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Übersicht > Haus > Elektrogeräte > Kaffemaschine > Philips > Philips Senseo

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Zu jederzeit in nicht einmal einer Minute einen frisch zubereiteten Kaffee, keine Kaffeereste mehr

Nachteile:
Es können nur zwei Tassen Kaffee gleichzeitig zubereitet werden.





Senseo - die blitzschnelle Kaffeemaschine für den besonderen Kaffeegenuss
Bericht wurde 1304 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Vor knapp drei Jahren hörte ich das erste Mal von der Senseo. Da ich mir nicht sofort etwas unter der Senseo vorstellen konnte, fing ich erst einmal an, für mich selbst zu phantasieren und überlegte sogar, ob dies nun etwa eine Kaffeemaschine mit Sensoren ist. Es könnte doch sein! Immerhin gibt es ja auch Kaffeemaschinen, die man so programmieren kann, dass sie jeden Morgen zur eingestellten Zeit den Kaffee kochen. Schließlich hatte ich schon einige Jahre so eine in Gebrauch. Es gibt die verrücktesten Erfindungen, warum also nicht auch eine Kaffeemaschine mit Sensoren.

Die Vorstellung gefiel mir:

Man ruft nur noch: „Bitte einen Kaffee!“ - Und nur kurze Zeit später kann man sich seinen fertigen Kaffee aus der Küche holen. Natürlich ist das schon eine verrückte Idee, aber die Zeit, eine Tasse Kaffee zu kochen, ist wirklich verhältnismäßig kurz. Trotzdem vergaß ich die Angelegenheit, sprich: die Senseo wieder.

Einige Zeit später erzählte ein guter Freund, er habe sich eine Senseo gekauft. Er berichtete so positiv darüber, dass ich schon fast neidisch wurde, obwohl ich sonst gar nicht zu solchen Gefühlsregungen neige. Jetzt vergaß ich die Senseo nicht mehr, zumal ich auch noch ein ganz tolles Bild von der Senseo geschickt bekam. Keine Angst! Ich habe mir das Bild nicht übers Bett gehängt.

Bevor ich meine eigene Senseo bekam, verging trotzdem in meinen Augen noch eine kleine Ewigkeit. Eigentlich hatte ich sie gedanklich schon gestrichen. Aber als ich sie dann zu einem Zeitpunkt bekam, an dem ich nun wirklich nicht damit gerechnet hatte, habe ich mich natürlich riesig gefreut.

Als ich vor zwei Jahren meinen Urlaub auf Ameland begann, hatten die Vermieter unseres Ferienhauses nämlich als Neuerung im Inventar eine Senseo für die Gäste bereitgestellt. Zudem hatte ich das große Glück, dass ich sie sogar einweihen durfte, weil sie just am Tag unserer Anreise erst angeschafft worden war. Hatte ich ein Glück! Auf diese Weise hatte ich nämlich die Möglichkeit, einen Kaffee, der mit der Senseo gebrüht wird, erst einmal auszuprobieren. Würde er mir so ganz und gar nicht schmecken, hätte sich die Sache wenigstens ohne größere Unkosten erledigt.

Aber es war ein Genuss, zu jeder Zeit ganz schnell eine gute Tasse mit frischem Kaffee trinken zu können. Es ist wirklich ein Unterschied wie Tag und Nacht zwischen Senseokaffee und einem in der üblichen Kaffeemaschine gekochten Kaffee. Ein anderer Vorteil, der sich gleich bemerkbar machte, war die Tatsache, dass es keine Kaffeereste mehr gab. Bei einem üblich gebrühten Kaffee schmeckte mir der Inhalt der zweiten Tasse schon leicht bitter. Die dritte Tasse ließ ich meistens kalt werden und trank sie auch nicht mehr aus.

Nach den ersten Tagen mit der Senseo setzte so ein Gewöhnungseffekt ein, dass ich die andere Kaffeemaschine in die hinterste Ecke des Küchenschrankes verbannte. Wenigstens die nächsten fünf Wochen würde ich nicht eine Tasse üblichen Kaffee trinken. Ich begann schon darüber nachzudenken, auf der Insel Ameland Ausschau nach einer Senseo für zu Hause zu halten. Aber das erwies sich dann doch eher als ein teures Unterfangen, weil zum einen in den Niederlanden Elektrogeräte, ob klein oder groß, wesentlich teurer sind als in Deutschland, zum anderen aber auf der Insel die Senseo durch den Verfuhr auf die Insel bestimmt noch einmal teurer werden würde. Meine Recherchen haben sich dann auch bestätigt. Günstiger sind nur die Kaffeepads, die für die Senseo benötigt werden.

