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Übersicht > Internet > Provider > T-Online

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
fast bundesweit verfügbar

Nachteile:
schlechter Support, widersprüchliche Aussagen, T-DSL-Check kann auch falsche Aussagen liefern





Trotz verbindlicher Zusage kein DSL
Bericht wurde 2767 mal gelesen Produktbewertung:  ungenügend
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Ich wollte ja mitreden können, ich wollte auch das viel beworbene "Top-Produkt" aus dem Hause der Telekom nutzen doch ich kann mir alles abschminken. Highspeed-Internetzugang? Für mich bleibt es in der Studentenstadt Münster ein Traum(a) und in Zukunft werde ich einen großen Bogen um jegliche Produkte der Telekom machen. Zu groß ist meine Enttäuschung und Wut über die Art und Weise wie mit mir als potentiellen Kunden umgegangen wurde.

Doch zunächst einmal ein paar Eckdaten rund um den T-DSL-Tarif der Deutschen Telekom. Unbegrenzter Surfspaß, für kleines Geld und große Leistung, bis zu 12x schneller als mit ISDN (128.0 up / 768.0 down kbit/s). Downloads binnen weniger Augenblicke (so zum Beispiel eine MP3-Datei von 7 MB Größe in etwa 90 Sekunden), flüssig laufende Filme oder lupenreiner Ton, all das soll mit DSL möglich sein. Getestet hätte ich es zu gern, aber nein... Nur solange der Kunde nicht zu weit von der nächsten Vermittlungsstelle entfernt wohnt ist dies alles möglich. Und hier liegt der Teufel im Detail vergraben: Sowohl im ländlichen Gebiet gibt es hier Probleme, nein, auch in einer Großstadt wie Münster. Auch für mich war hier das Ende der Fahnenstange erreicht. Wäre auch alles nicht so tragisch gewesen, wenn man es mir gleich gesagt hätte, doch ich habe eine endlos lange Odyssee mitmachen dürfen und werde diese Inkompetenz seitens der Telekom für eine sehe lange Zeit nicht vergessen... doch dazu im Verlauf dieses Erfahrungsberichtes mehr.

*** Zusätzliche Hardware ***

Einfach so "lossurfen" und online sein wie beim Internet by Call, geht bei DSL übrigens nicht. Es sind vorher einige Änderungen am ISDN- oder Analog-Anschluss nötig. So braucht man als DSL-User auf jeden Fall eine Netzwerkkarte (bei der Telekom derzeit für gut 25 Euro zu bekommen) für den Computer. Bis Ende 2001 stellt(e) die Telekom auch die beiden weiteren nötigen Geräte kostenlos zur Verfügung, einen "Splitter" der mit der Telefonbuchse verbunden wird sowie das DSL-Modem, das mit Splitter und PC (Netzwerkkarte) verbunden werden muss. Diese beiden Geräte kommen per Paketpost an die Privatadresse des Kunden und sind recht schnell angeschlossen, wenn man seine ISDN-Anlage nicht mit vielen einzelnen kleinen Kabeln verbunden hat. Die beigelegte Installationsanleitung ist für meine Verhältnisse übrigens ein Witz. An Übersichtlichkeit lässt sie einiges vermissen! Ebenfalls im Paket wird eine Präsentations-CD-ROM geliefert, die ebenfalls die Installation erläutert und hier muss ich sagen: Hut ab - sehr gut gelungen.

Seit dem 01.01.2002 heißt es für DSL-Interessenten übrigens mehr zu zahlen. Ab diesem Datum stellt die Telekom nämlich das DSL-Modem nicht mehr kostenlos, das sie nach eigenen Angaben nur zur Einführung die Modems subventionieren wollte. Nun kostet das Gerät stolze 119,95 Euro. Aber auch das verwundert mich nicht, denn die Marktführerschaft ist der Telekom durch ihre aggressive Politik den Mitbewerbern gegenüber quasi nicht mehr zu nehmen und offensichtlich ist der Kundenstamm inzwischen so groß, dass man nicht um jeden Preis neue Kunden hinzugewinnen möchte. Alle Kunden, die bis Ende 2001 einen DSL-Anschluß in Auftrag gaben, bekommen das Modem übrigens auf jeden Fall kostenlos gestellt - mit versprochener Garantie bis Ende 2003.

