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Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme > Science-Fiction

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Neuer Grundstein im Fantasy-Film-Bereich!!! Fantastische Umsetzung.

Nachteile:
Einzig die Nazgûls stinken ein wenig ab...




Herr der Ringe: Die Gefährten!!!
Bericht wurde 1406 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Euphorisch, von Glücksgefühlen übermannt, den seien wir einmal erhrlich: das, was die Vorberichte vom Film zeigten, ließ einen Fantasy-Freak doch an die Decke springen und dort einige Jährchen verweilen, ging ich also in die Mitternachtspremiere ins Cinemaxx in Wolfsburg.

Der recht lange Werbeblock ließ mir genügend Zeit, das Kapitel „Herr der Ringe“ noch einmal zu resümieren.
Als kleiner Hämpfling, bei den Pfadfindern noch ein kleiner Wölfling, lasen wir während eines Sommerlagers jeden Abend ein Kapitel aus einem dünnen Kinderbüchlein vor: Der kleine Hobbit. Schon damals schlug es einen in den Bann und am knisternden Lagerfeuer wurde man zu einem Weggefährten Bilbos. Einige Jahre später, ungefähr zwölf Lenze alt, nahm ich mir dann den Herrn der Ringe vor, mein erstes Fantasy-Buch, das nicht nur bis heute mein Hobby und mein Leben bestimmt, sondern das von vielen Millionen Menschen. Denn fast jedes Fantasy-Buch scheint auf diesem zu basieren, ganze Hobbies wie Rollen- und Liverollenspiel würde es vermutlich nicht geben (erinnern wir uns mal an die Grundcharakterklassen beim guten alten D&D). Kurzum, so wie der EINE Ring das Meisterstück unter den Ringen ist, so ist John Ronald Reuel Tolkiens Werk das Meisterstück der Fantasy und nicht umsonst das Buch des Jahrhunderts.

Einige Worte sollte man auch über diesen Herren verlieren. Tolkien, manchmal gerne im Sinne von tollkühn übersetzt, war Professor für Sprachwissenschaften an der Universität Oxford, sicherlich eine der renommiertesten Standorte in diesem Wissenszweig (Wer wie ich jahrelang den Oxford´s Dictionary im Englischunterricht nutzen durfte, weiß wovon ich spreche). Zwei Hobbies werden ihm nachgesagt: Kinder und Sprachen. Seine (und viele andere) Kinder beglückte er mit dem „Keinen Hobbit“, sich selbst hingegen mit den Herrn der Ringe. Hier realisierte er nämlich zwei von ihm erfundene Sprachen: Elbisch und Zwergisch.

Die Werbung war dann zu Ende, so daß ich meine nostalgischen Erinnerungen auch mal wieder in der Schublade verschwinden lassen will... Eine Bilderparade führt uns die Geschichte des Ringes vor Augen: wie Elben und Menschen Seite an Seite Saurons Armee gegenüberstehen und fast siegreich sind. Doch dann greift Sauron selbst an und wütet durch die Schlachtreihen, bis ihm die Hand samt Ring abgeschlagen werden kann. Doch anstatt ihn sofort zu vernichten, wird er als Instrument der Macht behalten. Und der Ring säht erneut Neid und Verrat unter den Verbündeten, mit ihm Saurons Seele auf ewig verbunden. Der Ring verschwand...

Bis Gollum ihn fand und später Bilbo ihm diesen wiederum abnahm.

Nun feiert Bilbo seinen hundertelfzigsten Geburtstag und ist entschlossen, Auenland zu verlassen. Auch Gandalf der Graue (Ian McKellen) ist angereist und beeindruckt mit spektakulären Feuerwerk die kleinen und gr..., naja, nicht ganz so kleinen Hobbits. Anstatt einer erklärenden Rede steckt sich Bilbo den Ring vor versammelter Mannschaft auf und verschwindet...
Allein diese Kulisse ist unglaublich: so und nicht anders müssen Hobbithöhlen aussehen! Die Hobbits sind Hobbits und nicht kleine Menschen. Die Pflanzen an der Kulisse wurden ein Jahr vor Drehbeginn angepflanzt und die Mühe lohnte sich. Überhaupt wurde sich mit den kleinen, liebevollen Details viel Mühe gegeben.

Auch macht sich mit Bilbos Verschwinden und dem fast erzwungenen Zurücklassen des Ringes die Wandlung vom Kindermärchen zum Fantasyepos deutlich.

Gandalf, schwer beeindruckt von Bilbos Veränderungen durch den Ring (Nein, ich meine nicht das unsichtbar werden), findet in den Bibliotheken von Gondor Unterlagen zu „meinem Schatz“ und ihm wird klar, daß es sich nicht um irgendeinen Ring handelt, sondern um den Einen, geschaffen um sie alle zu knechten, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.

Also kehrt er zurück ins Auenland (die erhebliche Zeitspanne dazwischen wird im Film nicht deutlich) und bittet Frodo (Eliah Wood), Bilbos Sohn und Erbe, ihm den Ring zu zeigen und seinen Verdacht zu belegen. Natürlich ist es der EINE und Frodo bietet ihn Gandalf an, jedoch muß auch dieser erkennen, daß der Ring ihn korrumpieren würde. Während Gandalf sich mit einem Weisen seines Ordens besprechen will, bittet er Frodo den Ring nach Bree zu bringen, um sich dort zu treffen. Er rät ihm, abseits der Straßen zu reisen, den der Feind hat Späher ausgeschickt.

