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Übersicht > Haus > Pflanzen > Elefantenfuß (Flaschenbaum)

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Kann man auch im Urlaub mal alleine lassen

Nachteile:
Glücklicherweise kaum




Nix für dunkle Kneipen
Bericht wurde 2148 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 9 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Hallöle

Und wieder sitze ich vor meinem PC und soll einen Erfahrungsbericht schreiben.
Und wieder hab ich keine Ahnung, worüber ich schreiben soll.
Ich bin absolut sicher schon über alles geschrieben zu haben.

Liebe Leser, tut mir doch heute einmal bitte den Gefallen und lest meine älteren Erfahrungsberichte. Ich bin mir fast sicher, dass Ihr bestimmt noch nicht alle kennt. Ich habe auch meine älteren Berichte mit viel Liebe geschrieben und hab mir obendrein noch Mühe gegeben, sie einigermaßen unterhaltsam zu schreiben.
Vielen Dank, dass Ihr diesen kurzen Text gelesen habt. Mir fällt heute wirklich nichts ein.
Also, bis zum nächsten Mal und vergesst mich nicht. Ich geh jetzt erst mal unsere Blumen gießen.

Haaalt, hier geblieben. Das gilt auch für die Herren Cobagabana und tomasz. Das war doch ein prima Stichwort: Blumen.

Kennt Ihr eigentlich den Nolina recurvata? Neee? Ich auch nicht.
Ich kenn da eher den Flaschenbaum oder manchmal auch Elefantenfuß genannt.

Ich gebe zu, den lateinischen Namen hab ich abgeschrieben, bin dabei aber auch schon gleich verzweifelt.
Stellt Euch doch bloß mal diese plöten Botaniker vor. Die sind sich ja selbst nicht so richtig über den Namen einig. Ich erklär es mal (so gut ich eben kann - *grins* ):
Also: Alle Botaniker ordnen diese Pflanze den Nolinas zu. Das sind also Yucca-ähnliche Wüstenpflanzen. Jetzt kommen aber einige Oberschlaubotaniker, die diese Pflanze mit dem verdickten Fuß eben zu einer Extra-Art zusammenfassen wollen. Prima, und jetzt?
Ist doch ganz einfach. Die wollen das gute viertelchen einfach nur verwirren und nennen die gleichen Pflanzen jetzt Beaucarnea. Und den Elefantenfuß natürlich auch noch recurvata.

Aber so schwierig der lateinische Name auch ist, so einfach ist die Pflege eines Flaschenbaumes.
Laßt mich Euch mal einiges darüber erzählen.

Am besten wird es sein, ich fange standepedes (oh Gott, ist das richtig geschrieben?) (Pech gehabt, den Lolli bekomme ich. Hab nämlich nachgeguckt. Es wird „stante pede“ geschrieben.) mit dem Aussehen an. Für die, die schon mal bei schwupsy und mir waren, ist dies ganz einfach. Der Flaschenbaum ist die ca. 1,10m hohe Pflanze, die im Kaminzimmer auf der alten Wäschemangel steht.
Für diejenigen, die noch nie bei uns waren, gibt es ja eine Homepage. Irgendwo auf unserer Homepage ist der Flaschenbaum mit Sicherheit abgebildet.
Na gut, für die zwei anderen werd ich mal beschreiben, woher der Elefantenfuß seinen Namen hat. Noch mal Stop.
Elefantenfuß allein reicht nicht ganz. Neben dem lateinischen kenne ich noch drei weitere Namen.
Elefantenfuß ist klar. Weil er eben so einen borkigen Stamm hat. Haben Elefanten ja auch – na, an der Haut sieht es zumindest so aus. Ja und nach unten verdickt sich die Pflanze wie ein Elefantenfuß.
Flaschenbaum dürfte auch noch fast klar sein. Jedenfalls wenn man an so richtig dickbauchige Flaschen denkt. Oben der Flaschenhals und unten der dicke Flaschenbauch.
Jetzt aber auch noch Ponyschwanz. Ich nehme stark an, dass man sich bei diesem Namen mehr nach den überaus langen Blättern gerichtet hat.

Egal, schön sieht diese Elefantenponyflasche mit jedem Namen aus.

