| KONTAKT | | HILFE | | HOMEPAGE |
 MyReise   MyTickets   MyShopping 
 
    STARTSEITE
Suche in
  Auswahl

Kategorie:

Aktuelles
Was ist Q-Test.de
Geld verdienen
Mitglied werden
Kontakt

  User Login
Username

Passwort



Passwort vergessen ?
 

Übersicht > Internet > Provider > T-Online

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Interessante Tarifmodelle, gute Qualität des Internetzugangs

Nachteile:
Hotline hin und wieder unwissend, Minutentaktung




nova87s große T-Online-Story - Zwei Berichte - ein Preis
Bericht wurde 1349 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Part 1: "Ende - Aus - Vorbei" (EV: 6.9.00/21.6.01)

Ja, ich gestehe... ich bin Internetsüchtig. Und bis vor einem Jahr war es immer ein ewiger Kampf, die selbst gesetzte Grenze für Telefon- und Internetkosten - in meinem Fall waren dies etwa 200 DM - nicht zu überschreiten. Man war immer auf der Suche nach neuen, billigen Anbietern, nach den aktuellen Tarifen und nach den kompliziertesten Tarifoptionen der Telekom.

Doch da, ich lerne das Zauberwort Flatrate kennen...

Es war vor langer, langer Zeit. (um genau zu sein: Dezember 1998) Ein Mensch voller Visionen, voller Tatendrang gab dem Internetvolk in Deutschland eine Flatrate. Tomorrow77 nannte sich dieses 8. Weltwunder - und wir alle hatten diesen Menschen wirklich ganz doll lieb, ja wir Internetvolk wollten ihn ob seines bürgerlichen Namens Gerhard Schmid zum Herrscher unseres Internetkönigreiches Mobil-Land ernennen. Jedoch erschreckten wir diesen einfachen Manne des Volkes mit unserem Begehr nach Führung in dem heroischen Kampfe gegen die Riesenkrake Internetgebühr so sehr, dass nach nicht einmal 2 Monden unser Kaiserkönigpapstkanzler Schmid die Waffen niederlegte und in seiner Höhle auf einen Schlag verschwand und nie mehr gehört wurde. Hin und wieder orakeln Insider, dass dieser legendäre Visionär angeblich neue Pläne hätte, wie z.b. kostenlose Ortsgespräche, UMTS für alle (natürlich auch gratis), Entdeckung eines Allheilmittels gegen Krieg, Hunger, Krankheit in der Welt. Doch man weiß leider nicht, was man glauben darf.

Halt! Unterbrechen wir an dieser Stelle die wirren Erzählungen eines Internetsüchtigen und verweisen auf die Seiten von onlinekosten.de, auf der einige Details jenes historischen Flatrateversuchs "Tomorrow77/Mobilcom" niedergeschrieben sind.
http://www.onlinekosten.de/flatrate/mc_archiv.html
http://www.onlinekosten.de/flatrate/history.html

Ich zumindest glaubte nach dieser Enttäuschung mit Tomorrow77 keinem Versprechen mehr nach einer funktionierenden Flatrate - es kann eine solche in unserem Land einfach nicht geben. Zu diesem Schluss muss man kommen, wenn man weiß, dass jeder Internetanbieter für die Durchleitung seines Angebotes der Deutschen Telekom ca. 1,7 Pfennig pro Nutzer und Minute nebst Volumenspezifische Gebühren zahlen muss. Sicher wird das mit ein Grund sein, warum viele Flatrateanbieter wieder in der Versenkung verschwunden sind. Allerdings frage ich mich dennoch, warum damals fast alle Anbieter mit Phrasen wie "unbegrenzten Zugang" "unlimitiert" "so lange, sie wollen" warben.

