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Übersicht > Familie > Haustiere > Fische > Guppy (Poecilia reticulata)

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
farbenfroh, einfache Haltung

Nachteile:
in einem großen Aquarium zu klein




Geburtshilfe
Bericht wurde 1953 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Liebe Leser und Leserinnen !

Das ist ein Bericht, den ich schon vor einiger Zeit (fast ein Jahr) bei Ciao geschrieben habe. Für mich ist er immer noch aktuell. Ich hoffe, ich kann Euch etwas helfen und Ihr habt ein wenig Spaß am Lesen ;-).

Einleitung
Schon als ich klein war, konnte ich mir ein Leben ohne Fische nicht vorstellen. Ich bin quasi mit Fischen verschiedenster Sorten groß geworden.
Jetzt, da ich eine eigene Familie habe, kann ich mir endlich ein Aquarium einrichten, wie ich es möchte. Kann mir die Größe, die Pflanzen und die Art der Fische aussuchen.
Daß die Ansprüche nun größer sind, kann sich da wohl jeder denken.
Trotzdem faszinieren mich nach wie vor Guppys, auch wenn ich sie nicht mehr in mein Aquarium setzen kann, weil sie in Gesellschaft von Feuermaulbuntbarschen nicht überleben würden.

Erst mal erzähle ich etwas über Guppys.
Sie gehören zu den Lebendgebärenden Zahnkarpfen. Die Urform, und auch nur die Urform, stammt aus Nord- und Mittelamerika.
Aus dieser Urform wurden viele verschiedene Farben und Formen gezüchtet.
Diese kleinen, agilen, Fleisch fressenden Süßwasserfisch kann man nahezu in jeder Tierhandlung kaufen.
Das Weibchen, etwa bis 5 cm groß, ist eher unscheinbar von der Farbe her.
Das Männchen dagegen wird nur etwa 3 cm lang, zeigt jedoch eine erstaunliche Farbmischung aus Gelb, Rot, Orange, Grün, Blau, Lila und Schwarz getupft. Der Schwanz und die Flossen sind je nach Züchtung verschieden lang bis hin zu geschleiert.

Vermehrung
Bei der Paarung spreizen die Männchen vor den Weibchen die Flossen und „tanzen“ neben ihnen her. Oftmals sind 2-3 Männchen hinter einem Weibchen her.
Nach der Paarung wird das Sperma zunächst im Körper des Weibchens gespeichert.
Das weibliche Tier bringt in Abständen von vier Wochen bis zu fünfmal lebende Jungtiere zur Welt, wobei die Zahl der Nachkommen zwischen zwei und 126 schwankt.
Die Guppys haben es sich zu eigen gemacht, den Samen im Körper zu speichern, da nach öfterem Austrocknen der Lebensräume der Platz für Nachkommen fehlt. Deshalb kann es vorkommen, dass ein Weibchen auch „vermeindlich ohne Männchen“ auf einmal Junge bekommt.

Haltung
Die Guppys sind sehr anspruchslose Tiere, bei denen man wenig auf Wasserhärte und pH-Wert achten muß. Auch die Bodenbeschaffenheit ist bei dieser Fischart egal.
Für das schöne Aussehen und die Gesundheit ist eine abwechslungsreiche Fütterung aber wichtig. Sie fressen gemischtes Trockenfutter, aber freuen sich auch über Lebendfutter, wie Wasserflöhe oder Mückenlarven.

Eigene Erfahrungen
Je nachdem was man mit den Fischen erreichen will, sollte man aber doch einiges beachten.
Mache halten sich Fische, um sie zu beobachten und an seinem Bestand lange Freude zu haben. In diesem Fall ist es sehr sinnvoll wenige oder gar keine Weibchen im Aquarium zu halten. Da diese Fischart sehr vermehrungsfreudig ist, würde das Becken schnell übervölkert sein.
Andere wiederum möchten gern eigenen Nachwuchs (natürlich Guppys „lach“) züchten, da ist es sinnvoll Pflanzen einzusetzen, die den Kleinen Versteckmöglichkeiten bieten, z.B. Pflanzen mit feingliedrigen Blättern. Die Guppys fressen nämlich gern selbst ihren Nachwuchs auf. Eine andere Möglichkeit ist, die Jungtiere herauszufischen und in einem gesonderten Becken großzuziehen. Oder man nimmt vorher das trächtige Weibchen heraus und setzt es nach der Geburt wieder zurück.

Geeignet für Aquarienanfänger ?
Unbedingt !
Wie oben beschrieben ist die Haltung einfach und unkompliziert. Es sind Friedfische und vertragen sich mit allen Arten, die sich auch mit ihnen vertragen.
Für Eltern, die Ihren Kindern ein Aquarium kaufen möchten, damit die Kinder z.B. lernen, was Verantwortung heißt, würde ich Guppys als erste Fische empfehlen.

Fazit
Ich bin absoluter Guppyliebhaber. Die Farbenpracht und die schleiernden Schwänze haben mich überzeugt. Es macht einfach Spaß sie bei ihrem regen Treiben zu beobachten. Besonders schön ist die Zeit, wenn man beim Nachwuchs erkennen kann, welches Geschlecht es wird. Dann kann man auch unter Umständen sehen, wer der „Papa“ ist.


Noch eine kleine Geschichte
Ich kann mich an eine Episode aus meiner Kindheit erinnern. Wir hatten ein trächtiges Weibchen, das war so dick geworden, dass es daran gestorben ist. Meine Mutter hat es herausgenommen und den Bauch massiert und die Jungen herausgedrückt. Damit hat sie noch vielen kleinen Guppys das Leben gerettet.

Wenn jemand noch andere Informationen über diese Fische hat, oder noch Fragen, dann kommentiert bitte meinen Bericht. Auch wenn ich Fehler gemacht haben sollte, helft mir, es besser zu machen.

Vielen Dank fürs Lesen !


Eure Maus aus dem Dorf




Geschrieben am: 22. Feb 2003, 23:39   von: Dorfmaus



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