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Übersicht > Health > Naturmedizin > Kräuter & Pflanzen > Anis

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Siehe Bericht

Nachteile:
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Nicht nur was für die Weihnachtszeit
Bericht wurde 2771 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Nach dem ich euch heute schon das Kardamon Gewürz etwas näher bringen konnte, möchte ich das heute Abend auch mal mit dem Anis versuchen. Auch dies ist mal wieder ein Gewürz welches hauptsächlich in der Weihnachtszeit Verwendung findet. Ich nutze dieses Aromatische Gewürz hauptsächlich für die wohl vielen von euch bekannten Anisplätzchen. Ich liebe diesen Geruch von Anis. Er erinnert mich sehr stark an Lakritz. Gerade in den Herbst und Wintermonaten verwende ich Anissamen sehr gern als Dekoration für Gestecke. Da dieses Sternförmige Gebilde nicht nur sehr schön anzusehen ist sondern ebenfalls diesen feinen süßlichen Duft freigibt.

Die Herkunft:
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Die Pflanze stammt wahrscheinlich aus dem vorderen Orient und hat sich schon im Altertum rund um das ganze Mittelmeer verbreitet. Heute wird Anis hauptsächlich in Spanien und der Türkei angebaut. Anis zählt zu den ältesten Gewürzen, die es gibt. Die Würzkraft verdankt der Anis dem ätherischen Öl (Anethol). Dieses ätherische Öl kommt übrigens auch im Fenchel vor.

In Indien, Iran, Indonesien macht man keinen Unterschied zwischen Anis und Fenchel.

Das aussehen der Pflanze:
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die Anispflanze ist einjährig und wird ca 60 bis 70 cm hoch. Sie stammt aus der Familie der Doldengewächse. Sie ist an allen Pflanzenteilen behaart. Schon die Pflanze selber hat den bekannten Anisgeruch. Der aufrechte Stängel ist rund, gerillt und oben verästelt. Die unteren, ungeteilten langstieligen Laubblätter weisen eine rundlich-nierenförmige Blattspreite auf und sind am Blattrand gezähnt. Die oberen Blätter sind dreilappig. Sie sind nur kurzgestielt.
Die weißen Blüten stehen an den Haupt- und Seitensprossen in mittelgroßen, lockeren, fünf- bis fünfzehnstrahligen Doppeldolden. Die Blüte hat fünf Staubblätter und eine zweisamige, eiförmige Spaltfrucht, die mit dem Griffelpolster etwa 3-5 mm lang ist. Bei der Reife verfärbt sie sich grau-bräunlich. Die helleren Hautrippen treten kantig hervor. Die Teilfrüchte trennen sich erst später und sind schwer voneinander lösbar.

Die Blütezeit:
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Die Anispflanze blüht von Juli bis August.

Erntezeit:
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Geerntet werden die Früchte nach dem Reifen in den Monaten Juli bis September.

Der Geruch und Geschmack:
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Süß und stark aromatisch, lakritzenartig.

In der portugiesischen Küche wird sowohl das Kraut als auch der getrocknete Samen verwendet.
In der westlichen Küche nutzt man Anis für die Zubereitung von Brot und Kuchen. Aber auch Fruchtprodukte kann man damit würzen. Sehr kleine mengen von Anis findet man allerdings auch in Würzmittel für Würste oder Eintöpfe.

Die Aussaat:
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Die Aussaat erfolgt in Reihen mit 20 bis 30 cm Abstand. Die jungen Pflanzen werden dann vereinzelt.

Standort und Pflege:
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Der Standort sollte sonnig sein. Ein humosen, durchlässigen, leicht kalkhaltigen Boden sind ideale Bedingungen für das gelingen des Anis. Die Anispflanze braucht keine zusätzlich Düngung. Sollte die Witterung eher anhaltend nasskalt sein, kommt es vor das die Samen nicht ausreifen.

Die Ernte:
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Sobald die Stängel gelb werden und sich die Früchte der Hauptdolden braun färben, werden die Pflanzen zum ausreifen abgeschnitten. Danach mit einem stabilen Faden gebündelt und luftig, trocknen aufgehängt. Sind die Dolden richtig trocken, nimmt man ein Tuch und schlägt die Dolden so lange aus bis alle Aniskörner entfernt sind. Diese werden an einem dunklen Ort in einem verschlossenen Glas aufbewahrt.

Da ich im letzten Jahr einigen Platz übrig hatte, habe ich tatsächlich Anis angebaut. Ich muss schon sagen es war wirklich ein sehr aromatischer Gang in den Garten. Man hat nämlich schon von weitem diesen unverkennbaren Anisgeruch gerochen.

Zum Abschluss noch ein Rezept von meinen Anis-Plätzchen:

Die Zutaten:
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125g Honig, 125g Zucker, 4 Eier, 3 Teel. fein gewiegte Anisfrüchte und 300g Mehl.

Die Zubereitung:
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Aus dem Honig, Zucker und den Eier eine sehr schaumige Masse rühren. Darunter wird dann das Mehl und das Anis Gewürz gehoben. Ein Backblech wird mit wenig Fett bestrichen und anschließend mit Mehl bestäubt. Darauf setzt man dann mit einem Teel. kleine Häufchen. Das Blech stellt man über Nacht in den Backofen ohne diesen zu heizen. Erst am nächsten Tag werden die Plätzchen bei schwacher Hitze 100°C.ca 30 Minuten gebacken.

Diese Plätzchen schmecken nicht nur sehr gut sondern sind auch eine wahre Linderung bei Husten und Blähungen.

Ich hoffe ich konnte euch auch den Anis etwas näher bringen.

By ywo-1


Geschrieben am: 22. Mar 2003, 13:17   von: ywo-1



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