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Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme > Drama > Cast away - verschollen

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Tolle Performance von Tom Hanks

Nachteile:
Übertriebenes "Product-Placement", mit einigen Längen




Die Tom Hanks Show
Bericht wurde 2001 mal gelesen Produktbewertung:  k/a
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 


Chuck Noland ("Tom Hanks") ist einer der Top- Mitarbeiter des Paketlieferanten "FedEx" und reist in seinem Job rund um den Globus, um in den verschiedensten Ländern die Auslieferungszeiten für Pakete zu verbessern, denn Zeit ist für Chuck alles. Doch nachdem er sich am Weihnachtsabend am Flughafen von seiner geliebten Kelly Frears ("Helen Hunt") verabschiedet hat, gerät seine Maschine während des Fluges in schwere Turbulenzen und stürzt ins offene Meer. Chuck überlebt als einziger diesen Unfall und strandet so auf einer kleinen, einsamen Insel, auf der er lediglich mit Hilfe der dort vorhandenen Ressourcen und einiger FedEx- Pakete überleben muss.

Mehr möchte ich Euch über die Story nicht verraten, denn schließlich soll Euch ja die Spannung erhalten bleiben, wenn "Cast Away - Verschollen" etwa am 19. Juli auf Video erscheinen wird. Das Drehbuch lieferte "William Broyles Jr.", der auch die Drehbücher zu "Verlockende Falle" und der Neuverfilmung des Klassikers "Planet der Affen" schrieb. Verfilmt wurde die Story dann vom sehr bekannten Regisseur Robert Zemeckis, der mit den drei Teilen von "Zurück in die Zukunft", der Comic- Realfilm- Mischung "Falsches Spiel mit Roger Rabbit" und dem mit Oskars überschütteten "Forrest Gump" bereits einige Erfolge als Regisseur verbuchen konnte, wobei "Forrest Gump" sicherlich sein bekanntestes und erfolgreichstes Werk bisher war. So wurde auch für "Cast Away" auf das aus "Forrest Gump" (©Eric_Draven) bewährte Duo Zemeckis- Hanks gesetzt, um damit möglichst viele Besucher in die Kinos zu locken, in Deutschland wollten immerhin knapp 5 Millionen Kinozuschauer seit dem offiziellen Kinostart am 11.01.2001 den Film sehen, in der die restlichen Schauspieler neben Tom Hanks absolute Nebensache sind, liefert dieser doch während seiner Zeit auf der Insel eine absolut überzeugende One- Man- Show, für die er zurecht auch mit einer Oscar- Nominierung und einem Golden Globe neben vielen weiteren unbekannteren Filmpreisen und Nominierungen belohnt wurde.

Dabei stammte schon die Idee zu "Cast Away" ursprünglich von Hanks und die Dreharbeiten wurden zwischenzeitlich für ein ganzes Jahr unterbrochen, in dem Tom Hanks, unterstützt von Fitness- Coach und Ernährungsberatern angeblich knapp 25 Kg abnahm, um den "modernen Robinson Crusoe" möglichst glaubhaft verkörpern zu können. So konzentriert sich ein Großteil des Filmes auch auf seine Zeit auf der Insel, die sehr ausführlich geschildert wird und lediglich von Naturgeräuschen untermalt wird. Auf die sonst übliche Filmmusik wurde nahezu komplett verzichtet.

Ein großer Negativpunkt bei "Cast Away" ist jedoch das absolut übertriebene "Product-Placement", welches wohl einen nicht unerheblichen Teil bei der Finanzierung des Filmes ausmachte. So sind im Laufe des Filmes tausende Päckchen und Pakete des US- Paketriesen FedEx zu sehen, die für Tom Hanks auf seiner Insel auch mitunter überlebensnotwendig sind. In einem dieser Päckchen findet er schließlich einen Volleyball der Firma "Wilson" (glaube ich zumindest, habe ich leider nicht mehr hundertprozentig in Erinnerung), den er mit einem Gesicht bekritzelt und mit dem er sich fortan ständig unterhält, denn "Wilson" ist schließlich sein einziger Gefährte auf seiner Insel. Und so zieht sich diese Art des Marketings wie ein roter Faden durch den kompletten Film und hat zumindest mich stellenweise schon schwer genervt.

Bevor ich nun mein abschließendes Fazit ziehen möchte, noch einmal die wichtigsten Daten des Filmes im Überblick:

- Originaltitel: "Cast Away"
- Deutscher Titel: "Cast Away - Verschollen" oder nur "Verschollen"
- Genre: Drama/ Abenteuerfilm
- Produktionsland: USA, 2000
- Länge: ca. 143 Min.
- Altersfreigabe: FSK 12

- Offizieller deutscher Kinostart: 11.01.2001
- Videostart: ca. 19. Juli 2001

- Regie: Robert Zemeckis
-
- Darsteller:
- Tom Hanks - "Chuck Noland"
- Helen Hunt - "Kelly Frears"
- Nick Searcy - "Stan"


Kommen wir nun also zu meinen Eindrücken von "Cast Away":
Wie schon gesagt, hat mich zunächst einmal das doch sehr übertriebene "Product-Placement" gestört, denn der Film wäre sicherlich nicht schlechter gewesen, hätte man keine bestimmte Paketfirma sondern einfach neutrale Pakete gewählt und auch der Volleyball hätte wohl auch ohne Aufdruck der Firma "Wilson" seine Wirkung nicht verfehlt. Weiterhin hatte der Film mit knapp zweieinhalb Stunden Spielzeit schon eine enorme Länge und im Kino hatte ich mich vor allem in der Phase, in der sich Hanks alleine auf der Insel befindet, schon stellenweise gefragt, wann denn endlich mal wieder etwas passiert. Sicherlich ist es beim ersten Anschauen wenigstens noch halbwegs interessant und spannend, was sich Hanks so als nächstes einfallen lässt und seine Performance als Schiffbrüchiger ist absolut glaubhaft und genial gespielt und man kann sich sehr gut in seine Lage hineinversetzen, doch trotzdem entstand in dieser Phase des Filmes, die wohl etwa eine Stunde gedauert hat, doch die ein oder andere Länge, weshalb zumindest ich mir den Film sicherlich kein zweites mal auf Video anschauen werde, wenn er dann demnächst erscheint.
Zum einmaligen Anschauen kann ich den Film sicherlich bedenkenlos empfehlen, jedoch ist er meines Erachtens nicht für den mehrmaligen Genuss geeignet. Würde Tom Hanks nicht so perfekt seine Rolle spielen, wäre mein Urteil sicherlich noch viel vernichtender, so hat sich "Cast Away" zumindest eine durchschnittliche Wertung verdient.

Bis zum nächsten Bericht dann,
Euer © Eric_Draven



Geschrieben am: 09. Dec 2001, 02:46   von: Eric_Draven



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