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Übersicht > Elektronik > Akku-Ladegeräte > Conrad-Charge-Manager 2010

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
geniale Akkuladegerät, rettet auch viele ältere Akkus

Nachteile:
kann keine Blockbatterien laden




Ein besseres Akkuladegerät findet man nicht
Bericht wurde 22032 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

In fast jedem Haushalt gibt es mittlerweile unzählige Geräte, die mit Batterien betrieben werden. Angefangen vom Wecker über diverse Fernbedienungen, das schnurlose Telefon, Digitalkamera, Taschenlampen, dem kleinen Milchschäumer, schnurlosen Computermäusen, Mini-Lautsprechern bis hin zu diversen tragbaren Audiogeräten. Und diese Auswahl ist bei weitem nicht vollständig. Der Batterien-Verbrauch summiert sich also sehr schnell.

Deshalb benutze ich eigentlich schon seit Jahren überall, wo es möglich ist, nur noch wiederaufladbare Akkus, da dies sowohl umweltschonender als auch auf die Dauer kostengünstiger ist. Dazu benötigt man natürlich auch das entsprechende Ladegerät. Leider habe ich am Anfang gleich zweimal den gleichen Fehler gemacht: Als erstes kaufte ich ein Billigladegerät für ca. 10,-DM im Supermarkt. Recht bald musste ich feststellen, dass meine Akkus nach dem Laden nicht mehr die erwartete Leistung brachten und wenn man ihre Kapazität maß, konnte man feststellen, dass diese schon nach wenigen Ladezyklen drastisch abgesunken war. Nun gut, es war ja ein Billigladegerät. Daraufhin investierte ich ca. 40 DM in ein anderes Ladegerät. Aber auch hier musste ich nach einiger Zeit feststellen, dass die Leistung der Akkus zu wünschen übrig ließ. Außerdem wurden nach etwas über einem Jahr zwei der vier Ladeschächte defekt.

Daraufhin beschloss ich Mitte 1999, es besser zu machen und etwas mehr Geld in ein wirklich gutes Ladegerät zu investieren. Der Elektronikversender Conrad hatte (und hat immer noch) mit dem Charge Manager 2010 ein Profigerät mit vielen Funktionen im Angebot, das zwar nicht gerade billig war (heutiger Preis: 101, 24 €). Aber nach zwei Fehlschlägen war bereit, etwas mehr für ein wirklich zuverlässiges Gerät zu bezahlen. Und ich habe diese Wahl keine Sekunde bereut.

Allgemeine Infos zum Gerät:
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Der Charge Manager 2010 ist ein quadratisches, etwa 21 x 21 cm großes graues Tischgerät mit vier Einschubschächten für Akkus. Geladen werden können Nickel-Cadmium- und Nickel-Metall-Hydrid-Akkus. Für mich besonders wichtig war die Tatsache, dass es keinerlei Einschränkungen bei den möglichen Kapazitäten gibt. Gerade für Geräte wie meinen MP3-CD-Portable oder die digitale Kamera nehme ich fast nur noch Akkus mit einer Kapazität von 1600 oder 1800 mAh, die von vielen anderen Ladegeräten nicht akzeptiert oder nur mit geringeren Kapazitäten geladen werden.

Man kann mit dem Gerät Akkus der Größen Mono, Baby, Mignon, Micron und Lady benutzen. Da jeder der Ladeschächte durch die eingebaute Elektronik getrennt gesteuert wird, gibt es keinerlei Abhängigkeiten. Man kann gleichzeitig in jedem Schacht eine andere Größe laden.

Die Technik des Gerätes, in dem ein kleiner Microprozessor eingebaut ist, sorgt dafür das die Akkus immer nur bis zu ihrer möglichen Kapazität und nicht darüber hinaus geladen werden. Wenn ein Akku nach dem Laden noch längere Zeit im Gerät bleibt, wird durch eine sogenannte Erhaltungsladung (TRICKLE) dafür gesorgt, dass sich der Akku nicht im Gerät entlädt.

Ein weiterer großer technischer Vorteil ist die Vermeidung sogenannter Memory-Effekte bei älteren Nickel-Cadmium-Akkus. Dieser Effekt bewirkt, dass einmal falsch oder nur teilweise geladenen Akkus sich diese geringere Kapazität „merken“ und beim nächsten Ladevorgang nur noch genau bis zu diesem Punkt aufgeladen werden können. Durch eine spezielle Ladetechnik kann das im Charge Manager 2010 nicht passieren. Und auch Akkus, die in anderen Geräten „versaut“ wurden, kann man hiermit mit etwas Zeitaufwand retten (siehe weiter unten).

Steuern und Überwachen kann man den Ladevorgang über die beiden Bedienelemente: eine vierzeilige digitale Anzeige und ein einzelner Bedienknopf.


