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Übersicht > Computer > Monitor > Flachbildschirme > EIZO > Eizo Flexscan L685

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Superscharfes und absolut ruhiges Bild, ausgezeichnete Qualität

Nachteile:
der Preis




Flachmann aus Nippon
Bericht wurde 1885 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Es ist jetzt fast genau 12 Monate her, daß mir mein „kleines Baby“ von unserer Geschäftleitung weggenommen wurde, und ich ( sowie weitere Mitarbeiter unseres Betriebes) als Ersatz für den Flexscan F77S einen neuen TFT-Monitor mein eigen nennen darf.
Und da wir mit Eizo bezüglich Qualität, Zuverlässigkeit und Service nur gute Erfahrungen gemacht hatten blieb es bei dieser Marke.
Mein neues Spielzeug ist der Eizo L685.

Ich hatte ja damals schon angekündigt einen Bericht über diesen zu schreiben, wenn ich lange geug damit gearbeitet habe und einige Erfahrung mit Umgang und Handling damit habe.

_/_/_/ Allgemeines \_\_\_

Nach einem Jahr „intensivster Arbeit“ mit dem schicken Ding glaube ich in der Lage zu sein um zu behaupten, daß TFT nicht gleich TFT ist *gg*
Die wichtigsten Eckdaten eines TFT-Monitors sind meines Erachtens neben der sichtbaren Größe des Bildes die Darstellungsverzögerung, die generische Auflösung und vor allem die Helligkeit.

Traditionell wird bei Röhrenmonitoren die Röhrengesamtdiagonale angegeben, die aber nicht der sichtbaren Diagonale entspricht. So kommt beispielsweise eine heute üblicher 19 Zoll Monitor auf eine sichtbare Diagonale von ca. 17 Zoll.
Beim TFT sieht es etwas anders aus. Die Diagonalangabe entspricht nahezu vollständig der sichtbaren Diagonale, so dass ein 15“ TFT einem 17“ CRT (Röhrenmonitor) und ein 17“ TFT einem 19“ CRT entspricht.

Mein „L685“ hat eine Diagonale von 18,1“ und dementsprechend rund die gleiche sichtbare Fläche, die mein „F77S“ mit 21“ hatte. Subjektiv bin ich sogar der Meinung, das ich sogar ein größeres Bild vor mir habe. Aber naja, subjektiv eben.

Die generische Auflösung beschreibt die Auflösung, bei der jeder Pixel des Bildes von exakt einer Punktzelle des TFT dargestellt wird. Je besser also ein TFT ist, desto höher ist seine generische Auflösung bezüglich der Diagonale.

Das war jetzt eine kleine Einführung in die TFT-Technik von Eurem „Oberschlaule“ *kicher*

_/_/_/ EIZO L685 \_\_\_

Ein extrem schmales Gehäuse, trotz integriertem Netzteil ist das Feature des Eizo L685, das am augenscheinlichsten ist.
Eine weitere Besonderheit des Monitors ist die LCD-Technologie, wobei von Eizo bei diesem Modell erstmals ein sogenanntes Dual Domain IPS-Modul verwendet wurde, das für einen homogenen Kontrast sorgen soll.
Hierbei wird die Kontraststärke im Vergleich zu Single Domain IPS, wo es lediglich eine optische Richtung gibt, auf zwei mal zwei sich senkrecht kreuzende Achsen verdoppelt. Die Achsenkreuze werden dabei um 22,5 Grad nach rechts und links gedreht, wodurch der IPS-typische Verlauf bis in die Ecken des Displays reicht.

Woher ich wieder alles weiß, gell. O.K., ich gebs zu, ich kann aufmerksam Datenblätter lesen.

Ich habe dies auch nur deshalb erwähnt, weil durch diesen Trick Eizos fast keine nachleuchtenden Mausspuren zu mehr sehen sind. Dieser Nachleuchteeffekt tritt hauptsächlich bei den meisten Billigangeboten auf. Doch dazu komm ich später nochmal zurück.

Gut, das Ergebnis des Dual Domain-ISP ist, dass ein maximaler Blickwinkel von 170 Grad erzielt wird.
Die maximale Helligkeit ist mit 250 cd/qm sehr ordentlich, das höchste Kontrastverhältnis beträgt immerhin stolze 400:1.
Die größtmögliche Auflösung beträgt 1280 * 1024 Bildpunkte.

Andere Auflösungen können als Vollbild, im Format 4:3 oder 1:1 abgebildet werden.
An Anschlüssen bietet das Gerät zwei DVI-I-Signalanschlüsse, die wahlweise digital oder analog betrieben werden können – der L685 erkennt dabei selbstständig, was eingespeist wird.

Der kleine Kerl verfügt über weitere nützliche Funktionen wie etwa eine automatische Helligkeitssteuerung, wobei temperaturabhängige Schwankungen der Hintergrundbeleuchtung durch Sensoren erfasst werden.
Das Auto-Sizing ermöglich eine automatische Einstellung von Bildgröße und –position.
Ähnliches gilt für den Auto-Kontrast, mit dessen Hilfe im Bild sämtliche Graustufen erkennbar werden.

