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Übersicht > Computer > Brenner > DVD Brenner Hewlett-Packard dvd100i

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Speicherung von großen Datenmengen

Nachteile:
teilweise schlechte Kompatibilität, kein einheitlicher Standard, relativ hoher Preis




Duffy goes DVD...oder DVD-Brennen mit "Plus"
Bericht wurde 2594 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Da bei uns recht große Präsentationsdateien und diverse größere Datenbanken anfallen, die die Speicherkapazität eines „normalen“ CDR-Rohlings bei weitem übersteigen, wurde Anfang des Jahres bei meinem Arbeitgeber über die Anschaffung eines oder mehrerer DVD-Brenners nachgedacht.

Irgendwie fiel dann die Wahl auf einen DVD-Brenner von Hewlett-Packard, dem „dvd100i“ über den ich nach rund einem dreiviertel Jahr „Testlauf“ etwas berichten will. Dieser Bericht fällt ein klein wenig länger aus und erfordert ein ganz klein wenig Grundwissen über die verschiedenen Aufzeichnungsverfahren.
Ich werde die Unterschiede des Verfahren kurz anreissen, siehe auch den Punkt „Vorteile und Nachteile“, für eine ausführliche Beschreibung der Verfahren müsste ich tief ins „Eingemachte“ und das will ich Euch doch lieber ersparen....

_/_/_/ Ein ganz klein wenig Theorie \_\_\_

Mit deutlicher Verzögerung gegenüber anderen Brennverfahren (z.Bsp. das sogenannte –(minus) RW-Format) ging das DVD +RW-Format („plus“) an den Start.
Bereits vor fast 2 Jahren angekündigt, rührte das DVD-Konsortium, bestehend aus HP, Ricoh, Sony und Philips, nochmals die Werbetrommel.
Heraus kam dann mit dem „dvd100i“ eines dieser Geräte, das mit dem neuen Verfahren arbeitet

Die DVD +RW / +R –Technologie ermöglicht es digitale Videos und Daten auf einer einzigen DVD zusammenzuführen. Mit den 4,7 Gigabyte Speicherkapazität einer DVD können viele Multimedia-Anwendungen auf einer einzigen DVD gespeichert werden. Dies entspricht etwa sieben einzelnen CDs. Da es bisher noch keinen einheitlichen Standard für das Abspielen der DVDs gibt, ermöglicht HP (nach eigenen Angaben) mit der DVD +RW / +R-Technologie eine Kompatibilität zu den meisetn Computerlaufwerken und DVD-Video-Playern...Es darf herzlich gelacht werden, näheres weiter unten..

Für das einmalige Beschreiben einer DVD gibt es die DVD +R Funktion. Ein ausschlaggebendes Argument für die DVD +R Medien ist die erhöhte Datensicherheit, da bespielte DVDs nicht von dritten Personen geändert oder gelöscht werden können.
Darüber hinaus sind solche Medien natürlich deutlich günstiger als die wiederbeschreibbaren DVD +RW-Medien.
Für die Datensicherheit eignen sich allerdings solche Scheiben eher. Mit der „edit-on-disc“-Funktion können zusätzliche Informationen nachträglich auf eine schon gebrannte DVD +RW gespeichert werden. Hier kommt noch eine enorme Zeitersparnis dazu.

_/_/_/ DVD Writer HP dvd100i \_\_\_

Dass auch HP auf den Massenmarkt schielt, wird durch den IDE-Bus deutlich.
Die Installation ist entsprechend einfach. Windows 2000 erkennt das Laufwerk automatisch, sodass man sofort die CD zur Softwareinstallation einlegen kann.

HP legt seinem DVD-Brenner ein „Rundum-Sorglos“-Paket an Anwendungen bei.
Zur leichten Bedienung liefert Hewlett-Packard eine Kommunikationszentrale zu den Programmen, darunter auch eine leicht modifizierte Version von Sonics „My DVD“.

Der Assistent des Programms führt den ungeübten Multimedia-Produzenten auf dem schnellsten Weg zur ersten DVD. Dabei unterstützt diese Version auch das direkte Aufzeichnen von Videodaten auf die DVD. Selbstverständlich aber nur, wenn eine Firewire-Karte oder eine analoge Videokarte auf dem Rechner installiert ist..
Nach der Eingabe des Projektnamens und der Auswahl, ob eine CD oder DVD gebrannt werden soll, geht es bereits an die Menügestaltung, die durch knapp 30 Vorlagen erleichtert wird.

Nach der Menügestaltung meldet sich bereits das Capture-Tool, doch wehe man hat vergessen, den DV-Camcorder einzuschalten. In diesem Fall muss die Software neu gestartet werden, damit sie den Camcorder erkennt...und das Spielchen beginnt natürlich von vorne.