Aus dem oben genannten Gründen wartete ich also, bis T-Online eine Flatrate - trotz früherer strikter Ablehnung eines solchen Tarifmodells - endlich anbieten würde. Ich war mir einfach sicher, dass T-Online - trotz eventuell entstehenden Defizits durch eine Flatrate - sich nicht eine Blamage in Form eines baldigen Rückzugs wie andere Anbieter (Ngi, Sonnet) erlauben würde. Ich dache, dass entstehende Finanzierungslücken diskret unternehmensintern geregelt werden. Sollten die Löcher in den Kassen von T-Online zu groß werden, um sie diskret zu beseitigen, könnte dies vielleicht sogar zu einem Umdenken der Dt. Telekom führen - - tja, wie ich mich getäuscht habe.

Aber von wegen Umdenken... als die Verluste für T-Online immer größer wurden, gab es nur eine logische Konsequenz - aus Sicht des T-Konzerns: Ende der Flat. Obwohl es ein leichtes, naja, ein relativ leichtes gewesen wäre, einfach die Abrechnungsweise auf Volumen umzustellen und auch für die Konkurrenz eine faire Großhandelsflatrate anzubieten. Zurück zu meiner Flat-Geschichte...

Im Mai/Juni 2001 war es soweit. T-Online führte ihren Tarif "T-Online Flat" ein. Kosten: 79 DM monatlich bei 12-monatiger Vertragsdauer. Diese relativ lange Vertragslaufzeit schreckte mich nicht ab, mich letztendlich für diesen Tarif zu entscheiden, da abzusehen war, dass andere Anbieter dieses Angebot aus oben genannten Gründen nicht wesentlich unterbieten können.

Die Einwahl kann über den T-Onlinedecoder vorgenommen werden. Da jedoch diese Software in der alten Version 2.x (inzwischen gibt es ja glücklicherweise Version 3, welche ich aber nicht installiert habe) noch auf den guten, alten Win 3.x-Standards beruht, klagen immer viele User über Unverträglichkeiten mit aktuellen Browsern, Mailprogrammen und insbesondere ICQ. Hin und wieder soll eine Installation der T-Onlinesoftware sogar schon das komplette System "geschrottet" haben. Auch soll die Geschwindigkeit der Datenübertragung bei dieser Methode der Einwahl gelegentlich sehr dürftig sein.

Glücklicherweise ist man bei T-Online nicht auf die Installation des T-Onlinedecoders angewiesen und kann sich im Gegensatz zu AOL einen funktionierenden Zugang über das DFÜ-Netzwerk von Windows einrichten. Wie die Einrichtung des PPP-Zugangs vorgenommen wird, kann man auf der hervorragenden Seite http://www.albert-rommel.de/ erfahren.

Bisher habe ich seltenst Einwahlprobleme gehabt (einmal fiel für 6 Stunden der Zugang aus, 2-3 mal ertönte dauerhaft das Besetztzeichen) und auch die Geschwindigkeit war mit meinem 56k-Modem erträglich bis gut. Komischerweise treten leichtere Geschwindigkeitsprobleme eher nachts/morgens auf (deutsche Seiten!), dies ist aber eine rein subjektive Feststellung.

Das Angebot der T-Online Flat umfasst natürlich auch Webspace und einen Mailaccount (zusätzliche Mailaccounts lassen sich realisieren, jedoch kosten diese pro Tag 5 Pfennig). Da ich jedoch meine Mailaccount und meinen Webspace bei anderen Anbietern untergebracht habe und damit auch sehr zufrieden bin, kann ich über die Qualität dieser T-Onlineproduktes nichts sagen.

Die beiden Hotline-Nummern sind mal mehr (Technische Fragen 0800-3300190), mal weniger (Abrechnungsfragen 0800-3305000) gut erreichbar. Die Auskunft war für mich immer ausreichend. So erfährt man bei Zugangsproblemen, welche nicht durch den eigenen Rechner begründet sind, durch einen Anruf bei der "Technischen" Hotline den Grund des Ausfalls und die ungefähre Dauer der Problembeseitigung. Durch diesen Anruf kann auch den Leuten von T-Online helfen, Probleme zu erkennen und lokal einzugrenzen.


