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Übersicht > Familie > Haustiere > Hunde > Hundehaltung - Anschaffung

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
ein Welpe ist immer auf sein neues Herrchen fixiert und es entsteht gleich eine feste Bindung

Nachteile:
kleine Hunde machen sehr viel arbeit, es gibt viele schwarze Schafe unter den Verkäufern




Passt fein auf beim Hundekauf
Bericht wurde 2908 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Hallo meine Lieben da draußen,

heute soll es mir um ein Thema gehen, auf das ich durch meine vielen Besuche bei Züchtern und diversen Tierheimen bei uns in der Gegend aufmerksam geworden bin.

Man könnte schon sagen, dass unter meinen Freunden die Hundimanie ausgebrochen ist. Jeder will einen haben und am besten gleich zwei :o). Mir soll es in diesem Bericht vor allem darum gehen, was man bei der Anschaffung eines Hundes (egal ob Welpe oder schon Groß) beachten sollte und was sonst noch ganz hilfreich sein kann.

Als aller erstes sollte man sich natürlich genau überlegen, ob man selber als Person für einen Hund geeignet ist. Da wären zum Beispiel zu beachten:

* habe ich genug Zeit für einen Hund
* habe ich genug Platz für einen Hund
* bin ich finanziell in der Lage mir einen Hund an
zu schaffen
* bin ich auch wirklich davon überzeugt mir einen
Hund zu halten

Das sind meiner Meinung nach schon mal die vier wichtigsten Fragen die man sich selber stellen und bitte auch ehrlich beantworten sollte um später einen Hund und sich selber nicht unglücklich zu machen.

Stellen wir uns vor, dass wir die Fragen Hundekaufsicher beantwortet haben :o).

Jetzt sollten wir uns entscheiden was für einen Hund wir wollen. Meine Familie und ich wir haben uns für einen West Highland Terrier und einen Jagdterrier entschieden. Wer damit nichts anzufangen weiß: Der Hund aus der Cesar Hundefutter-Werbung :o).

Warum haben wir das gemacht???

Zum einen weil diese kleinen Racker nicht ganz so groß werden und somit perfekt in unsere 120qm Wohnung mit Garten passen würde und weil sie einfach nur niedlich aussehen. Außerdem ist immer einer bei uns zu Hause, Hunde haben wir schon früher gehabt und sie hatten immer ein herrliches Hundeleben und finaziell war das ganze auch schon überdacht und für gut befunden. Somit waren die vier Fragen geklärt und auf ging es zum Hundekauf.

Tja aber wo anfangen???Wir haben es natürlich erstmal bei einigen Züchtern versucht, da es schon ziemlich selten vorkommt, dass man einen kleinen Rassehund im Tierheim bekommt. Beim Züchter angekommen ließen wir uns erstmal die Kleinen zeigen. Natürlich waren unsere allgemeinen Aussagen 'Ohr sind die süüüß'. Daran sollte man sich aber nicht festmachen. Wir haben uns dann erstmal angeschaut wie die Kleinen und ihre Mutter gehalten werden, ob alles sauber ist usw.. Wir waren zum Glück bei einem wirklich guten Züchter, der für seine Tiere einen riesen Garten (fast schon ein Feld an Wiese mit einem Wald dahinter) hatte und seine Zuchttiere in einem kleinen Häuschen im Garten für sich gewohnt haben. Man konnte direkt neidisch werden :o).

Wir haben uns natürlich für einen der Kleinen entschieden. Ein kleines Weibchen das Tipsy vom Isartal laut Stammbaum heißt aber von uns nur liebevoll Tipse oder Tippie gerufen wird :o). Der Züchter händigte uns sofort alle Papiere aus, d.h. wir bekamen den Stammbaum der Kleinen, sowas wie eine kleine Geburtsurkunde und was am wichtigsten ist, den Impfausweis + Telefonnummer und Adresse des Tieraztes wo die Kleine bisher in Behandlung war. Auf solche Dinge sollte man achten wenn man sich einen Hund zulegt, denn man bezahlt bei einem Züchter ja auch ein heiden Geld für so einen kleinen Racker und da sollte man sich schon absichern ob der Kleine wirklich gesund ist oder noch irgendwelche Impfungen braucht. Bei Rassehunden sollte man aber auch darauf achten, dass man wie eine Urkunde für seinen Hund bekommt, um sich abzusichern, dass der Hund nicht irgendwie illegal verkauft wird. Außerdem sind diese Papiere für den Hund wichtig, wenn man später vielleicht selber einmal eine Zucht aufmachen will :o).

Ja, so in etwa sollte doch ein positiver Kauf bei einem Züchter ablaufen. Überzeug euch wirklich von der Sauberkeit der Hunde und ihrem Schlafplatz usw. und überzeugt euch auch soweit wie es geht von der Echtheit der Papiere. Achtet auch auf den Eindruck den der Züchter auf euch macht, denn so einen Idealfall wie wir ihn erlebt haben, erlebt man leider nicht allzu oft. Versprechen wie: 'Naja nehmen sie den Hund erstmal mit, die Papiere bring ich ihnen später noch vorbei!' kann man eigentlich total vergessen, denn das geht meistens in die Hose.

Natürlich will nicht jeder einen Rassehund und deswegen will ich euch auch noch berichten, auf was man alles achten sollte, wenn man in einem Tierheim auf suche geht.

Leider herrschen in Tierheimen aus Mangel an sämtlichen Dingen nicht unbedingt die saubersten Zustände. Ich jedenfalls könnte immer heulen, wenn ich die ganzen Tiere in ihren kleinen Zwingern zusammengpfercht sehe, weil einfach kein Platz da ist und auch kein Personal was sich richtig um diese Tiere kümmert, damit sie wenigstens genug Auslauf usw. bekommen.

