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Übersicht > Reisen > Deutsche Bahn

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Angebote, Alternative zum Auto

Nachteile:
Verspätungen, defekte Automaten




Mal hui, mal pfui...
Bericht wurde 2182 mal gelesen Produktbewertung:  befriedigend
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Ein Jeder ist wohl schon einmal mit der Bahn gefahren, ob nun mit der S-Bahn, regionalen Zügen oder überregionalen Zügen wie dem Interregio oder dem City-Express.

Die Bahn ist sicher als Beförderungsmittel für viele nicht mehr wegdenkbar. Denn wer auf ein Auto verzichten will und dennoch weite Strecken hinter sich bringen muß, für den ist die Bahn ein unausweichliches Muß.

Und vermutlich wissen auch die Verantwortlichen der Deutschen Bahn, daß viele auf den Zugverkehr angewiesen sind, und erhöhen gerade in letzter Zeit ständig die Preise für Tickets. Zwar fallen die jeweiligen Erhöhungen nie sonderlich ins Gewicht und betragen jeweils nur wenige Prozent mehr als der vorherige Preis, allerdings geht das gerade denjenigen, die die Bahn mehr als einmal in der Woche benutzen, schon spürbar ins Geld.

Dabei hat sich am Service nicht viel geändert, beziehungsweise verbessert. Verspätungen sind nach wie vor an der Tagesordnung, und die Fahrscheinautomaten funktionieren auch nicht immer.

Letzteres ist besonders ärgerlich, wenn die Schalter, auf die man beim Kauf eines Tickets ausweichen könnte, bereits geschlossen sind, oder man sich gar auf einem Bahnhof befindet, der über gar keinen Schalter verfügt (S-Bahn-Stationen beispielsweise). Man hat dann gar keine andere Wahl als zunächst "schwarz" zu fahren und ein Ticket beim Schaffner zu lösen, und diesem zu erklären, daß der Automat nicht betriebsbereit war. Entweder er glaubt es oder nicht. Bislang hatte ich in einer solchen Situation allerdings noch keine Probleme, das heißt, ich konnte immer mein Ticket im Zug lösen. Aber auch meist nur unter dem gestrengen Blick des Schaffners, und dem Hinweis, daß ich doch demnächst auf den Schaffner zugehen soll, sollte ich kein Ticket haben, und nicht umgekehrt.

Das ist die Unverschämtheit an sich: Da muß man für die Inkompetenz der Bahn, genügend funktionierende Fahrscheinautomaten auf den Bahnhöfen zur Verfügung zu stellen, auch noch den Schaden tragen, und soll mit schwerem Gepäck quer durch einen überfüllten Zug laufen auf der Suche nach dem Schaffner (den man gerade in doppelstöckigen Zügen durchaus verpassen kann).

Man darf mich hier nicht falsch verstehen. Ich habe nichts dagegen, daß man vor dem Betreten eines Zuges dafür zu sorgen hat, daß man an ein Ticket besitzt (denn ich kann mir vorstellen, daß viele sich bewußt ohne Ticket in den Zug setzen und darauf hoffen, daß sie ihren Zielbahnhof erreichen, ohne dem Schaffner zu begegnen). Nur sollte die Bahn im Gegenzug auch dafür sorgen, daß man problemlos an ein Ticket kommt.

S-Bahnen darf man im Prinzip garnicht erst betreten ohne gültigen Fahrschein. Zumindest wird man darauf durch ein unübersehbaren Aushang an jeder Eingangstür einer S-Bahn hingewiesen. Die einzige Möglichkeit, eine S-Bahn trotz eines nicht funktionierenden Automaten zu betreten, ist die Notierung der Automatennummer (<- Dank an SJfriends für die Info). Aufgeschmissen ist man dann nur noch, wenn man ganz alleine an der S-Bahn-Station steht, kein Automat funktioniert, und man nichts zu schreiben und ein furchtbares Zahlengedächtnis hat.

