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Übersicht > Familie > Kinder > Tips & Tricks

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
--

Nachteile:
Schlafbedürfnis ist genetisch vorprogrammiert




Mama, ich kann nicht einschlafen!
Bericht wurde 2167 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Meine Freundinnen sind aus allen Wolken gefallen. Jana schwanger, oh Gott. Mir kam es vor, als hätten alle gedacht, dass ich ein Leben lang kinderlos bleibe. Das ist jetzt 2 Jahre her und inzwischen habe ich mich durch so viele Babybücher gelesen und so viele eigene Erfahrungen gesammelt, dass ich denke, Euch ein paar nützliche Tipps geben zu können.

Heute soll es um das Einschlafen der kleinen Knirpse gehen. Ein Thema, welches wohl am meisten, an den Nerven junger Eltern zerrt.


0 - 6 Monate
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Der Schlafbedarf eines Neugeborenen liegt bei etwa 14 - 19 Stunden.
Der Schlafplatz sollte nicht zu groß sein. Die letzten 9 Monate hat das Baby ja auch auf engstem Raum verbracht und alles was an diese Zeit erinnert wird als angenehm empfunden.
Nun kann man sich zum Kauf einer Babywiege oder eines Stubenwagens entschließen oder, so wie ich es gemacht habe, das normale Kinderbettchen mit einem großem Kissen verkleinern. Natürlich muss gewährleistet sein, dass das Kissen nicht auf das Baby fallen kann.

Ein Schaffell als wärmende Unterlage kann ich wirklich empfehlen.

Ein “Himmelchen” und eine Stoffumrandung für die Gitterstäbe gehört zu einem Babybett sowieso dazu.

Ihr solltet Eure Babys abends baden, denn das macht müde. Aber Vorsicht, manchmal bewirkt es auch das Gegenteil.

Viele lassen ihre Babys in den normalen Stramplern schlafen, aber ein Wechsel der Kleidung signalisiert auch einen Wechsel der Tageszeit. Ich hatte ab dem 3. Monat zwei extra Schlafstrampler für meine Tochter.

Auf keinen Fall bin ich dafür, ein Baby schreien zu lassen. Ich glaube nicht, dass man ein Baby verwöhnt, wenn man sofort auf seine Bedürfnisse eingeht. Allerdings sollte man ein Baby, was das Einschlafen betrifft auch mal quengeln lassen. Es braucht, die Gelegenheit zu erfahren, dass es auch ohne Hilfe einschlafen kann, denn das ist ihm von Natur aus
gegeben.
Erst wenn es wirklich richtig schreit sollte man es trösten und streicheln, aber nicht noch mal die Flasche geben oder stillen, wenn es vorher getrunken hat.

Will gar nichts klappen, hilf ein Dauergeräusch von Fön oder Staubsauger. Das wäre aber wirklich nur zu empfehlen, wenn alles andere nicht funktioniert.

Sind die Babys erkältet, fällt das Einschlafen besonders schwer.
Dampfbäder können helfen. Das ist bei ganz kleinen etwas schwierig. Mein Tipp: Das Baby mit ins Badezimmer nehmen und ganz heiß duschen. Durch den Dampf der sich entwickelt wird die Babynase frei.
Auch eine aufgeschnittene Zwiebel neben dem Bett kann helfen.


6 - 12 Monate
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Das Kind sollte jetzt nachts etwa 11 Stunden schlafen und tagsüber 2 Schläfchen machen, aber nicht mehr als 1 bis 1 1/2 Stunden. Wecken wirkt manchmal Wunder, denn vor dem zu Bett gehen sollte es 4 - 5 Stunden wach sein.

In diesem Alter brauchen Babys nachts nichts mehr trinken. Außer vielleicht ein Schluck Wasser oder Tee, wenn sie aus Durst aufwachen.

Alle oben erwähnten Tipps sind weiterhin gültig. Nur kommt etwas hinzu und zwar das Einschlafritual. Kinder lieben die Gewohnheit. Also sollte das Schlafengehen immer gleich ablaufen. Wir sehen uns ein Buch an und danach singe ich 3 Schlaflieder. Immer die
Gleichen und so will es meine Tochter auch.
Dieses Ritual sollte nicht ins Unermessliche ausgedehnt werden. Es soll ja keine Stunden dauern ein Kind auf das Zubettgehen vorzubereiten.

Aus Erfahrung weiß ich, das Kinder, wenn es ganz besonders drauf ankommt, einfach keine Ruhe finden. Hatten wir einen Babysitter bestellt, weil wir ausgehen wollten, konnte ich mir sicher sein, Kim findet keine Ruhe. Aber eigentlich, ist es ganz einfach zu erklären. Meine Tochter spürte, das ich irgendwie anders bin. Ich sah anders aus ( war meistens schon rausgeputzt) und wirkte nervös, weil ich immer nur dachte, hoffentlich schläft sie auch und die Zeit drängte, weil der Kinofilm bald losging. Das hat sich auf sie übertragen. Kinder spüren viel mehr, als wir glauben.
Also, alles ganz locker angehen lassen und das Kind lieber ein bisschen früher, aber in Ruhe ins Bett bringen.



Größere Babys und Kleinkinder
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Ab dem 2. Jahr schlafen die Kinder nachts 11 Stunden und machen nur noch ein Mittagsschläfchen, etwa 1 1/2 bis 2 Stunden lang und ab dem 3. Jahr ist eigentlich kein Mittagsschlaf mehr nötig. Dies ist aber bestimmt von Kind zu Kind verschieden.

Das Einschlafen fällt Kindern leichter, wenn sie:

- viel draußen spielen
- mindestens 1 Stunde vor dem Schlafengehen nicht
mehr toben oder fernsehen
- immer mit dem gleichen Ritual ins Bett schaffen
(Gutenachtgeschichte, Gutenachtkuss)
- ein Kuscheltier oder Kleidungsstück von
Mama oder Papa mit ins Bett geben

Ich hoffe, es waren ein paar Tipps für Euch dabei.

Leider weiß ich, dass es manchmal schöner zu lesen als in die Tat umzusetzen ist. Zwar schlief meine Tochter sehr zeitig durch, aber im Moment versucht sie immer wieder mal das Zubettgehen zu verzögern. Man muss konsequent sein und vor allem das Schlafen nie als Strafe einsetzen, denn Kinder sollen gerne schlafen gehen.

Auch muss immer beachtet werden, kein Kind ist gleich.
Es gibt eigentlich kein Patentrezept.



--- Am 17. Sep 2001 um 22:45 fügte der Autor folgende Informationen hinzu ---

Wie ich gerade erfahren habe, werden Schaffelle, im Zusammenhang mit dem pötzlichen Kindstod nicht mehr empfohlen.


Geschrieben am: 15. Sep 2001, 22:02   von: kaja30



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