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Übersicht > Haus > Kleine Haushaltsgeräte > Wassersprudler > Brita Soda-Club cool

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
nie mehr Kisten schleppen und immer genug Vorrat zuhause

Nachteile:
Reinigung der Flaschen ist etwas umständlich




It's cool man
Bericht wurde 3071 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Hallo ihr lieben Leser, heute möchte ich euch von meiner Sprudelmaschine erzählen. Luzie steht nämlich absolut auf Selbstversorgung und Einkaufen ist ihr ein Graus. Deshalb gibt’s bei mir nicht nur selbstgebackenes Brot und selbstgemachten Käse, nein schon seit 6 ½ Jahren mache ich auch meinen Sprudel selbst.

Wir überlegten uns die Anschaffung nach der Geburt unseres Sohnes, denn zu dieser Zeit musste der frischgebackene Papa immer alleine Einkaufen gehen und hatte absolut keine Lust mehr auf Kistenschleppen. Eine Schwägerin von uns schwärmte uns von ihren Soda Club Cool vor, und nachdem wir uns bei einem Besuch bei ihr, von dem praktischen Helferlein überzeugt hatten, machten wir uns auf die Suche. Damals war das noch gar nicht so einfach, denn die Sprudelgeräte waren damals in unserer Gegend noch nicht selbstverständlich und erst in der Aufbauphase.

Überzeugt davon, dass es solch ein fortschrittliches Gerät in unserem kleinen Städtchen sicherlich nicht gibt, fuhren wir also in die nächst größere Stadt und klapperten dort alle möglichen Haushaltswaren- und Elektrogeschäfte ab, ohne Erfolg. Voller Frust fuhren wir wieder nach Hause und fragten ganz schüchtern in unserem Elektrogeschäft im Ort nach und siehe da, welch Wunder, die kannten den Soda Club bereits und stellt euch vor, die haben uns doch glatt das Gerät noch verkauft ;-)

Für 189DM (96€)durften wir ihn dann nach Hause nehmen, heutzutage ist der Preis schon um einiges niedriger, da der Markt wohl ziemlich gesättigt davon ist bzw. es mittlerweile sehr viele andere Hersteller von Sprudelgeräten gibt.

Lieferumfang:
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In dem Preis enthalten waren

- das Grundgerät
- 1 Liter-PET-Flasche
- 1 Kohlesäureflasche (incl. 60DM Mietpreis)
- Garantiekarte für 1 Jahr
- Kurze Gebrauchsanweisung in deutscher Sprache

Zusätzlich mieteten wir gleichzeitig noch eine zusätzliche Kohlensäureflasche zur Bevorratung und kauften nochmals 2 PET-Flaschen dazu. Fakerschutz luzi42. Für die 2 Flaschen bezahlten wir übrigens damals noch 17,90DM.

Grundsätzlich müssen die Kohlesäureflaschen zunächst einmal gemietet werden. Dabei fallen einmalig 60DM ( 45 + 15 ) Kaution an, also heute rund 30€ für alle diejenigen, die nicht mehr umrechnen wollen ;-), die man aber theoretisch wieder zurückerstattet bekommt, falls man sie wieder zurückgibt und nicht gegen eine volle umtauscht. Der Umtausch einer Kohlensäureflasche kostet dann nur noch DM 15.--(7,50€ heute).

Montage des Gerätes:
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Zuerst einmal muss man das Gerät natürlich einmal aus der Kartonageverpackung befreien. Die PET-Flasche ist beim Auspacken bereits an dem Kohlesäureknopf angeschraubt und diese muss erst einmal entfernt werden. Dazu drückt man den breiten Kippschalter oberhalb des Kohlesäureknopfs und schraubt die Flasche durch Drehen im Uhrzeigersinn heraus.

Dann dreht man das Gerät um und drückt auf die beiden eingelassenen Freigabeknöpfe (gleichzeitig natürlich) und zieht die Rückabdeckung des Gerätes einfach nach oben weg. Auf dem frischen Gaszylinder befindet sich eine blaue Kappe, die durch Abdrehen entfernt werden muss. Der Gaszylinder wird nun in die eingelassene Öffnung eingestellt und oben an der Halterung durch drehen fest angeschraubt (gegen den Uhrzeigersinn) Nun wird die Rückenabdeckung wieder eingesetzt bis sie von selbst einrastet und dann kann es theoretisch schon losgehen.

Herstellen von Sprudel bzw. Limonaden:
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In die gereinigte und saubere PET-Flasche wird bis zur unteren Markierung Leitungswasser eingefüllt. Diese Flaschen bereitet man am besten vor und stellt sie einige Zeit in den Kühlschrank, da die Herstellung von Sprudel bzw. Limonade am besten gelingt, wenn das Wasser kalt ist (5-7°C). Die Flaschen passen übrigens von ihrer Größe her in jede Kühlschranktüre hinein.

