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Übersicht > Unterhaltung > Hörspielserien > Die drei ??? > [030] Die drei ??? und das Riff der Haie

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
absoluter Stimmungshammer

Nachteile:
Nö!




??? #30 Das Riff der Haie: Erster Klassiker in den 30ern
Bericht wurde 2002 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Wer kennt Sie nicht, die drei Fragezeichen? Ein Klassiker aus Kindertagen, die aber mittlerweile eine erwachsende Hörerschaft gefunden haben und seit neuestem „KULT“ sind (das erkennt man daran, dass Folge 100 bei VIVA, McDonalds und Bravo gefeatured wurde). Naja, der Zeitgeist ist schon ein lustiger Gesell, dass er ausgerechnet Hörspielkassetten im digitalen Zeitalter wiederaufleben läßt. Naja, mir gibt es jedenfalls Gelegenheit, über einige meiner Lieblingsfolgen zu berichten.

Für den Nichtkenner, der sich fragt, warum man für alte Folgen soviel hinblättert (gut, mehr als 3 – 5 Euro sollte man keinesfalls zahlen), dem sei noch gesagt, dass Europa irgendwann die Lizenzrechte für die Musik verloren hat und die Hörspiele, die im Laden stehen, neu vertont sind. Aber für den vollen Genuß braucht es selbstverfreilich die alten Klänge.

Die 30er der ??? enthalten einige der besten Folgen (Ameisenmensch, Höhlenmensch, Narbengesicht, Heimliche Hehler) und Das Riff der Haie bildet den Auftakt.

Mr. Andrews, Bobs Vater und bekanntermaßen Reporter, ist mit den drei ??? vor Santa Barbara, wo er eine Reportage über eine Protestaktion macht und insbesondere den Autor Crowe interviewen will. Auch die drei ??? sind mit vor Ort auf der Bohrinsel und fragen ihn, ob er gerade Recherchen für ein neues Buch macht. Aber nein, er ist z. Z. Anführer der Bürgerinitative, die gegen die Ölbohrinsel im St. Barbara-Kanal, eine halbe Meile vom Riff der Haie entfernt, demonstrieren. Und, da er die „berühmten“ drei Detektive aus der Lokalpresse kennt, hat er auch einen kleinen Auftrag für sie. Das Problem ist nämlich, dass sein Schiff, die Windrose, als einziges Schiff nicht 12 Stunden, solange dauert die Protestaktion, auf See bleiben kann. Motor, Schiffsschraube und Tank scheiden laut Crowe aus, dass hat er schon selbst untersucht, wie er ihnen während der verfrühten Rückfahrt von der Insel erzählt. Auch Sprit abzapfen scheidet aus, er und Käpt´n Jason bewachen das Schiff nachts. Ebenfalls überprüft wurde die Tankstelle, die immer Diesel gleicher Qualität lieferte.

Zuhause am Kai gibt es ebenfalls Proteste. Ein Haufen Demonstranten, angeführt von den aggressiven Conners-Brüdern hält das Verladen von Rohren auf. Crowe diskutiert mit Mr. MacGruder, dem örtlichen Leiter der Ölgesellschaft, der ihnen auch Mr. Harley, den Präsidenten (der Ölgesellschaft) vorstellt, der wiederum zwei Dinge verlauten läßt, die die drei ??? aufhorchen lassen: es gibt Sabotage auf der Bohrinsel und der Japaner Yamura, ebenfalls hohes Tier im Konzern, ist zu Besuch.

Bei der Lagebesprechung auf den Weg zu Crowes Haus analysiert Justus und verdächtigt einerseits die Connors von der Ölgesellschaft bezahlt zu werden, um die Initiative in Verruf zu bringen und wundert sich über MacGruder, der versucht, beide Seiten zu beschwichtigen. Justs Überlegungen werden dadurch unterbrochen, dass sie Crowes Haus erreichen – und einen Einbrecher in den Büschen verschwinden sehen. Peter entkommt er, während Just und Bob sich das Objekt seiner Begierde begutachten: ein altes Tagebuch liegt noch aufgeschlagen auf den Tisch. Radebrechend läßt Torao, Crowes Gärtner, verlauten, leider nichts gesehen zu haben. Auch MacGruder klingelt nochmal vorbei, der unbedingt wissen will, was Yamura von Crowe wollte. Crowe und seine drei Helfer sind irritiert, bei ihnen hat niemand geklingelt. Warum sollte der Japaner ihr Haus beobachten? Und warum interessiert sich MacGruder dafür? Just glaubt derweil, ein Rätsel gelöst zu haben: es muss eine große Ladung an Bord gebracht worden sein – etwa 1000kg. Gleich das nächste Rätsel, welches es zu knacken gilt!

Ein abwechslungsreicher Plot (ständig tauchen neue Ansätze zur Lösung des Rätsels auf; und wenn sie gelöst sind, dann gibt´s gleich das nächste), atmosphärisch (Riff der Haie, tauchen, Küstenstadt, Schiff, Insel, Sturm) und auch mit gelungenen Namen, die einem einfach aufgrund ihres Klangs einem einen Schauer über den Rücken treiben.

Damit ich das ganze jetzt aber nicht über den grünen Klee lobe, trotz voller Wertung, ein wenig Kritik. So ist die Stimme des zweiten Japaners, Yamura, mißlungen: klingt stinknormal. Da ist Joko Talmann, Sprecher von Torao, viel variabler. Das erkennt selbst Peter...

Ansonsten ist aber der Plot stimmig und spannungsgeladen, die stimmliche Umsetzung und deren musikalische Unterstreichung absolut gelungen und zuguterletzt das Ergebnis zu einem Klassiker der Reihe avanciert.






Geschrieben am: 03. Jun 2002, 21:06   von: Greifenklaue



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