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Übersicht > Health > Ernährung

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Der Mensch ist, was er ißt!
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Weltweit kommen die Forscher, die sich mit der Frage der Verlängerung des Lebens beschäftigen, zu der Erkenntnis, daß die richtige Ernährung der Quell der Jugend ist.
Was versteht man unter einer richtigen Ernährung?
* Eine zweckmäßige Ernährung, die den einzelnen Zellen des Körpers nicht nur quantitativ, sondern auch
qualitativ die Nahrung gibt, die sie brauchen.
* Eine ausgeglichene Ernährung, die den Körperzellen die Nährstoffe im richtigen Verhältnis zuführt.
Das, was man im Alter zwischen40 und 60 ißt, bestimmt wesentlich, wie man sich mit 70 und 80 fühlt und wie man dann aussieht. Aber egal, wie alt man ist, fit und gesund sein hängt immer auch mit den Ernährungsgewohnheiten zusammen, und diese sollte man einmal kritisch überprüfen und gegebenenfalls ändern.

Eine Maxime des schwedischen Ernährungsforschers Ragnar Berg lautet: Das Essen muß sich mit Lust verbinden. Es wird ja immer noch viel zuwenig beachtet, daß sich einer der wichtigsten Regulatoren für die menschliche Ernährung im Gehirn befindet eine Art von Appetit und Sättigungszentrum. Gesunde Ernährung geht sicherlich durch den Magen, auf jeden Fall aber beginnt sie im Kopf.
Man sollte Essen deshalb nicht als einen bloßen Sättigungsprozeß oder gar als die Zuführung von Brennstoff für einen unermüdlich arbeitenden Motor ansehen, sondern als einen Genuß. Viele Menschen allerdings vor allem solche, die unglücklich sind suchen in diesem Genuß Ersatz für andere Freuden und essen dann viel zuviel und viel zu fett. Außerdem wird die Nahrung oft zu hastig hinuntergeschluckt, ohne auf Geschmack, Zusammensetzung oder Zubereitung zu achten. Auf diese Art und Weise wird aber nur ein Minimum an Befriedigung des Appetits erreicht.
Richtiger ist, langsam und genußvoll zu essen. Dazu gehört auch, daß man sich am Anblick und am Duft der Speisen freut und jede Hast vom Eßtisch verbannt. Wenn man langsam und ausgiebig kaut, kann man nicht nur den Geschmack der Speisen viel besser wahrnehmen, man kann auch ihre Inhaltsstoffe besser aufschließen und verwerten. Auf diese Art wird man schneller satt und ißt automatisch weniger.
Das Geheimnis eines langen und gesunden Lebens liegt vor allem darin, daß man lernt, intelligent zu essen. Man soll lernen die Speien zu lieben, die ihnen guttun! Das wird um so einfacher, je mehr sie über den Nährwert dieser Speisen, über ihren Gehalt an Vitaminen und Mineralien Bescheid wissen.
Der folgende Überblick, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, sondern lediglich Anregungen und Denkanstöße geben will, möchte ihnen dabei behilflich sein.

Milch
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Der Ernährungsforscher Prof. Kollath ist der Auffassung, daß naturbelassene frische Kuhmilch zu den hochwertigsten Lebensmitteln überhaupt gehört, während er gekochte Milch, konservierte und pasteurisierte Milch sowie Dosenmilch zu den denaturierten Nahrungsmitteln zählt, die nur noch Teilaufgaben im Organismus erfüllen können.
Die Milch enthält auch die meisten Vitamine, darunter Vitamin A für die Sehkraft, Vitamin D für die Knochenbildung und Vitamin B2, B6 und B12 für schöne Haut und gute Nerven. Das eigentliche Geheimnis der Milch sind aber Fett, Eiweiß und Milchzucker. Das Fett in der Milch ist das leichteste, am besten verdauliche Nahrungsfett. Das Milcheiweiß ist besonders hochwertig und wird vom Körper fast vollständig ausgenutzt. Der Milchzucker sorgt für eine gesunde Verdauung, denn ein Teil davon wird durch die Darmbakterien in Milchsäure verwandelt. Diese verhindert Fäulnisbildung im Verdauungstrakt.

