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Übersicht > Medien > Bücher > Buchtitel > S

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Freiheit

Nachteile:
Unendliches Leid




Eine ehemalige Kindersoldatin erzählt
Bericht wurde 2021 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 3 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Servus Leute!

Vorwort
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Beim letzten mal hatte ich über ein Buch berichtet, das von einen kleinen Jungen handelt, der in Uganda lebt. Dort ging es um den Bürgerkrieg während der Schreckensherrschaft des Diktators Idi Amin. Nachdem ich diese grausamen Erzählungen zu Ende gelesen habe, machte ich mich bei Amazon.de auf die Suche nach einen neuen Buch.

Ich wurde dann schnell fündig und ich wurde auf das Buch „Sie nahmen mir die Mutter und gaben mir ein Gewehr – Mein Leben als Kindersoldatin“ von der Autorin China Keitetsi aufmerksam. Sie erzählt hier ihre eigene Geschichte und ich hätte nicht gedacht, daß dieses Buch die Grausamkeiten des vorherigen Buches übertreffen kann.

Geschichtliches
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Nachdem Idi Amin gestürzt war, übernahm Milton Obote ein zweites Mal die Macht in Uganda. Ein gewisser Yoweri Museveni gründete schnell eine Widerstandsbewegung mit dem Namen NRA ( National Resistance Army ) Er hat das Ziel Obote abzusetzen und zettelt einen Guerillakrieg an. Am 26. Januar 1986 nimmt die NRA die Hauptstadt Kampala ein. Museveni wird Präsident und ist das bis heute. ( Quelle: Das Buch )

Das Buch – Die Story
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Als China zur Welt kommt, läßt sich ihr Vater von ihrer Mutter scheiden, weil sie keinen Jungen zur Welt brachte. Chinas Vater ist sehr reich und besitzt eine Bananenplantage.

Trotz alledem erlebt sie eine grausame Kindheit. Sie wird regelrecht verprügelt, bis sie mit gebrochenen Knochen zurückbleibt. Und das meistens ohne besonderen Grund. Außerdem muß sie arbeiten ohne Ende, ohne irgendeinen Dank dafür zu erhalten.

Im Alter von acht Jahren flüchtet sie von ihren Vater und sucht und findet ihre leibliche Mutter. Doch diese ist ihr fremd und deshalb flüchtet sie erneut. Das führt dazu, daß sie direkt einen Soldaten in die Arme läuft. Der nimmt sie gefangen und von nun an ist sie Mitglied der NRA. Dort wird sie in kürzester Zeit zum Soldaten ausgebildet und schnell muß China in den Krieg ziehen.

Von hier an beginne ich das Buch nicht mehr richtig zu verstehen. All die Erzählungen von kaltblütigen Morden, vom nackten Überleben oder von den zahlreichen Vergewaltigungen, die China über sich ergehen lassen muß, sind für mich unglaublich. Schließlich ist sie zu diesen Zeitpunkten circa 10 Jahre alt.

Es vergehen die Jahre und China kennt nichts anderes als den Krieg. Trotzdem kommt es, daß sie sich in einen anderen Soldaten verliebt und einen Sohn von ihm bekommt. Im Krieg ist allerdings nicht viel Zeit für das Neugeborene und deshalb wird es ihr weggenommen.

Im Alter von 18 Jahren gelingt China schließlich die Flucht. Über Kenia, Tansania, Sambia, Simbabwe landet sie schließlich in Südafrika. Dort erhält sie ein Visum und findet schließlich Arbeit. Alles scheint gut zu werden, doch eines Tages wird sie von Geheimdienst aus Uganda in Gewahrsam genommen. Dort wird sie monatelang gefoltert, doch sie hat Glück. Ihr gelingt die Flucht und sie landet schließlich im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Johannesburg.

Von nun an ist sie in guten Händen. Sie wird ärztlich betreut und schließlich wird sie 1999 nach Dänemark gebracht.

Das Buch – Allgemeines
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China Keitetsi wurde geboren in eine kleinen Dorf in West – Uganda und sie ist heute 26 Jahre alt. Heute lebt sie in Saborg in Dänemark und arbeitet dort in einen Kindergarten.

Leider gibt es hier kein Foto vom Buch. Ich empfehle euch daher, die Internetseite „xchildsoldier.org“ zu besuchen. Das ist die Homepage der Autorin, dort erfahrt ihr mehr über China. Dort findet ihr auch ein Foto vom Buch.

Des weiteren will ich euch die Seite „http://www.unicef.de/akt/akt_141.php?news_id=823“ empfehlen. Da findet ihr ein Interview von dem ZDF – Reporter Johannes B. Kerner mit China.

Das Buch habe ich für 14 Euro bei Amazon.de gekauft.

Meine Meinung zum Buch
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Im Vorwort des Buches erzählt China Keitetsi, daß ihr das Schreiben helfen sollte, ihre grausamen Erlebnisse zu verarbeiten. Ich war dann doch etwas überrascht wie nüchtern das Buch geschrieben wurde. So wäre es was ganz alltägliches, erzählt sie hier vom Töten und Krieg, daß man schon fast vergißt, wie jung sie damals eigentlich war.

Im Gegenzug dazu, läßt das Buch zum Schluß doch einige Fragen offen. Deshalb kann ich davon ausgehen, daß sie doch noch nicht alle ihre Erlebnisse verarbeitet hat.

Ich finde das Buch mit den Erlebnissen einfach nur grauenvoll. Es handelt sich hier zwar um einen Einzelfall, aber es wird einen deutlich und grausam vor Augen geführt, welch ein furchtbares Leben viele Kinder auf der Welt führen.

Etwa in der Mitte des Buches hätte ich fast weinen müssen. In mitten der schlimmen Erzählungen findet man plötzlich einige Fotos von der Autorin. Beim ersten hat sie so einen traurigen und ernsten Blick drauf, daß man irgendwie nur noch Mitleid empfinden muß. Ein weiteres Bild zeigt sie 1993 in Kampala in einer Soldatenuniform.

Bevor ich jetzt zum Fazit komme, möchte ich euch etwas mitteilen, das zwar nur indirekt mit dem Buch zu tun hat, aber trotzdem wichtig ist.

Kindersoldaten
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Nach Angaben der Unicef, dem UN- Kinderhilfswerk, werden derzeit weltweit etwa 300.000 Kinder als Soldaten eingesetzt. Namentlich genannt werden die Staaten Demokratische Republik Kongo, Burundi, Liberia, Kolumbien, Uganda, Sudan, Philippinen, Birma, Nepal, Sri Lanka und Afghanistan.

Amnesty International und terre des hommes wollen den Kriegseinsatz von Menschen unter 18 Jahren verbieten. Die Deutsche Regierung verweigert die Unterstützung. Das Verteidigungsministerium will weiterhin 17jähgrige für den Krieg einsetzen. ( Quelle: www.gavagai.de )

Fazit
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Men Fazit wir diesmal recht kurz ausfallen. Ich finde die Erzählungen in dem Buch furchtbar und empfehle es deshalb nur Leuten, die sich mit diesen Thema auseinandersetzen wollen. Als Empfehlung spreche ich daher ein Ja aus, weil sich damit eigentlich alle auseinandersetzen sollten.

„ Weder meine qualvolle Vergangenheit noch meine neue Heimat haben mich je vergessen lassen, daß in Uganda immer noch Krieg wütet und daß es viele gibt, die weinen und Hilfe brauchen. Deshalb habe ich dieses Buch geschrieben“ ( China Keitetsi )

MFG Werner




Geschrieben am: 26. Feb 2003, 13:09   von: trenker26



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