Nun ein Wort (oder auch mehrere) zu den Verspätungen. Mir ist klar, daß Verspätungen nicht ganz und gar vermieden werden können. Und ich glaube auch, daß die Bahn erheblich an der Vermeidung von Verspätungen arbeitet. Dennoch ist es für den Passagier natürlich ärgerlich. Anfang des Jahres, als ich mit dem Wochenendticket von Berlin nach Aachen fuhr, wunderte ich mich ein wenig, daß jeder Zug, aber auch wirklich jeder, den ich auf der Rückfahrt nutzte, überpünktlich war. Und es spricht nicht gerade für die Bahn, daß man sich wundert, wenn so eine Selbstverständlichkeit wie Pünktlichkeit eintritt.

Allerdings bietet die Bahn denjenigen, die den letzten Anschlußzug wegen einer Verspätung verpassen, einen einwandfreien Service: Sie werden per Taxi zu ihrem Bestimmungsort chauffiert. Allerdings passierte mir dies erst einmal, als ein überregionaler Zug sich verspätete, und ich somit den letzten Zug zu meinem Bestimmungsort verpasste und ich fünf Stunden auf den nächsten Zug hätte warten müssen. Wie das bei der Nutzung von verspäteten Regionalzügen ausschaut, weiß ich nicht.

Zum Personal: Die Schaffner und die Angestellten im Bahnhofsbereich sind meist recht freundlich, mit wenigen Ausnahmen. Manchmal sind sie gar zu freundlich. So habe ich es einmal beobachten dürfen, als ein Kontrolleur mehrere jugendliche Schwarzfahrer nicht zur Rechenschaft gezogen hat und sie mit einer Rüge hat durchgehen lassen. Und das sicher nicht aus Angst, daß die Schwarzfahrer ihn körperlich gefährden könnten, sondern aus Gutmütigkeit. So wohltätig ich seine Tat auch fand, fragte ich mich natürlich auch, warum ich wiederum mein Ticket bezahlte....

Zum Service: Die Bahn bietet eine Reihe von vergünstigten Tickets. Die Bahn Card wird wohl vielen ein Begriff sein. Für die einmalige Zahlung von 140/280 Eurp (2.Klasse/1.Klasse) hat man ein Jahr lang die Möglichkeit, zum halben üblichen Ticketpreis die Bahn zu nutzen, und insbesondere für diejenigen, die die Bahn sehr häufig nutzen, ist die Bahn Card empfehlenswert.

Zudem bekommen kinderreiche Familien (also Ehepaare, die für mindestens drei Kinder Kindergeld erhalten) die Bahn Card für einen erheblich verbilligten Preis. Auch für Studenten, Schüler und Senioren gibt es die Bahn Card verbilligt.

Erwähnen muß man sicher auch noch die Einzelticketangebote. Zunächst das beliebte Wochenendticket, welches diesen Namen nicht mehr wirklich verdient. Zwar findet es nach wie vor nur am Wochenende Verwendung, allerdings schon seit geraumer Zeit nur noch für einen Wochenendtag. Für 28 Euro können also fünf Personen den ganzen Samstag oder den ganzen Sonntag alle regionalen Züge benutzen, wobei angemerkt sein sollte, daß es diese Leistung auch schon für weniger Geld gab (35 DM).

Zuletzt möchte ich noch das Guten Abend Ticket erwähnen, ein Ticket daß sich ausschließlich für längere Strecken lohnt. So zahlt man für das Ticket 30/36 Euro (ohne/mit ICE) und kann dafür von 19 Uhr bis drei Uhr morgens jeden beliebigen Zug nutzen, an Samstagen gilt dieses Ticket bereits ab 14 Uhr.

Fazit: Die Bahn bietet eine Reihe von Vergünstigungen, ist aber immer noch ein wenig zu teuer, und das wird sich in naher Zukunft wohl leider nicht ändern (eher im Gegenteil).
Sie ist in vielen Bereichen noch verbesserungswürdig, gerade was den Ticketbereich und die Verspätungen betrifft.


Geschrieben am: 18. Jul 2002, 00:49   von: Artatius



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