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Übersicht > Foto > Sucherkameras 35 mm > Olympus µII

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Hervorragende Bildqualität, im Vergleich sehr preiswert, spritzwassergeschützt

Nachteile:
fallen mir beim besten Willen nicht ein




Großartige kleine Kamera für wenig Geld
Bericht wurde 5643 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 8 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Was nützt die tolle Spiegelreflex oder teure Digitalkamera, wenn man sie im entscheidenden Moment nicht dabei hat? Die Olympus µII kann immer dabei sein, da sie in die Hosentasche paßt, und sie ist noch dazu die beste ihrer Klasse! Im Unterschied zu allen Digitalkameras ist sie auch noch spritzwassergeschützt und gerade gleichwertigen Digitalkameras gegenüber hat sie den entscheidenden Vorteil, daß sie mit etwa 200 DM nur einen Bruchteil kostet.

Hatte ihre Vorgängerin, die µ1, als einzigen Konkurrenten noch die Yashica T4 mit der besseren Optik vor sich, braucht sich die Olympus µII vor der T5 nicht zu fürchten. Die Olympus-Optik kann sich in puncto Schärfe und Brillanz mit dem Zeiss-Tessar der T5 messen, hat aber unter ungünstigen Lichtverhältnissen den großen Vorteil, eine halbe Blende, also 50 Prozent lichtstärker zu sein. Darüber hinaus ist sie sogar billiger, obwohl sie ebenfalls spritzwassergeschützt ist, und alle anderen Funktionen mit der einzigen Konkurrentin übereinstimmen (bis auf deren überflüssigen Winkelsucher).

Weiterer Vorteil: Die Olympus µII ist kleiner als die Yashica T5. Sie paßt ohne auffällig aufzutragen, in die Gesäßtasche der Jeans – ein Vorteil, wenn man im Sommer ohne Jacke unterwegs ist und das besonders in Ländern und Gegenden (Rios Favelas z. B.), in denen man lieber nicht so gern als Tourist auffallen will. Sie verschwindet fast völlig in der Hand und selbst in einer überfüllten Bar oder im Gedränge eines Marktes der sogenannten Dritten Welt wird man sie nicht so schnell los, denn durch die Kante des Objektivschutzes, kann sie kein fingerfertiger Taschendieb aus der Gesäßtasche ziehen – sie bleibt einfach hängen. Dies schreibe ich, weil ich auf diese Art meine T4 los wurde, wodurch ich zur µ2 kam.


DIE TECHNISCHEN DATEN

OBJEKTIV: 2,8/35: Das bedeutet sehr hohe Lichtstärke (für die Kompaktkameraklasse) und ein etwa dem Blickwinkel des menschlichen Auges entsprechender Aufnahmewinkel. Und das Olympus-Objektiv ist trotz seiner geringen Größe scharf und brillant. Laßt Euch vom netten Verkäufer im Fotogeschäft keine Kompaktkamera mit Zoom andrehen: Sie sind nicht nur teurer, sondern die Optiken sind auch bedeutend lichtschwächer und kommen qualitativ nicht annähernd an die der µII heran. Ihr wollt etwas „größer auf dem Bild haben“? Geht einfach nah heran. Der Minimalabstand mit der µII beträgt etwa 35 cm. Bei Porträts solltet Ihr allerdings einen Mindestabstand von einem Meter einhalten, um den Knollennaseneffekt zu vermeiden. Das hat aber nichts mit der µII zu tun, sondern gilt für alle Kameras und alle Objektive!

GEWICHT: 180 g. Zum Vergleich: Die kleinste 2,1-Megapixel-Kamera der Welt, die Digital Ixus wiegt 230 - in der Hosentasche spürt man den Unterschied, und für diesen Platz sind diese Kameras konzipiert.

VERSCHLUSS: Mit Belichtungszeiten zwischen 1 Sek. und 1/1000 erreicht die µII Spitzenwerte, die bis vor wenigen Jahren nur in der Spiegelreflexklasse möglich waren, und sehr praxistauglich sind.

BELICHTUNGSSICHERHEIT: Ich fotografiere gern unter schlechten Lichtverhältnissen und aus Qualitätsgründen nur auf Diamaterial, das Belichtungsfehler leider nicht so verzeiht wie Negative, die beim Printen korrigiert werden, und kann daher sagen, daß die Belichtungsautomatik unter normalen Lichtverhältnissen HERVORRAGEND ist.

