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Übersicht > Computer > WebCams > Philips ToUCam Pro (PCVC 7 40 K)

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
klein, handlich, universell einsetzbar

Nachteile:
relativ teuer, leicht manipulierbare Software




Du darfst rein...und Du bleibst draußen !!
Bericht wurde 2365 mal gelesen Produktbewertung:  ausreichend
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Dieser Bericht bezieht sich nicht alleine auf die ToUcam von Philips, sondern auf das erhältliche Bundle von Kamera und Software.
Aber ich denke, das werdet ihr selbst erkennen, also beginnen wir..

********

Jeder kennt sie, die peinliche Situation, die mit der neuen Bekanntschaft
im Arm noch peinlicher wird: Eine Nacht in der „Disco“ ist angesagt,
aber der Türsteher hat was dagegen. „Hab ich ´ne krumme Nase, abstehende
Ohren oder zu viele Pickel im Gesicht ?“, fragen sich die Betroffenen

********

Im Grunde funktioniert die Biometrie-Software „Face Vacs Logon 2.0 Personal Edition“ von Cognitec im Zusammenspiel mit der PC-Cam `ToUcam` von Philips
nicht anders:

Du erhälst Zugriff auf meinen PC und Du nicht….

Zur Umverpackung der Software gibt es nicht viel zu sagen, denn die CD-ROM steckt einfach in einem teils transparenten Papierkuvert.
Die eigentliche Verkaufsverpackung des Bundles ist der sehr stabile Karton, in den die Webcam
eingebettet ist.

Die Hardware – Voraussetzungen des Bundles dürfte inzwischen jeder Rechner erfüllen: mindest ein Prozessor mit 400 MHz – laut PDF-Handbuch genügt auch ein Pentium II mit 266 MHz – sowie 64 MB Arbeitsspeicher.
Darüber hinaus sollte auf dem Rechner Windows 98/ME/2000/NT 4.0 oder XP installiert sein.
Für Linux ist eine Version geplant

Die Webcam liefert Videos mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde bei einer Auflösung von 320 * 240 Bildpunkten. Darüber hinaus sind sprachgesteuerte
Aufnahmen mit einer Auflösung von 1280 * 960 Pixel möglich.
Zum Lieferumfang gehören ein Standfuß, eine selbstklebende Konsole sowie für unterwegs ein knallgelbes Necessaire in Form eines riesigen Ostereies.

Während des laufenden Betriebs zeigt sich recht schnell, dass die auf dem Monitor aufgeklebte und drehbare Konsole, in die das Stativ samt Webcam
eingehängt wird, nicht unbedingt ein gutes Team sind.
Bei der geringsten Erschütterung hüpft die Webcam durch das Eigengewicht des erfreulich langen USB - Kabels aus der Konsole und liefert Live – Bilder
vom eigenen freien Fall ;-)

Kleiner Tipp meinerseits: USB – Kabel am Monitor irgendwie festkleben.

Die Installation des umfangreichen Softwarepakets verläuft reibungslos in ca. 5 Minuten ab. Immerhin sind Anwendungen, wie das sehr einfach zu bedienende, zentrale Steuerungsprogramm “V – Lounge“, das Bildbearbeitungsprogramm “Ulead Photoexpress 2.0 SE“ oder den “Real Player 7 Basic” zu installieren.
Es empfiehlt sich, vor der Installation von Face Vacs Logon 2.0 das PDF – Handbuch zu lesen. Der zwar im Lieferumfang enthaltene, zum lesen notwendige Acrobat Reader 4.05 ist leider in nur in englisch.

Wichtige Hinweise im Handbuch sind unter anderem, dass diese Software nicht im Zusammenspiel mit Novell-Netware Clients funktioniert.
User mit Windows NT Domänenkonto können die Gesichtserkennungsdienste nicht nutzen.

Um problemlos durch die Installation zu kommen, ist auch bei einem Einzelplatz Rechner mindestens ein aktives Benutzerprofil einzurichten.
Dieses kann unter Einstellungen – Systemsteuerung – Kennwörter – Benutzerprofil eingerichtet werden.

Ist dies erledigt lässt sich der virtuelle Türwächter reibunslos installieren.

Nach dem obligatorischen Neustart des Rechners erscheint eine Dialogbox, die den Anwender fragt, ob ein sogenanntes „Enrollment“ zum einlesen der
biometrischen Daten durchgeführt werden soll.
Danach läuft das Procedere mehr oder weniger vollautomatisch ab. Die Software liest über die Webcam insgesamt acht Porträtbilder der vor ihr sitzenden Person ein, verarbeitet sie und richtet
das Anwenderprofil ein.

Über das intuitiv gestaltete Menüfenster des Administrationsprogramms lassen sich sowohl globale (für mehrere Benutzerprofile) als auch persönliche Einstellungen, sowie die Sicherheitsstufe oder die Videoeinstellungen individuell definieren.

Danach nimmt der Türsteher seinen Dienst auf und lässt keinen Anwender mehr herein, der nicht den biometrischen Daten des jeweiligen Benutzers entspricht und / oder das entsprechende Passwort weiß.

So sollte es zumindest sein !

Tja, in der Praxis ist alles anders.
Schnell mal in Bierlaune ein Webcam Bild des registrierten Anwenders schießen, dieses ausdrucken und vor die Kamera halten.

Voilà, die Software ist überlistet.

Selbst in der höchsten Sicherheitsstufe wird der Rechner für den vermeintlich echten User freigegeben. Ein wenig kriminelle Energie, das entsprechende Passwort ist besorgt.
Oder ein bewusst herbeigeführter Rechnerstart im abgesicherten Modus lässt die Software austricksen.

Ein weiteres Manko, das dieses Mal allerdings der Kamera angelastet werden muß:
bei schlechten Lichtverhältnissen bleibt der User ebenfalls draußen vor der Tür.

Fazit:

Die Software Face Vacs Logon 2.0 ist in der Praxis absolut nicht tauglich, den PC vor unerlaubten Zugriffen zu schützen.
Die restliche mitgelieferte Software ist nicht schlecht und einfach zu bedienen.
Die Webcam selbst ist zwar nicht der große Renner, aber für Normaluser doch einigermaßen brauchbar.

Noch ein Wort zum Preis: Die Software alleine kostet ca. 69 €,
im Bundle mit der ToCam sind etwa 169 € fällig.
Wenn ich den Preis für die Philips mit 100 € ansetze, bin ich allerdings der Meinung, dass es hierfür schon besseres gibt.

********

Ich hoffe, ihr habt bis hierher mitgelesen, dass ich euch mit meinem Bericht nicht zu sehr genervt habe und dass ihr etwas damit anfangen könnt.



Geschrieben am: 24. Feb 2003, 10:38   von: Duffy_2000



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