Gandalfs Ankunkft in Isengart (eigentlich findet diese Handlung erst im zwoten Buch statt, wurde aber in der Zeitlinie für den Film neu eingeordnet – wobei es trotzdem logisch bleibt) verdeutlicht ihm die Rückkehr Saurons: nicht nur seine Seele ist wiedererwacht und seine Armeen bedrohen erneut die Gefilden Mittelerdes, nein, Saruman, der Weisen (Dracula-Legende Christopher Lee) kollaboriert mit Sauron. Saruman stellt Gandalf vor die Wahl: sich mit Sauron verbünden und leben oder der Tod! Gandalf wird an der Turmspitze Isengarts festgesetzt.

Saruman sammelt Orks um sich, fällt die Wälder und erschafft eine orkisch-menschliche Mischrasse: die Uruk-Khai. Tief in den Katakomben Isengards brennen Tag und Nacht die Schmiedefeuer und eine immer mächtigere Armee wird ausgehoben.

Frodo macht sich auf gen Bree, ihm schließen sich durch Zufall die Hobbits Sam (Sean Austin), Merry und Pippin an. Die Spione Mordors sind derweil schon bis ins Auenland vorgestoßen und suchen nach Beutlins, der geknechtete Gollum hat es ihnen verraten. Die Nazgûls, Ringgeister, haben sich Frodo auf die Fährte gesetzt. Neun gibt es von ihnen, die neun Menschen, die einst die Ringe der Macht annahmen, auf ewig verflucht, dem einen zu dienen. Frodo kann auf ein Floß fliehen und sich mit seinen Gefährten gen Bree absetzten. Die Ringgeister können ihm nicht folgen, den die Kraft des Meeres schreckt sie ab.

Kaum ist Frodo in Bree, wiederum eine gelungene Kulisse, und hat den Treffpunkt, die Taverne „Zum tänzelnden Pony“ gefunden, passiert ihm das Unglück: der Ring gleitet auf seinen Finger und lockt die Nazgûl erneut auf ihre Fährte. Der Waldläufer Streicher (Viggo Mortensen), ein Freund Gandalfs, nimmt sich der Gefährten an.

Sie reisen weiter zu Elronds Haus, doch die Ringgeister stellen sie an einem verlassenen Wachturm. Frodo wird verletzt und muß sterben, jedoch treffen sie auf Arwen, Streichers Geliebte, die Frodo zwar nicht heilen kann, dafür aber auf schnellsten Weg gen Elronds Haus reist und am Grenzfluß endlich auch die Ringgeister abhängen kann.

Dort kommt es zur großen Reunion: während Frodo von Elbenmagie geheilt werden kann, ist Gandalf mit Hilfe seiner Freunde, der Riesenadler entkommen und auch der Rest der Truppe ist in Elronds Haus angekommen.

Die Kulisse von Elronds Haus überbietet erneut alles bisher gesehene: eine von Wasserfällen in die Felsen gelegte Siedlung mit verschnörkelten Gängen, daß muß man einfach gesehen haben.

Hier kommt es zum Treffen der Völker: und erneut entbrennt ein Streit um den Ring. Gondor beansprucht ihn für sich, die Elben genauso, dann wollen aber die Zwerge... Frodo blickt in sein Innerstes und erkennt die verhängnisvolle Wirkung des Ringes. Er ist bereit ihn zu vernichten und auch künftig als Träger zu fungieren. Die Gemeinschaft der Neun entsteht. Alleine die Worte „Mein Schwert für Dich!“, „Mein Bogen für Dich!“ und „Meine Axt für Dich!“ treiben mir Tränen in die Augen.

Mehr möchte ich gar nicht von der Reise der Gefährten berichten, den meisten ist sie sicherlich auch bekannt...
Eine Reise gen Mordor quer durch Mittelerde, zu Lande und zu Wasser, immer Angst vor Saurons Schwergen, Isengards Truppen und Sarumans mächtiger Magie.
Die weiteren Schauplätze, wie z. B. Loth Lorien oder die Hallen von Moria, sind atemberaubend und setzten Maßstäbe für künftige Fantasy-Streifen.

Die fantastische Schauspielerriege ist brilliant ohne Ausfälle. An Regisseur Peter Jackson wird man sich beim Begriff „Herr der Ringe“ genauso wie an den Autor selbst erinnern und er hat sich mit diesem Epos (drei mal drei Stunden) ein Denkmal gesetzt.

Gut, das Buch ist sicherlich noch umfangreicher, einige Kapitel sind dem Rotstift zu Opfer gefallen (alleine Tom Bombadil, Trauer), aber das war selbst bei 9 h zu erwarten. Schade ist natürlich die nicht ganz unerhebliche Wartezeit bis Winter 2002 und 2003, aber Vorfreude ist bekanntlich – ach lassen wir das...

Ich werde mir den Film mit Sicherheit noch einige Male im Kino ansehen, brav meinen Satz Ü-Eier-Figuren komplettieren und mir das Buch noch einmal vornehmen. Mein einziger Rat an Euch: macht es genauso...


Geschrieben am: 15. Jan 2002, 22:08   von: Greifenklaue



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