Als wir uns am Ende unseres Urlaubs von unseren Vermietern verabschiedeten, blieb die Senseo als Neuerung im Ferienhaus natürlich auch nicht unerwähnt. So stellte ich die Frage, ob sie mir bis zum nächsten Urlaub vielleicht eine Senseo aus dem Großhandel besorgen könnten, weil die bestimmt um einiges billiger sei.

„Wie wäre es, wenn du die Senseo aus eurem Ferienhaus mit nach Hause nimmst?“, fragte mich die Vermieterin. „Ja, und was ist mit den nächsten Mietern?“, wollte ich wissen. „Die finden selbstverständlich auch wieder eine Senseo im Inventar, wir haben noch mindestens zehn Senseos für die Ferienunterkünfte im Vorrat. Deine, die du jetzt benutzt hast, kannst du, wenn du magst, für 50 EUR mit nach Hause nehmen“, war die Antwort. So schnell habe ich wohl schon lange keine 50 EUR mehr aus meinem Portemonnaie befördert. Super! Jetzt konnte ich auch zu Hause Senseokaffee genießen. Die traurige Stimmung über das Ende des Urlaubs wurde auf diese Weise durchaus etwas abgemildert. ;-)

Aber was ist denn nun so besonders an dieser Senseo, dass doch sehr viele Benutzer dieser Maschine sich so positiv darüber äußern und höchstens die Preise für die etwas teuren Kaffeepads bemängeln?

Das Wichtigste für mich ist, dass der auf diese Weise gebrühte Kaffee immer frisch und zudem ganz schnell fertig ist. Das kann man mit der Senseo sehr gut bewerkstelligen.

Hinten an der Senseo ist ein Wassertank, den man zum Befüllen aus der Maschine herausnehmen kann. Dieser Wassertank fasst maximal 700 ml Wasser. Das genügt für ungefähr fünf bis sechs Tassen Senseokaffee. Um das Wasser zu erhitzen, drückt man auf den mittleren der drei Knöpfe auf der Vorderseite der Senseo. Ein Lämpchen, das einem roten Ring gleicht, leuchtet auf. Bis die nötige Wassertemperatur erreicht ist, blinkt dieses Lämpchen. Sobald es aufhört zu blinken, ist die Wassertemperatur erreicht. Nun legt man ein Kaffeepad in den Padhalter, schließt die Klappe der Senseo, stellt eine Tasse auf das kleine Aluminiumtablett unter die Wasserdüsen der Senseo und drückt auf den linken der drei Knöpfe. Die Senseo beginnt zu brühen. Nach etwa 40 Sekunden ist der Kaffee fertig. Sogar eine kleine Schaumlage bedeckt den Kaffee.

Möchte man gleichzeitig zwei Tassen Senseokaffee brühen, ist das auch möglich. Man nimmt dann den für zwei Kaffeepads beigefügten Padhalter, legt jetzt zwei Pads ein und setzt den Padhalter wie üblich in der Senseo ein. Dann stellt man zwei Tassen so unter die Wasserdüsen, dass jede der zwei Tassen befüllt werden kann. Allerdings drückt man nun auf den rechten der drei Knöpfe, um das Brühen zu starten. Auf diese Weise hat man ebenfalls innerhalb von etwa 40 Sekunden sogar zwei Tassen Kaffee fertig. Ich habe das einige Male so gemacht, stellte aber fest, dass uns der einzeln gebrühte Kaffee doch besser schmeckte.

Wenn der Senseokaffee fertig gebrüht ist, kann es trotzdem vorkommen, dass noch ein einzelner Tropfen aus den Wasserdüsen nachtropft. Dafür ist unter dem Aluminiumtablett eine Vertiefung, in der eine kleine Auffangschale untergebracht ist. Man kann sie zur regelmäßigen Reinigung ebenso wie die Padhalter, die Wasserdüsen und das Aluminiumtablett aus der Maschine entfernen und auch problemlos wieder einsetzen.

Bevor man die Senseo das erste Mal in Betrieb nimmt, sollte man einige Dinge beachten:

Vor dem ersten Gebrauch muss die Senseo gut durchgespült werden. Das geschieht folgendermaßen: Der Wassertank wird bis zur maximalen Füllmenge aufgefüllt. Dafür sind auf dem Wassertank die entsprechenden Markierungen gut sichtbar angebracht. Danach wird auf den mittleren Knopf gedrückt, um das Wasser auf die richtige Temperatur zu bringen. Sobald diese erreicht ist, hält man ein ausreichend großes Gefäß unter die Wasserdüsen, drückt dann gleichzeitig auf den linken UND rechten Knopf. Auf diese Weise wird das gesamte erhitzte Wasser wieder aus der Maschine befördert. Sobald dieser Vorgang abgeschlossen ist, ist die Senseo betriebsbereit.

