| KONTAKT | | HILFE | | HOMEPAGE |
 MyReise   MyTickets   MyShopping 
 
    STARTSEITE
Suche in
  Auswahl

Kategorie:

Aktuelles
Was ist Q-Test.de
Geld verdienen
Mitglied werden
Kontakt

  User Login
Username

Passwort



Passwort vergessen ?
 

Übersicht > Computer > Software > Decodersoftware > DVDx 2.0

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
einfache Bedienung, kostenlos, für Anfänger geeignet

Nachteile:
sehr langsam




DVDx - die kostenlose Möglichkeit eine DVD zu kopieren
Bericht wurde 10761 mal gelesen Produktbewertung:  befriedigend
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Nicht jeder, der einmal eine DVD kopieren möchte oder nur ab und zu mal eine DVD kopiert, möchte gleicht viel Geld ausgeben. Das ist auch gar nicht nötig, da es Freewareprogramme gibt, die hinsichtlich ihrer Qualität und Geschwindigkeit den kommerziellen Programmen ebenbürtig sind und teilweise diese übertreffen.
Heute geht es um die Freeware DVDx 2.0. Man kann sie kostenlos aus dem Netz saugen und hat dadurch die Möglichkeit einmal eine VCD oder SVCD zu erstellen.

Wo bekomme ich DVDx her?
°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°

Als gute Quelle für Free- und Shareware hat sich die Seite www.shareware.de herausgestellt. Hier braucht man nur in der Suchfunktion DVDx einzugeben und man bekommt einen Link zum Download der aktuellsten Version.

Was macht DVDx?
°^°^°^°^°^°^°^°^°^

Damit eine DVD auf zwei oder drei CD-Rom passt, müssen natürlich viele Daten komprimiert bzw. weggelassen werden. Mit einem Programm wie DVDx wird der Videostream in seiner Auflösung verringert. Eine DVD besitzt eine Auflösung von 720x576 Bildpunkten, eine SVCD nur 480x576 und eine VCD gar 352x288 Bildpunkte. Dadurch wird schon eine erhebliche Datenmenge eingespart. Beim Ton gilt das gleiche.
Des weiteren werden Untertitel, Fremdsprachen und Menüs weggelassen.
Letztendlich erhält man eine stark komprimierte Datei, die gewisse Qualitätseinbußen mit sich bringt.

Ist das legal?
°^°^°^°^°^°^

Das bisherige Urheberrecht (Stand 06/03) sagt aus, das man eine DVD zum privaten Gebrauch vervielfältigen kann. Allerdings ist das der Industrie ein Dorn im Auge und das Urheberrecht soll dahingehend geändert werden, das es verboten ist den Kopierschutz der DVD zu umgehen – aber nicht den Film zu kopieren? Klingt komisch – oder? Ist es auch, da man mit bisherigen Programmen den Kopierschutz umgeht sind die dann illegal, das mitschneiden einer DVD ist aber nach wie vor legal – das heißt es wird sicher andere Software geben, die den Kopierschutz nicht umgeht sondern die DVD mitschneidet und das ist dann wieder legal!

Wie erstelle ich denn nun eine SVCD?
°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°