*** Kosten ***

Wie auf dem Markt üblich verlangt auch die Telekom eine sogenannte "einmalige Einrichtungsgebühr". Anders als bei der Konkurrenz fällt diese allerdings recht happig aus. Satte 51,57 Euro werden für die Bereitstellung fällig und das auch nur, wenn man das DSL-Modem und dem Splitter selbst anschließt. Andernfalls, werden nochmals (mind.) 51,57 Euro berechnet. Doch da die Kosten für Bereitstellung, Netzwerkkarte und seit 2002 auch für Modem noch nicht genug sind, wird natürlich auch noch eine zusätzliche Grundgebühr fällig.

Vielerorts geht man davon aus, dass man zwingend auf ISDN angewiesen ist, dies ist jedoch nicht der Fall. Auch Nutzer eines analogen Anschlusses können bei der Telekom für eine monatliche Zusatzgebühr von 20,40 Euro einen DSL-Zugang nutzen. Billiger wird es hingegen für T-ISDN-Nutzer. Hat man einen "Standard"- oder "Komfort"-ISDN-Anschluss zahlt man monatlich 10,18 Euro zusätzlich, als T-ISDN-XXL oder T-ISDN-300-Kunde gar "nur" 7,60 Euro im Monat. Ins Internet kommt man so aber immer noch nicht, denn auch für den Netzzugang werden Kosten erhoben. Hier eignet sich am sinnvollsten die T-DSL-Flatrate für die abermals Kosten entstehen, nämlich 25,00 Euro monatlich. Wer auf die Flatrate verzichten möchte, was anhand der recht hohen zusätzlichen Grundgebühr nicht wirklich logisch wäre, zahlt pro Onlineminute 1,49 Cent, aber auch die anderen Tarife von T-Online sind mit DSL zu gleichen Konditionen nutzbar.

### UPDATE - Kosten ###

Es wird wieder alles teurer. Als ob es nicht schon schlimm genug wäre, dass man als neuer DSL-User das Modem für 120 Euro kaufen muß, nein, es werden auch noch die Tarife angehoben. Nicht nur die Telefonanschlüsse selbst werden teurer, nein, auch der Preis für den DSL-Anschluss wird angezogen. Statt den bisher üblichen 10,18 Euro wird künftig (ab dem 25. Februar 2002) in Verbindung mit ISDN-Standard und ISDN-Komfort 12,99 Euro kosten. Im Paket mit T-ISDN 300 und T-ISDN-xxl soll er 9,99 statt 7,62 Euro kosten und am T-Net-Anschluss - man lese und staune - 19,99 statt 20,40 Euro. Für Analogkunden wird's also billiger... das ist eine Preispolitik, die ich nicht verstehen will. Aber es ist ja noch nicht alles, der hammer kommt ja noch.

Gleichzeitig wird nämlich auch die Einrichtungsgebühr angehoben - und das ist zwei Schritten. Zum 1. Juli 2002 von jetzt 51,57 Euro auf 74,95 Euro und ab 1. Januar 2003 dann noch einen Schritt weiter auf 99,95 Euro. Herzlichen Glückwunsch!!!! Mehr fällt mir dazu leider nicht ein, sorry.

Alle Kunden die diesen Preiserhöhungen nicht zustimmen möchten, können übrigens von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.

