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Übersicht > Beauty > Körperschmuck > Pircing

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
sehr unauffälliges Piercing, sehr schmerzlos, sehr schnelle Abheilung

Nachteile:
für mich keine




Lippenbändchenpiercing - Lache ich jetzt häufiger???
Bericht wurde 2828 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

So...nach fast einem Monat wird's mal wieder mehr als Zeit mich hier mal wieder blicken zu lassen, und eine neue Meinung zum Besten zu geben.

Nun...so einige Leutchen in meinem Freundeskreis wissen es ja sicherlich: ich stehe nun mal auf Tatoos und Piercings.
Aber eines möchte ich gleich klarstellen, auch hier gefällt mir nicht alles. Tatoos und Piercings nett und in Maßen plaziert finde ich, an mir selbst und auch bei anderen sehr anziehend und ästhetisch, was ich allerdings dann mehr als abstoßend empfinde, sind Leute, die aus sich ein laufendes Bild machen, oder kein Körperteil mehr zu finden ist, der nicht irgendwie durchstochen ist.
Sicherlich, ich akzeptiere es auch, wenn jemand sich auf diese Weise „verschönert“...aber mein Fall ist das nun doch nicht.

Hätten wir das also erstmal geklärt...ich denke mit meinen 3 Tatoos und, Moment, laßt mich mal nachzählen...fünf Piercings liege ich noch im Rahmen der Ästhetik. Sicherlich nicht im Ästhetik-Bereich jedermanns...aber nun ja, es mag ja auch nicht jeder blondgefärbte Haare, oder?

Jetzt möchte ich aber mal loslegen, und Euch über mein jüngstes Piercing, einem Lippenbändchen-Piercing erzählen.


Warum überhaupt?
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Nun...gute Frage. Warum überhaupt?
Erst Mal wie gesagt, finde ich Piercings unheimlich schön, und ich habe ja auch schon an so manchen Körperstellen welche, und schon die ganze Zeit nagte in mir der Gedanke, das ich eben noch eines möchte. Ich habe schon Piercings in Bauchnabel, Zunge, Ohrknorpel und Nase...soviele Stellen die für mich in Frage kommen gibt es nicht mehr für mich. Denn Intimpiercings finde ich nicht gerade so toll (außerdem hätte ich riesige Angst vor dem Stechen), und auch Brustwarzenpiercings finde ich, zwar bei Männern unheimlich erotisch, bei Frauen und vor allem bei mir selbst finde ich es nicht so der Hit.

Was mir noch unheimlich gut gefällt sind Lippenpiercings, kommt aber für mich, als Büro-Angestellte und Verkäuferin wegen der Kunden schon mal nicht in Frage.
Also sollte es mal wieder was einigermaßen unauffälliges sein. Den Gedanken hatte ich schon lange im Hinterkopf sitzen, und als ich mich dann vor drei Monaten von meinem Freund trennte, war in jeder Hinsicht für mich Zeit für etwas Neues angesagt. Und so ließ ich meinen Körper kurz nach der Trennung eben durch ein drittes Tatoo(übrigens befindet sich dieses im Nacken) und dieses Lippenbändchen-Piercing verschönern.

Was ist ein Lippenbändchen-Piercing?
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Nun...sagt ja an sich schon alles. Es handelt sich um das kleine Lippenbändchen das sich am oberen Kiefer zwischen Lippe und Zähne befindet.
Ein kleiner Ring wird dort angebracht, der mit einer kleinen Kugel zusammengehalten wird. Idealerweise liegt diese Kugel dann schließlich da, wo die Schneidezähne anfangen. Meine Kugel ist eine durchsichtige Kugel, es gibt allerdings auch flache Kugeln, mit Straßsteinchen. Ich fand diese durchsichtige Kugel am schönsten, da sie sehr unauffällig ist. Bei der Straß-Kugel hatte ich irgendwie das Gefühl, als ich sie mir hinhielt, ich hätte eine silberne Plombe mitten auf dem Zahn, und das fand ich nicht so toll. Übrigens...tagsüber ist diese kleine Kugel durchsichtig...aber in der Disco im UV-Licht, da leuchtet sie ganz leicht lila!
Wenn ich rede sieht man es eigentlich kaum, lediglich wenn mir jemand mal ein Lächeln oder ein Lachen entlockt (naja...was heißt entlocken...eigentlich tu ich das recht häufig) kann man die Kugel sehen.
Den Ring sieht man eigentlich kaum.
Alles in allem würde ich mal sagen ein recht unauffälliges und schönes Piercing!