Ich habe diese dankbare Pflanze jetzt seit ca. 15 Jahren. In der gesamten Zeit hat der Flaschenbaum sein Aussehen kaum verändert.
Stellt Euch eine sehr große Knolle vor, die sich nach oben verjüngt und sich langsam aber sicher zu einem Stamm herausbildet. Dieser Stamm hat aber keine Zweige, sondern nur Blätter, die sich nur, die Betonung liegt auf nur, am oberen Ende bilden.
Also meiner sieht jedenfalls so aus. Andere können, müssen aber nicht, sich auch verzweigen. Kommt aber eher seltener vor.

Kommen wir mal kurz auf die Blätter zurück. Wenn die Pflanze jung ist, kommen die Blätter direkt aus der Knolle. Geht ja auch nicht anders, da sich der Stamm erst später bildet.
Ihr solltet diese Dinger aber erst mal in Mexiko oder im Süd-Osten der USA sehen. Da sieht der Elefantenfuß in seinen jungen Jahren fast wie Gras aus. Er kommt nämlich büschelweise aus der Erde. Sieht lustig aus.

Übrigens, ich habe weiter oben geschrieben, dass ich den Elefantenfuß vor ca. 15 Jahren bekommen habe. Die Pflanze ist jetzt sozusagen in den Flegeljahren. Sie kann nämlich über 100 Jahre alt werden.

Kommen wir aber mal zurück zu den Blättern.
Um diese richtig zur Geltung kommen zu lassen, stellt Ihr die Pflanze am besten auf ein Podest. Bei unserem Flaschenbaum sind die Blätter schon 1,30m lang – also länger als die Pflanze hoch ist.
Apropos hoch. Selbst in Gefangenschaft kann der Elefantenfuß bis zu 2m hoch werden. Das ist aber nix gegen das Original. In Freiheit, also in Mexiko bzw. Süd-West-Amerika, wird er nämlich bis zu 10m hoch und blüht da auch. Leider blüht er nicht in „Gefangenschaft“.

So, jetzt müsst Ihr den Ponyschwanz auch mal gießen.
Und wieder Stop. Nur nicht zuviel gießen. Braucht Ihr nicht. Warum heißt das Teil wohl Elefantenfuß?
Richtig, weil es Flüssigkeit in besagtem Fuß speichern kann.
Die Pflanze verträgt kein stehendes Wasser. Also keine staunassen Füße.

Macht es doch wie ich und gießt nicht allzu oft. Manchmal warte ich sogar so lange, bis die ersten Blätter am unteren Ende des Stammes braun werden, um dann nachzugießen.
Aber Achtung! Das kann manchmal drei bis vier Monate dauern. Kein Wunder, die Pflanze speichert das Wasser ja im Elefantenfuß.
Toll, prima, klasse. Endlich eine Pflanze, bei der man bedenkenlos in den Urlaub fahren kann.

Da wären wir schon wieder bei einem interessanten Thema. Urlaub:
Unserem Elefantenfuß geht es fast genauso wie mir im Urlaub. Die Pflanze möchte im Sommer viel Licht, viel Sonne, aber keinen Wind.

„Huhu, darf ich auch mal was sagen?“

Hilfe, was ist denn das jetzt?

„Na ich bins – Dein Flaschenbaum. Ich wollte Dir nur erklären warum ich keinen Wind mag. Darf ich?“

*stotter* Ja, natürlich darfst Du das.
Puh, das hab ich auch noch nicht mitten in einem Erfahrungsbericht für Q-Test erlebt, dass eine Pflanze selbst was dazu beitragen will. Aber lassen wir sie doch mal zu Worte kommen.

„Ja also, mit dem Wind ist das so: Ich wachse oft auch sehr krumm und schief. Hier werde ich ja meistens in Kübeln gehalten. Meine Wurzeln gehen deshalb nicht gerade tief in die Erde rein. Bei meiner Mama in Mexiko ist dies natürlich anders. Aber ich wohne ja hier bei viertel und schwupsy. Wenn jetzt ein starker Wind kommen würde, wüsste ich nicht so recht, ob ich mich in dem kleinen Topf halten könnte. Ehrlich viertel, jetzt ist doch Frühjahr. Da ich bald Geburtstag habe, könntest Du mir doch einen größeren Topf schenken. Bitte.
Und da wir gerade dabei sind: etwas mehr Licht hätte ich auch gerne. Ich brauche nämlich mindestens vier Stunden Sonne am Tag.“

*völligverdattertist* „Ähhh, na klar – wird erledigt.“

Mannomann, was man sich heutzutage von den Pflanzen alles sagen lassen muss. Aber recht hat er. Vielleicht nehme ich unser Bäumchen ja mal mit in den Urlaub.

