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Übersicht > Computer > Software > Brennersoftware > Clony XXL

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
einfache Handhabung

Nachteile:
benötigt CloneCD




Brennen wie der Teufel!
Bericht wurde 2823 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Ach was war das früher noch einfach, als es einfache Magnetbandkassetten gab. Man hatte einfach eine Anlage mit 2 Kassettendecks und konnte Tapes beliebig überspielen oder sich zusammenschneiden. Zugegeben, manchmal etwas mühsam – dieses stete hin- und herspulen. Aber von Kopierschutz keine Spur. Was abspielbar war, war auch kopierbar. Nun leben wir aber im digitalen Zeitalter und da hat die CD dem Tape längst den Rang abgelaufen. Nun sind Raubkopien ein großes Problem geworden und da die Digitalwelt kopieren kinderleicht macht – besonders mit dem Aufkommen preiswerter CD-Brenner – war man gezwungen Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Und da wären wir – bei den bösartigen Kopierschutzsystemen – die manchmal sogar eine ordnungsgemäße Nutzung, sprich Wiedergabe des Mediums erschweren. Besonders schmerzlich war diese Erfahrung für Leute ohne CD-Player, die ihre Audio-CDs im allgemeinen über den PC abgespielt haben. Und an Sicherheitskopien war nun schon gar nicht mehr zu denken – den wer vor Kratzer schützen will, könnte ja auch böswillig Kopien vertreiben, so das Argument der Hersteller.

Nun gibt es aber glücklicherweise kleine Programme, die ein Kopieren dennoch ermöglichen, sehr zum Ärger der großen Platten- und Softwarefirmen. Nummer 1 auf dem Gebiet des Kopieren – oder auch Klonen – von CDs ist bekanntlich CloneCD von Elaborate Software. Nun ist die Masse an verschiedenen Schutzsystemen recht groß geworden, eine Konfiguration der Brennsoftware immer schwieriger.

Um Erstellern von legalen Sicherheitskopien (und über nichts anderes schreibe ich hier – das mir ja keine Missverständnisse aufkommen) die Arbeit zu erleichtern hat sich ein gewisser BxxxxJ an die Arbeit gemacht, ein Tool zu programmieren – welches den Kopierschutz erkennt und bei Clone CD die notwendigen Einstellungen vornimmt – die Rede ist von Clony XXL, hier beschrieben in der aktuellen Version 2.0.0.6. Es handelt sich übrigens um ein vollkommen legales Tool, genau wie CloneCD ja auch legal ist. Über Suchmaschinen kommt man zu verschiedenen Downloadmöglichkeiten – die beste ist immer noch die Homepage von Chip.de. Man suche dort in den Top 20 Downloads und wird ziemlich weit oben fündig. Schlanke 736 Kb umfasst die Setupdatei, mit DSL ein Sekundenspiel, selbst Modembesitzer müssen nicht lange warten!

Die Installation gestaltet sich kinderleicht, Programm aufrufen, Lizenzbedingungen zustimmen, Installationspfade usw. wählen und alles bestätigen. Wie bei jedem anderen Windowsbasiertem System eben auch. Ein Button zur spielenden Deinstallation im Bedarfsfall wird gleich mitgeliefert, die Registry wird dabei auch einigermaßen wieder befreit.

Hat man die Installation hinter sich gebracht, geht’s ans Starten des Programms, am besten über die Startleiste. Erste Aufgabe, der man sich gegenübersieht ist die Konfiguration des kleine Wundertools. Festzulegen ist die Sprache – wobei 7 unterschiedliche Auswahlmöglichkeiten bestehen (selbst Tschechisch und Dänisch sind vertreten, der Programmierer hat sich also wirklich zusätzliche Arbeit gemacht). Außerdem muss man seine CD-Laufwerke, in der Regel Brenner und DVD oder normales Laufwerk – scannen lassen. Wichtig ist, seinem jeweiligen Laufwerk, welches automatisch erkannt wird, den richtigen Laufwerksbuchstaben zuzuordnen. Ein Blick in den Arbeitsplatz sollte aber jegliche Zweifel beseitigen.

Nun ist alles bereit für die Anwendung. Man blickt auf ein – den halben Bildschirm einnehmendes Fenster, welches sich in der Größe auch nicht verändern lässt. Auf den ersten Blick wirkt der Bildschirm recht überladen, ich finde aber, nach näherer Betrachtung hat alles seinen Platz und seinen Sinn. Auffallend sind grau unterlegte Totenköpfe und Kürbisse in der Mitte – der Programmierer hatte also auch einen gewissen Sinn für Humor. Die Auswahlkarteikarten darunter sind ebenfalls mit Symbolen hinterlegt, dazu aber später.

