| KONTAKT | | HILFE | | HOMEPAGE |
 MyReise   MyTickets   MyShopping 
 
    STARTSEITE
Suche in
  Auswahl

Kategorie:

Aktuelles
Was ist Q-Test.de
Geld verdienen
Mitglied werden
Kontakt

  User Login
Username

Passwort



Passwort vergessen ?
 

Übersicht > City-Guide > Ausland > Linz (Österreich) > Sehenswürdigkeiten > Pöstlingbergbahn

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
schöne Aussicht, Attracktio, Steilste Zahnradbahn der Welt

Nachteile:
Ihr müßt schon nach Österreich fahren, besser nach Linz




Steil bergauf ganz ohne Müh
Bericht wurde 2596 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Heute schreibe ich über eine weitere Einzigartigkeit von Linz. Nach dem Ich nun 3 Wochen auf die Aufnahme dieses „Produkts“ durch Ciao gewartet habe, ist es also nun endlich soweit. Die Pöstlingbergbahn auf den Hausberg von Linz. Sie ist durch ihre außergewöhnliche Streckenführung wohl für jeden Besucher der Stadt einen Abstecher wert.

Somit ist die Pöstlingbergbahn die steilste Adhäsionsbahn Europas und bringt Ihre Gäste vom Bergbahnhof Urfahr hinauf zum Wahrzeichen von Linz, der berühmten Wallfahrtsbasilika sowie der Attraktion für groß und klein, die Grottenbahn.


Nun mal einiges zur Geschichte der Pöstlingbergbahn

Bereits im Jahr 1897 wurde mit den Bauarbeiten der 2,9 km langen Bahn mit einer Spurweite von 1 m begonnen, die bereits im Frühjahr 1898 beendet wurden.
Der Bau gestaltete sich durch die damals noch händische Abwicklung der Erdarbeiten als äußerst schwierig und obwohl als Transportmittel für die Baumaterialien lediglich Ochsenkarren verwendet wurden, konnte die Strecke innerhalb eines Jahres fertig gestellt werden.

Die Inbetriebnahme erfolgte schließlich am 29. Mai 1898.

Anfänglich kreuzte die Pöstlingbergbahn mit der seit 1888 bestehenden Mühlkreisbahn, war zwar eine technisch interessante Lösung, erwies sich jedoch betrieblich als große Erschwernis, weshalb bereits Ende 1898 die Talstation an den heutigen Platz nördlich der Mühlkreisbahn verlegt wurde.

Die Bergstation der Bahn liegt in einem der sieben Befestigungstürme, die in der Zeit um 1830 am Pöstlingberg errichtet wurden.

1898 konnte dann auch das Hotel am Pöstlingberg eröffnet werden, dessen Aussichtsterrasse bis heute einen wunderschönen Blick auf Linz bietet und so ein Anziehungspunkt für Scharren von Touristen darstellt. Letztendlich entstand 1906 mit der ebenfalls in einem Befestigungsturm errichteten Grottenbahn eine neue Fremdenverkehrsattraktion, deren Anziehungskraft bis heute ungebrochen ist.

Die technische Einrichtung …

…blieb seit der Eröffnung im Wesentlichen unverändert. Auf 2,9 km Länge überwindet sie in 16 Minuten einen Höhenunterschied von 255 m. Die Steigung beträgt mit Ausnahme der ebenen Endhaltestelle und der nur drei Prozent geneigten Ausweichen fast durchwegs 10,5 %. Die Pöstlingbergbahn zählt auch heute noch zu den steilsten Adhäsionsbahnen der Welt.

Die Schienen haben ein Keilkopfprofil und sind mit 1000 mm Spurweite auf Stahl-Schwellen verlegt. Die Bahn ist eingleisig ausgeführt, wobei es aber drei Ausweichen gibt, die es erlauben dass bei Bedarf eine Verkehrsverdichtung bis auf ein 10- Minuten-Intervall mit drei Wagen in jeder Richtung stattfinden kann. Normalerweise verkehrt die Bahn alle 20 Minuten. 13 (ursprünglich 15) Triebwagen mit je zwei Motoren von 22 kW Leistung bilden den Fuhrpark. Sie werden mit 600 V Gleichstrom betrieben und erreichen bergwärts eine Stundengeschwindigkeit von 12 km, talwärts t eine Geschwindigkeit von 13,5 km/h.

Der Sicherheit wird neben der Hand- und der elektrischen Motorbremse auch mit einer dritten Bremse, die sehr wirksame Zangenbremse, Rechnung getragen, womit wir ruhigen Gewissens auf den Pöstlingberg gelangen.

