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Übersicht > Haus > Pflanzen > Oleander

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Pflegeleicht, sehr schön

Nachteile:
giftig




Südliches Flair auf der Terrasse!
Bericht wurde 3736 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Da meine Terrasse ja nun mehr Baustelle als Erholungsplatz ist mussten natürlich auch alle Pflanzen weichen! Nun, das sind nicht gerade wenige. Ich habe mir mal den Spaß gemacht und gezählt wie viele Töpfe ich weggeräumt habe! Es waren genau 67! Man soll gar nicht glauben, dass doch so viele Pflanzen bei mir gedeihen!

Na, auf jeden Fall war auch ein Oleander darunter, den ich heute mal zum Hauptdarsteller meines Berichtes machen möchte.

Geschichtliches und Ursprung:
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Seine Beliebtheit lässt sich bis ins Altertum zurückverfolgen. Bereits im vorigen Jahrhundert waren mehr als 30 Sorten bekannt, heute ist das Sortiment nahezu unüberschaubar groß und umfasst alle Farbschattierungen in gefüllt und einfach blühenden Formen.

Der Oleander ist im Mittelmeergebiet und im Orient verbreitet. Ähnlich unseren Weiden begleitet er dort häufig Fluß- und Bachläufe, Standorte, an denen die Wurzeln auch in Trockenzeiten noch eine gewisse Feuchtigkeit im Untergrund vorfinden. Da alle Teile des Oleanders giftig sind, ist im Umgang mit dieser Kübelpflanze Vorsicht geboten.


Beschreibung:
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Der Oleander wächst in Strauchform und manchmal auch als kleiner Baum. Seine rosa- bis pinkfarbenen Blüten wachsen zu mehreren an einem Stängel und haben 5 Blütenblätter. Sie erscheinen von Juli - September.
Die ledrigen Blätter sind sehr schmal und etwa 10-15 cm lang, sie stehen gewöhnlich zu dritt in einem Quirl. Die Pflanze wächst bis zu 6 m hoch. Er zählt zu den Hundsgiftgewächsen.

So prächtig wie in seiner mediterranen Heimat blüht der immergrüne Strauch bei uns allerdings nur in sonnigen, warmen Sommern. In verregneten mit kühlen Tagen versagt er – eine Tatsache, die man akzeptieren muss.


Standort und Pflege:
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Je heißer und sonniger, desto besser für Oleander. Der Oleander bevorzugt, lehmige, kräftige Erde. Junge Pflanzen müssen jährlich umgetopft werden, bei ausgewachsenen Exemplaren sollte man alle paar Jahre den Ballen verkleinern und mit frischer Erde auffüllen.

Düngen sollte man von April bis August alle 1-2 Wochen mit Volldüngerlösung um eine gute Knospenbildung zu erreichen.


Überwinterung:
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Hell, luftig und kühl. Fröste unter -5 Grad schaden den Blütenknospen. Was natürlich auch sehr wichtig ist, das Gießen nicht vergessen! Das ist leider mein großes Problem, beim Überwintern von Kübelpflanzen. Jedoch ist der Oleander ja auch eine problemlose Pflanze und ein starker Rückschnitt, lässt ihn dann im Frühjahr wieder neu austreiben.

Gift:
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Vor allem in den Blättern wild wachsender Pflanzen befinden sich herzwirksame Glykoside. In den im Handel üblichen Zuchtformen ist der Glykosidgehalt deutlich reduziert.
Getrocknete Blätter sind nahezu halb so giftig wie frische Blätter.

Die Vergiftungssymptome sind Kopfschmerzen, Erbrechen, Durchfälle und Krämpfe. Die Glycoside bewirken Herzrhythmusstörungen, was bei entsprechend starker Vergiftung auch zum Tod durch Herzlähmung führen kann.
Die Wirkung des Giftes (wilder Pflanzen) gleicht dem des Roten Fingerhutes .
Teilweise kommt es auch bei Berührung der Pflanze zu Reaktionen der Haut. Der Milchsaft kann durch Wunden in die Haut eindringen und so zu Vergiftung führen.
Starke Vergiftungen sind selten, da die Pflanze einen stark bitteren Geschmack hat und die Giftstoffe daher schnell ausgebrochen werden. Alle Pflanzenteile sind giftig.

Wie bei allen giftigen Pflanzen wird auch der Oleander in der Medizin eingesetzt. In der Homöopathie nutzt man seine Wirkung bei Schädigung und Schwäche des Herzmuskels, Angina pectoris, Ödemen sowie bei Magen- und Darmentzündungen.

Fazit:
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Der Oleander ist wie fast alle meiner Pflanzen eine sehr pflegeleichte. Außer seiner täglichen Wasserdosis benötigt er nur ab und an mal ein wenig Dünger. Dieses Problem habe ich mit ein paar Körnern Blaudünger recht einfach gelöst. Sie lösen sich bei jedem Gießen mehr auf und geben so immer etwas Dünger ab.

Von der Optik her ist der Oleander nur zu empfehlen. Der große Busch ist auf jeden Fall eine Augenweide für jede Terrasse. Schade ist, wenn bei uns der Sommer mal nicht so ausfällt, wie gewünscht. Dann schwächelt leider auch die Blütenpracht des Oleanders.

Wie fast alle prächtigen südländischen Pflanzen ist leider auch der Oleander giftig. Daher für Eltern mit kleinen Kindern nicht sehr geeignet. Wer ihn aber dennoch nicht abgeben möchte kann ihn ja, vorübergehend mal an einen kindersicheren Ort stellen.

So bis zum nächsten Tipp eurer
Hobbygärtnerin

Haggia






Geschrieben am: 08. Jul 2003, 14:55   von: Haggia



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