<<< Das Ende >>>

Tja, Ende Mai '01 bekam ich den schon erwarteten Brief, dass nun der Tarif T-Online Flat nicht mehr angeboten wird. Zum 10. Juli 2001 werde ich auf den Tarif Surftime 90 umgestellt.

Interessant dabei, dass ich Mitte Mai '01 aus Eigeninteresse mal bei der Rechnungshotline angerufen habe, um zu wissen, wie es denn nun weitergeht. Und da bekam ich gesagt, dass meine Flat wie eigentlich von mir auch erwartet, am 4. Juni 2001 ausläuft (Jahrestag meines Vertragsabschlusses).

Aber scheinbar hat T-Online Probleme, die Leute pünktlich und korrekt auf die neuen Tarife umzustellen, so daß man blockweise alle User mit auslaufenden Jahresverträgen bzw. den seit Dezember 2000 üblichen Monatsverträgen umstellt oder abstellt.

Wer sich unsicher ob des gerade genutzten Tarifes ist, sollte mal im Servicebereich der T-Online-Homepage vorbeischauen.
Unter den Punkt "Ihre Kundendaten / Adressänderung" findet man auch den gerade aktuellen Tarif. (Ich glaube, dazu sollte man aber mit seinem T-Online-Account auch im Netz sein)
http://www.t-online.de/service/

Also habe ich jetzt noch eine kleine Galgenfrist. Doch was kommt dann? Ich kann mich irgendwie nicht für DSL entscheiden. Weil ich zum einen vermute, dass es da auch bald ein Ende der DSL-Flat in der jetzigen Form geben könnte (keine Panik, liebe T-DSLer, noch gibt es keine konkreten Informationen) und zum anderen ich einfach kein Breitband-Internet brauche. Und analoge Alternativen sind zwar vorhanden, aber doch im Bereich ab 150 DM / Monat angesiedelt. Die einzige bezahlbare Alternative scheint die Talknet-Teilzeit-Flatrate zu sein (59 DM / Monat - Zugang nur von 18-9 Uhr bzw. Wochenende 0-0 Uhr und nur 500 MB Traffic pro Monat frei). Naja, wir werden sehen, für was ich mich letztendlich entscheide.

Klappe zu, Affe tot.


xxxxxxxxxxxxx
xxxxxxxxxxxxx

Part 2: "Wie lange dauert ein Monat?" (EV: 21.7.01, Update 16.1.02)

Heute muss ich einen Bericht über ein ernsthaftes Thema schreiben - mein Compi und ich haben den T-Online-Flat-Blues

Nun, seit wenigen Tagen sitze ich sozusagen auf dem Trockenen. Meine geliebte T-Online Flat hat mich verlassen. Nichts mehr ists mit morgens um halb 12 aufstehen, Compi anschalten, einwählen, zum Frühstück erstmal 200 Berichte lesen, nein, das war mal.
Nun muss ich mich wieder mit dem sogenannten "Real Life" begnügen - Universität (war am letzten Dienstag mal dort, sie steht noch), echte Frauen, Tour de France, Talkshows - ach, das Leben hat doch einiges zu bieten.
Sogar mein Compi verweigerte vor einigen Tagen die Arbeit. Plattenfehler - ausgerechnet da, wo die Registry liegt. Mit dem abgesicherten Modus, Kollege Norton und meiner unendlichen Geduld (und dem schlechten Gewissen ob des schon 4 Wochen zurückliegenden Backups) konnte ich letztendlich doch den Compi davon überzeugen, dass es auch ein Leben ohne die auch ihm ans Herz gewachsene Flatrate geben wird.

Doch ich will nun nicht weiter über die Flatrate plaudern, das ist ja eine andere Rubrik ...

Wie an anderer Stelle schon erwähnt, bekam ich irgendwann Ende Mai einen netten Brief, dass meine Flat am 10.7.2001 zu ihren Ahnen heimkehren wird. Also sah ich mich nach einer Alternative um, welche ich am 3. Juli in Form der Pseudo-Teilzeitflat von Talknet fand. (Bericht wird nach Erlangung hinreichender Erfahrung folgen). Da ich jedoch meinen Internetzugang via T-Online als Notreserve behalten wollte, sah ich mir mal die Angebotspalette der Internettarife von T-Online näher an.


