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Übersicht > Computer > Monitor > Miro > Miro A1770F

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Gutes Bild und dabei nicht teuer

Nachteile:
Etwas spartanisch, Monitorkabel fest verbunden




Monitor für die Massen
Bericht wurde 2882 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Früher war das Angebot der Firma Míro wesentlich breiter gefächert, neben Monitoren waren auch Grafik-, Sound- und Videokarten aus eigener Fertigung im Angebot des Braunschweiger Unternehmens. Dann kam der Konkurs, die Grafik- und Soundschiene wurden aufgegeben, die Videohardware vom Rivalen Pinnacle aufgekauft.

Heute werden unter der Bezeichnung Mírodisplays nur noch Monitore und Displays verkauft. Die Marktpalette ist sehr umfangreich und deckt alle Bereiche vom 17 Zoller der Consumerklasse bis zum sündhaft teuren TFT-Display für den Schreibtisch des Chefs nahtlos ab.

Ein Angebot aus der Consumerklasse ist der mit einem Listenpreis von 499 DM sehr günstige Míro A1770F. Der Straßenpreis ist noch um einiges niedriger, wer geschickt einkauft, kann nochmal bis zu 40 DM sparen.


VORGESCHICHTE

Mein Schicksal ist es, neben dem Studium Rechnersysteme zu planen und zu bauen. Privatkunden sind mir eigentlich am liebsten. Von keinem Geschäftskunden erfährt man so strikte Maßgaben, niemand sonst weiß so genau, was er will. Man will einfach ein PC System, das nichts kostet, alles kann und am besten noch keinen Platz wegnimmt. Das sollte doch kein Problem sein, oder? Aldi kann es doch auch!

Neulich am Telefon:
Kunde: "Also ein System, das möglichst wenig kostet, Rechner mit 17 Zoller, klein, kompakt, Qualität, kann alles." Kennen sie Déja vu?

Ich, gerade über beide Augen in eine Meinung bei Dooyoo vertieft: "Ja, machen wir, kein Problem. Ich rufe dann Ende der Woche an, wenn ich alles fertig habe... Auf Wiederhören..."

Als ich dann einige Minuten später, wieder bei vollem Verstand auf mein Notizblatt sah, traf mich der Schlag. FÜR SO WENIG? Was zum Geier hatte mich da geritten. "Das geht ja gar nicht mit einem 17 Zoller, ich kann ja nicht hexen!" so dachte ich.

Also habe ich am nächsten Tag meinen Händler gefragt und mir ein Gerät aus seinem Programm für nur 479 DM empfehlen lassen. Solchen Geräten habe ich früher nicht weiter vertraut, als ich sie werfen konnte! "Nimm mal den Míro A1770F, der taugt wirklich was!", sprach der Mann hinter dem Tresen. Also gesagt, getan, kurz probegesehen, ein Stück im Karton mitgenommen und, beseelt von leichter Skepsis, nach Hause gefahren.


AUSPACKEN

Zuhause war es dann wie Weihnachten, endlich mal wieder etwas zum Probieren. So ein 17 Zoller ist ja mit etwa 18 kg nicht so schwer, nur sind die Grifföffnungen am Karton etwas scharf, also Obacht!

Den Karton aufgeklappt, vorsichtig auf den Kopf drehen, ohne das der Monitor plötzlich herausrutscht. Achtung: Vorher den demontierten Monitorstandfuß entnehmen! Danach einfach den Karton nach oben abziehen, fertig. Der Monitor steht nun mit der Unterseite zu oberst in der Styproporverpackung.

Also nun diese Verpackung und die Schutzfolie entfernen und das Gerät, immer noch in derselben Lage (!), auf einen Tisch wuchten. Vorsicht, auch günstige Elektronik ist empfindlich. Nun kann man ganz einfach den Fuß anbringen und den Monitor in Arbeitsposition stellen. Fertig!

In der Verpackung findet sich ausser der passablen Anleitung und dem Netzkabel kein weiteres loses Teil. Das Videokabel, das mit der Grafikkarte verbunden werden muß, ist bei diesem Model fest am Monitor befestigt, aber mit 1,5 m lang genug. Na ja, nicht sehr flexibel.


DAS GERÄT

Nun kann man die Neuerwerbung zum ersten Mal in Ruhe mustern. Eine normale, gewölbte Bildröhre (Lochmaske, 0,27 mm) mit etwa 40 cm sichtbarer Bilddiagonale, guter Entspiegelung (antistatisch) und ohne sichtbare Mängel (Kratzer, Lufeinschlüsse) blickt uns entgegen. Beim Design und der "Wuchtigkeit" dieser Monitore hat sich ja eine Menge getan. Das Gerät wirkt optisch recht klein und ist mit seinen 41,0 x 43,8 x 45,0 cm (BxHxT) normalgroß.