Auswahl des Studios
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Nun...da hatte ich es leicht. Ich mußte mich nicht mehr groß umsehen, denn für mich hatte ich sozusagen schon lange mein „Piercing-& Tatoo-Studio meines Vertrauens“ gefunden.
Allerdings, wenn man mit dem Gedanken spielt sich ein Piercing zuzulegen, und bisher keine Erfahrung hat mit Studios in der Umgebung, der sollte sich wirklich gut informieren vorher und das Studio auch unter die Lupe nehmen.
Denn Reinheit ist hier das oberste Gebot!
Mein Studio sieht zwar im Eingangsbereich nicht gerade „vertrauenerweckend“ aus, denn dort sind unzählige Photos von Tatoos und Piercings aufgehängt, Totenschädel aus Plastik verschönern die Glasvitrinen, eben so...wie man sich ein „klassisches“ Studio vorstellt.
Aber das wichtige ist dann sicherlich der separate Piercing- und Tatoo-Bereich. Und wenn man hier seine Nase mal reinsteckt, dann kommt man sich eher vor, als hätte man soeben eine Zahnarztpraxis betreten
Denn wie gesagt: Sauberkeit sind das oberste Gebot beim Piercen und Tätowieren! So wird auch mit sterilen Einwegnadeln gestochen, sowie ist es selbstverständlich, das der Piercer Handschuhe zu tragen hat und die Instrumente und der Schmuck vorher sterilisiert werden.
Nun...allerdings nur Sauberkeit verspricht noch lange keinen guten Piercer. Am besten ist, man hört sich einfach mal im Bekanntenkreis um, so habe ich es damals auch gemacht, und habe mir dann 2 Studios angesehen, bis ich mich für meines entschied.
Mittlerweile höre ich schon ein freundliches „Hallo Nicky“ wenn ich ins Studio komme. Und das ist für mich auch wichtig...das die Leute, die mich hier „quälen“ auf mich einen sympathischen Eindruck machen, denn schließlich sollte man zum Piercer bzw. zum Tätowierer schon sowas wie Vertrauen haben!


Es ist soweit...es geht ans stechen
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So...hätten wir es also soweit geschafft. Das Studio ist gefunden, und nun geht's ans gepierct werden.
Ich muß zugeben...auch wenn ich das schon einige Male mitgemacht habe, immer wieder habe ich Angst davor wenn ich auf dem Stuhl sitze, und der Piercer seine Instrumente zurechtlegt.
Ist wohl so wie beim Zahnarzt, obwohl es doch im Grunde nie schlimm ist, immer wieder habe ich Angst davor.
Mag sich jetzt vielleicht so mancher fragen: Wieso läßt sie sich piercen, wenn sie doch Angst davor hat???? Nun...weils im Grunde hinterher immer so ist, das ich sage „Das war ja gar nicht schlimm“.

Und genauso ist es auch beim Lippenbändchen-Piercing.
Ich möchte mal behaupten, das es das bisher schmerzloseste Stechen überhaupt war. Ist ja eigentlich auch nachzuvollziehen, denn in diesem kleinen Hautfetzchen stecken ja eigentlich so gut wie keine Nerven, und ist ja zudem auch noch mehr als dünn. Also hat die Nadel ja keinen großen Weg um ans andere Ende zu gelangen.

Eine Betäubung ist hier meiner Meinung nach wirklich nicht angebracht, denn jede Spritze beim Zahnarzt ist in keinem Fall schlimmer! Wer allerdings doch noch Bedenken hat, der kann sich die Stelle vorher natürlich betäuben lassen. Ich habs bisher noch nie gemacht, tapfer wie ich bin, habe ich bisher alles ohne Betäubung geschafft...aber ich habe mir sagen lassen, das das Zeugs einfach ekelhaft schmeckt!

Das Stechen an sich geht ruck zuck.
Ich mußte etwas mithelfen, bekam ebenfalls einen Handschuh übergestülpt, und hob meine Lippe etwas an. Denn der Piercer brauchte ja schließlich beide Hände. Ich kam mir schon etwas bescheuert vor, war bestimmt nich so der Nonplus-Ultra-Anblick. Aber egal.

Mit der Einwegnadel wird nun ganz schnell das Lippenbändchen durchstochen, was wirklich nur ein ganz kurzer Stich war, und ich habe eigentlich glaube ich nicht mal gezuckt. Mit der Einwegnadel wird gleichzeitig ein kleines Plastikröhrchen angebracht, welches sich beim Zurückziehen der Nadel dann schließlich im Lippenbändchen befindet.
Dieses Röhrchen wurde dann mit einer kleinen Zange dementsprechend gekürzt, das der Piercer den Ring darin einfädeln kann und somit beim Herausziehen des Röhrchens der Schmuck schließlich da ist wo er hin soll.
Was dann folgt, nämlich das Einsetzen der Kugel...wie schnell das geht hängt sicherlich von der Geschicklichkeit des Piercers ab. Bei mir ging auch das sehr schnell, und ich verspürte eigentlich nur ein leichtes Ziehen.
Eine Bekannte von mir hatte da nicht soviel Glück, deren Piercer mußte schon recht lange mit der Kugel herumfummeln, bis er sie endlich im Ring angebracht hatte. Das stelle ich mir dann nicht so sonderlich angenehm vor.

