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Übersicht > Essen > Süßigkeiten > Schokoriegel

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung



Nappo
Bericht wurde 3521 mal gelesen Produktbewertung:  gut
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Letzte Woche verschlug es mich in den Aldi. Ich bin nämlich gerade käsekabanossisüchtig. Da ich aber krampfhaft auf der Suche nach vergüteten Produkten war, nahm ich mir auch noch die 350g-Dose mit Nappo mit, die Feinkotz in dieser Woche im Angebot hatte.

Ja, ja! Das war ein mieser Kalauer – Fakt ist, ich mag die Dinger einfach gerne und hatte die € 2,45 gerade auch noch übrig. Nappo kenne ich normalerweise nur im Einzelverkauf an der Bude. Desweiteren gibt es extra-große Nappos auch einzeln in Supermärkten – die sind aber schweineteuer und ihre Vernichtung ist leicht anstrengend.

Bei Aldi gibt es die normalgroßen Nappos gegenwärtig in einer typischen Lakritz-Plastikdose. Die einzelnen Stücke sind rautenförmig und einzeln in Alupapier verpackt. Die Farbe des Papieres (rot, grün oder blau) hat nichts mit möglichen Geschmacksvarianten zu tun, wie viele Leute denken. Der Inhalt ist jeweils gleich. Einen Nappo als mundgerecht zu bezeichnen wäre übertrieben. Man kann sich das eckige Dingen zwar komplett in die Kauleiste klemmen, danach ist aber erst einmal Sendepause angesagt.

Nappo definiert sich als „holländischer Nougat“, wobei ich gar nicht mitbekommen habe, wann die Kaasköppe die Stadt Krefeld (Nappo-dr.helle, POB 100864, 47708 Krefeld) annektiert haben.

Öffnet man nun die Plastedose nimmt man als erstes einen starken Geruch nach bitterer Schokolade war – selbst durch die Alufolie hindurch. Die einzelne weiße Nougatraute ist nämlich ganz dünn mit bitterer Schokolade überzogen – so dünn aber, daß der weiße Inhalt durchschimmert.

Den gemeinen Nappo an sich vergleiche ich gern mit einem zäh gewordenen Negerkuss. Selten nämlich ist der Nougat noch schön weich und lässt sich gut kauen. Die meisten Stücke entpuppen sich nämlich als gemeingefährliche Plombenzieher, weshalb ich ich schon frage, ob Dr. Helle eventuell als Zahnarzt arbeitet? Die Nappo-Gattung der Plombenzieher kann man auf jeden Fall sehr sehr langziehen. Wieder einzelne Nappos dagegen sind vollkommen trocken geworden und somit steinhart, die schmecken zwar lecker, sind aber ansonsten unangenehme Zeitgenossen. Interessant alle drei Typen in einer Dose zu finden.

Als erstes schmilzt natürlich die Schokolade im Mund weg – daß ist die gleiche Schokolade wie bei Negerküssen. Dann bleibt nur der süße (hartnäckige) weiße Nougat im Mund zurück. Eine Ähnlichkeit mit normalem Nougat ist dabei weder in Geschmack noch in Konsistenz auszumachen – eher mit dem was man als türkischen Honig kaufen kann. Vorwiegend ist der Geschmack einfach nur süß, hintergründig leicht nussig-vanillig. Vanillig zumindest dann, wenn man die Bourbonvanille auf der Zutatenliste gesehen hat. Die beste Taktik einen Nappo zu erledigen ist: erst eine Weile lutschen und dann ganz fies niederkauen. Ich denke diese Süßigkeit hat einen recht hohen Fettanteil, zumindest meine ich immer einen leichten Fettfilm auf den Lippen zu verspüren.

Das alles hält mich jetzt aber nicht davon ab mich weiterhin meiner Nappodose zu widmen – bis meine Geschmacksnerven eine weitere Zuckerzufuhr verhindern.


Geschrieben am: 13. Oct 2002, 20:39   von: Vampire-Lady



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