Das Gehäuse macht insgesamt keinen allzu billigen Eindruck. Hier und da steht mal eine nicht geglättete Plastikkante über, sonst stimmt alles. Kein Klappern und kein Knirschen, nur ist leider das Monitorkabel eben fest mit dem Gerät verbunden. Knickt etwa einmal ein Pin am computerseitigen Stecker ab, ist man gekniffen! Dann muß das Gerät zum Service. Eine Buchse und ein seperates Kabel sind hier wirklich die bessere Lösung. Wir notieren ein gut bis befriedigend beim Qualitätseindruck.

Technische Daten
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Auflösung:
1024 x 768 bei 86 Hz noninterlaced
1280 x 1024 bei 75 Hz noninterlaced max
Bandbreite: 100 MHz
Horizontalfrequenz: 30-70 kHz
Vertikalfrequenz: 60-130 Hz
Energieaufnahme: 5 W (off); 15 W (Standby); 100 W (On)
Standards: TCO 99, MPR II, Plug & Play kompatibel

Bedienung
-----------
Die Bedienung erfolgt über ein mittels vier Fronttasten (vor/zurück, Auswählen, Exit) bedientes und übersichtliches on screen display (OSD). Damit surft es sich leicht und komfortabel durch die angebotenen Funktionen. Und davon gibt es reichlich zu bewundern: Helligkeit, Kontrast und alle erdenklichen Geometrieprobleme lassen sich einstellen. Zum Beseitungen von Farbstörungen durch Magnetfelder gibt es die "Degaussing" Funktion, mit der eine Magnetisierung der Lochmaske rückgängig gemacht werden soll. Darüberhinaus läßt sich noch die Sprache ändern und der aktuelle Modus mit der Wiederholfrequenz anzeigen.

That's it! Keine Signalfilter oder Moirée-Korrektur, aber darauf kann der Normalanwender gut verzichten. Leider gibt es auch keine seperaten Bedientasten für Helligkeit und Kontrast. Die Helligkeit läßt sich aber ohne Umweg über das OSD mit den Vor/Zurück-Tasten in einem breiten Bereich einregeln. Für Änderungen des Kontrastes heißt es ab ins Menü. Glücklicherweise muß man den Konstrast nicht oft wechseln, also ist die Bedienung noch gut.


DIE PRAXIS

Der Monitor sollte bei einer Auflösung von 1024 x 768 Pixeln mit 85 Hz Wiederholfrequenz betrieben werden. Diese Option bieten die meisten Grafikkartentreiber an. Einen Treiber für den Monitor braucht man bei Windows 9x, ME nicht zu installieren. Der Monitor wird hier automatisch eingebunden und, wenn alles gut geht, gleich mit der optimalen Wiederholfrequenz betrieben.

Hat man die beschriebene Auflösung gewählt, kann es sich lohnen einmal manuell im Monitor OSD nach zu kontrollieren: Eine Frequenz unter 80 Hz sollte hier am besten nicht stehen, wenn man vom berühmten "Flackern" verschont werden will. Steht dort etwas anderes, muß manuell nachkorrigiert werden.

Alle Dellen, Beulen, Ecken und Kanten lassen sich mittels der eingebauten Korrekturfunktionen fast restlos ausbessern, so daß ein recht scharfes, die Fläche füllendes Bild angezeigt wird. Wirklich nennenswerte Fehler sind nicht zu verzeichnen, eine leichte Schwäche bei der Farbreinheit läßt das kontrastreiche Bild schnell vergessen. Auch an der Konvergenz (=Übereinstimmung der "Farbstrahlen" für Rot, Grün und Blau) gibt es nichts zu mäkeln.

Eine leichte Schwäche leistet sich, wie bei günstigen Geräten üblich, die Stabilisierung des Hochspannungsnetzteils. So kommt es bei plötzlichem Wechsel von einem hellen zu einem dunklen Bild zu leichtem Helligkeitspumpen. Dabei ändert sich kurzeitig die Größe des Bildinhalts, um sich dann schnell wieder zu stabilisieren. Bei diesem 17 Zoller ist der Effekt noch unkritisch.

Der Gesamteindruck für das Bild ist wirklich positiv. Die Farbreinheit könnte besser sein und Röhren mit noch schärferer Darstellung gibts auch schon, aber für ein Gerät dieser Klasse ist das Gebotene wirklich gut! Power User würden sich wahrscheinlich am fehlenden zweiten Bildeingang und dem festinstallierten Monitorkabel stören, aber die sollen dann eben mehr ausgeben.

Der Service ist für ein Gerät dieser Preisklasse wirklich reell: Es werden 3 Jahr Vor-Ort-Service geboten. Im ersten Jahr wird der Monitor komplett ausgetauscht, in den zwei weiteren repariert. Wenn das nichts ist! Für den Service bezahle ich bei Eizo bald dasselbe Geld wie hier für den ganzen Monitor. Und zwar extra!


FAZIT

Dieser Monitor macht glücklich: Ist der Kunde glücklich, freut sich der Verkäufer! Noch vor einem Jahr kostete diese Qualitätsstufe zwei glatte Hunderter mehr. Wer noch einen 17 Zoller mit gutem Bild, ohne Schnickschnack und Höhen und Tiefen sucht, kann unbesorgt zugreifen.


Geschrieben am: 24. Sep 2001, 22:49   von: expansin



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