>>>>>> Die Tarife <<<<<<

>>> T-Online eco
monatliche Grundgebühr (GG) 4,09 EUR - dazu kommen 1,49 ct pro Onlineminute. (Neukunden erhalten im ersten Monat 20 Onlinestunden gratis)

>>> T-Online by day
GG 7,50 EUR. - dazu kommen Montag-Freitag zw. 7 und 17 Uhr 0,8 ct/min - in der übrigen Zeit (also auch ganztägig am Wochenende) 1,49 ct/min

>>> T-Online by night
GG 5 EUR - dazu kommen zw. 23 und 9 Uhr 0,8 ct/min - in der übrigen Zeit 1,49 ct/min

>>> Surftime 30
GG 14,80 EUR - darin enthalten sind 30 Freistunden pro Monat, sind diese verbraucht, kostet jede weitere Onlineminute 1,49 ct (bei diesen und den anderen Surftime-Tarifen gilt, dass nicht genutzte Freistunden am Ende des Abrechnungszeitraumes, also eines Monats, verfallen)

>>> Surftime 60
GG 28,10 EUR - 60 Freistunden, danach 1,49 ct/min.

>>> Surftime 90
GG 40,30 EUR - 90 Freistunden, danach 1,49 ct/min.

>>> Surftime 120
GG 50,60 EUR - 120 Freistunden, danach 1,49 ct/min.

Bei all diesen Tarifen sind enthalten:
- 10 MB für die Homepage
- eine Mailadresse mit 5 MB Speicherplatz (weitere Mailadressen lassen sich durch die Mitbenutzerverwaltung einrichten, kosten dann aber pro Tag 2,55 ct - also etwa 77 ct pro Monat und weitere Adresse - allerdings lassen sich Mails via POP3/SMTP nur abrufen und versenden, wenn man über T-Online eingewählt ist

(Weggefallen sind seit dem 1.1.2002 die beiden folgenden Leistungsmerkmale:
- Benachrichtigung per SMS bei ankommender Mail
- PC-Schutzbrief - da hat sich T-Online was Nettes einfallen lassen, eine Versicherung für den Compi - ich zitiere von der Webseite:
"Der Versicherungsschutz erstreckt sich insbesondere auf Schäden durch Fahrlässigkeit, unsachgemäße Handhabung, Vorsatz Dritter, Kurzschluss, Überspannung, Induktion, Brand, Blitzschlag, Implosion, Versengen, Verschmoren, Verglimmen, Wasser, Feuchtigkeit, Überschwemmung, Einbruchdiebstahl, Diebstahl, Beraubung, Vandalismus, Plünderung, Sabotage, Frost, Sturm und höhere Gewalt."
jedoch
"(...)keine Entschädigung für Schäden durch Vorsatz des Versicherten, Erdbeben, Kernenergie, Kriegsereignisse jeder Art, Bürgerkriege und innere Unruhen sowie durch betriebsbedingte vorzeitige Abnutzung oder Alterung."
Fragt mich jetzt bitte nicht, was bei Schäden durch Plünderungen während eines Bürgerkrieges oder Vandalismus bei inneren Unruhen geschieht. Erkundigt euch bei der zuständigen Meldestelle für diese Schäden.
Ein letztes Zitat:
"Für versicherte Sachen ab einem Alter von 5 Jahren entfällt die Entschädigungsleistung grundsätzlich. Die Höchstentschädigungsleistung je Versicherungsfall und Versicherten beträgt DM 3.000,00."
Also meine alte Kiste - ohne Zweifel älter als 5 Jahre - gudde Pentium 100 Mhz - bekomme ich nicht ersetzt.)