*** Merke ***

Nie vergessen, alle benötigten Geräte vor Programmstart verbinden und einschalten !!

Das Aufnahmeprogramm übernimmt die Steuerung des Camcorders, bietet ansonsten ganz auf den Einsteiger getrimmt, kaum Auswahlmöglichkeiten. Lediglich drei Aufnahmequalitäten kann man wählen, wobei in der schlechtesten Qualität drei Stunden Video auf die DVD passen, in der besten eine Stunde.

Direkt nach der Aufzeichnung folgt das automatische Aufbereiten des Videomaterials, bei dem „My DVD“ erstaunlich fix ist. Für eine Stunde Rohmaterial benötigt die Software gerade mal knappe 10 Minuten Brennzeit.

_/_/_/ Auf die Scheibe \_\_\_

Viel interessanter ist der eigentliche Brennvorgang: Mit 2,4 fachem Tempo (ca. 3,2 MB/s) beschreibt der Brenner die komplette DVD in 25 Minuten. Damit ist er bereits schneller als z.Bsp. Pioneers bekanntes DVD -RW-Laufwerk „DVR-A03“, das nach dem Brennvorgang zudem noch knapp 10 Minuten für die Finalisierung benötigt !!

Der „dvd100i“ ist nicht allein an die Bundling Software gebunden.

Entsprechend habe ich natürlich versucht ein sogenanntes Reel-DVD-Projekt auf die Scheibe zu brennen. Leider ohne Erfolg – die Software erkennt zwar den Brenner, spricht in aber nicht an.
Auch VOB´s „Instant Write“ musste beim Datenschreiben passen. Erst Veritas „Record Now Max“ verstand sich mit dem HP. Kein Wunder, schließlich ist die kleine Version des Programms im Bundling inbegriffen.

_/_/_/ Kompatibilität \_\_\_

Mit Spannung erwartet folgt der Kompatibilitätstest. Und dieser beanspruchte für mich, schon aus Neugierde, die meiste Zeit. Aber lest ruhig mal weiter.....

Eingelegt in den erstbesten DVD-Player, folgte die große Enttäuschung: Er konnte die auf dem „dvd100i“ gebrannte Scheibe nicht wiedergeben. Auch beim Zweiten und Dritten verfügbaren Player ging gar nichts. Erst der Vierte erkannte die Scheibe – und das war ausgerechnet ein Gerät von Pioneer.

Neugierig geworden und um weitere Geräte ausfindig zu machen, musste der nächstgelegene Discounter herhalten. Dorte durften dann weitere zehn Geräte Bekanntschaft mit meiner selbstfabrizierten DVD +RW-Scheibe des HP-Brenners machen.

Der Erfolg: Summa summarum lies sich die Scheibe von der Hälfte der DVD-Player lesen. Für mich eine niederschmetternde Erkenntnis.

Daraus ergibt sich für mich folgende Feststellung: Geräte, die das neuere DVD +RW lesen können, lesen auch das ältere DVD -RW und sind teuer. Fast alle kosten um die 400 €URO..
Klare Schlussfolgerung: DVD +RW ist nicht kompatibler als das bereits vom DVD-Forum zertifizierte DVD -RW. Philips scheint dieses Problem bekannt zu sein; das Unternehmen stellt deshalb eine Liste mit knapp 150 kompatiblen Playern ins Internet, wovon 35 aus dem eigenen Werk kommen.

Bei den DVD-ROM-Computerlaufwerken sieht es mit der problemlosen Wiedergabe nicht besser aus. Auf der HP-Website befindet sich eine Liste mit gerade mal 25 kompatiblen DVD-ROM-Laufwerken. Und wieder bestätigt sich in der Praxis, gerade einmal die Hälte der mir zum Test verfügbaren DVD-ROM-Laufwerke wollte den mit dem „dvd100i“ gebrannten Rohling wiedergeben.

_/_/_/ Vorteile und Nachteile \_\_\_

Allein mit der höheren Kompatibilität wirbt das DVD +RW Verfahren nicht. Auch das gegenüber –RW veränderte Schreibverfahren bietet Vorteile. Die DVD+ RW muss nicht finalisiert werden und kann dadurch jederzeit ergänzt werden.
Im Gegensatz zum –RW Rohling, der durch das notwendige Finilisieren abgeschlossen hat, muss das Medium nicht vor dem neuen Brennvorgang gelöscht werden, das heisst man spart sich das Sichern der sich bereits auf dem Medium befindlichen Daten auf der Festplatte.

Die –RW ist durch die vorgegebenen Land-pre-Pit alle zwei Kilobit an eine feste Datenstruktur gebunden. Dadurch kann es auf der DVD zu Datenlücken kommen, wenn beispielsweise bei ersten Brennvorgang von einem Sektor nur 0,1 Kbit genutzt wurden, der nächste aber erst nach dem Land-pre-Pit beginnt..

