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Übersicht > Familie > Haustiere > Katzen > Allgemein

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Sie ist den ganzen Winter da. Ein lebendiges Kuschelchen.

Nachteile:
Im Sommer weiss man nie wo sie steckt.




Mein Vagabundenkätzchen
Bericht wurde 2811 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Seit 4 Jahren lebe ich wieder in meinem Häuschen.

Da ich vorher während meiner Ehe in einem anderen Land eine Dogge hatte war es mir traurig so ohne ein lebendes Tierchen welches sich im Haus bewegt und zwischen den Beinen herumläuft. Da ich aber Vollzeit arbeitete haben wir eine Katze angeschafft.

Der Anschaffungstermin kurz vor den Sommerferien war ein gut gewählter Termin, denn meine beiden Jungs hatten viel Zeit sich um das Tierchen zu kümmern.

Mein Kätzchen ist ein Mischling. Mutter Hauskatze und Vater Perserkater. Sie ist, oh Wunder rot. Das hat man sonst nur bei Katern. Sogar der Tierarzt war verwundert weil er sofort einen Kater vermutete wegen der Farbe.

Das kleine Kätzchen war es schon gewohnt eine Katzentoilette zu benutzen und auch mit Nachbars Hundchen hatte sie keine Berührungsängste, denn von zuhause her kannte sie Hunde schon.

Aber trotzdem war es gut dass wir die Sommerzeit genutzt haben um das Kätzchen an uns und uns an sie zu gewöhnen. Zuerst musste sie immer zuhause bleiben, da in unserer Nähe eine Schnellstrasse ist.

Als wir sie dann in den Garten liessen war sie übervorsichtig. Zuerst hat sie die Terasse nicht verlassen, sondern blieb in Deckung zwischen den Terassenmöbeln und der Wohnzimmertür.

Erst später wurde sie mutiger und probierte aus wie es ist über den Rasen zu stolzieren.

Die grössten Probleme hatten wir als sie anfing auf Bäume zu klettern. :-) Vor meiner Terrasse steht eine riesige Weide. Ich kann sie nicht umfangen mit meinen Armen. Natürlich musste sie diese Weide hinnaufklettern. Oben sass sie dann und miaute weil sie Angst bekam wieder herunterzuklettern. So musste mein Grosser auf die Weide hinnaufklettern und das Kätzchen rufen. Als seine Hand ganz nah war hat sie ihm vertraut und ist langsam den Ast hinnuntergekommen. So ging das einige Male. Immer wenn man ihr entgegenkam hat sie die Angst verloren und hat es geschafft wieder herunter zu kommen.
Heutzutage ist sie ein ausgezeichneter Kletterer.

Mit Nachbars Hund hatte sie keine Probleme, aber schon mit dem alten Kater von den anderen Nachbarn. Wenn sie mit ihm nicht mehr klar kam flüchtete sie auf den nächsten Baum.

Als sie ein knappes Jahr alt war liessen wir sie auf Anraten des Tierarztes hin sterilisieren.

Im 2. Sommer kam sie nicht mehr nach Hause. Sie nächtigte beim übernächsten Nachbarn auf einem Dachboden der ihr über eine Leiter zugänglich war. Bei dem Nachbarn hielt sie sich viel auf und kam nur noch ab und an nach Hause. So etwa ein Mal die Woche. Irgendwann auch garnicht mehr.
Im Herbst war sie dann ganz traurig. Der Nachbar nutzte sein Gartenhaus nicht mehr und sie war soo alleine. So kam eine andere Nachbarin und hat sie mir nach Hause gebracht. Hatte sie vergessen wo sie wohnt??
Nach kurzer Zeit merkten wir dass sie inzwischen Flöhe hat, denn mich fingen die Viecher an zu beissen und so ging es ab zum Tierarzt zum entwurmen und entlausen. Beim nächsten Termin zum Impfen.

Im Winter war uns das Kätzchen treu. Täglich kam sie nach Hause.

In ihrem 3. Sommer kam sie wieder nur selten nach Hause. Aber im Herbst fand sie den Weg selbst nach Haus. Natürlich bin ich schnell mit ihr zum Tierarzt gefahren um das Flohdilemma zu umgehen. Im Winter war sie wieder täglich daheim.

Letzten Sommer ist sie wieder ausgezogen, kam nur alle paar Wochen. Einmal war sie krank und die Nachbarn von 3 Häusern weiter haben mich geholt damit ich sie nach Hause nehme. So waren wir beim Tierarzt der weiter nichts fand und die Katze erholte sich wieder. Schon wieder war sie weg.

Jetzt noch weiter bei den nächsten Wohnblöcken. Alle Nachbarn in meiner Strasse fragen und sehen nach ihr. Inzwischen haben so wie ich hörte schon mehrere Nachbarn gelernt ihr die Zecken zu ziehen.

Sie mögen mein Kätzchen, da sie Mäuse und auch Maulwürfe fängt, da sie so fröhlich herumspringt. Ich wohne auf einer Art Berg und wenn ich heruntersehe, sehe ich sie so manches Mal in den verschiedenen Gärten. Im Herbst kommt sie immer wieder und bereichert im Winter unser Leben zuhause.

Eigendlich ist es schade dass ich sie im Sommer so wenig sehe. Aber ich muss nicht mehr für eine Urlaubsfütterung sorgen wenn ich weg bin, denn die halbe Strasse freut sich wenn sie kommt und alle haben ein Fresschen parat.

So habe ich ein Haustier im Winter und im Sommer ist sie auf Reisen. Eigendlich praktisch oder???


Geschrieben am: 18. Jan 2003, 19:37   von: Liarienne



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