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Übersicht > Computer > Software > Betriebssysteme > MS Windows XP

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Stabil, schneller Benutzerwechsel

Nachteile:
bislang noch keine




Warum zu XP?
Bericht wurde 2265 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 



Vor einiger Zeit war es leider mal wieder soweit. Ich schaltete meinen Rechner ein und....
Nichts Passierte. Moment, das ist nicht ganz richtig. Ich bekam eine Fehlermeldung, das es sinngemäß zu Problemen beim Starten des Betriebssystems gekommen war. Die Fehler waren so tiefgreifend, das eine Wiederherstellung des Systems nicht möglich war. Nur eine Neuinstallation ermöglichte es mir, wieder mit meinem Rechner zu arbeiten. Es war das Microsoft Produkt Windows ME, welches mir diese Probleme bereitet hatte. Bei der Neuinstallation wurden mir dann einige Fehlermeldungen beim Scandisk in den bestehenden Partitionen gemeldet, wobei „einige“ wohl leicht untertrieben ist. Als ich Windows wieder installiert hatte, schaute ich mir einmal an, wie viele protokollierte Dateien ich auf meinem Rechner hatte. Die Anzahl belief sich auf über 600 Dateien, die betroffen waren.
Ein Virus kann es eigentlich nicht gewesen sein, da ich direkt nach der Neuinstallation ein Antivirusprogramm, das auch vorher schon auf ME gelaufen war, installierte und den gesamten Rechner durchchecken lies. Als Ergebnis wurden keinerlei Viren gefunden.

Einige Zeit lief das System stabil. Doch etwa einen Monat nach meinen Totalcrash erwischte es mich wieder. Wieder ein Absturz, nachdem sich WindowsME sich nicht dazu überreden lies wieder hoch zu fahren. Aber diesmal ohne weiteren Datenverlust wie zuvor. Gott sei dank.
Ich holte mein Windows2000 aus der Schublade und versuchte es zu installieren. Da ich meine beiden Festplatten an einem ATA100 Controller angeschlossen hatte, welcher standartmässig nicht von Windows2000 unterstützt wird, besorgte ich mir die nötigen Treiber, auf dem Rechner meiner Schwester, auf der ASUS und der Promise Seite. Beide Treiber verweigerten mir aber unter einer Fehlermeldung während der Installation den Dienst. Nun musste ich also doch machen, was ich nicht vor hatte. Eine Platte musste an den langsameren UDMA66 Controller angeschlossen werden, damit ich das Betriebssystem installieren kann. Nachdem ich dies getan hatte, könnte ich Windows2000 installieren und es lief auch sehr stabil.

Nun kam vor kurzer Zeit ein neues Windows auf den Markt. WindowsXP sollte die Stabilität von Windows2000 besitzen und die Multimediafähigkeit von ME aufweisen. Ich konnte es mir also nicht verkneifen hier zuzugreifen. Ich kaufte mir für 199DM die Update Version von WindowsXP Home.
Als ich zu Hause angekommen war, wollte ich es auch gleich ausprobieren und legte die CD in meinem Rechenknecht ein. Positiv fiel hier gleich auf, das keine Startdiskette, die sich als Überbleibsel aus Windows95 Zeiten bis ins ME Zeitalter retten konnte, auf XP Anwendung fand. Die Installation wurde an das NT System angelegt, wo der Rechner von der CD aus gebootet wird.
Die Installation selbst verlief wenig aufsehenerregend. Neu waren hier lediglich im Gegensatz zu 2000, das die Installationspartition im Schnellverfahren im NTFS umgewandelt werden kann. Dies funktioniert ohne Beanstandungen und das gleich verschiedene Benutzerkonten eingerichtet werden konnten. Da ich alleine an meinem Rechner sitze, hätte ich dies nicht tun müssen, ich gab aber trotzdem noch weitere Benutzer an, da ich mir ansehen wollte, was es mit den Benutzern auf sich hat.
Nachdem der Rechner nun neu eingerichtet war, richtete sich mein Hauptaugenmerk erst einmal auf die Rechnerkomponenten und die dafür benötigten Treiber und siehe da, die gesamte Hardware wurde richtig erkannt und eingerichtet. Alles funktionierte problemlos.
Nachdem ich diesen Punkt abgehakt hatte, kam der nächste, der mir unter den Nägeln brannte.

Es war die Aktivierung von XP. Ich hatte schon viel davon gelesen. Besonders wurde in einigen Berichten dazu geraten, dies telefonisch durchzuführen. Da zur Aktivierung ein Icon in der Taskleiste blinkte, klickte ich es gleich an. In dem Fenster, welches sich auftat war alles zu finden, was für die telefonische Aktivierung nötig war. Nachdem ich eine Nummer an eine Dame am anderen Ende der Leitung durchgegeben hatte, bekam ich von ihr einen Zahlencode, den ich gleich eingab. Das war’s. XP war aktiviert. Das war ja einfacher als erwartet.

Nun wandte ich mich dem System selbst zu. Ich schaute auf einen nackten Desktop. Nur der Papierkorb war Standartmässig dort abgelegt. Mittlerweile hat sich das allerdings geändert. Die für mich wichtigsten Programme habe ich auf dem Desktop abgelegt. Dies geschieht so, wie bei allen anderen Windowsprogrammen vorher auch, über Verknüpfungen.