*** Persönlicher Erfahrungsbericht zur Bereitstellung von T-DSL ***

Am 24.09.2001 ging ich frohen Mutes und endlich wild entschlossen mir DSL bestellen zu wollen in den T-Punkt auf der Salzstraße in Münster. Neben superstarkem Andrang und der langen Wartezeit (die man in den Telekomläden ja schon gewohnt ist) schickte man mich als ich endlich dran war auch noch zu einem Kollegen, weil die Person die mich bedienen wollte "leider nicht die Kenntnisse" zu DSL habe. "Schön" dachte ich mir, warte ich halt noch mal 15 Minuten, warum nicht, ich habe ja Zeit. Schließlich wurde ich von einer Verkäuferin bedient, alle Daten für die Anmeldung wurden aufgenommen bevor mir dann plötzlich gesagt wurde, dass der DSL-Server derzeit leider nicht zu erreichen wäre, die Anmeldung würde aber bestimmt nachgetragen werden. Aha? Der DSL-Server ist abgestürzt? Macht ja einen wirklich sehr guten (ersten) Eindruck. Abschließend nahm ich noch die notwendige und von der Telekom angebotene Netzwerkkarte für 49,95 DM (25 Euro) mit und verließ nach gut 40 Minuten den T-Punkt mit der Gewissheit: Bald bist auch du auf der Datenautobahn in rasender Geschwindigkeit unterwegs.

Und tatsächlich: Zwei Tage später meldete sich die Telekom telefonisch bei mir zurück und bestätigte mir, dass meine Anmeldung aufgenommen sei, der DSL-Anschluss geschaltet werden könne und die Hardware an mich "in Kürze" rausgehen würde. In diesem Moment überkamen mich Glücksgefühle, eine mündliche Bestätigung hatte ich schon einmal, sehr schön! Angekündigt wurde mir mein Zugang für Mitte Oktober 2001. Klar, dass hier dann aber die ersten Probleme auftraten. Als ich am 20. Oktober noch immer nichts von der Telekom oder T-Online gehört hatte, wandte ich mich per email an die Telekom und bekam auch recht schnell eine Antwort. Eine Antwort, die mir jedoch überhaupt nicht gefallen hat. Lapidar hieß es darin: "Zu Ihren DSL-Anschluss kann nur die lokale Dienststelle Auskunft geben. Wir haben Ihre Anfrage weitergeleitet. Bitte haben Sie noch etwas Geduld." Vielen Dank, das ist doch mal eine Auskunft, wie ich sie mir gewünscht habe. Zwei Tage habe ich gewartet, schickte daraufhin erneut eine mail über die Telekom-Homepage ab und siehe da, wieder dauerte es nur 30 Min. bis ich eine Antwort erhielt. Als ich sie lesen durfte habe ich mich erstmals so richtig aufgeregt. Zitat: "Zu Ihren DSL-Anschluss kann nur die lokale Dienststelle Auskunft geben. Wir haben Ihre Anfrage weitergeleitet. Bitte haben Sie noch etwas Geduld." Das kannte ich doch irgendwoher?!?? Vorgefertigte emails können vielleicht vertrösten, wenn man jedoch zweimal haargenau die selbe mail bekommt, dann wird es ziemlich ärgerlich und genau so verärgert wandte ich mich dann auch persönlich an die Hotline. Hier wurde mir dann schon konkreter weitergeholfen. So erfuhr ich nämlich, dass mein DSL-Anschluß "in Kürze" freigeschaltet werde und die Hardware "schon unterwegs" sei. Bedeutet im Klartext: Die Telekom hat eine Messung durchgeführt ob bei meinem Telefonanschluss DSL möglich ist, diese Messung war positiv und folglich ist über den T-Versand die Hardware in Form des Splitters und des Modems an mich rausgegangen. Sehr schön, vielen Dank, ich warte ab!