Im übrigen gelten alle Tarife unabhängig der Art der Einwahl, also Analog, ISDN, DSL - egal! (Wobei Inhaber eines DSL-Anschlusses zusätzlich die Option der DSL-Flat für 25 Euro/Monat haben - andere Baustelle, sprich Kategorie!). Mindestvertragslaufzeiten gibt es nicht. Man darf nur einmal innerhalb eines Abrechnungszeitraumes den Tarif wechseln (was sich bei einem bevorstehenden, längeren Urlaub anbieten würde)


>>> T-Online by Call
... gibt es auch, jedoch ist mir nicht so ganz klar, wie man genau zu diesen Tarif (rund um die Uhr 2 ct/min) gelangt. Ich fand nur den Hinweis, dass man als Kunde der Deutschen Telekom bzw. von T-Mobil unter der kostenlosen Service-Nummer 0800/3301000 oder in jedem T-Punkt diesen Tarif beantragen kann.
!!!! Vorsicht !!!! Böse Falle !!!!
T-Online weist darauf hin, dass man die alte Anschlusskennung nebst Mailadresse und Webadresse verliert, wenn man von einem bestehenden T-Online-Tarif zu T-Online-by-call wechselt. (Im Internet Magazin las ich neulich, dass ein Geschäftsmensch von eco zu by-call gewechselt ist, um sich die damals geltenden 8 DM Grundgebühr für eco zu sparen - dummerweise verlor er seine allseits bekannte Mailadresse und ein armer Unbeteiligter, welcher sich zufälligerweise den ungewollt freigewordenen Mailalias gesíchert hat, erhält nun die nicht unwichtigen Mails des Geschäftsmenschen - viele Webmailanbieter, zb. gmx aber auch AOL sperren zunächst mal einige Monate einen gelöschten Mail-Namen, um genau so etwas zu verhindern)
!!!! Keine Angst! Bei einem Wechsel zwischen den weiter oben genannten Tarifen behält man seine Anschlusskennung !!!!


>>>> Und was hat das mit mir zu tun? <<<<

Nun, es war ja nach dem Auslaufen der T-Online-Flat so, dass alle Flat-Kunden automatisch in den Tarif Surftime 90 übernommen wurden. Da ich dies nicht wollte, wechselte ich am 7.7.2001 in "meinem" Servicebereich auf der T-Online-Homepage zu dem Tarif Surftime 30. Klingt unspektakulär, jedoch die Umsetzung meines Tarifwechsels bot die folgenden Tage einiges an Kuriositäten.

So wurde ich natürlich etwa um den 16.7.2001 herum nicht auf den Tarif Surftime 30 umgebucht - nein, ihr könnt es euch sicher denken - ich war nun auf den Tarif Surftime 90 gemeldet. Immerhin, "meine" Surftime 30 stand bei meinen Tarifdaten immer noch als "Beantragt am 7.7.2001".

Nun, also rufen wir mal die sagenumwobene, inzwischen nicht mehr kostenlose Hotline von T-Online an (01805-305000, 12 ct/min , zuständig für Abrechnungsfragen)

*düdüdüdidü* "Hallo und herzlich willkommen bei T-Online ... Sind sie bereits Kunde bei T-Online, so drücken sie bitte die 1" ... nach einigen weiteren Fragen dieser Art landete ich schliesslich bei einem männlichen Hotline-Menschen. Diesen fragte ich dann, was ich mit Surftime 90 soll und wo meine Surftime 30 bleibt... - er erklärte das mit internen Umstellungen und versicherte mir, dass ich in spätestens 4 Tagen Surftime 30 hätte. Na wunderbar. Damit konnte ich leben. Doch jetzt wurde ich übermütig und fragte leichtsinnig, da einfache Antwort erwartend, nach dem Stichtag dieses Tarifes. Ich erwartete sowas in der Art "ja am 7. haben sie es beantragt, also ist es der 7. jeden Monats" oder "Sie bekommen ihn am 20.7. freigeschaltet, also ist es jeder 20. eines Monats" oder - ganz extravagant "Der Monatserste ist auch der Anfang des Abrechnungszeitraumes" ...

