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Von der Idee bis zum Einzug nur 5 Monate!
Bericht wurde 5503 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Heute will ich Euch mal mit meinem ersten „Tipps & Tricks“ Bericht erfreuen... Wie einige ja nun schon wissen, haben mein „Hase“ und ich uns entschlossen, uns ein kleines Häuschen zu bauen.

Wie alles anfing:
In unserer alten Wohnung sind wir auf Dauer einfach nicht mehr glücklich geworden und ich wollte auch wieder zurück in meine Heimatstadt. Also haben wir uns überlegt, uns hier eine Wohnung bzw. ein Haus zu mieten (schön sollte es sein und einen kleinen Garten haben). Aber bis man was Passendes findet, wo der Preis auch stimmt, ist man alt und grau! Wir haben uns ein wenig umgeguckt und sind dann zu dem Entschluss gekommen, dass man für 500 Euro im Monat doch auch schon was kaufen kann. Gesagt getan, wir haben uns ein Haus angeschaut, welches uns auf Anhieb gefiel. Nur der Preis war uns zu hoch (nicht, dass das Haus zu teuer gewesen ist, nein, wir hatten / haben nicht soviel Geld). Dann hab ich ihn gefragt, ob wir nicht bauen wollen. Ich brauchte auch gar nicht lange rumzubetteln, er wollte es auch!

Das war am 30. März 2002...

Wie ging es denn nun weiter?:
Am 1. April 2002 haben wir dann mal ein wenig rumgeguckt. Wie gut, dass es hier ein Neubaugebiet gibt. Dort haben wir uns dann täglich aufgehalten und uns Häuser angeschaut.
Mein Freund wollte es erst alles ein wenig ruhig angehen lassen, aber ich konnte es nicht abwarten. Gut, ich bin arbeitslos und brauchte eine Aufgabe. Gleich am 02. April 2002 habe ich mich ans Telefon gesetzt und Unterlagen über noch freie Grundstücke bei der Stadt angefordert und Termine mit verschiedenen Bauunternehmern abgemacht.

2 Wochen später...
Wir haben das richtige Haus gefunden. Jetzt mussten wir noch über den Preis reden. Da das Grundstück schon sehr teuer war (75,- Euro pro m²) wurde unser Rahmen ein wenig kleiner. Also haben wir uns mit dem Bauunternehmer hingesetzt und uns über Eigenleistung unterhalten. Nach 2 Stunden waren wir uns einig: Den kompletten Oberausbau (einschl. Spitzboden) übernehmen wir. Er stellt uns nur die Zimmertüren und die Fensterbänke. Dann haben wir das Haus noch einen halben Meter kürzer gemacht und die Küche und das Wohnzimmer „vereint“.
Fazit: Mehr als 15.000 Euro Preisnachlass.

So kamen wir insgesamt (mit Grundstück) auf ca. 150.000 Euro. Wo kommt denn aber nun das Geld her? Richtig! Von der Bank. Da sind wir auch sofort hin. Anfangs hatte man noch Bedenken, weil ich ja arbeitslos bin. Aber Mitte April war ich ja beim Auswärtigen Amt in Bonn und hatte mein Vorstellungsgespräch. So konnte ich dem Kreditberater bei der Bank auch ein gutes Ergebnis vorlegen! Wir haben dann hin und her gerechnet und sind dann zu dem Entschluss gekommen, dass wir einen Abtrag von monatlich 780 Euro leisten müssen. Das ginge wohl, meinte mein Freund, wenn ich ihm ein wenig unter die Arme greife und mein Erspartes aufgebe!

Mitte Mai 2002 war es soweit! Wir hatten die Zusage über den Kredit von der Bank und haben den Bauauftrag unterschrieben. Bei der Stadt sind wir vorher schon gewesen und haben uns ein Grundstück reservieren lassen. Sofort habe ich dort angerufen und bestätigt, dass wir es auch kaufen wollen.

Da war es nun, dieses unbebaute mit hohen Gräsern übersäte Stück Land, welches schon bald unser sein würde. Jeden Tag war ich dort und es tat sich nichts...