Durch die Zangenbremsen war jedoch die Verwendung normaler Weichen nicht möglich, weshalb die Bahn mit Schleppweichen spezieller Bauart ausgestattet wurde, wobei das drehbare Herzstück besonders erwähnenswert ist.
Von Fotoamateuren und Fahrgästen immer wieder begehrt sind die drei offenen Sommerwagen, die schon bei der Eröffnung der Bahn in Betrieb genommen wurden. Sie stellen immer wieder einen besonderen Anziehungspunkt dar.

Seit ihrem Bestehen wurde die Bahn natürlich mehrfach technisch verbessert. So wurden aufgrund der großen Schienenabnützung bereits nach dem ersten Weltkrieg Zwangsschienen eingebaut und abgeänderte Radsätze verwendet. Weiters wurden die Holzmaste der Oberleitung durch Stahlmaste ersetzt und die Haltestellen Hagen und Pöstlingberg erweitert. Nach Erneuerung von 12 Aufbauten der Bergbahnwagen in den Jahren 1950 bis 1960 wurde 1978 die Talstation zum ersten Mal komplett renoviert und umgestaltet. Schließlich wurde
1988 die Modernisierung der Talstation in Angriff genommen die bereits1989 fertig gestellt werden konnte. Am äußeren Erscheinungsbild der Talstation wurde jedoch nichts verändert.

Mit 11. Oktober 1988 wurde weiters der Einmannbetrieb aufgenommen, wozu es notwendig war, die Wagen mit einer besonderen Sicherheitsbremse nachzurüsten, und die Weichen auf elektrischen Antrieb umgestellt wurden.

Die Fahrgastfrequenz der Bahn ist wechselte stetig mit der Wirtschaftslage. Der erste Weltkrieg brachte viele Fremde nach Linz und so kam es 1918 für die Bahn mit rund 700.000 Fahrgästen zum ersten Frequenzhöhepunkt.

Durch die folgende Wirtschaftskrise sanken auch die Beförderungszahlen erheblich. Erst im zweiten Weltkrieg stiegen die Fahrgastzahlen wieder an und erreichten 1943 mit fast 1,3 Mio. beförderten Personen den bisherigen Höchstwert. Nachdem die Besucherzahl von Kriegsende bis 1956 wenig Veränderungen zeigte, und ca. 1 Million betrug, brachte die private Motorisierungswelle der Pöstlingbergbahn eine Frequenzeinbuße. Durch die zunehmenden Wohnungsbauten am Pöstlingberg, die auch außerhalb der sommerlichen Verkehrsspitzen eine entsprechende Auslastung der Bahn bewirkt, hat sich die Fahrgastzahl nunmehr auf rund 500.000 Fahrgästen pro Jahr eingependelt.

Ein weiteres Problem stellte auch die technischen Nachrüstungen dar. So kamen Gerüchte auf, dass die Bahn aus technischen Gründen eingestellt werden müsste. Zum Glück gelang es, eine Firma zu finden, welche die ungewöhnlichen Keilkopfschienen, die für die Erneuerung der Gleisanlagen benötigt wurden, noch herstellt. Damit ist der Weiterbestand der Pöstlingbergbahn gesichert und so bleibt der Stadt ein Verkehrsmittel erhalten, welches ein Zeugnis österreichischer Eisenbahnkunst darstellt.

Und so kommt es auch dass die Pöstlingberbahn 1983 als steilste Adhäsionsbahn Europas in das Guiness-Buch der Rekorde aufgenommen wurde, wobei sich die Frage stellt ob Sie nicht als die steilste Adhäsionsbahn der Welt anzusehen ist.

Mit zahlreichen Feierlichkeiten wurde im Juni 1998 entlang der Bergbahnstrecke und auch am Pöstlingberg das 100jährigen Bestehen der Pöstlingbergbahn gebührend gefeiert.

Und auch die österreichische Post gab sich mit der Auflage am 12. Juni 1998 mit einer Sonderbriefmarke „100 Jahre Bergbahn“ und einem Sonderstempel ein Stelldichein um die Pöstlingbergbahn zu huldigen.

Die Anreise…

…kann, wie schon in meinem Bericht über das Pflasterspektakel per Auto, Bahn oder Schiff erfolgen. Per Auto einfach über die A8 von Passau kommend und dann bei Ansfelden nach Linz abbiegen und bei der Autobahnabfahrt Urfahr ist man dann schon beinahe am Ziel des Begehrens.
Bei öffentlichem Verkehrsmittel bietet sich auch hier zum einen natürlich die Bahn an, da der IC jede volle Stunde bis spät in die Nacht am Bahnhof Linz Station macht. Mit der vor dem Bahnhof wartenden Straßenbahnlinie 3 kommt man dann direkt vor die Haltestelle der Bergbahn und der Spaß kann beginnen.

Als Alternative für die Bahn wäre da natürlich auch eine romantische Anreise per Schiff über die Donau von Passau aus. Für genauere Abfahrtszeiten ab Passau bzw. Ankunft Linz könnt Ihr ja, wenn Ihr diese Art gewählt habt, mal bei Donauschifffahrt Wurm & Köck, HP http:// www.donauschiffahrt.de/fahrplan_2002.htm, vorbeischauen und euch genauer informieren.