Erfahrungen:
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Obwohl der Charge Manager viele Funktionen hat, ist die Bedienung sehr einfach:

Nachdem man ihn ans Stromnetz angeschlossen hat legt man einfach den ersten zu ladenden Akku in einen der Ladeschächte. Es erscheint eine Anzeige, in der man die Art der Ladung auswählen kann. Es gibt die Möglichkeiten „AUTOMATIC“ oder „MANUAL“. Bei „manual“ kann man selbst bestimmen, mit welcher Kapazität der Akku geladen wird. Diese Funktion habe ich noch nie benutzt; das Gerät erkennt nach meiner Erfahrung sehr zuverlässig, um was für einen Akku es sich handelt. Daher kann man an dieser Stelle einfach warten; da das Gerät dann standardmäßig „automatic“ nutzt.

Nach ca 4-5 Sekunden kommt eine zweite Auswahl-Anzeige, in der man die Art des Ladevorgangs bestimmen kann. Hierbei gibt es 5 Möglichkeiten:

CHARGE – Einfach zu übersetzen mit Laden. Dies ist auch die automatische Vorgabe, wenn man hier nichts drückt. Der eingelegte Akku wird bis zu seiner maximalen Kapazität geladen.

DISCHARGE – „Entladen“ wird von mir eher selten benutzt. Ist nur sinnvoll, wenn man Akkus für längere Zeit lagern will, da eine komplette Entladung für sie schonender ist, als die schleichende Entladung bei Lagerung. Dies ist z.B. nützlich, wenn man bestimmte Akkus nur für Geräte benutzt, die nur bei Urlaubsreisen eingesetzt werden.

Für die Behandlung und eventuelle „Wiederbelebung“ von Akkus mit Leistungsabfall gibt es noch drei weitere Funktionen, die eigentlich nichts weiter als eine direkte Folge von Lade- und Entlade-Vorgängen sind (CHECK = Entladen – Laden, CYCLE = Laden – Entladen – Laden und ALIVE = Laden – Entladen – Laden – Entladen – Laden). Dies klingt eigentlich zu simpel, doch kann zu ganz erstaunlichen Ergebnissen führen. Viele der Akkus, die meine beiden „Erstlingsgeräte“ total „versaut“ hatten und die ich eigentlich schon entsorgen wollte (tw. Kapazitäten unter 100 mAh nach dem Laden), konnte ich mit ALIVE fast wieder an ihre Nennkapazität bringen.

Doch für die normalen Ladevorgänge ohne diese Sonderfälle muss man keinerlei Auswahl treffen. Die beiden Vorgaben „Automatic“ und „Charge“ reichen vollkommen aus um seine Akkus zu laden. Also einlegen und fertig.

Während des Ladevorgangs kann man die Daten der einzelnen Akkus durch das Drücken des Bedienknopfes abfragen. Es wird der jeweilige Schacht, die aktuelle Lade- oder Entladekapazität (bei zyklischen Funktionen beide), die Ladung und die Stromstärke und die Zeit, wie lange der Vorgang schon gedauert hat, angezeigt.

Viele werden sich jetzt noch fragen, wie die Ladezeiten sind. Das ist natürlich vom jeweiligen Akku ab und kann sich nach meinen Erfahrungen zwischen 30 Minuten für einen Micro-Akku mit 220 mAh bis zu 5 Stunden für ein Mignon-Akku mit 1800 mAh bewegen. Die Wiederbelebungsversuch benötigen natürlich entsprechende länger. In der Bedienungsanleitung steht zwar, dass man das Gerät nie unbeaufsichtigt laufen lassen soll, aber da sich die Hitzeentwicklung durch zwei eingebaute Lüfter in Grenzen hält, lasse ich es auch mal tagsüber durchlaufen.


Kleinere Kritikpunkte:
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Wie man dem bisherigen Text entnehmen kann, bin ich mit dem Gerät mehr als zufrieden. Aber zwei kleinere Kritikpunkte fallen mir doch ein:
Zum einen ist es nicht möglich, Block-Akkus mit diesem Gerät zu laden. Von der Gestaltung des Gerätes wäre es bestimmt möglich gewesen, einen zusätzlichen Schacht für diese Batterie-Größe einzubauen. In anderen Geräten gibt es ihn auch.
Zum anderen ist nach mehr als 3 Jahren intensivem Gebrauch einer der beiden eingebauten Lüfter des Gerätes etwas lauter als sein Gegenstück. Er ist weder defekt, noch schlägt er irgendwo an. Nur das Grundgeräusch des Lüfters ist etwas lauter als am Anfang. Wenn jemand das Gerät nicht in einem Arbeitszimmer oder einer Werkstatt, sondern in einem normalen Wohnraum während des Ladevorgangs aufbewahrt, könnte dies etwas störend sein.

Aber dies sind wirklich nur kleinere „Schönheitsmängel“, die den positiven Gesamteindruck nicht trüben können.

Fazit:
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Ein absolut empfehlenswertes Gerät, dass ich jedem, der mehr als ein- bis zweimal im Monat Akkus laden muss, unbedingt ans Herz lege. Der Kaufpreis erscheint zwar hoch, aber aufgrund der Tatsache, das die Lebensdauer und die Leistung der Akkus merklich verbessert wird, rechnet sich diese Investition sehr schnell.






Geschrieben am: 24. Feb 2003, 02:25   von: emty



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