Das rippen ist kinderleicht. Man hat nun die Möglichkeit eine DVD aus dem Laufwerk direkt zu coden (das rippen bezeichnet ja eigentlich das Kopieren der DVD auf die Festplatte) oder man codet die Dateien, die man vorher auf die Festplatte kopiert hat.
Ich würde auf jeden Fall die DVD vorher auf die Festplatte kopieren, da ansonsten das Laufwerk über Stunden belastet wird, was nicht gut ist und außerdem der Zugriff auf die Festplatte schneller ist. Zum kopieren einer DVD auf die Festplatte benutzt man am besten den DVD-Decrypter oder den Smartripper, die sich ebenfalls als Freeware im Netz tummeln.
Gehen wir davon aus das die Dateien auf der Festplatte liegen, so geht der Rip folgendermaßen vor sich:
Man klickt im Menü File auf „open ifo“ und öffnet die IFO-Datei der DVD auf der Festplatte. Nun öffnet sich ein Fenster in dem man diverse Eingangseinstellungen vornehmen kann. Für den Anfang reicht es den Ton auf deutsch zu stellen. Und was wichtig ist den Button „Audio/Videosynchronisation“ anzuwählen, damit Bild und Ton synchron laufen.
Nun sieht man im Hauptmenü schon das erste Bild des Filmes. Aber ehe wir das Programm arbeiten lassen, müssen wir noch die Ausgabeeinstellungen verändern. Im entsprechenden Menü wählen wir nun SVCD oder VCD, je nach Wunsch. Hier kann man auch die Größe der Ziel-CDs eingeben, damit das Programm die Dateien entsprechend schneidet. Besonders wichtig ist, das man auf den Button „whole“ klickt, da das Programm ansonsten nach 10000 Bildern aufhört!
Für den ersten Versuch mag das ausreichen und wir klicken nun im Hauptmenü auf den Aufnahmeknopf. Haben wir alles richtig eingestellt dann beginnt DVDx nun mit der Arbeit und wir können in der Zeit etwas anderes machen, da das Programm sehr lange arbeitet.
Nach mehreren Stunden ist das Programm dann fertig und man findet ein oder mehrere Files mit der Endung.mpg auf der Festplatte, die muss man nun nur noch mit Nero oder VCDeasy brennen und fertig ist die erste eigene VCD.

Erfahrungen:
°^°^°^°^°^°^

Für ein kostenloses Programm arbeitet DVDx sehr gut. Die Qualität der SVCD´s lässt sich durch diverse Einstellungen noch verbessern, was aber zur extremen Verlängerung der Rechenzeit führt. Allgemein ist das Programm sehr langsam, da es auf einen alten Codec basiert. In der höchsten Qualitätsstufe hat es auf meinem 1,1GHz P3 schon deutlich über 12 Stunden gedauert, bis das umwandeln abgeschlossen war. Das ist wirklich sehr langsam. Aber auch professionelle Programme wie Davideo2 sind da nicht schneller und man sollte nicht enttäuscht sein. Zum Probieren reicht es allemal.
Hat man Freude daran gefunden, dann würde ich aber auf ein anderes Programm wechseln. Der absolute Spitzenreiter ist dabei DVD2SVCD. Ebenfalls ein Freewareprogramm, das aber ungeahnte Möglichkeiten bietet, dabei aber für den Anfänger sehr schwer zu bedienen ist, da es unzählige Einstellmöglichkeiten bietet. Dafür ist die Geschwindigkeit höher und die Qualität besser. Setzt man dann noch einen anderen Encoder ein, wird man DVDx nie wieder benutzen.
Als Problem bei DVDx ist mir die Bild- /Tonsynchronisation aufgefallen, die mitunter aus unerfindlichen Gründen nicht funktioniert.

Fazit:
°^°^°

Für den Einsteiger und zum gelegentlichen erstellen einer VCD oder SVCD reicht DVDx allemal, da wäre es schade viel Geld für ein kommerzielles Programm auszugeben.
Die Bildqualität ist ganz gut, kann aber nicht immer voll überzeugen.
Das größte Manko ist aber die langsame Geschwindigkeit. 4 Bilder pro Sekunde in normaler SVCD-Qualität oder gar nur 2 Bilder in höchster Qualität sind zu wenig. (bei 1,1 GHz) Je nach Rechner braucht man viele Stunden um den Film zu coden.
Dabei sollte man die DVD unbedingt vorher mit einem entsprechenden Programm auf die Festplatte kopieren, damit das DVD-Laufwerk keinen schaden nimmt, dadurch kann man auch eine Leih-DVD am selben Tag wieder zurückbringen und spart Geld.
Alles in allem würde ich für DVDx 3 Sterne vergeben, einen für die Freeware, einen für die Qualität und einen für die einsteigerfreundliche Bedienung.

© 2003 bidone

P.S. Mein Bericht soll keine Aufforderung zum herstellen illegaler Kopien sein!


Geschrieben am: 01. Jul 2003, 19:24   von: bidone



Bewertungen   Übersicht


Weitere Infos? Versuchen Sie doch mal folgende Suchen bei Google:

Alle evtl. aufgeführten Marken gehören ihren jeweiligen Inhabern und unterliegen den jeweiligen Bestimmungen.


Was ist Q-Test.de | Impressum | Werbung | Geld verdienen | Banner | Counter | Preisvergleich | Download