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Übersicht > Internet > Suchmaschinen > dmoz.org

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung



Open Directory Project - Editoren erstellen das größte Webverzeichnis der Welt
Bericht wurde 2035 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Schon mal bei AltaVista oder google gesucht? Dann habt ihr ohne es zu wissen unter anderem auf das Open Directory Project (dmoz.org) zugegriffen.

Tatsächlich kennt kaum jemand diesen riesigen Webkatalog, der in seiner englischen Version (http://dmoz.org) inzwischen mit 2.858.824 Seiten in mehr als 400.000 Kategorien (Stand 14.09.01) daherkommt. Nun scheint angesichts einer inzwischen inflationären Zahl von Homepages weltweit, eine erfasste Menge von mehr als 2 Mio. Seiten erst mal nicht besonders viel zu sein. Das Besondere am Open Directory Project ist jedoch, dass dieser Webkatalog von freiwilligen Editoren erstellt wird. Zu erwarten sind also qualitativ hochwertigere Ergebnisse, als in den ‚normalen’ Suchmaschinen. Ausnahmen bestätigen hier nur die Regel.

Inzwischen betätigen sich eine stattliche Anzahl von 40.518 Editoren (Stand 14.09.01) als freiwillige Editoren für das ODP und fügen (nach einer Presseerklärung vom Juni 2000) diesem Katalog jeden Tag mehr als 3000 Seiten hinzu. Diese Zahlen beziehen sich wohl auf das gesamte ODP incl. aller länderspezifischen Seiten. Nun gehört ja Klappern zu Handwerk. Ein Blick auf die Zahlen, sofern diese stimmen, bestätigen jedoch (annähernd) diese Aussage:

14.09.01: 2.858.824 Seiten
15.09.01: 2.861.273 Seiten

Wieso nutzt dieses Webverzeichnis fast jeder?

Viele kleine und große Suchmaschinen greifen auf diesen Webkatalog zu. Darunter so namhafte Suchmaschinen, wie Google, Alta Vista, Hotbot, Lycos und Euroseek. Auch viele kleinere Suchmaschinen und Webverzeichnisse haben ebenfalls Lizenzen erworben und greifen so auf dieses Webverzeichnis zu und angeblich bedeutet der Eintrag einer Homepage beim ODP einen höheren Platz im Ranking dieser Suchmaschinen und Kataloge.

Ich bin eigentlich ein großer Verfechter der Suchmaschine google, allerdings recherchiere ich auch hin und wieder mal in den Webkatalogen und benutze dafür regelmäßig das englische ODP. Enttäuscht wurde ich hier noch nie. Die Seiten laden sehr schnell, sind sehr schlank und werbefrei.

Die Suche kann sowohl entlang der logisch aufeinander aufgebauten Kategorien, als auch über einfache Stichwortsuche und nach Bool’schen Operatoren erfolgen. (Die Erläuterung dieser Bool’schen Operatoren erspare ich mir an dieser Stelle und verweise auf folgende Website: http://www.cybercredo.de/baum_internet/ww_boolsche_operatoren.htm

Unter jeder Kategorie sind die Editoren aufgeführt, die für das entsprechende Thema zuständig sind. Der Kontakt kann Email oder ICQ hergestellt werden. Hier findet man auch Informationen über die Person, die hinter dem Namen steckt. Manche stellen sich ausführlich vor und verweisen auch auf ihre eigene Homepage. Außerdem kann man hier erfahren, für welche weiteren Kategorien der jeweilige Editor zuständig ist und wie viele Seiten derjenige eingetragen hat. Leider funktioniert jedoch der Link zu diesen eingetragenen Seiten nicht immer.

Warnen möchte ich hier davor vorschnell die Anzahl der Seiten in Verbindung mit der Qualität oder dem Engagement der Editoren in Verbindung zu bringen. Masse bedeutet nicht immer auch klasse, wenngleich hier wirklich ausgezeichnete Seiten gelistet sind. Zu berücksichtigen ist in jedem Fall, dass sich hier um freiwillige Editoren handelt, sozusagen ein internetbasiertes Ehrenamt und manche betätigen sich mehr als andere. Insgesamt wird jedoch die Qualität nicht geschmälert. Die Qualität steht oder fällt mit dem Engagement der Editoren. Außerdem gibt es durchaus Bereiche, in denen die Menge an wirklich guten Webseiten gering ist.

