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Übersicht > Health > Kontaktlinsen

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
leichte Handhabung, Kosten halten sich im Rahmen, Tragekomfort

Nachteile:
Sauerstoffdurchlässigkeit bei weichen Linsen




Mein Kontakt mit Linsen
Bericht wurde 5362 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Ich war 13 Jahre alt, als ich das erste Mal bemerkte, dass mit meinen Augen „etwas nicht stimmt“. Die Buchstaben und Zahlen auf der Schultafel „verschwammen“ merklich. Meine Eltern schleppten mich daraufhin zum Augenarzt, der bei mir „Kurzsichtigkeit“ feststellte und mir ein Rezept für eine Brille gab.


Was ist eigentlich Kurzsichtigkeit?

Mein Sohn musste vor Kurzem für einen anstehenden Biotest über das Thema „Fehlsichtigkeit“ büffeln und wollte angesichts der bevorstehenden Ferien die (für einen 14-jährigen stinklangweiligen) Unterlagen zu diesem Thema schon beim Altpapier entsorgen. Habe mir die Arbeitsblätter jedoch mal geschnappt, um mich ein bisschen schlauer zu diesem Thema zu machen, da ich bis dato auch nicht wusste, wie eine Fehlsichtigkeit entsteht.
Viele Nichtbetroffene (die Glücklichen) verwechseln Kurz- und Weitsichtigkeit gerne. Daher eine kurze Erklärung: Der Augapfel der Betroffenen ist zu lang. Daher treffen sich die Lichtstrahlen, die aufs Auge treffen VOR der Netzhaut. Auf der Netzhaut und im Gehirn entsteht kein scharfes Bild. Folge: Man sieht die Gegenstände, die weiter entfernt sind, unscharf und verschwommen. Die Gegenstände, die eine kurze Entfernung zu unserem Auge haben, werden deutlich gesehen.
Bei Weitsichtigkeit ist das logischerweise umgekehrt.
Bei mir verschlimmerte sich die Kurzsichtigkeit leider bis zu meinem 19´ten Lebensjahr bis sie dann bei minus 3,0 Dioptrie „stehen geblieben“ ist. (Dioptrie ist eine physikalische Einheit, die die Werte bezeichnet, um ein scharfes Sehen durch Brille oder Kontaktlinsen zu ermöglichen).


Die verhasste Brille

In den 80´ern war das Modell „Riesenfahrrad“ äußerst „in“. Auch mir wurde so ein Teil verpasst, und ich sah damit aus wie Puck die Stubenfliege. Von Beginn an hasste ich diese Brille und zog diese nur an, wenn ich selbst mit zusammengekniffenen Augen nichts mehr sah. Obwohl ich das Modell immer wieder dann wechselte, wenn sich meine Kurzsichtigkeit verschlimmerte, konnte ich mich nie mit einer Brille anfreunden.
Die Leute, die mich nicht richtig kannten, unterstellten mir Arroganz, weil ich diese nie zurückgrüßte, wenn sie mich in der Stadt sahen (außer wenn sie gerade mal drei Meter von mir entfernt waren). Ich sah sie einfach nicht – hatte ja auch keine Brille auf.

Mein Bruder, der auch kurzsichtig ist, war von einem Tag auf den anderen „brillenlos“ und konnte sogar richtig gut sehen. Er erzählte mir, dass er nun auf Kontaktlinsen „umgestiegen“ ist. Zum einen Teil aus Eitelkeit, zum anderen Teil, weil das für ihn als Sportler unumgänglich geworden war.


Was genau sind Kontaktlinsen?

Kontaktlinsen werden auch Haftschalen (ein etwas veralteter Ausdruck) genannt. Sie liegen dabei direkt auf dem Auge. Man muss zwischen harten und weichen Kontaktlinsen unterscheiden.
Weiche Kontaktlinsen passen sich der Form der Hornhaut an und sind daher sehr komfortabel. Der Nachteil bei weichen Linsen ist, dass man einfach „vergisst“, Linsen zu tragen. Es kann also passieren, dass der Sauerstoffgehalt der Hornhaut nicht ausreichend ist, was zu Schäden des Auges führen kann.
Harte Linsen sind in ihrer Form ziemlich stabil, was zu einem „Fremdkörpergefühl“ im Auge führen kann. Außerdem gehen harte Linsen bei schnellen Bewegungen rasch verloren (gerade für Sportler unpraktisch). Die Pflege ist jedoch wesentlich einfacher, und sie können sogenannte Brechungsfehler ausgleichen.
Dann muss man noch zwischen Tages-, 14-Tages-, Farb-, Monats-, Jahres- und torische/bifokale Linsen unterschieden werden.
Mein Bericht handelt von Monats-Kontaktlinsen.


Mein erstes Mal

Nun wollte auch ich solche praktischen Teile, damit ich die (für mich) blöde Brille endgültig verbannen konnte.
Ich ging zum Optiker meines Vertrauens und äußerte meinen Wunsch. Der gute Mann war, angesichts des zu erwartenden Profits, äußerst erfreut. Er maß die Stärke meiner Fehlsichtigkeit und riet mir zu weichen Monatslinsen. Um auszuprobieren, ob ich mit den Dingern auch zurecht kommen würde, zeigte er mir erst einmal, wie sie eingesetzt werden.
Da er Linsen mit der passenden Dioptrienzahl da hatte, konnte ich das gleich mal ausprobieren. Es klappte auf Anhieb. Dann schickte er mich für eine Stunde in die Stadt, damit ich testen konnte, ob ich überhaupt mit den Linsen zurecht komme. Es war einfach herrlich. Endlich konnte ich SEHEN. Und das sogar ohne Brille. Anfangs war es ein etwas seltsames Gefühl, aber das hatte sich nach wenigen Minuten erledigt.
Natürlich wollte ich die unbedingt haben.
Es handelte sich um Kontaktlinsen mit dem Namen: “Eye Plus Con“


