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Übersicht > Reisen > Urlaubsziele > Spanien > Mallorca

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Landschaft

Nachteile:
manchmal Gastfreundschaft gegenüber Deutschen gering




Majorka für Fahrrad-Individualtouristen
Bericht wurde 2667 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

VORWORT

DAS ES DIESE MEINUNG 2 MAL GIBT IST EIN TECHN. FEHLER SEITENS MY OPINION 24....


Mein Reisebericht über den größten Teil des Südens von Mallorca ist nicht ganz vollständig, da der Nord-Teil mir in Marocco bei einem Überfall geklaut wurde.

Ich beginne mein Tagebuch mit dem Abschluß der EXPO 2000 in Hannover. Dort war ich 2 Monate um gute Ideen zu sammeln, die auf einer Radtour, die die EXPO 2000 mit der Expo 2005 (Aichi/Japan) verbinden sollte, weiterverbreiten sollte. Mein Projekt scheiterte an der lybischen Grenze. Aber über Mallorca, Marocco, Algerien, Tunesien und durch das Scheitern auch Sizilien kann ich hier berichten. In diesem Bericht soll es um Mallorca gehen. Die anderen Länder findet Ihr z.T. auf der letzten Seiten meines Profils! Einige Stellen, die ich nur persönlich erlebt habe, aber keine direkte Reisebeschreibung sind habe ich nun aus dem Bericht genommen. Wenn Ihr davon mehr erfahren wollt lest mein Tagebuch auf www.biketheworld.de!

Da ich aus persönlichen Gründen ( Goa-Event zum Jahreswechsel ) zur Jahreswende in Marokko sein wollte, hatte ich mich kurzerhand entschlossen , am letzten Angebotstags des TUI-Angebots für EXPO-Akkreditierte einen Flug nach Mallorca zu buchen und dessen Rückflug verfallen zu lassen, bzw. versuchen den Rückflug zu verkaufen. Grund: Mallorca ist mittels Fähren mit Spanien verbunden und somit näher an Marokko als Hannover. Außerdem bietet der Zeitgewinn die Chance, diese schöne Insel zu entdecken, was ich schon immer im Hinterkopf hatte. Ärgerlich: Im Flieger erfuhr ich dann von 3 Jugendlichen, daß man über L-tuor SUPER-LAST-MINUTE meinen 206,- DM-Flug schon für 55.-DM bekommen hätte. Also 75% günstiger... Wenn mein Freund ja nicht so unheimlich lahmarschig wäre hätte ich ihm das ja anbieten können... Aber der würde ja noch nicht mal für Umsonst sein Ortsschild hinter sich lassen. (Da er in Hamburg diverse Termine und Verpflichtungen hat.) Und das obwohl Mallorca eine phantastische Insel ist, sobald man den Moloch Palma hinter sich gelassen hat. Schon Dichter wie Hölderlin und Komponisten wie Chopin schwärmten von diesem überschaubaren Eiland: "Ich will Sie nicht mit meinen nicht endenden begeisterten Ausschweifungen über die Schönheiten auf Schritt und Tritt langweilen..."

Mallorca: Wenn Du Dich bewegst ändert sich die Landschaft!! In anderen Ländern mußt Du dafür viele 100km fahren... Auch wenn hier fast alles eingemauert oder eingezäunt ist - es findet sich immer ein Plätzchen zum kostenlosen Schlafen, so man einen Schlafsack und eine dicke (wegen der Steine) Isomatte mit sich führt. Und das gilt für die ganze Welt. Das größte Problem der Meisten ist es, nicht losfahren zu können und sich viel zu viele Gedanken um alles mögliche zu machen. Oft ist es in dieser Hinsicht besser das Denken den Pferden zu überlassen; außer man denkt anders, denkt alternativ. Das hilft weiter für eine wirklich ausbrechende Lebensführung, von der andere nur Träumen - ich praktiziere diese so weit ich es kann...

Um 18:00 wird es im November hier dunkel und an diesem Zustand ändert sich erkennbar auch nichts vor 6:00 Uhr am nächsten Morgen . Und auch um 6:00 muß man noch Geduld haben, kann aber langsam beginnen zusammen zu räumen, Zähne putzen, und dann frühstücken.

Am ersten Tag habe ich mir dann noch eine stadtnahe Meeresbucht angeschaut und die Genova-Höhle besucht, die in einem Vorort von Palma liegt, die die kleinste der 5 Schauhöhlen der Insel ist, aber zu den schönsten zählt, die ich kennen gelernt habe. Fast hätte ich für 5 Personen zahlen müssen, um die Höhle mangels anderer Besucher alleine ansehen zu können. Dies lies sich dann aber doch noch auf 2 Personen herunterhandeln, was mir auch noch ein billigeres Eis einbrachte. Kurz bevor es los ging tauchten dann doch noch 2 spanische Besucher auf, so daß ich eines der beiden Tickets wieder verkaufen konnte.