Butter
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Als Milchprodukt ist auch die Butter ein besonderes wertvolles Lebensmittel mit vielen Inhaltsstoffen. In der Butter sind zum Beispiel die essentiellen Fettsäuren enthalten, die der menschliche Organismus braucht, aber weder aus Eiweiß noch aus Kohlenhydraten selbst produzieren kann.
Butter ist auch sehr reich an fettlöslichen Vitamin A, D und E. Die Vitamine A und D kommen in ihrer aktiven Form ausschließlich in tierischen Fetten vor, zu denen die Butter ja gehört. Der Organismus braucht diese Vitamine nicht erst umzuwandeln. Auch anorganische Bestandteile weist Butter auf: Kalzium und Phosphor. Beide sind Bausteine für unsere Zähne und Knochen.

Pflanzenöl
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Nach Ansicht der Ernährungswissenschaftler sollen unsere Nahrungsfette reichlich mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten, weil der menschliche Organismus diese Stoffe nicht selbst aufbauen kann. Sie intensivieren den Stoffwechsel und verhindern die Bildung von Schlacken im Körper. Neben der Butter enthalten auch Pflanzenöle diese Fettsäuren.
Sonnenblumenöl, Distelöl und Leinöl haben den höchsten Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Am gesündesten sind kaltgeschlagene Pflanzenöle, die nur durch hydraulische Pressung gewonnen werden. Bei diesem Verfahren bleiben alle Vitalstoffe, vor allem aber das wertvolle Vitamin E und die Polyensäure erhalten. Normale Konsumspeiseöle werden jedoch raffiniert und durch dieses Verfahren zum minderwertigen Nahrungsmittel denaturiert.

Mehl und Brot
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Unser tägliches Brot, das als Weißbrot, Schwarzbrot oder Graubenbrot auf den Tisch kommt, besteht meistens aus Auszugmehlen und ist insofern denaturiertes Brot. Immer wieder wurde nachgewiesen, daß dieses aus Auszugsmehlen hergestellte Brot vom ernährungswisenschaftlichen Sandpunkt minderwertig ist. Ratten die nur mit Weißmehl gefüttert wurden, starben nach wenigen Wochen, während die mit Vollkornbrot ernährten Tiere gesund blieben.
Es ist übrigens ein Irrtum zu glauben, für die Gesundheit etwas Gutes zu tun, wenn man Weißbrot meidet und statt dessen Schwarzbrot oder Graubenbrot ißt. In der biologischen Wertigkeit ist zwischen Weißmehl und Graumehl kein wesentlicher Unterschied. Die Farbe des Brotes sagt also überhaupt nichts über seinen biologischen wert aus.
Während das volle Korn alle Inhaltsstoffe besitzt, die zur Gesunderhaltung des menschlichen Organismus notwendig sind, bleibt nach der Entfernung der Randschichten des Getreidekorns und des Keims nur noch der kohlenhydrathaltige Stärkekern übrig. Zwar ist das Mehl dadurch haltbarer, aber aus dem einstmals aus ernährungswissenschaftlicher Sicht perfekten Korn ist jetzt ein isoliertes Kohlenhydrat geworden.

Gemüse
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Gemüse sind unverzichtbare Lieferanten von Vitaminen und Mineralstoffen. Man sollte deshalb unbedingt täglich Gemüse essen. Die Zubereitung sollte schonend wie möglich sein, das Gemüse also nur dünsten statt kochen. Was roh verzehrbar ist, soll auch roh gegessen werden.
Vitamin A
Hilft, die Widerstandskraft gegen Infektionen und andere Erkrankungen zu stärken. Es hält die haut gesund und geschmeidig und stärkt die Sehkraft.
Ist enthalten in: Spinat, Möhren, Grünkohl, Kürbis, Aprikosen, Tomaten, Erbsen, Pfirsich, Spargel und Mais.

Vitamin B1
Hilft dem Magen bei der Verdauung der Nahrung und ihrer Weiterbeförderung zu den anderen Verarbeitungsorganen.
Ist enthalten in: Getreide, Sojabohnen, Erdnüsen, Tomaten.

Vitamin B2
Wirkt zellverjüngend und beugt nervösen Beschwerden vor.
Ist enthalten in: Weizenkeimen, Sojabohnen, Grünkohl.