Die Tage verstrichen, nichts passierte und ich versuchte es trotz meiner schlechten Erfahrungen erneut mit einer email über die Telekom-Homepage. Erneut dauerte die Bearbeitung nicht lange doch der nächste "Schock" ließ natürlich nicht auf sich warten. Plötzlich hieß es mein DSL-Anschluss werde erst am 2. November geschaltet. HALLO????!!! Auf welche Aussagen kann ich mich hier eigentlich noch verlassen, was denkt ihr euch da eigentlich in der Telekom-Zentrale aus? Leicht genervt griff ich erneut zum Telefon, Hotline angerufen, Warteschleife abgewartet (immerhin eine 0800-Nummer, also kostenlos) und meine Verwunderung dem Hotline-Mitarbeiter geschildert. Dieser tippte ein bisschen an seinem Computer rum und tataaaa die nächste Überraschung: "Herr Lücke, Ihr Anschluss ist bereits freigeschaltet, sie müssten online gehen können!" Danke, wie denn ohne Hardware??? Man!!!! Tatsächlich sollte ich am nächsten Tag Post bekommen. Jedoch nicht die Hardware trudelte bei mir ein, nein, zunächst einmal waren es die Zugangsdaten von T-Online. Und ohne Witz: Auch hier ließ es nicht glatt. So durfte ich nämlich gleich zwei Einschreiben mit selbem Inhalt entgegennehmen. Beide Einschreiben enthielten T-Online-Zugangsdaten jedoch mit unterschiedlichen T-Online-Nummern. Machte mich natürlich stutzig und ich griff zum Telefonhörer und kontaktierte T-Online ? dieses Mal über eine 01805-Nummer für 12 Cent pro Minute. Klar, dass ich zunächst in der Warteschleife hing... oh, endlich ein Mitarbeiter der Hotline, Hallo!!! Problem geschildert und was darf ich hören? Tatsächlich hätte es mich 2x satte 49,- Mark(25 Euro) gekostet, hätte ich mich nicht an die Hotline gewandt. Und zusätzlich wurde mir auch noch gesagt: "Das passiert zur Zeit öfter, Sie sind nicht der Einzige, Herr Lücke!" Danke, echt eine beruhigende Aussage. Schön, dass auch noch andere Kunden meine Probleme teilen. Wenn's doch öfter passiert, warum passt man nicht auf, dass es eben nicht mehr passiert und ändert etwas an der Problematik? Verrückt... abschließend durfte ich dann noch ein Fax mit der Kündigung des einen T-Online-Flatrate-Zugangs verschicken (erneut an eine 01805-Nummer) und reichlich genervt verließ ich mich darauf, dass jetzt langsam eigentlich alle Probleme aus der Welt geschafft sein dürften. Und tatsächlich: Wenige Tage später - nach einem Wochenende - war es soweit: Die Hardware wurde geliefert. Ich habe das Paket in meinen Händen halten dürfen und war rundum glücklich. Endlich konnte es losgehen, endlich muss ich nicht mehr auf die Uhr schauen, wenn ich online gehe, endlich kann ich ohne zeitliche Begrenzung surfen, der Flatrate sei Dank - so dachte ich zumindest...

Aber auch hier war ich wieder irgendwo auf dem Eisweg gelandet; es ging rein gar nichts. Modem, Splitter und ISDN-Anlage miteinander verkabelt, Modem ans Stromnetz angeschlossen und siehe da: eine rote SYNC-Leuchte. Man kann sich sicher in etwa vorstellen, wie mir in dieser Situation zumute war, brauche ich nicht näher erörtern. Wieder einmal musste ich zum Telefon greifen und ein Mitarbeiter nahm meine inzwischen schon fast verzweifelte Störungsmeldung auf und teilte mir mit, er würde alles an die Technikabteilung weiterleiten, man würde sich "in den nächsten 3 bis 4 Stunden" bei mir zurückmelden. Ein Rückruf erfolgte natürlich nicht und so wartete ich und wartete ich... Insgesamt knapp 24 Stunden ließ ich der Technik Zeit, dann wandte ich mich erneut an die Störungsstelle wo mir berichtet wurde, dass mein Auftrag noch immer als "offen" in der Liste der gemeldeten Störungen stehen würde. Ich solle mich noch ein wenig Gedulden. WIE LANGE DENN NOCH? Fast war ich schon ein nervliches Wrack, wollte aber die Hotline-Mitarbeiter auch nicht anbrüllen, denn diese können noch am wenigsten etwas für das Problem. Es dauerte dann abermals an die 20 Std. bis ich abermals die Störungsstelle anrief und mein Problem "in der Dringlichkeit nochmals an die erste Stelle gesetzt" wurde. Es sollte das letzte Mal sein, dass ich selbst zum Telefon greifen musste um mein Problem zu schildern denn keine 20 Minuten später klingelte mein Telefon und die lokale Technikabteilung meldete sich bei mir zu Wort. Ich möchte an dieser Stelle zwei, drein Zitate aufführen, die mir der Techniker um die Ohren schlug.