PREIS: Eine qualitativ so hochwertige Kamera zu diesem Preis bietet auch jetzt, im Oktober 2001, kein anderer Hersteller an.

DESIGN: Obwohl die Kamera konsequent um die Filmpatrone herumgebaut wurde, ist sie einfach schön, gut zu handhaben und die kleinste 35-mm-Kleinbildkamera überhaupt.

BLITZ: Über das Blitzchen sollte man sich keine Illusionen machen, es reicht nur wenige Meter weit, wie bei allen Kompakten. Der Stroboskop-Blitz zur Vermeidung des Rote-Augen-Effekts wirkt gut, hat aber wie auch den Nachteil, daß man keine spontanen Fotos bekommt, daß die Porträtierten in Schreckstarre fallen. Also besser abschalten, falls das vorhandene Licht ausreicht, oder Halbprofil-Porträts machen – da gibt’s keine roten Augen. Für Negativfilm-User: Gleich 400er (oder 800er) Film einlegen und auf den Blitz verzichten, Kodaks und Fujis 400er kann man locker auf 40x60 vergrößern. Für diese Kamera reicht ein Champagner-Glas als Stativ, da kein hochschwingender Spiegel Erschütterungen verursacht. Ihr werdet erstaunt sein, was die Optik dann selbst nachts noch zu leisten imstande ist.

SONSTIGES: Angenehm für Schnappschüsse ist, daß Auslöseverzögerung der µII sehr gering (für die Kompaktklasse und viel geringer als bei digitalen) ist. Der Autofokus arbeitet absolut zuverlässig. Die Kamera verfügt über einen Meßwertspeicher, das heißt, die gemessene Entfernung bleibt bei angetipptem Auslöser beim Kameraschwenk erhalten - sehr hilfreich, wenn sich das Hauptmotiv nicht in der Bildmitte befindet. Die kleine Lithiumbatterie reicht für erstaunlich viele Filme. Trotzdem empfiehlt es sich, bei Reisen in „unzivilisierte“ Gegenden dieser Welt eine Reservebatterie mitzunehmen.

Mein persönlicher Tip zu den Blitzprogrammen: Den Blitz zusammen mit der Langzeitbelichtung einsetzen. Man ist sich zwar nie sicher, was dabei herauskommt (Bewegungsunschärfen, Verwackler – deshalb lieber noch eine zweite Aufnahme machen), aber es hat meist mehr Atmosphäre als die im Blitz eingefrorenen Szenen, bei denen noch dazu die Lichtstimmung dahin ist.

Die µII kann natürlich nicht so viel, wie eine Spiegelreflex, hat jedoch den Vorteil, so klein zu sein, daß man sie wirklich immer dabei haben kann. Dadurch daß sie spritzwassergeschützt ist, kann man sie auch in extremen Situationen benutzen. Die Dichtungen schützen auch vor Staub, der sich bei konventionellen Kameras gern in Objektiv und Sucher ansammelt.

Ich kenne keine bessere Kamera in dieser Klasse und kann mir nicht vorstellen, was man verbessern könnte, um eine µIII auf den Markt zu bringen! Aktuell hat Olympus nun eine digitale Nachfolgerin, die Camedia C-1 vorgestellt - eine 1,3 Megapixel-Kamera. Abgesehen, daß die Camedia C-1 das dreifache kostet, bietet sie nicht annähernd die Auflösung von konventionellem Filmmaterial. Während mann mit der µII eine Kamera hat, mit der man sogar auf Posterformat vergrößern kann, reicht die Auflösung von 1,3 Megapixeln nur für qualitativ ansprechende Bilder bis 10x15 cm. Wenn man davon und vom riesigen Preisunterschied absieht, hält sich der Rest der Vor- und Nachteile die Waage.

Obwohl ich inzwischen die Canon Digital Ixus als digitale immer-dabei-Kamera besitze, werde ich mich aufgrund ihrer Vorteile gegenüber der digitalen Aufnahmetechnik auf keinen Fall von meiner µII trennen. Ich habe sie in vielen Extremsituationen benutzt und bin nach zwei Jahren immer noch von ihr begeistert. Ich kann diese hervorragende kleine Kamera nach allen damit gemachten Erfahrungen nur empfehlen!


Geschrieben am: 05. Oct 2001, 03:18   von: Scorp



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