Keine schlechte Sache, aber zwischenzeitlich bin ich zur manuellen Einstellung übergegangen da ich der Meinung bin, hier etwas persönlichere Einstellungen vornehmen zu können.

Mit der „Glätten“-Funktion werden interpolierte Auflösungen angepasst, also Kanten und Konturen härter oder weicher dargestellt.
Die Farbtemperatur-Steuerung dient der Anpassung an die aktuelle Raumbeleuchtung und sorgt für die farbgetreue Wiedergabe von Bildern.
Farbsättigung und Intensität können separat gesteuert werden.
Der Power-Off-Timer schließlich schaltet den Monitor nach einem vorher festgelegten Zeitraum ab.

Da Netzteil und USB im TFT integriert sind, ist der Standfuß jederzeit problemlos abnehmbar.

_/_/_/ Einige technische Details \_\_\_

Im Prinzip hab ich ja schon alles wichtige geschrieben, aber für unsere Technik-Freaks hier nochmals die Zusammenfassung der Daten:

- Panel Art Dual Domain IPS
- Punktabstand (mm) 0.28
- Sichtbare Bildschirmdiagonale (cm) 46
- Helligkeit (cd/m“) 250
- Kontrastverhältnis 400 zu 1
- Betrachtungswinkel v/h (Grad) 170 / 170
- maximale Auflösung 1280 * 1024
- maximal darstellbare Farben 16.7 Millionen
- Reaktionszeit (ms) 20

- Abmessungen B x H x T (cm) 39.9 x 40.4 x 20.3

Wie gesagt, ich habe dies nur der Vollständigkeit halber aufgeführt, obwohl diese Angaben in jedem Datenblatt nachlesbar sind.
Und da wir schon bei den Daten sind, der „L685“ wiegt gerade mal 8 kg.

Den Monitor gibt’s entweder mit dem Eizo-typischen grauen Gehäuse oder wer mag kann ihn auch in schwarz erhalten.
Mir persönlich wäre eigentlich lieber die wunderbare hellbeige Farbe gewesen, die meine Vorgänger hatte, aber zwischenzeitlich habe ich mich an das etwas eigentümliche Grau gewöhnt.

_/_/_/ Mein Fazit \_\_\_

Nach einem guten Jahr täglichen „Zusammenseins“ während der Arbeitszeit mit diesem Monitor möchte ich ihn nicht mehr missen. Und dies obwohl ich anfangs sehr, sehr skeptisch war. Da war unter anderem das Vorurteil mit den Mausspuren. Dies mag ja bei billigen Geräten zutreffen, aber bei meinem neuen „Baby“ nicht. Übrigens, ich finde der Ausdruck Baby passt eigentlich viel besser zu meinem neuen Prunkstück als zu meinem alten, schweren Koloss.
Durch die kompakte, elegante Form habe ich sehr viel Platz auf meinem Schreibtisch gewonnen. Dies dürfte in vielen Büros auch ein Aspekt sein.

Über den Preis, den unsere Firma für dieses Teil bezahlt hat, herrscht im allgemeinen Stillschweigen. Neugierig wie ich aber nun mal bin, habe ich ein wenig geforscht und festgestellt, dass es eine recht große Spanne gibt.

Der Mittelwert dürfte so um die 1.300 €URO liegen.
Nicht gerade billig, aber das Kerlchen ist jeden €URO wert.

Von mir erhält dieses Produkt ein uneingeschränkte Empfehlung. Allerdings dürfte der Preis für Heimanwender nach wie vor ein großes Hindernis sein

_/_/_/ Tipp für TFT-Kaufinteressenten \_\_\_

Zum Abschluß habe ich noch ein paar kleine Tipps für diejenigen, die sich mit dem Gedanken befassen, sich demnächst einen TFT Monitor zuzulegen.

Achtet nicht nur auf den Preis. Die Angebote unter 300 €URO hören sich zwar recht gut an, aber Ihr tut Euch keinen großen Gefallen damit.
Achtet lieber auf die Faktoren Helligkeit, Kontrast und vor allem Betrachtungswinkel.
Eine Helligkeit unter 250 cd/m² ist nicht empfehlenswert, ebenso sollte das Kontrastverhältnis mindestens 300 zu 1 betragen. Je mehr umso besser.

Dies schlägt sich natürlich im Preis nieder.
Beim Betrachtungswinkel solltet Ihr darauf achten, dass der horizontale Winkel relativ hoch ist, etwa ab 140 Grad.

Wie gesagt, ist nur eine Empfehlung meinerseits.

Wer hauptsächlich spielen will, dem rate ich von einem TFT-Monitor ab. Für Officeanwendungen und grafische Dinge wie Bildbearbeitung gibts wohl nichts besseres – wenn die Qualität stimmt.
Ich denke mal, für einen vernünftigen 15“ Monitor muss man etwa 400 €URO ansetzen.

So, das war´s dann wieder für heute. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mit meinem Berichtchen etwas anfangen konnet und sage servus bis zum nächsten mal.


Geschrieben am: 14. Feb 2003, 01:05   von: Duffy_2000



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