Doch dann kam der Juni. Anfang Juni kamen dann endlich die Fundamente. Ich dachte nur noch ans Verkaufen. Das was ich da sah, war ja kaum größer als unser altes Wohnzimmer... Am 12. Juni 2002 wurde dann das Haus aufgestellt. An nur einem Tag. Wir haben uns für ein Haus mit Holzrahmenbauweise ausgesucht. Das bedeutet, dass das Haus komplett aus Holz ist und dann noch verklinkert wird. Das war ganz schön spannend.
Am 07. Juni waren wir beim Notar und haben den Kaufvertrag des Grundstückes unterschrieben.
Eine Woche später (am 14.06.) war dann auch unser Richtfest. Kaum zu glauben, wie schnell das geht.

Was danach kommt, ist purer Stress. Die Steine, Dachziegeln, Holz, Tapeten, Fliesen, Farbe usw. usf. aussuchen. Wir hatten Glück und waren uns sofort einig.

Im Juli war dann der Elektriker da und ist mit uns sämtliche Elektrik im Untergeschoss durchgegangen. Leider musste ich immer wieder (auch heute noch) feststellen, dass es mit diesem Elektriker eine Menge Ärger gibt. So kam es, dass er uns in die Wohnzimmerdecke falsche Löcher für die Lampen bohrte und die Steckdosen im Bad viel zu tief einsetzte.

Mittlerweile sind die Maler und Fliesenleger da und unser Haus ist auch als solches zu erkennen.

Zwischendrin haben wir angefangen, das Obergeschoss auszubauen. Für mich war das was ganz neues, aber ich musste feststellen, dass es mit das Einfachste der Welt ist.

Am 01. September 2002 werden wir dann endlich einziehen.

Ein Fazit kommt hier nicht. Da die Rubrik ja „Tipps & Tricks“ heißt, möchte ich Euch hier folgende Ratschläge geben:

1. Sprecht das ganze Vorhaben vor ab gut mit Eurem Partner durch, damit Ihr Euch über den Preis einig seid.
2. Schaut Euch in Ruhe andere Häuser an, damit Ihr in ungefähr wisst, wie Euer Haus mal aussehen soll. Ihr guckt nicht ab, sondern holt Euch nur ein paar Anregungen.
3. Geht nicht nur zu einem Bauunternehmer, sondern gleich zu mehreren. Ganz wichtig, der Billigste ist nicht immer der Beste. So kann es sein, dass der eine nur 20 Steckdosen im Preis hat, der Andere aber gleich 40!
4. Das Gleiche gilt für die Bank. Holt Euch mehrere Angebote für Kredite von der Bank! Das Beste ist aber immer noch Eure Hausbank, dort kennt man Euch und weiß über Euer Geld Bescheid...
5. Habt Ihr Euch für einen Bauunternehmer und sein Haus entschieden, handelt mit ihm einen guten Preis aus. Ganz wichtig ist, dass Ihr direkt seid. Wenn Euch finanziell was nicht passt, sagt es. Nur so kann man vermeiden, dass man sich überschuldet. Eigenleistung ist ganz wichtig. Damit kann man eine Menge sparen. Und wenn man Probleme hat, fragt man einfach den Bauunternehmer. Der hilft einem eigentlich immer weiter.
6. Fangt gleich am ersten Tag mit an, zu überlegen, wie die Fliesen etc. aussehen sollen. So erspart Ihr Euch eine Menge Zeit im Fachhandel!
7. Ihr kommt nicht drumherum Euch mindestens ein mal in der Woche mit dem Bauunternehmer zu treffen. Schreibt Euch vorher auf, was Ihr ihn fragen wollt bzw. was geklärt werden muss. So vergisst man nichts.
8. Niemand ist perfekt. Auch kein Bauarbeiter. So kann es passieren, dass am Haus kleine Schönheitsfehler entstehen. Diese am besten sofort dem Bauunternehmer mitteilen, damit sie auch schnellstens behoben werden!
9. Man muss nicht täglich auf der Baustelle erscheinen, aber es wäre sinnvoll, wenn man ab und zu mal guckt. Vielleicht fällt einem dann ja noch was ein, was gemacht werden soll.
10. Bei Problemen mit Fremdfirmen (z.B. dem Elektriker) wendet Ihr Euch am Besten erst an den Bauunternehmer und vereinbart einen Termin mit ihm und der Firma auf der Baustelle.
11. Ganz wichtig: Immer schön auf’s Haus freuen!!!!!!!


Geschrieben am: 20. Aug 2002, 22:03   von: sunshine_31701



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