Vitamin B6
Ist wichtiger Faktor beim Abbau ungesättigter Fettsäuren und der Verwertung des Eiweißes durch den Körper. Ebenso regt es die Produktion von Antikörpern an, die das Blut enthalten sollte, um ein Eindringen von bakterien abwehren zu können.
Ist enthalten in: Bananen, Kohl, Kopfsalat, Spinat, Erdnüssen, Erbsen, Äpfeln, Blumenkohl.

Vitamin C
Stellt die beste Abwehr gegen Infektionen dar, beschleunigt Heilungsprozesse und intensiviert die Produktion von roten Blutkörperchen.

Vitamin D
Ist das Knochenvitamin. Bei ausreichender Zufuhr haben wir gesunde Zähne, starke Knochen, ein kräftiges Rückgrat und gute Nerven.
Ist enthalten in: Milch, Käse, Butter, Eigelb, Fischleber.

Vitamin E
Ist das Vitamin für Herz und Muskeln und beeinflußt auch die geschlechtliche Potenz.
Ist enthalten in: Weizenkeimen, Grünkohl, Mais, Spinat, Möhren, Rosenkolh, Sellerie, Petersillie.

Vitamin K
Ist für die Gerinnungsfähigkeit des Blutes notwendig.
Ist enthalten in: Spinat, Kolh, Tomaten, Erbsen.

Die richtige Mahlzeitenplanung
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Wenn wir uns heute noch auf unseren natürlichen Appetit verlassen könnten, würden wir beim Essen nichts falsch machen. Denn das Gehirn verfügt von Natur aus über einen Regulator, der zwischen dem natürlichen Nahrungsbedarf einerseits und dem Durst, Hunger, Appetit andererseits vermittelt. Wenn unser Körper eine bestimmte Nahrung benötigt, signalisiert dieser Regulator normalerweise Hunger und Appetit. Aber die heutige Lebensweise, die Art unserer Ernährung und unserer Lebensmittel haben diese instinktive Regulationsmögichkeit mehr und mehr verkümmern lasen. Um uns trotzdem richtig und gesund zu ernähren, müssen wir deshalb unseren Verstand gebrauchen.
Das Frühstück
Der Rat wie ein König zu frühstücken zeugt von einer tiefen Einsicht in der Vorgänge unseres Körpers und dessen Rhythmen. Er kann nämlich eine in den Morgenstunden eingenommene Mahlzeit sehr viel besser verdauen und ausnutzen als eine zu später Stunde gegessene Kost. Während nach einem Normalfrühstück mit Brötchen, Weißbrot und Graubrot und Marmelade der Blutzucker stark ansteigt und später wieder abfällt, ist dies beim Frischkornmüsli anders. Nach Untersuchungen der Technischen Universität Berlin bleibt der Blutzucker nach einem Frischkornfrühstück nahezu konstant. Wir fühlen uns also den ganzen Vormittag über frisch und leistungsfähig.
Das Mittagessen
Mittags sollte es, was immer man sonst ist, ein Salatgericht geben. Und zwar soll der Salat nicht zur Hauptmahlzeit, sondern unbedingt vorher gegessen werden. Diejenigen, die schon seit vielen Jahren die Rohkost an den Anfang ihrer Mahlzeiten stellen, sind nach den modernsten Erkenntnissen up to date. Der frische Geruch und Geschmack der Rohkost regen nämlich die Geschmacksnerven an, die Verdauungssäfte beginnen sich zu bilden, und diese wunderbare Chemie des Körpers bleibt für den Rest der Mahlzeiten im Gang, so daß wir in kulinarischer wie physiologischer Hinsicht den größten Nutzen ziehen können.
Außerdem stillt die Rohkost, die man am Anfang einer Mahlzeit ißt, den ersten starken Hunger und bewahrt so davor, daß man zuviel ißt.
Das Abendessen
Wie viele andere Körperrhythmen arbeiten auch die Verdauungsprozesse über Nacht auf Sparflamme. Deshalb ist es auch so gesund und weise wie ein Bettler zu Abend zu essen. Das heißt also keine schweren Gerichte die den magen belasten und oft auch zur Ursache von Schlaflosigkeit werden.


Geschrieben am: 09. Jan 2002, 14:43   von: katrin81



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