Ich will euch den Aufbau und den praktischen Nutzen nun ein wenig näher erläutern, zuallererst das Menü. 6 Punkte stehen zur Auswahl, die alle recht schnell erläutert sind. Um es vorweg zu nehmen, das eigentliche Menü hat nur sekundäre Daseinsberechtigung. Im ersten Punkt – Extras – gleich eine nützliche Möglichkeit, man kann das Programm durch Tools erweitern. Es bietet sich die Möglichkeit, bis zu 3 Zusatzprogramme, etwa einen Hexeditor zu implementieren. Starten kann man diese dann über die erwähnten Kürbisköpfe. Ich habe diese Option noch nicht genutzt, da ich meine Programme auch so finde, aber wer Clony stets offen hat und es als eine Art Nutzeroberfläche nimmt, gerade beim bearbeiten oder erstellen von CDs, für den ist diese Möglichkeit recht nützlich, bekommt man doch recht schnell Zugriff zu anderen Sachen.

Das Protokoll lässt sich über diesen Menüpunkt ebenfalls abspeichern. Darunter noch eine Option spezial, die neugierig macht. Klickt man nun drauf öffnet sich so etwas wie ein Hexeditor. Der Autor weißt gleich darauf hin, das dieses Tool, wofür immer es auch dienen mag, sich noch in der Entwicklungsphase befindet und erst in der nächsten Version nutzbar sei. Außerdem noch der freundliche Hinweis – Nur für Spezialisten – dem kann man nix hinzufügen, es ist wirklich so, denn nicht jeder hat Ahnung vom Hexeditieren von Dateien insbesondere eines Kopierschutzes!

Im nächsten Menüpunkt ist die Spracheinstellung auswählbar – im Prinzip überflüssig, wenn man es einmal gemacht hat. Daneben lässt sich das Laufwerkssetup erneuern, auch überflüssig. Der nächste Punkt scannt die Festplatte nach einem installierten Protokoll, welches evtl. der Kopierschutz hinterlassen hat. Ich finde, man hätte all diese Punkt in einem Untermenü zusammenfassen sollen, aber das ist Geschmackssache. Genug Platz ist ja.

Für den Fall, das man den Kopierschutz, der verwendet wird, schon kennt, kann man ihn auswählen und das Programm in den Einstellungen konfigurieren. Macht aber praktisch auch keinen Sinn – wüsste man dies, bräuchte man das Programm nicht. Daneben unter ? hat sich der Autor samt seinen Helfern verewigt, ebenso auch ganz links in der Senkrechten. Alles in allem ist das gesamte Menü recht überflüssig, aber manchmal braucht man es eben doch.

Nun aber weiter. Rechts sind 5 große Buttons angebracht, wovon der 2te der wichtigste ist. Der obere – Scanoptionen bietet ein paar Einstellmöglichkeiten, selbsterklärend, unter anderem, ob nach defekten Sektoren oder einer Protokolldatei gesucht werden soll.

Darunter nun die Möglichkeit, seine CD zu scannen. Links im Bild sollte man aber zuerst das Laufwerk auswählen, in dem sich die CD befindet, sonst macht das ganze keinen Sinn. Dort wurde nützlicherweise auch ein Button zum auswerfen der CD hinterlassen, ebenso ein Infobutton, wo man sich über die Datenmenge usw. informieren kann. Nun aber zurück zur Scanfunktion. Einmal draufgedrückt wir die CD auf einen möglichen Kopierschutz hin untersucht. Hat man seine Boxen an, ertönt der nette Schuss aus einem Schrotgewehr, das erste Mal hab ich mich doch ein wenig erschrocken.

Ich erwähnte schon die Totenköpfe. 10 an der Zahl sind es, wobei der letzte grafisch etwas anders gestaltet ist. Hier sieht man wunderschön, wozu die Hersteller der CD fähig waren, die Anzahl der Köpfe spiegelt nämlich die Schwere des Schutzes wieder. In leuchtenden Lettern erscheint darüber auch der Name. Die Köpfe ändern nach 3en ihre Augenfarbe, von Grün über Gelb bis Rot. Leuchtet auch der letzte Kopf, soll die CD nicht kopierbar sein, aber ich weiß nicht, ob so ein starker Schutz überhaupt existiert. Das stärkste, was ich bisher hatte, war eine Audio-CD, nämlich das Album von Kai Tracid. Hier haben tatsächlich 6 Köpfe geleuchtet – verschlüsselt mit Key2Audio. Die CD ist auch am PC nicht abspielbar – aber wie man sieht, nicht unkopierbar.

