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Übersicht > Foto > Digitalkameras

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
preisgünstig, 4,1 Mio Mega Pixel

Nachteile:
keine




Medion MD 9700 - Ein Schnäppchen oder ein Fehlkauf?
Bericht wurde 11396 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 3 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Hallo MyOpinion-Freunde!

Heute schreibe ich mal einen Erfahrungsbericht über die Digitalcamera MD 9700 von Medion. Wie schreibt man nun solch einen Bericht? Ich fing am Freitag damit an, wurde auch schnell fertig, las den Bericht noch einmal durch und ... löschte den ganzen Kram. Natürlich nicht alles, einige Passagen konnte ich noch benutzen.

Vorgeschichte:
Seit Anfang des Jahres bin ich nun stolzer Besitzer von T-DSL Flatrate. Viele meiner Verwandten, Bekannte und Freunde hatten schon einen Internetanschluß, hach, und nun war ich auch einer von Ihnen. Jetzt schickten mir meine Freunde ab und zu Urlaubsbilder per Internet und was machte ich, ich scannte meine Fotos umständlich ein und verschickte diese dann. Das war natürlich nicht im Sinne des Erfinders, im Zeitalter der digitalen Fotografie.

Also reifte in mir der Wunsch, eine digitale Kamera zu kaufen. Da ich nun von diesen Dingern absolut keinerlei Erfahrung hatte, erkundigte ich mich bei meinen Freunden, worauf ich beim Kauf einer Kamera achten sollte. Gute Ratschläge bekam ich folgende:
Achte auf die Pixel-Auflösung, mindestens 3 Millionen sollten es schon sein.
Das Sichtfenster sollte sehr groß sein.
Die Kamera sollte ziemlich leicht sein.
Das Objektiv sollte als Blenden F 2,8 oder 3,4 sein.
Und, und, und.
Auf die Frage, was denn dann solch eine Kamera kosten würde, bekam ich die Antwort: so zwischen 800 und 1.200 Euro. Da bekam ich erst einmal einen Schreck, so viel Geld hatte ich nicht eingeplant. So schob ich den Kauf erst einmal in weite Ferne.
Am 23. April bekam ich zufällig einen Aldi-Zettel für die nächste Woche in die Hände. Na ja, nicht so rein zufällig, da meine Frau dort am Kampftag immer einkaufen geht. Auf dem Zettel wurde auch eine Digitalcamera von Medion angeboten. Ich las mir die Reklame durch und war erstaunt, daß fast alle guten Ratschläge meiner Freunde auf diese Kamera zutrafen, wie gesagt, fast alle. Also schnell ans Telefon und einige Freunde mit den technischen Daten konfrontiert. Einhellige Meinung: das ist die richtige Kamera für Einsteiger. Auf die Frage meiner Freunde, was denn diese Kamera kosten sollte und ich den Preis von 379 Euro nannte, waren alle äußerst erstaunt.
Ich also am 30. April hin zum Aldi. Aus Sicherheitsgründen war ich schon mit meiner Frau eine halbe Stunde vor Ladenöffnung da. Trotzdem waren wir nicht die ersten Kunden. Lange Rede, kurzer Sinn (oder umgekehrt), ich erstand diese Kamera.

Bevor ich zu meinen Erfahrungen komme, erst einmal einige interessante technische Details, die ich für wichtig halte, besonders für diejenigen unter euch, die eventuell auch eine Kamera kaufen wollen.

Lieferumfang:
In dem 23 x 15 x 17 cm (lxbxh) Pappkarton waren die einzelnen Teile wiederum in kleinere Kartons verpackt. Außer der Kamera natürlich waren noch in dem Karton:
Treibersoftware und Bildbearbeitungssoftware auf 2 CDs,
Videokabel,
USB-Kabel,
Ein 32 MB CompactFlash Speicherkarte,
Tragetasche mit Schlaufe,
Netzteil,
Akkuladegerät mit 4 aufladbaren Batterien,
Bedienungsanleitung.

Kameraspezifikationen:
4,5 cm Farb-LCD zum Betrachten der Bilder,
Status LCD-Anzeige,
4,1 Mega Pixel Sony CCD Sensor, Auflösung 2272 x 1704 Pixel,
3-fach optisches Ricoh Zoom-Objektiv, entspricht 38 - 114 mm bei KB-Kameras,
2-fach Digital-Zoom,
Blenden F 3,4; F 4,8; F 7,7; und F 15,
Aspherische Optik,
Belichtungszeiten 1/500 - 2 sek,
Slot für CompactFlash Speicherkarte,
Autofokus: 40 cm bis unendlich, Macrofunktion für extreme Nahaufnahmen ab 8 cm,
Selbstauslöser und eingebauter Blitz, und, und, und.

