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Übersicht > Health > Krankheit & co. > Tierische Krankheitsüberträger

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Ornithosen sind heilbar, wenn rechtzeitig richtig diagnostiziert.

Nachteile:
Ornithosen werden meist falsch diagnostiziert.
Die TAUBENMUATTERLN lernen nichts dazu.





VORSICHT TAUBEN!
Bericht wurde 8824 mal gelesen Produktbewertung:  ungenügend
Bericht wurde 3 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Vorsorglich und der guten Ordnung halber möchte ich sogleich darauf hinweisen, dass ich KEIN Mediziner bin. Vielmehr bin ich ein geläuterter Drehbuchautor, der seine Fernsehspielstoffe (noch!) hinreichend recherchiert. Die nachfolgend aufgeführten Erkenntnisse entsprechen dem Konzentrat meiner Hintergrundrecherche zu einem meiner Drehbücher.

Unter einer ORNITHOSE versteht man eine von Vögeln auf den Menschen übertragene Krankheit. Aufgrund der in deutschen Ballungszentren zunehmenden Taubenplage, verdient diese Gattung derzeit besondere Aufmerksamkeit. TAUBEN können neun verschiedene Krankheiten auf den Menschen übertragen, von denen die ORNITHOSE die am weitaus gefährlichste ist. Die Krankheiten im Überblick:

1. Die Taubenzecken-Dermatitis (Argas reflexus), ein juckender Hautausschlag.

2. Die Taubenzüchter-Krankheit, eine allergische Alveolitis mit stürmischem Verlauf.

3. Die Listeriose, führt zu Hirnhautentzündung.

4. Die Myxovirose, eine schmerzhafte Augenentzündung.

5. Die Toxoplasmose, eine Entzündung der Leber bzw. der Lunge.

6. Der Paratyphus, kann sich zu einer tödlichen Durchfallerkrankung ausweiten.

7. Die Salmonellose, eine Lebensmittelvergiftung durch Bakterien im Taubenkot.

8. Kryptococcose-Erreger: ein kugeliger Hefepilz.

9. Die Ornithose.

Im Taubenkot befinden sich Clamydien, mikroskopisch kleine Bakterien mit eigenem Stoffwechsel. Wird getrockneter Taubenkot durch Erosion verwirbelt und verweht, besteht Infektionsgefahr für den Menschen. Besonders gefährdet sind immunschwache Menschen (Neugeborene und AIDS Patienten). Durch die Atemluft aufgenommen, nisten sich die Clamydien in der menschlichen Lunge ein und verursachen schwerste fieberhafte, grippeartige Bronchopneumonien, die meist falsch diagnostiziert werden. Die Inkubationszeit beträgt 6-20 Tage. Häufigste Fehldiagnosen sind: Grippe, Pneumonien, Typhus, Fleckfieber und Sepsis. Die Letalitätsrate (Sterblichkeit) liegt bei 20 bis 50 %. Die Erkrankung, sofern überhaupt richtig diagnostiziert, ist meldepflichtig. Die Dunkelziffer wird sehr hoch eingeschätzt, da die meisten Ornithosen uncharakteristische Beschwerden verursachen und deshalb leicht fehldiagnostiziert werden.

Nach Auskunft des Bayerischen Gesundheitsamtes gab es im Jahre 1990 in Bayern 41 registrierte Fälle der meldepflichtigen Krankheit. Nach Auskunft des Robert Koch Instituts in Berlin gab es im Jahre 1998 bundesweit 156 registrierte Fälle von ORNITHOSE. Wird eine ORNITHOSE rechtzeitig als solche diagnostiziert, kann sie gezielt mit speziellen Antibiotika behandelt werden.

Die falsch verstandene Tierliebe des Menschen hat die gemeine Stadttaube (Columba livia, ein Kulturfolger) durch Fütterung erst zu jener Plage werden lassen, wie wir sie heutzutage vielerorts erleben. Die Taubenplage ist vom Menschen gemacht, und sollte ergo auch von diesem "rückgängig" gemacht und bekämpft werden. TAUBENFÜTTERUNGSVERBOTE in vielen Gemeinden (u.a. in München) scheinen jedoch von uneinsichtig militanten TAUBENMUATTERLN trotzt Strafzetteln bis DM 170,- nicht ernst genommen zu werden. Hier ist strikte Aufklärungsarbeit angesagt. Mein dooyoo-Sternchen entspricht der katastrophalen Krankheitskenntnis all derjeniger, die immer noch Tauben füttern. Mein "Für Freunde empfehlenswert - JA" bezieht sich auf den AUFKLÄRUNGSBEDARF.

In verschiedenen deutschen Ballungszentren, so zum Beispiel in Mannheim, werden bereits staatlich bestellte TAUBENKILLER eingesetzt. Das 50er Jahre Kabarettlied "Geh'mer Taubenvergiften im Park" von Georg Kreisler dürfte in Kürze eine unverhofft traurige, grausig realistische Neuauflage erleben.


Geschrieben am: 10. Sep 2001, 00:45   von: RudiRe



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