Unter dem Scanbutton nun der zweitwichtigste überhaupt, nämlich das starten von CloneCD. Ich erwähne es hier noch mal explizit. Wer Clony XXL nutzt, muss auch CloneCD installiert haben, sonst bringt das ganze recht wenig. Und noch ein Hinweis, der in den FAQ erwähnt wird. ClonyXXL läuft nicht unter WIN95, der Autor gibt als einfachen Grund an, das er dieses System nicht hat, ergo es auch nicht nutzen kann bzw. sein Programm drauf testen. Nach dem Drücken des Buttons startet CloneCD und ClonyXXL wird automatisch beendet.

Der Rest an diesem Programm ist eigentlich recht schnell erklärt und nur für Profianwender interessant. Zum einen gibt es die Möglichkeit, sämtliche Einstellungen manuell vorzunehmen, des weiteren kann man manuell den jeweiligen Kopierschutz aufrufen und die nötigen Einstellungen werden geladen. Eine Option zur Ermittlung defekter Sektoren auf einer CD gibt es ebenfalls, zum einen stellt dies auch eine Art Kopierschutz dar, die interessantere Möglichkeit ist aber wirklich, Überreste von wirklich defekten CDs zu retten und den „gesunden“ Teil zu brennen.

Im unteren Teil des Programms finden sich insgesamt 7 Karteikarten, die eben genau diese Möglichkeiten bieten. Als Standard sind die jeweils ermittelten Einstellungen aufgeblättert, zur Information eben. Für Kenner ebenfalls ersichtlich sind die einzelnen Merkmale, an denen der Kopierschutz zu erkennen ist. Für den Normalnutzer wie mich ist diese Info zwar recht interessant, aber nicht von praktischer Bedeutung. Aber man lernt ja nie aus. Das eigene System wird ebenfalls gescannt, zumindest teilt das Programm einem mit, wie viel Speicher man frei hat und welche Version genutzt wird. Ein Logbuch über die durchgeführten Operationen wird ebenfalls erstellt, für die vergesslichen unter euch.

Zu erwähnen wäre noch die Karte mit Tipps/Hilfe. Hier gibt es eine Kurzanleitung über Word die recht einfach geschrieben ist, eben verständlich. Abgesehen davon ist das Programm wirklich selbsterklärend. Eine Frage/Antwort Liste gibt es ebenfalls über Word. Darin erfährt man im übrigen auch, das der Autor Fan des HSV ist, ein zwar nicht wichtiges aber witziges Detail. An der Aufmachung des gesamten Programms erkennt man, das der Autor eine Privatperson mit einem gewissen Sinn für Humor war, wohl wissend, das sein Programm zwar legal aber nicht unbedingt erfreulich für die Hersteller von Tonträgern und Software ist.

Interessant und erwähnenswert ist übrigens noch der Tipp, welche Rohlinge man wann verwenden sollte. Ich wusste dies bisher nicht unbedingt, dachte immer, die Farbe sei egal (ich rede jetzt von der Farbe der Datenseite). Für Audio- und DatenCDs solltet ihr also Silber oder hellgrüne Rohlinge nutzen, bei Playstation-copys eher dunklere Farben. Gold sollte bei dem speziellen Schutz CD-Cops genutzt werden. Aber der Autor weißt drauf hin, das jeder selbst seine Erfahrungen sammeln sollte.

Fazit – Im Prinzip ist dieses kleine Tool äußerst nützlich bei der Datensicherung seiner CDs (was ihr sonst mit macht, bleibt eurer rechtlichen Moral überlassen). Interessant sind eigentlich neben dem ganzen Drumherum die Buttons Scannen und danach Starten von CloneCd mit den entsprechenden Einstellungen. Viel mehr muss man bei der Bedienung auch nicht beachten. Der Rest ist wirklich für Profis, die noch ein wenig herumexperimentieren wollen, oder die Details einer CD wissen wollen. Lediglich die Scanfunktion nach defekten Sektoren ist für Normalanwender noch von Bedeutung. Ich kann nur jedem, der brennt, empfehlen, dieses kleine Programm zu nutzen, es lohnt sich wirklich. Es ist nicht groß, kostet nix und ist wunderbar einfach zu bedienen. Und grafisch zudem überaus hübsch gemacht.

Viel Spaß und Erfolg beim Brennen wünscht euch euer Darkman!


Geschrieben am: 10. Feb 2003, 12:14   von: darkman



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