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Übersicht > Computer > Drucker > Kyocera

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
geringe Verbrauchskosten, \"farbiges\" Gerät möglich

Nachteile:
nicht der schnellste Drucker, Druckqulität nur Standard




Meiner kann bis 100.000 mal im Monat...und Deiner?
Bericht wurde 2533 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Dieser Bericht dürfte für einen „Normaluser“ wahrscheinlich nicht unbedingt „sehr hilfreich“ sein, schon alleine wegen dem Preis des Gerätes.

Wer hat zu Hause schon einen Farblaser stehen ?

Immerhin entstand der Bericht in der absoluten Rekordzeit von rund 3 Monaten...
...also nix mit 20 Minuten oder so ähnlich ;-)

Übrigens, der Titel zu diesem Bericht entstand an Samstag beim Heilbronner Stammtisch als eine Art Koproduktion. Dankeschön für die Tipps an Mr. Matze und Kimba73....hätte ich Euch ehrlich gesagt gar nicht zugetraut. *fg*
Aber wie heißt es doch so schön....stille Wasser sind meistens recht tief...

Zum Bericht:

_/_/_/ Kleine Vorgeschichte \_\_\_

Wie des öfteren versuchen verschieden Hersteller von Hardwarekomponenten in unserem Betrieb Fuß zu fassen und preisen ihre Produkte zu teilweise sehr günstigen Preisen an.
Oftmals erhalten wir dann Testgeräte, die uns über einen längeren Zeitraum zur Verfügung gestellt werden um diese ausgiebig testen zu können.
In diesem Fall ist es die Firma Kyocera, die uns ihren Farblaser FS-8000C über einen Zeitraum von 3 Monaten zur Verfügung gestellt hat.
In der Regel erwarten die Firmen dann einen Testbericht über das zur Verfügung gestellte Gerät mit allen Stärken und Schwächen, die uns während der Testphase aufgefallen sind. Für mich natürlich die Gelegenheit, 2 Fliegen mit einer Klappe zu schlagen......


_/_/_/ Installation und Preis \_\_\_

In der Standardausstattung ist der Kyocera FS-8000C für einen Listenpreis von rund 6.900 €URO zu haben. In diesem Preis ist die Aufstellung und Installation des Druckers durch einen geschulten Techniker enthalten. Also nix mit selber auspacken und installieren.

_/_/_/ Allgemeine Info \_\_\_

Die Druckgeschwindigkeit von 30 A4-Seiten pro Minute im Schwarzweiß und 8 Seiten in Farbe versetzt heute zwar niemanden mehr in einen Geschwindigkeitsrausch, für die meisten Anwendungen genügt dies allerdings.
Die Auflösung von 600 x 600 dpi kann beim Schwarzweißdrucken durch ein Verfahren (KIR2) auf bis zu 2.400 dpi gesteigert werden, wobei ein Prozessor vom Typ PowerPC 750CX mit 400 MHz Taktfrequenz die nötige Rechenleistung herstellt.

Zur Grundausstattung gehört ein Arbeitsspeicher, der mittels DIMM-Modulen auf maximal 256 MB erweitert werden kann. Weiterhin bietet der FS-8000C einen Slot für Compact-Flash Karten bis 64 MB, eine schnelle bidirektionale Paralell-Schnittstelle und eine serielle RS-232-Schnittstelle.

Das Display mit 2 Zeilen ist nicht gerade üppig, was allerdings nicht weiter schlimm ist, da die Bedienerführung fast komplett vom Arbeitsplatz aus erfolgen kann.
Ebenso im Preis enthalten ist ein Unterbau mit zwei Papierkassetten für je 500 Blatt Papier bis zum Format DIN A3.
Über die Universalzuführung können weitere 150 Bogen bereitgehalten werden, und zwar bis zur Größe vom 310 x 458 mm und bis zu einem Papiergewicht von 220 g/qm.

Laut Hersteller ist der Drucker für ein monatliches Druckvolumen von maximal 100.000 Blatt im Schwarzweiß- oder 25.000 Blatt im Farbdruck (Größe A4) ausgelegt..
Optimal also für die Herstellung kleinerer Auflagen, die auf konventionellem Weg kaum realisierbar wären.

_/_/_/ Verbrauchsmaterialien und Kosten \_\_\_

An Verbrauchskosten fallen etwa 110 €URO für den Schwarztoner, der bei 5 Prozent Flächendeckung für ca. 25.000 Ausdrucke reicht an.
Weiterhin fallen je Farbkassette weitere 125 €URO an, die für rund 10.000 Ausdrucke reichen.
Diese Preise sind angenehm günstig, fallen doch vergleichsweise sonst 300 €URO bei diversen anderen Druckermodellen an.