Der Vorteil der +RW:
Durch das „Wobble and Grove“ – Verfahren ist man auf keine vorgegebene Struktur angewiesen und kann die Daten nahtlos aneinander schreiben.

Das –RW-Format punktet dafür durch das einmal beschreibbare DVD-Medium. Mit einer DVD-R kommt bereits nahezu jeder DVD-Player und jedes DVD-ROM-Laufwerk klar.

_/_/_/ Ein paar Details \_\_\_

mitgelieferte Software:

MYDVD von Sonic
- ist eine Software zur Integration von Videomaterial, Fotos, Musik-CDs und Daten-DVDs.

HP RecordNow von Veritas
- unterstützt das Erstellen von Daten- und Musik-CDs, sowie Daten DVDs

HP DLA von Veriats
- sorgt für einfaches „Drag&Drop“ der Dateien vom Windows-Explorer auf CD und DVD

HP Simple Backup von Veritas
- ist eine zuverlässige Backup-Software zum sichern von einzelnen Dateien und Ordnern

PowerDVD von Cyberlink
- ermöglicht das Abspielen von DVD-Filmen auf dem PC

MUSICMATCH Jukebox
- hiermit lassen sich legale MP3-Files aus dem Internet laden und direkt auf CD oder DVD sichern. Hier besteht die Möglichkeit MP3-Formate mit einem einfachen Mausklick in WAV-Dateien umzuwandeln

ArcSoft Multimedia Email
- hiermit können digitale Postkarten, Audio-Botschaften, Texte, Musik und digitale Videoclips kreiert und versendet werden.

Mit der HP Memory Disc Creator Software kann man Fotos auf einer Video-CD speichern und auf einem DVD-Player abspielen.

Schlußendlich ist ArcSoft ShowBiz eine intuitive Videoschnitt Software zur Nachbearbeitung und Betitelung.

technischer Überblick:

Geschwindigkeiten:

2,4 x / 4 x / 8 x (DVD +RW wiederbeschreiben / DVD +RW lesen / DVD-ROM lesen)
12 x / 10 x / 32 x (CD-R beschreiben / CD-RW wiederbeschreiben / CD-ROM lesen)

Schnittstelle: e-IDE / Atapi
Cache : 2 MB

aktueller Preis: ca. 350,- - 450,- €URO

Garantie: 2 Jahre

Medien:

DVD +R Rohlinge ca. 10 €URO
DVD +RW Rohlinge ca. 13 €URO

zwischenzeitlich gibt´s auch schon Rohlinge für knapp 4 €URO, ob die was taugen kann ich leider nicht sagen, da ich noch keine davon gestestet habe


_/_/_/ Kurzes Fazit \_\_\_

Mit dem DVD +RW-Brenner dvd100i hat Hewlett Packard wieder einen Fuß im Brennermarkt. Doch mit voller Kompatibilität bei DVD-Playern oder DVD-ROM-Laufwerken darf man mit den erstellten Medien nicht rechnen. Das DVD +RW-Format bietet jedoch durch die nicht nötige Finalisierung das etwas bessere Handling als andere DVD Schreibverfahren. Der Brennvorgang ist beim dvd100i richtig schnell, egal ob man DVDs oder CD beschreibt.
Die Zusammenfassung der Bundling-Software in eine kleine Oberfläche und ihre Auswahl sind einsteigerfreundlich.
Engagierte User werden dagegen Unterstützung durch andere Brennprogramme und Authoring-Tools vermisse.

Alles in allem komme ich zu dem Schluß, dass dieser Brenner sicherlich nicht die schlechteste Wahl ist. Ob er allerdings, zwecks fehlender Kompitabilität für den Heimgebrauch geeignet ist, wage ich zu bezweifeln.
Ich jedenfalls würde vom Privatkauf, auch wegen dem Preis, vorerst einmal absehen. Sollte sich der Preis in die Region um die 200 €URO bewegen könnte ich daran wieder den ein oder anderen Gedanken verschwenden ;-)

Und zum Schluß wieder meine Bewertung nach Schulnoten:

Gerät / Software: 2
Lieferumfang: 2
Handbuch: 2
Ease-of-Use: 3


Und ganz zum Schluß noch ein ganz kleiner Seitenhieb auf die bei ciao doch so viel gepriesenen DVD-Rohlinge von Fuji.

Der HP dvd100i mag diese überhaupt nicht sehr gerne, von 5 getesten Medien nahm er 3 Stück überhaupt nicht an, die anderen beiden erst nach mehrmaligen Versuchen. Also, kein Futter für den HP !!
Ob die Fuji´s wirklich so gut sind wie hier immer behauptet wird ? Naja, ich wage es zu bezweifeln *zwinker*


Geschrieben am: 28. Feb 2003, 01:39   von: Duffy_2000



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