Aber wie gesagt...wenn der Piercer Erfahrung hat, wird das ganze Ruck Zuck und ohne Schmerzen von der Bühen gehen!


Die Pflege
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Was natürlich sehr wichtig ist ist die entsprechende Pflege des Piercings. Wobei die Pflege dieses Piercings recht unproblematisch ist.
Ich mußte eben mindestens 2 mal täglich mindestens eine Minute mit Listerine spülen. Sowohl nach jeder Einnahme von Speisen, Getränken, und am besten natürlich wäre es auch nach jeder Zigarette (muß ich aber gestehen...habe ich nicht gemacht, denn sonst müßte ich den ganzen Tag mit einer Flasche Mundwasser rumlaufen). Manche Studios empfehlen auch Salzwasser oder Kamilosan-Lösung...was ich einfach widerwärtig finde.
Ich habe durch mein Zungenpiercing die Erfahrung gemacht, das Beta-Isodona Mundspül-Lösung eigentlich geschmacklich die beste Variante ist, und beide Male hat sich nichts entzündet, und alles ist bestens abgeheilt.

Die Abheilung an sich funktioniert sehr schnell. Nach nur einer Woche war eigentlich alles vorbei, und bemerkte ich bis dahin ab und zu mal ein leichtes Ziehen wenn ich irgendwie beim Essen etwas blöd an das Piercing kam, war dies nach einer Woche ebenfalls vorbei.
Es schwillt nichts an, und behindert auch in keinster Weise beim Reden, Essen usw.

Etwas Übung erfordert anfangs das Zähneputzen! Natürlich war ich anfangs mehr als vorsichtig dabei, aber mittlerweile ist es so, als wäre da schon immer ein Ring gewesen, und er stört auch gar nicht mehr!
Was auch interessant war, das erste Mal als ich in einen Apfel gebissen hatte...aber das sind alles Dinge, an die man sich sehr schnell gewöhnt, und irgendwann kann man sichs gar nicht mehr vorstellen, wie es war, ohne das Piercing.

Nun...da gibt es aber auch noch andere Dinge als Zähneputzen oder Äpfel Essen...mein erstes Kusserlebnis mit dem neuen Piercing war natürlich auch anfangs etwas ungewohnt.
Ach ja...das Küssen sollte man vielleicht in den ersten beiden Tagen etwas sein lassen. Zumindest sollte man gar so stürmische Küsse wohl sicherlich vermeiden...aber dann...do what ever you want!

Abstoßung des Schmucks
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Ich habe es schon öfters gelesen, das es gerade bei diesem Piercing häufig der Fall sein kann, das dieses regelrecht abgestoßen wird, bzw. langsam herauswächst.
Das liegt dann sicherlich nicht an der Unfähigkeit des Piercers. Wenn dem der Fall ist, dann einfach abheilen lassen, und beim zweiten Mal, dürfte das eigentlich nicht mehr passieren.
Ich hatte allerdings in dieser Hinsicht keinerlei Probleme. Mein Ring sitzt immer noch da wo er anfangs gesessen hat!

Der Preis
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Ich habe für mein Piercing incl. Stechen 80,- DM gezahlt. Die Preise schwanken sicherlich hierbei von Studio zu Studio. Auch kommt es natürlich darauf an, was für einen Schmuck man sich einsetzen lassen möchte.



Fazit
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Alles in allem bin ich immer noch total begeistert von dem Piercing, und habe es noch keinen Moment bereut.
Bisher habe ich eigentlich in meinem Bekanntenkreis nur positive Resonanz erhalten, aber das wichtigste ist ja wohl, das es mir gefällt!

Mag sein, das ich nun noch häufiger als vorher lache...??? Damit man es sieht...aber das ist ja auch nur ein Vorteil! ;o)

Und sollte das eines Tages nicht mehr der Fall sein...Piercings haben ja den großen Vorteil, das sie nicht für immer sind. Dann eben raus damit. Aber ich habe mich schon so daran gewöhnt, und möchte es, ebenso wie meine anderen Piercings einfach nicht mehr missen! Es gehört mittlerweile einfach zu mir!


Geschrieben am: 10. Apr 2002, 13:22   von: Nicky



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