Zur Bahn selbst kommt man dann auch hier mit der Straßenbahn Linie3 allerdings von der Haltestelle Hauptplatz aus, der sich gleich bei der Anlegestelle befindet.

Wichtig sind natürlich auch die Eintrittspreise und Betriebszeiten welche sich wie folgt niederschreiben.


Zu löhnen sind für diesen Spaß bei der Berg- bzw. Talfahrt € 2,00 für Erwachsene und € 1,00 für Kinder, bei Berg- und Talfahrt € 3,20 für unsere Großen und € 1,60 für die kleinen Kinder.
Hier stellt sich natürlich die Frage, wie gut man noch zu Fuß ist, denn der Wanderweg entlang der Strecke zur Grottenbahn ist ein weiteres Naturerlebnis, das sicher einen Marsch zum Erlebnis werden lässt.

Falls dann doch mit der Bahn gefahren wird, so kann man dies…

…täglich bis 20.20 Uhr, Montag bis Samstag ab 5.40 Uhr im 20 Minuten- Intervall bzw. an Sonn- und Feiertagen ab 7.45 Uhr bis 11.15 Uhr im 30 Minuten Intervall und dann ab 11.15 Uhr alle 20 Minuten tun.

Falls Ihr weiter Informationen benötigt, so wird diese unter „Bergbahnhof- Talstation in der Landgutstraße 19, gegenüber der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 3.
Tel. 0732/3400-7545“ geboten.


Um immer wieder aufkommenden Feiern einen besonderen Rahmen zu verpassen bieten die Linzer Verkehrsbetriebe auch die Möglichkeit der…

…Sonderfahrten – Pöstlingbergbahn.

Jedes besonderes Ereignis, jede Feier, die Pöstlingbergbahn kann auch gemietet werden.

Die Preise hierfür, das versteht sich beinahe von selbst, sind zwar etwas Teurer, aber gerade für Hochzeiten oder Jubilare sind auch diese zu verschmerzen. So entfallen auf einen gemieteten geschlossenen Wagen bei…

Berg- oder Talfahrt € 79,00
Berg- und Talfahrt € 135,00

… und bei offener Gesellschaft

Berg- oder Talfahrt € 103,00
Berg- und Talfahrt € 183,00

Bei Mietung ist es darüber hinaus möglich auch Fahrten nach 20 Uhr zu buchen wobei pro Fahrt bzw. Stunde ein Aufpreis von € 20,00 fällig wird.
Informationen hierfür könnt Ihr euch bei

Günther Oberbreyer, Tel. 0732/3400-7408, E-Mail: g.oberbreyer@linzag.at oder
Alois Barth, Tel. 0732/3400-7417, E-Mail: a.barth@linzag.at jederzeit einholen.

Fazit:

Trotzdem ich schon des Öfteren, vor allem in den Kinderjahren, sei es mit dem Kindergarten der Schule oder auch mit den Eltern die Bahn in Anspruch genommen habe, und sich seither eigentlich relativ wenig geändert hat, nutze ich die romantische Möglichkeit auf den Pöstlingberg zu gelangen, besonders an Wochenende und bei schönem Wetter, immer noch des Öfteren.
Deshalb bin ich so frech diese Touristenattraktion jedem ans Herz zu legen, der in Linz oder der näheren Umgebung Aufenthalt sucht. Mit Ihrem einzigartigen Flair ist die Bahn für diejenigen, die dieses Erlebnis noch nicht genossen haben, aber auch für jeden Einheimischen ein tolles Erlebnis. Die Preise sind, so denke ich, auf keinen Fall übertrieben, da sich, dank der am Berg befindlichen Grottenbahn (darüber mehr in einem anderen Bericht) sowie des gemütlichen Gasthofes im Bergschlößl mit Leichtigkeit und äußerst günstig ein wunderschöner Wandertag gestalten lässt, der Große und Kleine begeistern wird.

Ich rate euch allemal, solltet ihr einmal in Linz Station machen, diese Bahn zu besuchen und natürlich auch zu nutzen.

Somit danke ich euch fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren und freue mich euch vielleicht demnächst einmal in Linz begegnen zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Jörg

© by styledesign 3/2003


Geschrieben am: 01. Mar 2003, 23:49   von: styledesign



Bewertungen   Übersicht


Weitere Infos? Versuchen Sie doch mal folgende Suchen bei Google:

Alle evtl. aufgeführten Marken gehören ihren jeweiligen Inhabern und unterliegen den jeweiligen Bestimmungen.


Was ist Q-Test.de | Impressum | Werbung | Geld verdienen | Banner | Counter | Preisvergleich | Download