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Übersicht > Genuss > Tabakwaren > Zigaretten > John Player

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
rauchen macht Spaß

Nachteile:
rauchen macht tot




Nummer 18
Bericht wurde 2864 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

„Essen, Trinken und Genuss“ heißt die Oberkategorie für meine ständigen Begleiter. Und genau dies sind wesentliche Dinge, für die ich sie brauche: zum Essen (also, eher danach), zum Trinken (also, eher dazu) und zum Genuss (ohne also, eher...). Obwohl: kann man bei ca. 50 Stück pro Tag noch von Genuss sprechen? Wohl nicht nur...

Meine Vorliebe und Treue für und zu dieser Marke setzte mit dem Sterben oder vielmehr der Änderung einer anderen ein: Chesterfield. Okay, es gibt die Chesterfield noch, doch irgendwann vor ca. 5 Jahren kam irgendein findiger Marketingexperte auf die Idee, aus dem ursprünglichen „Turkish Blend“ ein „American Blend“ zu machen. Der gute Geschmack, (ja, lieber Nichtraucher, es gibt hier durchaus Unterschiede), war dahin. Die neuen Chesterfield kratzten und waren ziemlich stark parfümiert.

So begann eine Odyssee auf der Suche nach der richtigen Zigarettenmarke. Lange Zeit waren es die Roth-Händle ohne Filter, dies allerdings weniger freiwillig denn durch die Tatsache begründet, dass meine Eltern mir aufgrund meiner Sucht das Taschengeld gesperrt hatten und ich mich somit anderweitig nach Alternativen umschauen musste. Was lag näher, als sich bei den Eltern selbst zu bedienen? So ging ich durch die harte Schule der Roth-Händle ohne Filter meiner Mutter. Hierdurch waren mir die bis zur Taschengeldsperre präferierten Gauloises Légères vergällt; fortan war klar, es müsste eine eher starke Zigarette sein.

Als ich mich quer durch die Marlboros und Wests und Luckies probiert hatte, fiel mir irgendwann eine schlichte, aber stilvolle schwarze Schachtel auf. Die Buchstaben J, P und S prangten in güldener Schrift in der Schachtelmitte. Die hatte schon mal was. Schnell auf die Werte geschaut: 1 mg Nikotin und 12 mg Kondensat. Das waren meine Werte, das klang gut.

Ich kann mich nicht an das erste Mal mit John Player erinnern, aber es muss wohl ganz gut gewesen sein, denn ich bin dabei geblieben. „John Player & Sons, Makers of fine cigarettes“ verspricht mir die Schachtel, und sie hält ihr Versprechen. Die Parfümierung ist sehr, sehr dezent, die Zigarette ist würzig und zieht ausgesprochen gut.

Als JPS-Raucher wird einem auch immer wieder unterstellt, man versuche damit eine gewisse snobistische Individualität auszudrücken. Dies mag zum einen an der Tatsache liegen, dass die Schachtel in ihrer Schlichtheit vergleichsweise hübsch ist, zum anderen daran, dass niemand einen JPS-Raucher kennt, wobei JPS-Raucher bitte nicht mit Players-Rauchern zu verwechseln sind. Auch ich kenne keinen einzigen JPS-Raucher, dass heißt, ich kannte mal jemanden. Dass diese Person aber kein überzeugter Anhänger von John Player und seinen Söhnen war, sieht man allein daran, dass sie später auf eine Aldi-Marke mit dem verführerischen Namen „No. 7“ umgestiegen ist. Jeder möge sich hier sein eigenes Urteil bilden...

So quäle ich meine Lunge täglich zwischen 6:30 und Bettzeit mit ca. 50 von meinen kleinen Freunden. Sie sind immer dabei, bei jedweder Handlung: zum Kaffee, im Auto, im Büro, nach dem Essen... Es gibt unzählige Situationen, bei denen ich mich darauf verlassen kann, dass ich kurz nach dem Griff zur Schachtel diese angenehme Zecken am Ende des Rachens zu verspüren. Aber 50 mal täglich? Das schreit nach Änderung, zumal ich seit nunmehr 9 Jahren rauche, was im Alter von 23 nicht unbedingt begrüßenswert ist.

So begann ich heute, meine Rauchgewohnheiten ein wenig umzustellen.



Das Ziel
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So um die 20 Zigaretten pro Tag. Dies würde nicht nur meiner Lunge und sämtlichen anderen Atemwegen zugute kommen, sondern auch meinem Portemonnaie. Mit 5,35 DM gehören JPS zwar noch zur billigeren Sorte; trotzdem könnten sich anderthalb Schachteln weniger durchaus bemerkbar machen.

Der Plan
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Rein rechnerisch macht es Sinn, pro Stunde eine Zigarette zu rauchen und einige wenige zu besonderen Anlässen, wie bspw. nach dem Essen.

Die Umsetzung
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Nun ja, diese gestaltete sich einigermaßen schwierig. Denn eine Zigarette wird doch vornehmlich in bestimmten Situationen ergriffen; diese Reflexe abzuschalten, ist manchmal gar nicht so einfach. Auf der anderen Seite passt der Zeitpunkt der Rauchlegitimation dann nicht immer unbedingt zur derzeitigen Situation – denn wenn man weniger raucht, will man diese wenigen Zigaretten ja dann auch voll und ganz genießen. Beim Duschen ist dies aber nicht so ohne weiteres möglich.

Die Lösung des Umsetzungsproblemes
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Nun ja, man richtet einfach den gesamten Tag nach dem neuen Zigarettenpensum aus. Dies ist ein bisschen anstrengend; man muß sich angewöhnen, die Situationen, in denen man für gewöhnlich zur Zigarette greift, so zu timen (Oh Gott, Word erkennt timen?), dass die volle Stunde genau darauf fällt. Pamela fand es etwas nervig, dass ich immer mitten im Gespräch aufgesprungen bin, um irgendetwas zu erledigen. Aber sie muß Verständnis haben, schließlich dient es ja meiner Gesundheit. Und wer denkt, dass das leicht ist, der möge mal versuchen, das Essen so zu kochen und zu verspeisen, dass er genau zur vollen Stunde den leeren Teller auf den Tisch stellt, um ruhigen Gewissens zu seinem schwarzen Päckchen zu greifen und den Söhnen von John Player zu einer äußerst schmackhaften Zigarette zu gratulieren.

Das Fazit
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Wenn ich mich jetzt beeile, kann ich um genau 0:00 Uhr veröffentlichen, und dann Nummer 18 entzünden... Die besonderen Situationen halt...


Geschrieben am: 28. Feb 2002, 09:40   von: TeaJay



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