Systemvoraussetzungen:
IBM PC/AT-kompatibler Computer mit 200 MHz Pentium Prozessor oder besser.
Windows 98 - ME - 2000 - XP.
Mac, iMac, iBook, G3, G4; Mac 8.6 oder höher.
Arbeitsspeicher 64 MB oder höher; 150 MB freier Festplattenspeicher.
Farbmonitor; CD-ROM Laufwerk.
Freie USB Schnittstelle.

Handbuch:
Das Handbuch besteht aus 52 Seiten und es ist, oh Wunder, nur in deutscher Sprache abgefaßt.
Der Hauptteil besteht aus der Inbetriebnagme mit fast 20 Seiten und den Kameraeinstellungen. Weitere Kapitel sind Bilder in den PC übertragen, Tipps und Tricks, Wartung, Einführung, Ansicht und Kundendienst.

Bisher gesammelte Erfahrungen:
Ich glaube, das reicht für den technischen Teil. Was macht man also, wenn man etwas Neues gekauft hat und man selbst kaum Ahnung hat? Richtig, man liest sich die Bedienungsanleitung durch. Nachdem das auch erledigt war, nahm ich mir die Kamera vor die Brust und versuchte mal ein Foto zu schießen. Das ging natürlich voll in die Hose, da ich einige Einstellungen erst von Hand vornehmen mußte. Während dieser Zeit lud ich die Batterien auf, übrigens, es sind handelsübliche wiederaufladbare Batterien.

Zunächst stellte ich die Kamera in allen Bereichen auf "Mittelstellung" ein, d.h. Bild-Auflösung nur auf 1600 x 1200 statt 2272 x 1704, Qualität auf gut statt auf fein, und so weiter. Also danach wieder auf den Auslöser gedrückt und siehe da, es klappte. So jetzt wollte ich das Bild natürlich auch auf meinem PC sehen.

Die Software wurde eingelegt und innerhalb kürzester Zeit war alles auf dem PXC installiert. Jetzt noch das USB-Kabel angeschlossen, die richtige Funktion an der Kamera eingestellt und oh Wunder, das aufgenommene Bild erstrahlte auf meinem Bildschirm.

Das waren nun meine ersten Erfahrungen mit der Kamera. Wie ja viele von euch wissen, war ich im Mai in Urlaub gefahren. Jetzt kommt das Tolle, mit der mitgelieferten 32 MB-Speicherkarte konnte ich spielend über 70 Fotos schießen, ich wiederhole, mehr als 70 Fotos! Abends schaute ich mir die Bilder im Display an und da ich einige Bilder doppelt und dreifach aufgenommen hatte, konnte ich in aller Ruhe die schlechteren sofort löschen.

Zu Hause wieder angekommen, wurden die Bilder zunächst einmal auf die Festplatte gespeichert, angeschaut und einige Bilder noch nachträglich gelöscht. Die übriggebliebenen 66 Bilder Brannte ich auf eine CD und brachte sie zur Entwicklung in ein Fotogeschäft. Ich war gespannt, wie die Bilder nun auf Papier werden würden. Nach zwei Tagen kam dann das böse Erwachen (Scherz). Ich machte im Geschäft einen lauten Juchzer, der Verkäufer schaute mich ganz verdutzt an, die Bilder waren Spitze geworden.
Zu Hause angekommen, wollte ich nun noch einen Härtetest durchführen. Ich vergrößerte ein beliebiges Bild auf DIN A 4 und druckte es auf meinem Farbdrucker aus. Auch dieser Test wurde mit sehr gut abgeschlossen. Ein sehr klares Bild erschien, die Auflösung war toll, obwohl ich ja nur die Auflösung der Bilder auf "halbe Kraft" eingestellt hatte.

Fazit eines Einsteigers:
Ich kann mit Fug und Recht behaupten, daß diese Kamera das Geld wert ist. Ich ordne diesen Kauf unter Schnäppchen ab! Sicher werden die Profis unter euch nur müde mit den Mundwinkeln zucken, aber für einen Einsteiger ist diese Kamera ein Spitzengerät. Dazu noch der Preis!

Ach ja, bald hätte ich es vergessen, zu erwähnen, daß ich mir zusätzlich noch eine 128 MB High Quality CompactFlask Card zum Preis von 59,99 Euro (auch bei Aldi) gekauft habe. Ich glaube, damit bin ich für die nächsten Großereignisse bestens ausgerüstet. Meine Freunde, denen ich stolz einige Urlaubsbilder per Internet zugeschickt habe, waren auch voll des Lobes.

Ich hoffe, daß ich allen Neueinsteigern durch meine Erfahrungen mit der Kamera von Medion einige wichtige Informationen und Anregungen gegeben habe.

Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren, euer mit einer Digitalcamera herumlaufender kalli46


Geschrieben am: 09. Jul 2002, 12:56   von: kalli46



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