Preis und Packungsinhalt

Für eine Packung bezahle ich 35 €. In einer Packung sind sechs Linsen enthalten. Da ich auf dem linken Auge noch „blinder“ bin, benötige ich logischerweise zwei Packungen, die jeweils auf meine Sehstärke zugeschnitten sind. Also kostet mich der ganze Spaß 70 €. Hinzu kommen noch die Kosten für die Pflegeprodukte zum Reinigen und Aufbewahren der Linsen. Es gibt unterschiedliche Reinigungsprodukte – die meisten kosten ca. 4 €. Die Linsen „schwimmen“ einzeln in einer mit Kochsalzlösung gefüllten Schutzverpackung. Die „Lebensdauer“ einer Linse beträgt einen Monat. Danach sollte man sie gegen eine Neue austauschen. Es kann durchaus passieren, dass eine Linse bereits nach wenigen Tagen „fertig“ ist – das kann z.b. durch einen Riss in der Linse entstehen.
70 € für fünf bis sechs Monate finde ich angemessen.


Die Verpackung

Die Verpackung ist auf der Vorder- und Rückseite in einer silbernen Farbe gehalten. Die Schriftzeichen, sowie die Seiten sind türkis.
Auf der Verpackung kann man lesen, wer der Hersteller (CIBA Vision Corp./USA) ist, und wer die Linsen vertreibt (Die Brillenmacher; Postfach 12 14 52; 68065 Mannheim).
Die Linsen gibt es in folgenden Stärken: minus 10,0 bis plus 5,0 Dioptrien.


Aussehen und Inhalt einer Linse

Die 14,0 mm große/kleine Linse ist formbar (weich), rund (eckig wäre ja auch irgendwie sinnlos), steril und sieht leicht bläulich aus. Auf der Verpackung wird hier von einer „Handhabungstönung“ gesprochen. Vermutlich für solche Dussel wie mich, die das Teil beim Einsetzen oder Herausnehmen ständig ins Waschbecken fallen lassen. Die Linse besteht zu 45% aus Vifilcon A und zu 55% aus Wasser.


Einsetzen, Herausnehmen und Reinigung der Linse

Selbstverständlich ist es ganz wichtig, dass man saubere Finger hat. Gerade bei weichen Linsen ist Hygiene das A und O. Man setzt die Linse auf die Fingerkuppe des Zeigefingers (dabei muss man dabei achten, dass es die richtige Seite der Linse ist – diese ist gewölbt), bewegt diesen Finger in Richtung des Auges und bekommt – wenn es das erste Mal ist – Angst. Wenn diese einigermaßen überwunden ist, setzt man die Linse aufs Auge. Sitzt sie richtig und hat man nicht gerade die falsche Seite erwischt, wird sie automatisch „angesogen“
Das Einsetzen und Herausnehmen ist absolute Gewohnheitssache. Nach kurzer Zeit vergeht das „komische Gefühl“ dabei. Anfangs ist es etwas unangenehm.
Vor dem Schlafen gehen muss man die Linse herausnehmen. Da gibt es wohl unterschiedliche Methoden. Ich drücke die Linse mit dem Mittelfinger der rechten und dem Mittelfinger der linken Hand etwas zusammen. Die Linse liegt dann auf der Fingerkuppe (oder aber wieder im Waschbecken). Man legt sie in ein kleines Aufbewahrungsbehältnis (Auch hier gibt es unterschiedliche Ausführungen) und füllt dieses Behältnis mit der Reinigungsflüssigkeit. Die Linsen sollten mindestens 4 Stunden in diesem Behältnis ruhen.


Ich benutze die Eye Plus Con – Linsen nun schon seit einigen Jahren und bin mehr als zufrieden damit. Oft vergesse ich, dass ich Linsen trage. Nur meine verschmähte Brille, die im Badezimmer liegt, erinnert mich abends daran, die Linsen zu entfernen.
Ich bemerke dieses Fremdkörpergefühl nur dann, wenn irgendwo trockene Luft ist oder wenn mich eine starke Erkältung plagt. Dann entferne ich die Linsen gleich, bevor sich meine Augen entzünden. Das ist schon einmal vorgekommen, und ich durfte (lt. Anweisung meiner Augenärztin) die Linsen zwei Wochen lang nicht tragen.
Die Anwendung und die Reinigung ist inzwischen absolut problemlos. Es gehört zu meiner täglichen Routine.
Ich trage auch nicht mehr in meinen Kalender ein, wann die Linse gewechselt werden muss. Sobald sie anfängt unangenehm zu „ziehen“, werfe ich sie weg und nehme mir die Nächste aus der Packung.
Wenn ich für einige Stunden aus dem Haus gehe, habe ich grundsätzlich eine Ersatzlinse und meine Brille dabei. Es kann durchaus passieren, dass eine Fliege oder ähnliches Getier im Auge verirrt. Dann muss die Linse sofort raus.
Ich trage die Linsen auch beim Schwimmen und Tauchen.

Ich kann „Eye Plus Con“ für alle die empfehlen, die auf ihre Brille verzichten wollen und auch für die, die mit einer anderen Marke keine guten Erfahrungen gemacht haben.

„Eye Plus Con“ sind bei verschiedenen Optikern oder aber auch unter www.halle-optik.de/kontaktlinsen/eye-plus-con/ erhältlich.






Geschrieben am: 08. Jul 2006, 00:20   von: Laylaca



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