Nun wollte ich wissen, was es mit den Benutzern auf sich hat. Ich hatte noch ein Programm laufen als ich wechselte. Zu meiner Überraschung lief es auch noch, als ich wieder zurückwechselte. Fasst könnte man glauben, das sich Microsoft etwas bei Linux abschauen wollte, wo man auf mehreren Desktops gleichzeitig mit verschiedenen Programmen arbeiten kann. Aber halt nur fasst. Bei Linux (Anmerkung: Habe kein Linux mehr, da meine Programme wie AutoCad nur auf Windows laufen) gefiel es mir doch besser.

Ärgerlich ist, das bei XP einige wichtige Programme nicht mehr laufen. So funktionieren einige Brennprogramme gar nicht, einige nur, wenn bestimmte Funktionen nicht mitinstalliert werden. So läuft zum Beispiel InstandCD/DVD von VOB nur, wenn InstandWrite nicht installiert wird, weil dieses Programm Probleme mit dem XP eigenen Brennprogramm hat.
WinOnCD 3.8 läuft bei mir auf XP gar nicht. Hier muss man wohl auf die Version 5.0 umsatteln. Nero 5.5.51 läuft auf meinem Rechner ohne Probleme.
Zum XP eigenen Brennprogramm möchte ich noch sagen, das ich hier gerne die Möglichkeit hätte es zu deinstallieren. Da ich keinerlei Einstehlungen vornehmen kann, ist es für mich eigentlich nicht Betriebstauglich.

Doch XP hat noch mehr zu bieten. So wurde die Funktion vom MediaPlayer erweitert. Er ist nun in der Lage, DVD`s abzuspielen. Dafür bedarf er Unterstützung eines Treibers, der erst installiert werden muss. In diesem Fall kann auch gleich zu einer entsprechenden Software wie PowerDVD gegriffen werden. Als falsch haben sich Gerüchte herausgestellt, das der Player keine mp3 Musikfiles abspielen kann. Gerade jetzt, während ich diesen Text schreibe lasse ich mich von Musik im mp3 Format aus dem Windows Media Player berieseln. Dafür habe ich keinerlei codecs installiert.

Aus ME wurde der Movie Maker übernommen. Zu diesem Programm kann und werde ich keine Informationen geben, da ich keinerlei Erfahrungen damit habe und es ist ja schleisslich ein Erfahrungsbericht.

Wer vorher mit Windows2000 gearbeitet hat wird sich mit XP sehr schnell zurechtfinden. Die Computerverwaltung findet sich dort, wo sie bei Windows2000 auch zu finden ist. Der Umstieg von ME ist etwas schwieriger. Bis man Funktionen wie Datenspeicherverwaltung oder Benutzerverwaltung gefunden hat und sich damit auseinandergesetzt hat, wird etwas Zeit vergehen. Dies liegt besonders darin, das kein Handbuch beigelegt ist, in dem man hin und wieder mal Blättern kann. Es empfiehlt sich also, sich ein entsprechenden Buch zuzulegen.

Wer sich jetzt überlegt, ob er XP Home oder Professionell kaufen soll, dem sein gesagt. Für den Heimbereich ist die Homeversion vollkommen ausreichend. Hauptunterschiede liegen in den Netzwerkprotokollen, die benötigt werden, wenn man in einem Netzwerk arbeitet und in der Dualprozessorfähigkeit der Prof. Version. Welcher Heimanwender hat aber schon zwei Prozessoren in seinem Rechner und nur die wenigsten haben sich zu Hause ein Netzwerk aufgebaut. Schade auch für den Heimanwender ist, das Microsoft auf ein wichtiges Tool in der Homeversion verzichtet hat. Die in der Prof. Version vorhandene Möglichket der Systemwiederherstellung wurde einfach weggelassen. Das finde ich eigentlich sehr schade.

Wer gerne an seinem Rechner spielt und wer Normalanwendungen wie Office auf seinem Rechner laufen hat, dem reicht die Homeversion vollkommen.

Wer allerdings ein problemlos laufendes anderes Windowsprodukt auf seinem Rechner hat, der halte sich an die Devise, never change a running system (tausche nie ein funktionierendes System).

Noch etwas zu den minimale Systemanforderungen, die XP verlangt:
Es sollte ein PC mit mindestens 133MHz getakteten CPU sein, empfohlen wird von Microsoft selbst aber ein 300er Prozessor. Als Mindestarbeitsspeicher gibt Microsoft 128MB an. Es sollten allerdings mindestens 256MB sein, damit man gut mit XP arbeiten kann. Auf der Festplatte wird ein freier Speicher von 1,5GB benötigt. Diese Angaben dürfen gerne überschritten werden, damit flüssig auf XP gearbeitet und gespielt werden kann.


Fazit:
Bislang bin ich sehr zufrieden mit XP. Ich muss allerdings sagen, das ich das anfangs auch von ME war. Was Systemstabilität angeht, kann man erst näheres sagen, wenn es eine Weile auf dem Rechner gelaufen ist. Bislang hatten die Windowsprogramme aus der 9x und ME Familie bei mir immer die Angewohnheit, bei wachsendem Programmstand immer instabiler zu werden. Dies bestätigte mir auch einmal eine Dame aus dem Microsoft Support. Bleibt zu hoffen, das XP mehr von NT als von 9x hat.

Viele grüsse von arthus2000@Sören Vehstedt





Geschrieben am: 05. Apr 2002, 18:48   von: arthus2000



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