Herr Lücke, Sie haben bei uns DSL bestellt, ist das richtig?

- Ja, ist korrekt!

Tja Herr Lücke, das werden wir Ihnen wieder wegnehmen!

In diesem Moment wäre mir der Hörer fast aus der Hand gefallen und ich konnte im ersten Moment außer einem "Bitte was ist los!?" gar nichts mehr sagen. Etwa 15 Minuten unterhielt ich mich mit dem Telekom-Techniker und dieser schilderte mir in allen Einzelheiten und mit unzähligen Fachbegriffen was genau das Problem sei. Kurz und vereinfach dargestellt: Die Entfernung zwischen Hausanschluss und Vermittlungsstelle ist "viel zu groß". Mir wurde auch irgendetwas von Kabeln, Leitungen und zu hohen Werten erzählt, habe ich aber aufgrund mangelndem technischen Verständnis kaum verstanden. Den absoluten Hammer hat sich der Herr am anderen Ende der Leitung dann aber geleistet als er das Gespräch beenden wollte. Was durfte ich mir dann zum Schluss anhören?!

"Tut mir leid Herr Lücke, ich bin selber begeisterter DSL-Nutzer und hochzufrieden damit."

ECHT TOLL, DANKE!!!! Erzähl mir doch noch mehr wie toll ein DSL-Zugang ist und wie gut man damit durchs Netz surfen kann, ich rege mich auch überhaupt nicht auf, wenn mir so ein komischer Techniker zum Schluss noch einen reindrückt und mich quasi für völlig blöd darstellt, mich noch mal richtig neidisch macht.

Es hat dann noch mal drei Tage gedauert bis ich die schriftliche Bestätigung auf die telefonische Mitteilung bekommen habe. ?Aus technischen Gründen? sei es nicht möglich DSL zur Verfügung zu stellen und ?die in der Auftragsbestätigung vom 24.10.01 aufgeführten Kosten für T-DSL werden wir selbstverständlich nicht in Rechnung stellen?. Hierbei bezieht man sich natürlich nur auf die Kosten von 51,57 Euro für die Bereitstellung bzw. die monatlichen 10,18 Euro; diese werden mir also schon einmal gar nicht erst berechnet, sehr schön!!

Was mit den Flatratekosten von 25 Euro passiert ist mir bis heute nicht bekannt. Natürlich habe ich auch meinen zweiten T-Online-Vertrag umgehend gekündigt, von T-Online habe ich aber bis heute nichts gehört. Würde mich nicht wundern, wenn meine Kündigung noch gar nicht bearbeitet wurde und ich demnächst auf meinem Kontoauszug eine Abbuchung über 25 Euro finden würde denn


1. hing ich fünfzehn Minuten in der Warteschleife und habe dann entnervt aufgelegt da ich mein Geld nicht aus dem Fenster werfen möchte (01805-Nummer ? mal wieder 12 Cent pro Minute)
2. wurde weder auf mein Fax noch auf meine Email reagiert, die ich ersatzhalber an T-Online schickte.