Nein, ich bekam nur ein großes "Ähhhhh" zu hören. Dann wurde ich nach dem Anfang meiner T-Online-Nummer gefragt "Aha, sie haben eine 3, ja, hm, dann ist der Abrechnungszeitraum identisch mit dem ihrer Telekomrechnung - also müssten sie bei der Rechnungsstelle der Telekom anrufen (0800/3301020) und nachfragen, wann bei ihnen die nächsten Stichtage sind. Die können ihnen die nächsten 4 Monate nennen.

Kostenlose Nummer, also dort mal angerufen. "Ja ein Kollege von T-Online hat mich an sie verwiesen. Wann sind meine nächsten Abrechungszeiträume?" "Einen Augenblick bitte, ich schau gerade mal nach ..." .... *wart* .... "Sekunde, dauert noch etwas, ich komm da jetzt nicht rein" ... *wart* .... "Sie, es tut mir leid, meine Kollegin ruft sie zurück" Danke und tschüss.

Drei Tage später (19.7.01) - endlich bin ich im Tarif Surftime 30 gelandet. Service-Bereich der T-Online-Webseite und Benachrichtigungsmail bestätigten mir dies. Da inzwischen (logischerweise) kein Rückruf der "Kollegin" kam, ich also immer noch keine Infos über die Stichtage und Abrechnungszeiträume hatte - wurde ich ganz mutig. Ich rief nämlich nochmal bei T-Online an ....

*düdüdüdidü* "Hallo und herzlich willkommen .... (das überspringen wir jetzt mal...)
Ich landete diesmal bei einem weiblichen Hotline-Menschen.
"Ja, hallo, ich bin seit heute morgen im Tarif Surftime 30 - nun will ich nur noch wissen, wann ist der Stichtag bzw. die Abrechnungszeiträume"
"Ihre T-Online-Nummer bitte"
"Drei ............ "
"Ahja, aha, ein Altkunde mit einer Drei, da variieren die Abrechnungszeiträume, ich kann ihnen die nächsten 5 nennen: 6.7. - 2.8.01, 3.8.-3.9.01, 4.9.-1.10. ......"

Jetzt fragt mich nicht, wie es sich bei euch verhalten wird, wenn ihr euch für einen der Surftime-Tarif entscheidet oder euch schon entschieden habt, aber jedenfalls versicherte mir die nette, kompetente Dame der Hotline, dass demnächst auf einheitliche Stichtage umgestellt wird. Und um exakt die Onlinezeit zu beobachten, damit ihr ja nicht mehr als das Freistundenkontingent verbraucht, rate ich euch, zu dem Online-Counter des SWR zu greifen (http://www.swr3.de/oc2000/ - Bericht folgt demnächst)

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass in der nächsten Zeit der klassische T-Online-Decoder, welchen man sowieso (im Gegensatz zu AOL) nicht zwingend zur Einwahl braucht, vollkommen seine Daseinsberechtigung verliert, da der Servicebereich bald (genaues Datum unbekannt, evtl. im Spätsommer) den gesamten Abrechnungsschnickschnack wie Online-Zeiten usw. aufnehmen wird, welche man bisher nur über das Classic-Gate erreichen konnte.

Wie man seinen T-Online-Zugang ohne T-Online-Decoder bzw. -software einrichtet, kann man auf der hervorragenden Seite von Albert Rommel nachlesen.
http://www.albert-rommel.de/


>>>>>> Kundenkontakt <<<<<<

Allgemeine Vertragsfragen (Abrechnung):
Tel.: 01805-305000 (12ct/min), Fax: 01805-350530, Mail: kundenservice@t-online.de
Technische Fragen (Netzzugang bzw. T-Online Produkte):
Tel.: 01805-345345 (12ct/min), Fax: 01805-345346, Mail: hotline@t-online.de
Technische Fragen, die keinen direkten Bezug zu T-Online Produkten haben, beispielsweise zu Internet Explorer oder Outlook:
Tel.: 01905-05051 (62ct/min), Fax: 01905-00070, Mail: hotline@t-online.de


