auf die Zähne, Vorsicht walten lassen beim Putzen. Aber nach 2-3 Tagen hat man auch gelernt, nur mit dem Bürstenkopf über die Zähne zu gleiten und dann macht es richtig Spaß. Es gibt jedoch für diese Tatsache einen Stern weniger in der Bewertung.

Bedingt durch die hohe Schwingfrequenz, benötigt man nach Angaben von Rowenta nur noch 1 Minute um die Zähne zu Putzen! Was für ein Fortschritt für naturfaule Menschen wie mich. Da kann ich doch gleich die eingesparten 3 min in dooyoo investieren. (Wer von euch putzt wirklich 4 min.?)
Nach einer Minute leuchtet dann auch ein rotes Leuchtband am Übergang vom Griff zum Putzaufsatz, um mir zu signalisieren, daß die Zähne sauber sind.

Ich bin begeistert von der Technik. Die Zähne sind nach 1 min. genauso sauber wie nach 4 min. mit der Handzahnbürste und ich muß mich nicht mehr anstrengen.
Durch das vibrieren der Bürste, bleibt meinem Schatz auch der Anblick eines sabbernden Partners beim morgentlichem Zähneputzen erspart.

Für die Dentasonic gibt es drei verschieden Aufsätze.
Da wäre der normale Bürstenkopf, wie ihn jeder kennt.
Dazu kommt der Zahnseideersatz, genannt "interfloss-Clip". Hierbei ist die Zahnseide in einen Bügel gespannt.
Als dritten Aufsatz bekommt man den "microbrush-Clip". Der reinigt mit einer Borstenspitze den Zahnfleischrand.
Man muß natürlich nicht immer alles verwenden, daß ist jedem selbst überlassen.
Anfügen möchte ich nur, daß die Borstenspitze vom microbrush eigentlich zu groß ist. Die Aufgabe wird vom normalen Bürstenkopf ebensogut erledigt. Eigentlich wollte ich nur sagen, daß das Teil zu groß für normale Zahnzwischenräume ist.

Da der Aufsatz wie ein Zahnarztinstrument gebogen ist, kann man sogar noch wählen, wie man den Bügel des interfloss-Clip, die Borstenspitze des microbrush-Clip oder den normalen Bürstenkopf anbringt. Also kann man selber wählen, ob die Bürste nach links oder rechts gebogen ist.

Das Wechseln der Aufsatz-Clip´s ist sehr einfach. Man muß nur einen Ring am unteren Ende vom Aufsatz anheben und schon kann man selbigen von der Schwingachse nehmen.
Es sind zu meinem Erstaunen sehr viele dieser Aufsätze im Lieferumfang enthalten. Ich glaube 10 von jedem, bin aber nicht mehr sicher.
Das Reinigen ist ebenso ein Kinderspiel. Einfach unter Wasser halten.

Nun mag mancher sagen, eine Bürste, die so stark schwingt, die muß doch laut sein.
Aber nicht doch! Diese elektrische Zahnbürste ist deutlich leiser, als die von meinem Sonnenschein. Diese Zahnbürste hört sich nicht nach Elektromotor an, nein, die summt ganz, ganz leise.

Ich möchte noch ein Wort zum Dauerbetrieb des Gerätes verlieren.
Ich lade die Zahnbürste derzeit alle 3Wochen über Nacht auf. Mehr ist bei der kurzen Putzzeit nicht nötig.
Nach Beendigung des Vorgangs leuchtet wieder der rote Leuchtstreifen um den Ansatz zum Putzaufsatz.
Damit ist diese Zahnbürste sogar für einen längeren Urlaub geeignet.

Natürlich hat diese Bürste auch einen Auflagestreifen auf der Rückseite, damit sie nicht wegrollt, wenn sie denn abgelegt wird.

Alles in allem bin ich absolut begeistert von diesem Kauf, auch wenn der Preis nicht gerade der günstigste ist.
Ich halte diesen Preis bei all dem Komfort und der Putzleistung für gerechtfertigt, auch wenn ich mir nun die Zahnpasta bei Aldi kaufen muß.
OK, der microbrush-Clip wird von mir nicht benutzt und der Nachschub an Aufsätzen wird bestimmt nicht billig, aber daß ist bei Aufsätzen billigerer Bürsten nicht anders.
Ich jedenfalls habe mir den Mercedes unter den Zahnbürsten gekauft, mein Schatz fährt Astra und ist jetzt neidisch.


Und wenn Ihr jetzt immer noch nicht 179,- für eine neue Bürste ausgeben wollt, dann gebe ich euch noch einen Ausspruch mit auf den Weg, der mir über den schmerzlichen Verlust des Gelde hinweg geholfen hat:

"Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.
Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, daß Sie eingehen, etwas hinzurechnen.
Wenn Sie dies tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres mehr zu bezahlen."
Quelle: John Ruskin



Achja, mein Zahnarzt hat meine Zahnbürste auch für gut befunden. Und wenn er doch mal wieder bohren muß, übe ich vorher zu Hause, indem ich mir die Zahnbürste ohne Aufsatz auf meine Zähne drücke...aua...



In diesem Sinne, gut Putz, euer goedefeld (Kariesfrei seit 8 Jahren)


Geschrieben am: 14. Sep 2001, 13:12   von: goedefeld



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