Eines muss ich der Telekom jedoch positiv anrechnen. Natürlich hatte ich nach der Absage kein Interesse mehr an der bereits gekauften Netzwerkkarte für DSL. Nachdem ich die schriftliche Bestätigung bekam, DSL würde mir geschaltet werden, baute ich die Netzwerkkarte natürlich schon einmal in meinen Rechner ein um sofort lossurfen zu können, wenn dann die Hardware geliefert würde. Nun ging ja der Schuss bekanntlich nach hinten los und ich musste die Netzwerkkarte aus meinem Rechner wieder ausbauen, packte sie in den Karton zurück und wanderte in den T-Punkt wo ich sie auch erworben hatte. Der Verkäufer reagierte zunächst recht verwirrt auf meine Reklamation ("habe ich ja noch nie gehört"), warf auch nochmals einen kontrollierenden Blick in seinen Rechner, verschwand dann in das Hinterzimmer der Filiale (um telefonisch Rücksprache zu halten, nehme ich an) um mir dann mitzuteilen, dass ein Umstand "natürlich in Ordnung" gehe. Um ehrlich zu sein, hatte ich mir hier auf mehr Ärger eingestellt, denn eine schon "gebrauchte" Netzwerkkarte mehr oder weniger ohne Murren umzutauschen ist nicht wirklich selbstverständlich. Möglicherweise hat man mir hier aber auch noch mehr Ärger ersparen wollen nachdem im Computer gesehen wurde, was mit mir und meinem Telefonanschluß passiert war.

*** Fazit ***

Telekom - Die machen das...

Das ich nicht lache... dieser Werbespruch für den rosa Riesen ist zwar schon etwas älter und inzwischen fast nicht mehr in Gebrauch, wenn ich mir jedoch anschaue, wie mit mir umgegangen wurde, gerät der Slogan zur Lachnummer. Zumindest in meinem Fall wurde nichts gemacht und WENN, dann wurde geschlampt wo nur geschlampt werden konnte.

Wie kann es denn bitte sein, dass bei einem DSL-Auftrag am entsprechenden Telefon-Anschluss eine Messung durchgeführt wird, diese als positiv abgeschlossen wird, die Hardware an meine Adresse geschickt wird und später dann doch eingestanden werden muss, dass DSL nicht geschaltet werden kann? Man entschuldige mir die krasse Wortwahl, aber für mich ist das an Inkompetenz und Unzuverlässigkeit nicht mehr zu überbieten. Wenn sich dann noch ein Techniker am Telefon über mich lustig macht, ich mit der Kündigung meines zweiten Flatratetarifs erneut Probleme einhandle weil ich nicht weiß, was letztlich Sache ist, dann ist es nur selbstverständlich, dass ich für mich eine Entscheidung treffe, die der Telekom sicher nicht gefallen wird. Sollte seitens der Telekom nicht in irgendeiner Form eine Entschuldigung auf mich zukommen (womit ich im Prinzip nicht rechne) oder mir vielleicht sogar ein Ersatzangebot unterbreitet werden, hat mich hat die Telekom als zukünftigen Kunden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verloren. Die Konkurrenz wie Arcor oder lokale Carrier sind mit ihren Angeboten sicher nicht unattraktiver und bieten ebenfalls DSL-Angebote. Ich bin nach diesen Ärgernissen mit der Telekom mehr als enttäuscht!

Übrigens: Man kann sich auf der T-Online-Homepage informieren ob für den eigenen Anschluß DSL bereits verfügbar ist. Zuviel Vertrauen sollte man diese Auskunftsmaschine allerdings nicht einräumen, meine Erfahrungen sprechen Bände und auch jetzt, zwei Wochen nach Absage wird mein Anschluß noch immer als DSL-tauglich angegeben. Lächerlich!

Für mich steht schon jetzt fest: Sollte ich eines Tages noch einmal DSL beantragen, dann werde ich Q-DSL nutzen. Kann ich jedem nur empfehlen, da ist der Support noch in Ordnung und man bekommt Aussagen, die auch korrekt bearbeitet werden.


Geschrieben am: 15. Feb 2002, 15:20   von: Qantas



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