Noch zwei weitere Hinweise:

Wenn der Wasserstand unter dem Minimum ist, arbeitet die Senseo nicht. Es scheint fast so etwas wie eine eingebaute Sicherheit zu sein. Wenn man in Eile ist, kann es durchaus auch einmal passieren, dass man nach dem Brühen des Kaffees vergisst, die Senseo auszuschalten. Auch hier ist man auf der sicheren Seite. Wird die Senseo nämlich nicht innerhalb einer Stunde erneut gebraucht, schaltet sie sich nach dieser Zeit selbsttätig ab.

Nun habe ich meine Senseo schon seit Sommer 2004. Es ist die blaue Maschine, die mir persönlich auch am besten gefällt. Es gibt sie in den Farben Weiß, Schwarz, Beige und neuerdings sogar in Silber, Mandarin und Türkis.

Auch zu Hause habe ich die alte Kaffeemaschine, die mir bis dahin aber sehr gute Dienste geleistet hat, ganz schnell in der hintersten Ecke unseres Küchenschrankes versteckt, zumal auch nur meine Tochter und ich die Kaffeetrinker in der Familie waren und es bis jetzt sind. Der Herr des Hauses mag lieber Tee. Aber auch das ist mit der Senseo möglich. Wenn wir unter uns sind, sind wir nun immer ganz schnell mit Kaffee und Tee versorgt, wenn wir mal schnell eine nachmittägliche Kaffeepause einlegen wollen. Mindestens acht mal am Tag ist die Senseo in Betrieb. Auch nach fast zwei Jahren arbeitet sie noch genauso gut wie am ersten Tag. Allerdings spüle ich sie auch regelmäßig wieder durch, um die Qualität des Kaffees zu garantieren.

Das einzige kleine Minus der Senseo ist, dass man nur höchstens zwei Tassen gleichzeitig brühen kann. Bei einer Geburtstagsfeier oder einer anderen größeren Zusammenkunft kann das etwas schwierig sein, wenn alle gleichzeitig Kaffee trinken möchten. Da aber unter meinen Gästen immer mehr Liebhaber der Senseo sind, ist sie an Geburtstagen und Festen neben der alten Kaffeemaschine zusätzlich im Einsatz. Die kurze Wartezeit wird dann einkalkuliert.

Manchmal machen meine Tochter und ich uns einen besonders leckeren Senseokaffee zurecht. Dafür haben wir beide eine ganz besonders große Kaffeetasse. Hierin wird erwärmte Milch aufgeschäumt. Über die aufgeschäumte Milch lassen wir dann den Senseokaffee laufen. Das ist Genuss pur. Wie man sieht, haben wir also ganz viel Freude an der Senseo. Bisher gab es auch noch keine Beschädigungen, kein Verschleiß oder sonst ein Problem damit. Deshalb kann ich über den Service von Philips leider oder zum Glück keine Angaben machen.

Die Pads gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen von mild bis kräftig aromatisch. Außerdem haben sich auch Kaffeepads anderer Hersteller auf dem Markt etabliert. Diese Kaffeepads kann man zum allergrößten Teil auch für die Senseo verwenden, wobei mir persönlich der Kaffee, der mit den originalen Senseopads von Douwe Egberts hergestellt ist, noch am besten schmeckt.

Die Senseo kostet mittlerweile zwischen EUR 59,95 und EUR 71,50 bei Amazon. Auch in anderen Geschäften kann man sie nur unwesentlich günstiger kaufen. Höchstens kann man sich bei ebay eine gebrauchte Senseo ersteigern. Aber das ist nicht jedermanns Sache, meine übrigens auch nicht.

Wer sich noch weitergehend mit der Senseo beschäftigen möchte, dem empfehle ich, sich die Herstellerseite im Internet unter

http://www.senseo.com/content/default.html

anzusehen. Auf neun Länderseiten kann man sich in vier verschiedenen Sprachen sehr gut Informieren.

Die Senseo ist für jemanden, der schnell eine Tasse Kaffee möchte, die Erfindung! Ich kann es mir mittlerweile ohne gar nicht mehr so richtig vorstellen.


antjeeule 06/2006


Geschrieben am: 19. Jun 2006, 08:29   von: antjeeule



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