Vor einiger Zeit hat die Betreiberfirma dieses Katalogs – Netscape – ihre Aktivitäten international ausgeweitet und so gibt es bereits seit einigen Monaten auch einen deutschen Ableger des ODP, der ebenfalls auf der Arbeit freiwilliger Editoren setzt.

Dieser deutsche Katalog, der inzwischen einen Umfang von 114.208 Seiten hat (Stand 14.09.01) ist leider noch nicht so differenziert aufgebaut, wie der englische. Dies ist aber normal, da hier in Deutschland das ODP noch weniger bekannt zu sein scheint als in den englischsprachigen Ländern und entsprechend weniger Interessierte den Weg ins ODP gefunden haben.

Wie wird man Editor?

Ich bin selber kein Editor im ODP, möchte aber dennoch (alle Interessierte) darüber informieren, wie man Editor wird und was die Betreiber des ODP erwarten.

Auf den entsprechenden Seiten des ODP findet sich die Information, dass sich das ODP als "Online-Gemeinschaft" versteht und "neben einem ausgeprägten Organisationstalent, die Fähigkeit einer guten Zusammenarbeit mit anderen Editoren" erwartet wird. Wer hier jedoch lediglich seine eigenen Websites eintragen möchte, so heißt es auf der Informationsseite, wird "nicht toleriert".
Leider findet sich kein Hinweis darauf, wie viel Zeit man als freiwilliger Editor zu investieren hat. Da dies aber eine freiwillige Tätigkeit ist, kann man wohl davon ausgehen, dass die einen mehr und die anderen eben weniger Zeit investieren.

Das Anmeldeformular enthält folgende Punkte: Name, gewünschter Nickname (der richtige Name erscheint aber im Profil des Editors), gewünschte Kategorie, drei Vorschläge für Homepages in dieser Kategorie mit Beschreibung, Erfahrungen und Qualifikationen.

Editoren diskutieren öffentlich

Interessanterweise gibt es auf den Seiten von Searchengineforums.com (http://searchengineforums.com) auch eine Kategorie für das Open Directory Project. Nun ist dies sicher erst mal nicht so außergewöhnlich. Was dieses Forum jedoch interessant macht ist, dass hier auch Editoren diskutieren – durchaus auch über ihre eigenen Schwierigkeiten und ihre Kriterien zur Aufnahme von Internetseiten in das Verzeichnis. Ob man sich bei diesen Foren anmelden muss oder nicht weiß ich nicht, aber zumindest das Verfolgen der Diskussionsbeiträge erfordert keine Anmeldung.

Gerade aufgrund dieser Möglichkeiten mit den Editoren in Kontakt zu treten und deren Diskussionen zu verfolgen zeugt, wie ich finde, von einer recht großen Transparenz.

Wieso dmoz?

Gewundert habe ich mich zu Anfang darüber, dass das ODP und die URL nicht besonders übereinstimmen. Allerdings habe ich in einem Artikel gelesen, dass das ODP noch vor einigen Jahren unter dem Namen 'Directory Mozilla' lief. Daraus erklärt sich auch die 'merkwürdige' URL.

Insgesamt finde ich, dass das ODP in diesem Bereich zunächst einmal eines der spannendsten Internetprojekte darstellt und wer gerne in internationalen Webverzeichnissen sucht, der ist hier genau richtig. Die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen. Die Frage, ob Menschen wirklich in allen Bereichen dieses Katalogs besser sind (Motto des ODP: „Menschen sind besser“) wird wohl für jede Kategorie neu beantwortet werden müssen.

Ich bewerte jedenfalls das ODP insgesamt mit einem ‚Top’. Die Suche bringt sehr gute Resultate und die Nutzerfreundlichkeit ist durch die gute Kategorisierung ebenfalls als sehr gut zu bewerten.


Geschrieben am: 02. Nov 2001, 07:57   von: Akosua



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