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Übersicht > Familie > Kleintiere

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Als Kleintiere fressen sie Insekten

Nachteile:
Von der Ausrottung bedroht




Der Flughund und die Fledermäuse
Bericht wurde 7657 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Hallo !

In meinem ersten Bericht möchte ich euch etwas über den Flughund und die Fledertiere (Fledermäuse) im allgemeinen erzählen.

Die folgende Geschichte war ein Referat in meiner Klasse das ich abhalten musste.
Ihr könnt es auch auf meiner Homepage wiederfinden.
Ich würde mich freuen, wenn es euch ein klein wenig gefällt.

Der Flughund ist das größte Säugetier, das selbständig fliegen kann.
Seine Flügel bestehen aus einer dünnen Muskelschicht
und stabilen Fasern, die von Haut umgeben sind.
Die Haut spannt sich zwischen den langen und dünnen
Flügelknochen, die sehr den Knochen einer menschlichen Hand ähneln. Ein Flughund kann bis zu 2 Meter Spannweite der Flügel erreichen
Viele Flughunde haben an ihrem Hals auf dem Fell einen weißen Ring, sonst ist ihr Körper braun bis schwarz.

Zoologische Einordnung:

( Chiroptera), eine Ordnung des Tierreiches, die in 2 Unterordnungen aufgeteilt ist. Megachiroptera oder Großfledermäuse und Microchiroptera oder Kleinfledermäuse.
Diese Namen sind jedoch nicht ganz zutreffend, da es bei den Kleinfledermäusen Tiere mit einer Flügelspannweite von 25-90 cm gibt und bei den Großfledermäusen mit einer Spannweite von 25-150 cm.

Ein wichtiger Unterschied zwischen den beiden Unterordnungen ist, dass die Großfledermäuse große, gut entwickelte Augen und sowohl auf dem Daumen als auch auf dem zweiten Finger eine Kralle haben.
Wegen ihrer glatteren Gesichter mit der hundeartigen Schnauze werden sie Flug- oder Flederhunde genannt.

Da sich die Großfledermäuse hauptsächlich von Früchten ernähren, werden sie auch Fruchtfressende Fledermäuse genannt. Die Kleinfledermäuse werden als Insektenfressende Fledermäuse bezeichnet, obwohl ihre Nahrung durchaus nicht immer aus Insekten besteht

Lebenszyklus

Die Tragzeiten der Fledertiere sind relativ lang und betragen je nach Art zwischen 44 Tagen und acht Monaten.
Nur wenige Arten bringen mehr als ein Junges zur Welt.
Der Fortpflanzungszyklus der meisten Arten entspricht dem für Säugetiere üblichen Muster, doch gibt es Ausnahmen.
In dieser Hinsicht äußerst interessant sind Arten in den gemäßigten Zonen, die Winterschlaf halten. Die Begattung findet zumeist vor dem Winterschlaf statt, und der Samen verbleibt während dieser Zeit in der Gebärmutter des Weibchens. Die Befruchtung erfolgt bei Freisetzung der Eizelle aus dem Eierstock, nachdem die Fledermaus im Frühling erwacht ist.
Eine Variante dieses Fortpflanzungsmusters wurde bei der europäischen Langflügelfledermaus beobachtet. Hier erfolgen Eisprung, Begattung und frühe Entwicklung des Embryos in ganz normaler Abfolge vor dem Winterschlaf.
Doch dann ruht die weitere Entwicklung des Embryos bis zum Frühjahr.

Die Fortpflanzungsrate von Fledertieren ist für Säugetiere ihrer Größe bemerkenswert gering; als Ausgleich können sie sehr alt werden.
Einige größere Arten von Flughunden und die amselgroßen Vampirfledermäuse haben in zoologischen Gärten über 20 Jahre gelebt. Unter verschiedenen
Fledermausarten, die beringt und wieder freigelassen wurden, hat man viele nach Jahren wieder eingefangen. Den Rekord hält eine Fledermaus, die man 31 Jahre, nachdem sie in Neuengland (USA) erstmals markiert
wurde, wieder fing. Dies sind allerdings Extremwerte, im Durchschnitt werden Fledertiere nur wenige Jahre alt.

