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Übersicht > Haus > Elektrogeräte > Staubsauger > Miele > Miele S312 i

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Zuverlässig und beweglich, darüber hinaus auch noch preiswert

Nachteile:
trotzdem eine blöde Arbeit




Hoffentlich petzt keiner
Bericht wurde 1417 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 4 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Hallöle

Viele von Euch wissen – den Haushalt führe ich. Ähhh ich. Ganz allein??? Nein, nicht ganz allein. Es gibt da zwei Dinge, die ich meiner schwupsy liebend gerne überlasse.
Zum einen das Bügeln, und zum anderen das Staub saugen.

„Viertelchen, es hilft nix. Jetzt musst Du es mal lernen.“ Sagte meine mir in der Zwischenzeit angetraute bessere Hälfte. Und: „Jetzt wird gesaugt.“ waren die letzten Worte, die ich noch hören konnte, bevor ich in Ohnmacht viel.

Ich und Staub saugen. Kommt gar nicht in die Tüte. Aber was tut man nicht alles, wenn ein drohend schwingender Ausklopfer einem die Entscheidung quasi abnimmt.

Tja, und jetzt steh ich hier mit unserem Miele S312i und soll die Wohnung sauber kriegen.

Da schau ich doch erst einmal ins Handbuch, ob sich hier eine Ausrede finden lässt, warum ich das nu perdu nicht kann.
Nix da, dieses plöte Handbuch ist sehr einfach und verständlich geschrieben. Steht eigentlich alles drin, was man wissen muss. Sehr anschaulich und bebildert. Es sind sogar ein paar äußerst nützliche Hinweise darin enthalten. So zum Beispiel: „Tauchen Sie das Gerät niemals in Wasser“. Nun ja, ein Aquarium hab ich nicht und den Teich säubere ich sowieso anders. Aber ich danke trotzdem für den Hinweis.

Ok, fangen wir mal an zu saugen. Wo geht das verdammte Ding denn an? Aha, ein Tritt mit dem Fuß und schon ...??? passiert nix.
Mist, man muss doch erst noch den Stecker in die Steckdose stecken. Wo ist denn der nu wieder geblieben. Ach hier, direkt im Staubsauger drin. Na das ist ja praktisch. Da hab ich dann nachher keinen Ärger mit dem Aufräumen. Auch hier gilt: Ein Tritt, und das Kabel verschwindet wie von Geisterhand im Staubsauger.
So, jetzt aber. Ich trete also noch mal auf unseren Staubsauger und schon schnurrt der Motor (6-Zylinder-Reihenmotor) wie ein Bienchen.

Nur den Dreck, den bekommt er nicht weg. Woran liegt das denn nun wieder?
Ach sooo, ein Blick ins Handbuch hat mir auch hier wieder weiter geholfen.
Die Saugleistung kann nämlich stufenlos geregelt werden. Saugt man empfindliche Dinge (so z.B. Gardinen) regelt man die Saugleistung runter. Dies geht bis 300 Watt. Ist der Teppich dran, kann man wieder hochregeln. Dies geht bis 1500 Watt. Na bitte – jetzt geht’s doch.

Also das muss man dem Miele S312i wirklich lassen – er lässt sich kinderleicht handhaben. Da der Saugschlauch voll drehbar am Staubsauger befestigt ist und da das Gerät zusätzlich noch über Rollen verfügt, die nach allen Seiten beweglich sind, gibt es eigentlich keine Situation, in der man nur zieht und zerrt. Ich kenn das noch von älteren Modellen. Beim S312i ist dies nicht so. Der läuft wunderbar leicht mit. Wieder ein Pluspunkt.

Aber jetzt. Hach, da hab ich was gefunden. Wie bitteschön soll ich denn glatte Böden saugen? Teppich geht ja einwandfrei – aber glatt?
Ein Blick ins Handbuch überzeugt mich mal wieder davon, dass ich der Dumme bin. Tztztz – ein Tritt auf die Bodendüse und der Staubsauger ist umgebaut für glatte Böden. Was es nicht alles gibt.

Damit ich nicht wieder eins auf die Mütze bekomme, schau ich erst ins Handbuch. Eigentlich wollte ich mich gerade beschweren, dass es sonst kein Zubehör gibt. Gibt es doch. Ist alles fein säuberlich im Staubsauger versteckt.
Einfach die Klappe an der Oberseite öffnen und das komplette Zubehör hat dort fein säuberlich seinen Platz. Alle Achtung. Da haben die von Miele sich schon wieder was Sinnvolles einfallen lassen.