Nach gut 200.000 Drucken fallen noch zwei sogenannte „Maintenance-Kits“ für Schwarz ( 415 €URO) und CMY =Cyan Magenta Yellow = ( 423 €URO ) an.
Erreicht der Drucker die 400.000-er Marke müssen für 620 €URO die Bildtrommel und die Transfereinheit ausgetauscht werden. Dafür ist der FS-8000C nach dem Einbau fast wieder wie neu.

~~~ Diese Angaben sind jetzt Herstellerangaben, da wir in unserer 3-monatigen Teststellung nur etwa 60.000 Blatt verbraten haben ~~~

Die Ölauftragswalze, die alle 25.000 Drucke getauscht werden muss kann mit 46 €URO aus der Portokasse bezahlt werden ;-)

Rechnet man alle Verbrauchskosten zusammen, kommt man auf einen Durchschnittspreis von 4,7 Cent pro A4-Seite.
Normal sind hier Werte, die alle über der 10 Cent-Marke liegen.
Hier punktet der Kyocera also gewaltig !!!

Allerdings eignen sich solche Werte – so hilfreich sie auch für Gerätevergleiche sind – nicht für eine Kalkulation, da sie nur einen Teil der Kosten umfassen. Erstens ist die zugrundeliegende Annahme einer fünfprozentigen Flächendeckung unrealistisch, zweitens muss ein Dienstleiter auch die Anschaffungskosten der Maschine, Kosten für das notwendige Papier, Strom, Stellplatz, Wartung, Mitarbeiter und noch einiges mehr berücksichtigen.

_/_/_/ Unser Gerät \_\_\_

Der FS-8000C, den uns Kyocera zur Verfügung stellte, kam in voller Ausbaustufe und beinhaltete alles, was das Herz begehrt.
Optionen wie Duplexeinheit, Festplatte, Finisher, fünf Papierkassetten – die unterste mit Standfüßen auf Rollen – ließen keine Wünsche offen.
Und für spezielle Anwendungen stehen noch weitere Optionen zur Verfügung:
Font-ROM für OCR-A und OCR-B, BarcodeScanner, 3.000 Blatt-Stacker, 10-fach Sorter, verschiedene Ethernetkarten, TokenRing- oder Wireless-LAN-Interface.

Der bei uns installierte Finisher DF-31 lässt sich vom Druckertreiber vielfältig ansteuern.
So ist es zum Beispiel möglich nicht nur zu definieren, wie geklammert wird, sondern auch wann.
Ein 20-seitiges Dokument (kommt bei uns recht häufig vor) kann beispielsweise auch nach je 10 Seiten geklammert werden. Die Heftung erfolgt dabei wahlweise links oben oder unten oder auch mittig mit zwei Klammern.

Der erwähnte Barcode-Scanner ist eine Supersache. Steht der Drucker beispielsweise in einem Raum ohne Computerzugang, kann mit Hilfe des Scanners ein zuvor auf der Festplatte abgelegter Druckjob einfach abgerufen werden..

Lieferscheine, Rechnungen, Handbücher, Formulare oder sonstige Drucksachen, die immer wieder unverändert gebraucht werden, stehen so unmittelbar zur Verfügung.

Wer häufig Kopien anfertigen muss, kann den Drucker auch mit Scanneraufsatz inklusive Einzelblatteinzug bekommen.

Genial finde ich persönlich, dass es den FS-8000C auch (auf Wunsch) in farbigem Design gibt. Also ein Drucker, der nicht nur farbig druckt, sondern auch megabunt daherkommt.
Leider konnten wir uns daran nicht erfreuen, wir hatten einen im tristen „Alltagsgrau“....

_/_/_/ Qualität \_\_\_

Nach den ersten Ausdrucken ist der liebe Dietmar dann doch etwas enttäuscht. Die ersten Seiten sind grieselig und leicht streifig. Für Druckjobs, die hauptsächlich aus Text und ab und zu ein paar farbigen Tortendiagrammen bestehen sollte sich die Maschine aber allemale eigenen. Meine Meinung.
Nach längerem Herumprobieren mit Treibereinstellungen und verschiedenen Druckmedien ändert sich das Bild dann schlagartig.
Die Ausgabequalität ist zwar immer noch nicht brillant, aber durchaus für Druckdienstleistungen im mittleren Qualitätssegment geeignet.
Bei vielen Kunden (auch uns) ist beim Einkauf von farbigen Kleinauflagen ein günstiger Preis wichtiger als eine maximale Qualität….

…Hier kann der FS-8000C richtig gut punkten.

Was ein weiterer positiver Aspekt darstellt ist das breite Spektrum an „Bedruckstoffen“, die der Kyocera ohne Murren verarbeitet:
Offsetkarton bis 250 g/qm stellten ebenso wenig ein Problem dar wie bereits mittels Offset oder Laser vorgedruckte Papiere. Bei Transferfolien für den Textildruck, OHP-Folien, Chromolux-Papier und –Karton überzeugte das Gerät ebenso wie bei Recyclingpapier, vorgestanzten Etiketten, Briefumschlägen und Dünndruckpapieren.

Allerdings sollte man nicht verschweigen, dass das Bedrucken von Medien, die außerhalb der Spezifikationen liegen, zu einem Verlust der Herstellergarantie führen kann.

Weitere Pluspunkte: Der FS-8000C verfügt über einige Kleinigkeiten, die dem User das Leben leichter machen, zum Beispiel die Fortschrittsanzeige im Display oder das Plastikstück, das über dem Lüfteraustritt angebracht ist, damit einem die Luft nicht direkt ins Gesicht geblasen wird….

_/_/_/ Aufrüsten und Wechseln und sonstiges Handling \_\_\_

Das nachträgliche Aufrüsten kann von jedem, der nicht gerade zwei linke Hände hat, selbst vorgenommen werden. So kann man beispielsweise eine Netzwerkkarte ohne Werkzeug einbauen..
Einfach zwei Handschrauben entfernen, das Abdeckblech abheben, die Netzwerkkarte über ein Schienensystem einschieben, die zwei Handschrauben wieder anziehen, fertig !!

Auch die Verbrauchsmaterialien sind einfach zu wechseln, insbesondere kann man alte Tonerkartuschen entnehmen und neue einlegen, ohne sich die Finger zu beschmutzen. Gleiches gilt für den Resttoner-Behälter, der mit einem kleinen Deckel verschlossen herausgehoben wird. Dieser Behälter könnte allerdings etwas größer sein, um die Wechselintervalle zu verlängern.

Wo viel Licht ist gibt´s natürlich auch ein wenig Schatten.

Überhaupt nicht gefallen hat mir und meinen Kollegen der etwas klein geratene Netzschalter, der sich auch noch hinten am Gerät befindet, sowie der relativ laute Lüfter, der nach dem Abschalten des Druckers noch gut eine halbe Stunde nachläuft.

Dafür sehr übersichtlich gestaltet und sehr gut zu bedienen sind dafür die Menüs im Druckertreiber. Der FS-8000C wurde bei uns sowohl vom PC aus ( parallel und per Ethernet ) als auch von unserer Grafikabteilung mit dem Mac ( per Ethernet ) erfolgreich angesteuert. Für jede Schnittstelle wird ein virtueller Drucker simuliert, das heißt, wir konnten von allen Rechnern gleichzeitig Druckjobs absenden.

Erwähnenswert sind auch die Softwaretools, die von Kyocera mitgeliefert werden.
Neben Werkzeugen zum Überwachen und Steuern des Druckers übers Netzwerk findet sich ein kleines, aber hilfreiches Programm namens „Printer-Economy-Check“.
Mit diesem Tool kann die Wirtschaftlichkeit von zwei Druckern, bezogen auf eine bestimmte Seitenzahl oder Monatszahl, miteinander verglichen werden, wobei neben den Verbrauchskosten auch der Anschaffungspreis mit einfließt.

_/_/_/ Fazit \_\_\_

In Sachen Druckqualität und –Geschwindigkeit reicht der FS-8000C nicht an die momentanen Spitzengeräte im Farblaserbereich heran.
Die relativ günstigen Verbrauchskosten und breiten Ausbaumöglichkeiten dürften die Maschine dennoch für einige Betriebe in die engere Auswahl einfließen lassen.
Sauber verarbeitet verfügt der Drucker über ein ansprechendes Design, ohne scharfe Kanten und Ecken.
Alles in allen ein gelungenes Konzept mit zu verschmerzenden, kleinen Abstrichen.

_/_/_/ Kurzinfo \_\_\_

technische Daten:

Auflösung: 600 x 600 dpi
Geschwindigkeit Farbe: 8 Seiten / Minute
Geschwindigkeit schwarz/weiß: 30 Seiten / Minute
Sprachen: Postscript 3, PCL 5C
Papiergewicht: maximal 220 g / qm
Papierformat: maximal 310 x 458 mm

Basispreis: rund 7.000 €URO


Mir persönlich hat der Drucker recht gut gefallen, das Handling im allgemeinen war sehr einfach. Was mir natürlich noch besser gefallen hätte, wäre ein Drucker in einem „Magenta - Outfit“ gewesen....
Alles in allem vergebe ich eindeutig die Höchstnote für dieses Teil....

Ob sich unsere HP-lastige Firma allerdings für den Kyocera entscheiden kann...?
...nun, ich wage es ganz ehrlich zu bezweifeln.


Geschrieben am: 01. Mar 2003, 00:51   von: Duffy_2000



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