Wie schon gesagt wollten Freunde von mir auch einen kleinen Welpen. Sie wollten unbedingt einen aus einem Tierheim um wenigstens einem Kleinen vielleicht ein schönes Hundeleben bereiten zu können.

Na dann los!!!

Nachdem wir schon 5 Tierheime abgefahren hatten mußten wir einsehen, dass es wohl sehr schwierig werden würde einen Welpen in einem Tierheim zu finden. Eine der Angestellten eines Heimes meinte auch mit traurigem Blick, dass die Kleinen immer noch behalten werden bis sie groß sind und erst dann in den Heimen abgegeben werden. Doch wir gaben die Hoffnung nicht auf und fuhren in ein weiteres Tierheim nach Leipzig. Und wir hatten Glück. Erst an diesem Morgen waren zwei kleine Welpen zur Vermittlung abgegeben worden. Ein Rüde und ein Weibchen und beide total süß und vertrottelt :o).

Wir waren auch nicht die einzigen die sich für die beiden interessierten. Für meine Freundin stand aber fest, einer der beiden mußte es sein. Sie einigte sich mit dem Päärchen auch roblemlos, wer welchen Hund bekommen würde, da die beiden lieber ein Mädchen und meine Freundin lieber einen Rüden haben wollte.

Gesagt getan. Die Leute vom Tierheim waren auch total froh, dass die Kleinen nicht allzu lange in dieser Einrichtung bleiben mußten und jeder ein gutes zu Hause finden würde. Trotzdem gingen wir erstmal jeder eine kleine Proberunde Gassi um zu schauen ob wir uns auch miteinander verstehen, denn nicht jeder Hund mag jeden Menschen :o). Es klappte alles prima und so stand der Adoption der Kleinen nichts mehr im Weg.

Eigentlich bezahlt man in einem Tierheim bis zu 150€ für ein Tier. Dieser Preis kommt zustande, für Futter und Tierarztrechnungen und ich finde diesen Preis an und für sich ok, wenn man bedenkt, dass die meisten Tierheime keine Unterstützung der jeweiligen Städte bekommen. Da die beiden aber erst am Morgen eingetroffen waren mußten wir nichts bezahlen. Trotzdem ließ sich das junge Päärchen und auch meine Freundin nicht lumpen ein paar Hundefutterdosen und auch etwas Geld dem Tierheim zur 'Verfügung' zu stellen.

Ja so war auch der kleine Ginger bei uns eingetroffen.

In einem Tierheim kann man eigentlich nicht wirklich auf die Sauberkeit und die Haltung der Tiere achten, denn jeder von uns kann sich sicher voestellen, was in so einem Heim los ist. Nur auf den Impfpass und auf die Möglichkeit mit dem Hund erstmal eine kleine Proberunde zu laufen sollte man auch hier bestehen.

Nun muß der kleine auch nach Hause.

Wer so einen kleinen Racker mit dem Auto abholt, sollte darauf achten das immer zu zweit zu machen, denn es ist schon ein großer Schock für so einen kleinen Krümel wenn er in eine fahrende Blechkiste soll um irgendwohin verschleppt zu werden :o). Er muß also beruhigt werden während der Fahrt und man sollte es ihm auch nicht krum nehmen, wenn ihm schlecht wird. Lieber gleich die Sitze mit Zeitung und einer alten Decke auslegen. Falls die Fahrt auch etwas länger dauern sollte lieber auch mal nach einer halben Stunde anhalten und den Kleinen auf eine Wiese setzten damit das eine oder andere Geschäft erledigt werden können.

Angekommen im neuen Heim.

Hier sollte den kleinen ein Schlafplatz erwarten an den er sich zurückziehen kann um seine Ruhe zu haben. Am Besten macht sich hier ein Weidenkorb mit einer Decke ausgelegt. Dann sollte noch das eine oder andere Spielzeug da sein, falls uns mal etwas langweilig im Bettchen oder so wird :o). Der Futternapf sollte auch von Anfang an in der Fressecke stehen, damit gleich festgelegt ist, ao das Fresschen für den Hund ist.

Am Anfang gibt es natürlich immernoch Probleme mit der Stubenreinheit. Am Besten ist es wenn man 1. aller zwei Stunden mit dem Kleinen eine kurze Runde dreht, 2. man ihm für Notfälle ein kleines Katzenklo einrichtet und man 3. den Flur erst ganz mit Zeitung auslegt den kleinen wenn er muß und man ihn nicht mehr nach draußen bringen kann auf die Zeitung setzt, damit er merkt 'Aha Zeitung hat was mit Gassigehen zu tun'. Diese Zeitungsfläche verkleinert man dann von Tag zu Tag und schiebt sie immer mehr zur Wohnungstür. So merkt es sich der Racker am ehesten, das man zum Gassi gehen raus aus der Wohnung muß.

So ich hoffe ich konnte euch wenigstens ein paar nützliche Tipps für einen eventuellen Hundekauf geben.

Ich schnapp mir jetzt erstmal meine Tippe und die kleine Afra und geh ne Runde mit ihnen bevor es die sich gegen mich verbünden :o).


Machts gut

Ciao eure Hummel

P.S.: Bei Unterhaltskosten habe ich gut angegeben, da unsere Tippe etwas verwöhnt ist und nur Pedigre und Frolic frisst.

Geruch 'nur' gut, weil sie manchmal pupt und das müffelt bei Hunden ganz schön.

Platzangebot sehr gut, da sie handlich und kompakt ist und ich mich immer wieder wunder wieviel futter manchmal in ihr Platz hat :o).

Unterhaltungswert sehr gut, weil sie einfach der größte Comiker ist den es gibt :o).


Geschrieben am: 14. Dec 2002, 20:06   von: SeeHummel



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