Geht aber nicht im Winterurlaub. Da möchte der Flaschenbaum nämlich etwas kühler stehen. Er verträgt sogar Temperaturen bis zu –32 Grad. Schaffen wir in Deutschland locker.
Das Problem könnte ich ja noch lösen. Aber dieser Elefantenfuß möchte es auch im Winter hell haben – und habt Ihr schon mal eine dunkle Kneipe gesehen, in der es hell ist?
Also bleibt er zu Hause und wird wenig gegossen und gar nicht gedüngt.

Zu Hause bleiben hat aber auch so seine Probleme. Da geht es den Pflanzen genauso wie uns. Wenn man zu lange zu Hause bleibt, setzt man Spinnmilben an. Kommt aber etwas seltener vor.
Drinnen sind die Pflanzen gegen Krankheiten im Großen und Ganzen eigentlich gefeit (außer ab und zu gegen diese blöden Spinnmilben nicht).

Draußen hingegen, also ich meine jetzt richtig ausgepflanzt, gedeihen sie kaum. Da machen ihnen die Schimmelpilze zu schaffen.
Soweit so gut. Meine Pflanze wollte mich aber auch schon mal ein kleines bisschen betrügen. Ich erzähl Euch mal kurz, um was es ging.
Irgendwie scheint unser Elefantenfuß ein Buch über Krankheiten erwischt zu haben. Dort stand natürlich auch etwas über Schildläuse.
Und was soll ich Euch sagen – unser Elefantenfuß bekam natürlich sofort welche.
Warum? Klar, dass die Frage hier gestellt wird. Die Erklärung ist aber um so einfacher.
Um Schildläuse wieder loszuwerden, muss man sie vorsichtig von den Blättern wieder abkratzen und – Achtung, jetzt kommts – die behandelten Stellen mit Alkohol abtupfen.
Also von wem die Pflanze das wohl wieder gehabt hat. Ich sollte schwupsy mal doch nicht in die Nähe der sonst so genügsamen Pflanze lassen. Kaum Wasser brauchen, aber Alkohol haben wollen – tztztz.

Na, seid Ihr jetzt ein wenig neugierig auf die Pflanze geworden?
Selber ziehen ist aber leider ein wenig schwierig. Das liegt vor allen Dingen daran, dass die Pflanze bei uns nicht blüht.
Samen können aber gekauft werden. Es hört sich zwar von anderer Seite immer einfach an, meiner Meinung nach braucht Ihr aber wirklich schon zwei grüne Daumen, um aus den Samen (die im übrigen vor der Aussaat ausgiebig gewässert werden müssen) kleine süße Elefantenfüßchen zu ziehen.
Kauft Euch die Pflanzen lieber fertig.
Sie kosten im Handel zwischen € 2,- (5cm) und mehrere € 100,- (ein bis zwei Meter).

Der Preis spielt beim Flaschenbaum aber kaum eine Rolle. Da die Pflanzen kaum krank werden und darüber hinaus auch noch sehr alt werden, braucht man den Preis wirklich nur ein Mal zu bezahlen.

Ich zieh mal noch ein kleines


-> -> -> Fazit

Der Beaucarnea recurvata, zu deutsch Flaschenbaum, Elefantenfuß oder auch Ponyschwanz, ist ein langlebiger, robuster und vor allen Dingen pflegeleichter Begleiter eines Pflanzenfreundes, der auch bei Abwesenheit im Urlaub nicht alle Blätter von sich streckt, sondern auf den nicht allzu fleißigen Gießer am Sonnenfenster wartet.

Boar – was für ein Satz!

Jetzt hör ich aber auf.
Tschüß bis späterlich im Blumenladen – viertelvordrei


Geschrieben am: 18. Mar 2003, 15:18   von: viertelvordrei



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