Ganz wichtig ist, dass man vor der Kohlesäurezugabe auf keinen Fall Sirup oder Saftkonzentrate beifügt, denn das gibt eine unglaubliche Schweinerei und verschmutzt die Düsen des Gerätes. Mir ist es aus Unachtsamkeit einmal passiert und bis das Gerät dann wieder sauber und einsatzbereit war vergesse ich nie mehr.

Zum Einsetzen der befüllten Flasche drückt man wieder vorne oben auf den Kippschalter, setzt die Flasche auf den Kohlesäurekopf des Soda Club und schraubt sie (gegen den Uhrzeigersinn) fest auf den Kopf. Dann lässt man den Kippschalter los und die Flasche fällt daraufhin in die richtige Position. Oben an dem Gerät befindet sich ein großer blauer Knopf, der Kohlensäureknopf heißt. Diesen drückt man nun mehrmals kurz hintereinander bis das typische Geräusch ertönt. Die Gebrauchsanweisung spricht von Summtönen, ich würde sie anders titulieren, denn es hört sich schon etwas unanständiger an und eher nach durchfallartigen Nebengeräuschen ;-). Ist die Kohlensäureflasche übrigens noch relativ neu und voll so geht das recht schnell und es genügen wenige Stöße. Ansonsten kann es schon etwas länger dauern bis die „Darmgeräusche“ hörbar werden.

Je nachdem wie stark man seinen Sprudel mit Kohlensäure versetzen möchte genügt 1 bis 3 der unanständigen Tönchen. Nach unserer Erfahrung genügt das 2-malige Trötgeräusch vollkommen.

Anschließend drückt man wieder auf den Kippschalter, so dass die Flasche wieder nach vorne kommt und schraubt sie ab. Dabei entweicht das überschüssige Gas mit einem Zischen. Schraubt man die Flasche zu hat man sofort trinkfertigen Sprudel. Wer nun noch Zusätze bzw. Sodakonzentrate dazugeben möchte, dann dies tun. Es gibt von Sodaclub mittlerweile recht viele Sorten, man kann aber selbstverständlich jedes andere Fabrikat auch nehmen, muss dann allerdings das Mischungsverhältnis beachten. Wir benutzen meistens die Frusips von Spinnrad dazu, da diese uns einfach besser schmecken und natürlicher hergestellt wurden als die chemischen Limokonzentrate.

Für die Soda Club Konzentrate gilt übrigens das Mischungsverhältnis von 40ml Konzentrat auf 1 Liter Sprudel und ist anhand der eingelassenen Kerbe sehr gut ablesbar.

Beim Einfüllen des Konzentrates in das mit Kohlensäure versetzte Sprudelwasser muss man darauf achten, dass dies sehr vorsichtig geschieht, da der Sprudel ansonsten eine Eigendynamik entwickelt und die Hälfte davon herausschäumt. Am Besten gelingt der Vorgang, indem man die PET-Flasche schräg hält soweit möglich und das Konzentrat am Rande der Flasche nach innen laufen lässt. Anschließend sofort die Flasche verschließen und kräftig schütteln.

Reinigung des Gerätes und der Flaschen:
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Das weiße Kunststoffgehäuse kann jederzeit mit einem feuchten Tuch abgerieben werden, das genügt in der Regel vollkommen aus. Falls es euch einmal passiert wie mir, dass ihr zuerst Konzentrat einfüllt und dann erst sprudelt könnt ihr das Gerät auch in kaltes Wasser eintauchen. Den Kohlensäurezylinder selbstverständlich vorher herausdrehen und anschließend das Gerät sehr gut trocknen lassen. Die Abtropfschale am Boden des Gerätes kann herausgenommen und im Spülwasser gereinigt werden.

Die Flaschen sind schon etwas unhandlicher zum Reinigen. Bei Verwendung von Konzentraten kann dies sehr lästig sein und man benötigt dazu am besten einen biegsamen Flaschenreiniger, wie man ihn auch zum Babyflaschen reinigen verwendet. Das dumme an der Geschichte ist, dass das Wasser keinesfalls wärmer als 50°C haben sollte, so dass auch die Flasche nicht für die Reinigung in der Spülmaschine verwendet werden kann.

Technische Daten:
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Auch hier gibt es selbstverständlich auch einige technische Daten, die ich einfach erwähnen muss L. Wie bereits erwähnt besteht das Gehäuse aus weißem Kunststoff, nur der Kohlesäureknopf ist blau sowie der Schriftzug „Soda Club cool“ auf dem Kippschalter.

Das Gerät ist 19cm tief, 12cm breit und 41cm hoch und wiegt mit voller Kohlensäurepatrone ca. 2,3kg. Man sollte es daher nicht bei jeder Benutzung herumtragen, sondern ihm einen festen Standplatz in der Küche zuweisen, allerdings weit weg von irgendwelchen Wärmequellen wie Herd etc. da das nicht gerade gut für das Gerät wäre.

Eine Kohlensäurepatrone reicht übrigens für mindestens 60 Liter Sprudel ( bei 3-maligem unanständigen Geräusch) Fakerschutz luzi42. Da ich aber nicht so viel Kohlensäure zugebe, reicht mir eine Patrone erheblich länger.