Da Insekten fressende Fledermäuse gemäßigter Breiten im Winter keine Nahrung finden würden, fressen sie sich ab dem Spätsommer Fettvorräte an und halten Winterschlaf. Zur Überwinterung ziehen sich Fledermäuse im Herbst u. a. in Felshöhlen, alte Bergwerksstollen, Kellergewölbe oder Baumhöhlen zurück.
Ihre Körpertemperatur kann jetzt bis nahe an den Gefrierpunkt absinken. Fledermäuse sind in diesem Zustand nur noch zu langsamen, reflektorischen Bewegungen in der Lage. Winterschlafende Fledermäuse dürfen nicht gestört werden, da sie beim Aufwachen Energie verbrauchen und dabei ihre Vorräte an Körperfett abbauen müssen.
Auch im Sommer begeben sich Fledermäuse – vor allem tagsüber – bei kühler Umgebungstemperatur in einen Zustand, der dem Winterschlaf ähnelt, man nennt dies Tagesschlaflethargie.

Ökologie
Insekten fressende Fledermäuse werden vom Menschen im allgemeinen als nützliche Tiere angesehen, und viele Arten spielen eine bedeutende Rolle bei der Pflanzenbestäubung und der Verbreitung von Samen.

Aufgrund ihrer Größe können manche Früchte fressenden Fledertiere südlicher Breiten in Obstplantagen Schäden anrichten.
Ein weiteres Problem ist die Übertragung von Krankheiten, vor allem Tollwut, durch Fledermäuse auf Haustiere. Diese Gefahr besteht insbesondere in den amerikanischen Tropen, wo einzelne Tollwutfälle unter Rindern, die durch Bisse infizierter Vampirfledermäuse verursacht wurden, manche Herden dezimierten.
Die Infektionsgefahr ist bei anderen Fledermausarten gering.
In Mitteleuropa ist kein Fall bekannt, in dem ein Mensch oder ein Haustier durch den Biss einer tollwutkranken Fledermaus infiziert worden wäre. Dennoch sollte man insbesondere größere Fledermäuse, die sich beispielsweise in ein Zimmer verflogen haben,nur mit Handschuhen ergreifen.

Viele Fledertiere reagieren empfindlich auf Pflanzenschutzmittel (Insektizide) wie DDT und andere halogenierte Verbindungen, deren Konzentrationen sich in der Nahrungskette erhöhen.
Derartige Umweltgifte haben wahrscheinlich erheblich zum Rückgang von Fledertieren beigetragen.
Weitere Ursachen für den Bestandsrückgang von Fledertieren sind die Zerstörung von Naturlandschaften und der Mangel an Quartieren. So gibt es in unseren Forsten nur noch wenige Altbaumbestände, die Fledermäusen Quartier bieten könnten, und die moderne Bauweise ermöglicht Fledermäusen oftmals keinen Zugang zu Dachböden.

Deshalb mussten alle einheimischen Fledermausarten in die Roten Listen bedrohter Arten aufgenommen werden.

Ich würde mich freuen, wenn ihr ein wenig über die Flughunde und Fledermäuse erfahren konntet und wenn euch mein kleiner Beitrag ein wenig gefallen hat.

Ich habe meinen Beitrag unter Kleintiere eingestellt, obwohl der Flughund selbst wohl nicht mehr als klein zu bezeichnen ist. Aber die Fledermäuse würde ich schon so bezeichnen. Außerdem wird ja nicht jeder Flughund riesig groß. Danke für euer Verständnis.

Euer Jens


Geschrieben am: 19. Feb 2003, 11:48   von: Blue_Shark



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