Schauen wir uns das Zubehör doch mal an. Wir haben eine Polsterdüse. Praktisch für Sessel oder Couch. Eine Fugendüse. Ja, die kann man auch oft brauchen. Besonders bei uns, da wir immer noch renovieren und so viel Staub in allen möglichen Fugen ist. Einen Saugpinsel. Aha – der ist sogar drehbar. Na mit dem Teil kommt man bestimmt in alle Ecken. Besonders praktisch erweist er sich, wenn man unebene Flächen saugen will.
Also, Zubehör ist auch ok.

Hier ist aber noch was Interessantes. Was soll das denn sein? Ich erklär es Euch mal. Wenn man die Klappe für das Zubehör öffnet, sieht man dort noch einen Anschluss für einen Saugschlauch. Was soll denn das? Soll ich hier doppelt arbeiten oder ist das ein Staubsauger für Verheiratete? Damit dann gleich zwei Leute mit Staubsaugen können?
Wo ist mein Handbuch?

Huch, na das ist ja interessant. Das ist ein Ausblasanschluß. Ich hab mich auch erst gewundert, wozu man das denn nun gebrauchen könnte. Ist aber eigentlich ganz einfach und vor allen Dingen praktisch. Es gibt ja immer mal wieder Stellen, wo man mit dem Staubsauger beim besten Willen nicht hinkommt. Ich denke da an mehrlagige Flächenheizkörper. Für unseren Miele S312i kein Problem. Einfach den Schlauch an den Ausblasanschluß anschließen und den Staub wegblasen. Hab ich noch nicht gesehen.

So, jetzt will ich aber mal eine kleine Saugpause einlegen. Ich will ja bei der Arbeit nicht gleich ins schwitzen geraten. Doof ist nur, dass mir der Saugschlauch immer wieder hinfällt. Egal wo ich ihn hinstelle. Ja liebe Leser, was wäre ich ohne meine schwupsy. „Viertel“, grinst sie, „stell Dich nicht so blöd an. Der Miele S312i hat doch ein Park-System.“ Und richtig. Bei kurzen Pausen braucht man die Bodendüse nur in die dafür vorgesehene Halterung zu stecken, und es gibt kein wegrutschen mehr. Haben die denn an alles gedacht?

Weiter geht’s. Staubsauger also wieder anmachen und ... Stop!!! Wieder was Neues. Warum hab ich denn jetzt auf einmal hier ein rotes Fenster? Da ich mich bei meiner guten schwupsy nicht noch einmal blamieren will, wird wieder mal die Gebrauchsanweisung zu Rate gezogen.
Eine Staubtüten-Wechselanzeige soll das sein. Klar, wenn ich Staub aufsauge, muss der auch irgendwie wieder raus. Wie wechsele ich so eine Staubtüte denn bloß? *lach dafür brauch ich ja mindestens 3 Sekunden. Einfach den Staubsauger am Griff öffnen, die volle Tüte rausnehmen und eine neue einsetzen. Alles problemlos. Toll dabei finde ich, dass man die volle Staubtüte mit einem kleinen Zug an der dafür vorgesehenen Lasche verschließen kann. Jetzt kann selbst ich beim Transport der vollen Tüte keine Staubwolke mehr erzeugen.

Fertig bin ich aber noch nicht. Bei der Gelegenheit kann ich ja auch gleich mal den Abluftfilter wechseln. Braucht man nur alle 5x Staubtüten wechseln zu machen. Aber bei meinem Glück. Na ja, ist ja schnell gemacht. Klappe aufmachen, Filter austauschen, Klappe zumachen, wieder 3 Sekunden.
Und wo ich schon mal dabei bin, kann ich den Staubraumfilter ja auch noch wechseln – wieder 3 Sekunden.

So, das wäre eigentlich soweit alles, was ich Euch über den Miele S312i berichten kann. Nur über den Preis haben wir noch nicht geredet. So ein tolles Ding muss ja ein Vermögen kosten. Moment, ich schau gleich mal nach.
Hihi, das muss ein Druckfehler sein. Die wollten damals doch tatsächlich für dieses Superteil nur DM 345,- haben. Selber Schuld.
Ich zieh schnell noch mal ein

- - - Fazit

Der Miele S312i besticht durch seine Funktionalität und Zuverlässigkeit. Er ist sehr handlich und hat trotz seiner Kompaktbauweise alle Vorzüge eines „großen“ Staubsaugers in sich vereint. Der Preis von DM 345,- ist mit Sicherheit mehr wie angemessen.

Wenn ich jetzt noch ein Fazit für mich ziehen soll – tja, hoffentlich merkt meine liebste schwupsy nicht, dass ich mit dem Teil umgehen kann und es mir sogar Spaß macht, mit dem Miele unseren Dreck wegverschwinden zu lassen. Ich werd mal vorsichtshalber ein wenig fluchen. Sonst habe ich hier im Haus eventuell einen neuen Job – und das will ich ja nun wirklich nicht.

Bis späterlich – viertelvordrei



Geschrieben am: 22. Oct 2001, 07:45   von: viertelvordrei



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