>>>>>> Fazit <<<<<<

Was bleibt zu sagen? Sicher sind gerade die Surftime-Tarife auch für die sogenannten Viel-Surfer interessant. So kann man beispielsweise beim Tarif "Surftime 120" jeden Tag 4 Stunden zu etwa 0,7 Cent/Minute online sein - eigentlich der günstigste Nicht-Flatrate-Tarif bundesweit. Aber dennoch sind sie kein befriedigender Ersatz für eine Flatrate.

Ich bin bei meinem Urteil zwiegespalten. Auf der einen Seite möchte ich diese Tarife, auch wegen der hervorragenden (ich kann nur für mich und meine Region sprechen) Erreichbarkeit und guten Leitungsqualität (ich habe bei der Talknet-Flat innerhalb von 2 Wochen mehr unplanmäßige Verbindungsabbrüche gehabt als in einem Jahr T-Online-Flat), zu den besten Angeboten zählen, die auf dem deutschen Internetprovidermarkt existieren.

Aber andererseits trägt ja (neben der teilweise untätig-unfähig wirkenden Politik) der T-Konzern (Mit-)Schuld daran, dass es in Deutschland seit Jahren schon ein Hickhack um den bezahlbaren Internetzugang gibt. Bitte denkt nicht, ich will rund-um-die-Uhr-unbegrenzt-Surfen für 10 Euro oder so. Gerade den Weg der Transfervolumen-Begrenzung (siehe Talknet-Flatrate) sehe ich als mögliche Variante, um zu einer für alle befriedigenden Lösung zu kommen. (bitte kommentiert mir keiner, dass es doch DSL gibt - DSL ist nicht für jeden verfügbar und es soll auch Menschen geben, ich beispielsweise, die kein DSL wollen, aber das ist ein anderes Thema)

Also das Urteil im Namen des Internetvolkes:
Tarife gut, Qualität sehr gut, (eigentlich nicht notwendige) Einwahlsoftware befriedigend, Hotline sehr gut bis mangelhaft = Glückssache
Insgesamt möchte ich 4 von 5 Sternen geben.


>>>>>>
>>>>>> Update 16. Januar 2002 <<<<<<
>>>>>>
Ich habe die Tarife nun alle in Euro angegeben. T-Online selbst hat bei der Anpassung mehr oder minder genau umgerechnet, ohne dass es dabei zu unangenehmen Überraschungen, sprich versteckten Preiserhöhungen gekommen wäre.
Leitungsqualität ist nach wie vor ok, jedoch sind die oben erwähnten Features "PC-Schutzbrief" und "SMS-Benachrichtigung" weggefallen, dennoch bleibt die Bewertung unverändert, da die wichtigsten Beurteilungskriterien eines Providers (u.a. Preis und Zuverlässigkeit) gleich geblieben sind.
Sonstige relative zeitliche Angaben in diesem Bericht (beispielsweise der Anfang "... seit wenigen Tagen ...") blieben unverändert und beziehen sich nach wie vor auf den Zeitraum der Erstveröffentlichung im Juli 2001.



++++++
EV: 21.7.01 @ ciao
VÖ: 22.7.01 @ dooyoo, 25. 8. 01 @ yopi, 1.9.01 @ ecomments, 27.10.01 @ myopinion (incl. T-Flat), 27.10.01 @ hitwin
16.1.2002: Euro-Update
VÖ 16.1.02 @ griasdi


Geschrieben am: 27. Oct 2001, 04:07   von: nova87



Bewertungen   Übersicht


Weitere Infos? Versuchen Sie doch mal folgende Suchen bei Google:

Alle evtl. aufgeführten Marken gehören ihren jeweiligen Inhabern und unterliegen den jeweiligen Bestimmungen.


Was ist Q-Test.de | Impressum | Werbung | Geld verdienen | Banner | Counter | Preisvergleich | Download