Sicherheitshinweise:
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Das Gerät nie benutzen, wenn die Flaschen leer sind bzw. schon mit Konzentratzusätzen versetzt wurden. Man muss auch darauf achten, dass die Flasche immer bis zur Mindestmarkierung gefüllt ist, da sonst das Gerät nicht richtig arbeitet.

Nur einwandfreie Flaschen verwenden. Diese dürfen keine Kratzer haben oder in irgend einer Form verformt sein ( durch Hitzeanwendung ). Brita geht sogar noch weiter und sagt eindeutig, dass die Flaschen nach Ablauf des aufgedruckten Ablaufdatums nicht mehr verwendet werden sollte, das ist aber meiner Meinung nach pure Geldmacherei, denn meine Flaschen sind alle bereits 2 Jahre abgelaufen und funktionieren noch einwandfrei, da sie noch so gut wie neu sind. Wenn man die Flaschen nämlich gut pflegt und immer schonend reinigt, kann auch nichts passieren. Die Flaschen dürfen wie bereits beschrieben nicht in der Spülmaschine gereinigt werden oder im Spülwasser über 50°C. Auch sollte man sie nicht in die Sonne stellen bzw. nicht einfrieren etc.

Hersteller:
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Soda Club cool wird von Brita Wasser Filter Systeme GmbH hergestellt und vertrieben. Die Firma hat ihren Sitz in 65232 Taunusstein und ist unter folgender Telefonnummer auch zu erreichen: 06128/7460 (Kundendienst). Unter www.brita.de findet ihr die Homepage und weitere Produkte bzw. Informationen zu der Firma. Ich verzichte hier auf die Firmengeschichte, da sonst der Bericht erheblich zu lang würde und ihn keiner mehr lesen würde. Ihr könnt euch aber gerne auf der Homepage der Firma informieren.

Zu kaufen gibt es den Soda Club cool mittlerweile fast in jedem Fachhandel ( Elektrofachgeschäften und Haushaltswarengeschäften.

Positive Erfahrungen:
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Das Allerbeste ist nie mehr Kisten schleppen und immer einen Vorrat an Getränken zuhause zu haben auch wenn einem unverhofft Gäste ins Haus schneien. Man sollte allerdings immer eine 2. Kohlensäurepatrone anmieten, denn meiner Erfahrung nach geht diese grundsätzlich an Wochenenden oder Feiertagen zur Neige wenn man keinen Ersatz holen kann.

Bei der Herstellung von Sprudel bzw. Soda ohne Konzentrate spart man zudem noch eine Menge Geld, denn für die 7,5€ Kohlensäurepatrone erhält man auf jeden Fall 60 Liter Sprudel was den Sprudel schon sehr günstig macht. Ausrechnen könnt ihr euch das nun selber, was der Liter theoretisch kosten würde, dazu bin ich heute zu faul ;-). Ich persönlich fahre aber damit noch günstiger, da ich meinen Sprudel nicht so stark mit Kohlensäure versetze.

Bei Verwendung von Konzentraten spart man eigentlich kaum, denn 1 Flasche Konzentrat der Firma Brita kostet knapp 5€ und ergibt 12 Liter.

Das Reinigen des Grundgerätes ist denkbar einfach und pflegeleicht und in den nunmehr über 5 ½ Jahren Benutzung. ( bei ca. 2-3 mal täglich im Schnitt) gab bisher lediglich einmal eine kleine Gummidichtung den Geist auf, deren Ersatz ganze 0,60DM (0,30€)kosteten.

Negative Erfahrung:
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Die Reinigung der Flaschen ist umständlich und die Tatsache, dass sie äußerst temperaturempfindlich sind empfinde ich als negativ.

Der Anschaffungspreis ist im ersten Moment auch nicht gerade günstig, amortisiert sich aber mit der Zeit von selbst.

Bei schlechterer Wasserqualität schmeckt der Sprudel leider nicht so gut und man braucht unbedingt noch einen Wasserfilter. Da wir allerdings in einer Gegend wohnen wo noch allerbeste Wasserqualität vorhanden ist, fällt dieser Kritikpunkt zumindest für uns flach.

Fazit:
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Ich finde meinen Soda Club cool wirklich cool und möchte ihn nicht mehr missen. In den nun fast 6 Jahren täglichen Gebrauchs hat er sich als äußerst zuverlässig herausgestellt und wenn ich mir alleine vorstelle, was wir in dieser Zeit uns für Riesenberge an Kistenschleppen erspart haben, hat sich die Anschaffung bereits hundertmal gelohnt.

In den vergangenen Jahren haben wir uns übrigens nochmals 2 PET-Flaschen dazugekauft und kommen so mit 5 Flaschen sehr gut zurecht auch bei den unterschiedlichsten Getränkewünschen. Diese Flaschen sind genauso wie das Gerät selbst noch einwandfrei bis auf eine die hab ich leider gekillt, indem ich sie auf die heiße Ceranfeldplatte gestellt habe was ihr gar nicht gut bekommen ist ;-)




Geschrieben am: 23. Feb 2003, 15:43   von: luzi42



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