Die Straße zu meinem nächsten Ziel entpuppte sich als Sackgasse auf einer Bergspitze (nach atemberaubenden Steigungen..), was dann zu einer Nachtwanderung mit Blick auf Palma und meinem Schlafplatz führte. Den Wendepunkt meiner Wanderung hatte ich erst erreicht, nachdem ich mir laut schwor "bis zum nächsten Horizont und dann unter Garantie zurück!" Eine Erfahrung, die ich schon oft machte... Noch bis dahin usw.. In dem Restaurant an meinem Schlafplatz, der auch schon eine grandiose Sicht bot, besorgte ich mir noch eine Knoblauchmayonnaise und Mousee ou Chocolat, nachdem ich mehrmals darum beten mußte, es mit nach draußen nehmen zu dürfen, da ich auch eigene Lebensmittel verzehren wollte. Beide Zubereitungen waren viel zu fett, was zu sofortigem Unwohlsein (ein Grund, weshalb ich grundsätzlich keine Sahnetorte esse..) und nur halbem Verzehr der Mayonnaise führte.

Getroffen hatte ich einem anderen Radler im Altstadtgetümmel, jemanden der mich vom Bodypainting bei einer GOA-Party im Maislabyrinth (AGRI21/EXPO) kannte.

4.11. Am nächsten Tag bin ich eine Straße hoch, die auf meiner Karte nicht eingezeichnet ist. Es ist eine Privatstraße, die von der Straße nach Puigpunyment nach rechts abzweigt, bevor es nach links nach Galilea geht (Wegweiser zu irgendwas, was auf den meisten Karten nicht verzeichnet ist). Die Straße ist so steil, daß Du 90% Deiner Energie geben mußt und irgendwann Dein Rad stehen läßt. Von oben (die Straße geht weiter nach Esporles) konnte ich dann zurück trampen, wodurch ich erfuhr, daß 2 Häuser weiter nahe Verwandte von Nici Lauda wohnen, die nur 1 Monat/Jahr in Mallorca sind (der nicht "November" heißt!)

Das Landgut "La Granja" besuchte ich dann, nachdem ich 2 Pensionäre getroffen hatte, die aus England kommend in einer billigen Pension leben, von Butter und Brot leben und sich nur für ein Tag ein Auto mieten können. Einen von mir angebotenen Joghurt lehnten Sie aber ab. Mein Besuch war kostenlos, da ich mich einfach frech einer Touristenbustruppe anschloß. Das Landgut ist als Freiluftmuseum eingerichtet. Strom wird mittels Generator erzeugt. Es gibt eine Folterkammer, Schmied, Schreinerei, Weinkeller und zum Schluß kann man denn auch Weine kosten, von dem nach meinem Geschmack allerdings nur der Muscat trinkbar ist... Und es gibt Krapfen bis zum Abwinken (mit Zucker oder verschiedenen Marmeladen, sowie mallorcischen Käse und Streichmettwurst auf Brot zu kosten.

Jetzt schreib ich erst wieder ausführlicher, was sich an meinem Geburtstag ereignete: Mein erster Geburtstag -ob schon der 35.te- der sich außerhalb meiner Wahlheimat - meines Freundes wegen Hamburg- ereignet.

Da mein Rad dringend einer Speichenreparatur bedarf, schlafe ich in der Nähe des Radladens Cyclos Quintana am Strand in Höhe des Hotels San Diego, gerade dort wo die Strandbeleuchtung des Playa Palma aufhört gar zu intensiv zu leuchten. Das ganze im Sturm und satt vom "free Buffet " das 995 kostet (also China satt für 12.-DM statt 0,00 wie der Titel suggeriert..). Der Sturm reist noch eine nahe beleuchtete Reklametafel ab, die jetzt nicht mehr vorhanden ist. Auf dem nahen IBIZA gab es Land unter im Gewitter.

Als ich am Morgen um 8.00 Uhr meine Sachen sortiere sieht ein in Wiesbaden lebender Berliner meine noch ordentlich auf dem Gehsteig liegenden Sachen. Er wollt schon was mitnehmen, fragt aber dann doch Anstandshalber lieber nach. So kommt's, daß wir ins Gespräch kommen. Er hat ob seines Alters schon weitaus mehr Länder wie ich bereist und spendet 1.-DM, obwohl er selber nicht viel hat - oder gerade deswegen. Eben da ihm meine Art der Finanzierung zusagt! Er hat eine vom gegenüberliegenden Hotel ausgehende Tagesbustour gebucht und da der gleiche Veranstalter auch zu den Hams-Höhlen fährt, entschließe ich mich ganz schnell auch mit zukommen; denn: 1800Pst Gesamtpreis; - die Höhlen kosten allein 1500Pst- + MAJORICA (weltgrößte Perlenfabrik) sowie 30 Minuten - Catamaran -Tour (ein wahres Erlebnis, beim derzeitigen Wellengang!...) und "Mittagessen Schinkenbrot" und Werbeverkaufsschau mit der dauernd nett und gut quasselnden Reiseleiterin Doris aus Hamburg. Da ich in der "Doppelte-Wandstärke-Töpfe-mit-Wärmeleitboden-Verkaufsansprache" doch irgendwann Langeweile verspüre, suche ich ein Gespräch mit der Geschäftsführung, hierbei wird mir letztendlich klar, das es keinen Sinn macht beliebige Firmen auf ein Sponcering anzusprechen, da es ihnen nie direkt nutzen kann, abgesehen von Fahrradteileherstellern wie Schwalbe oder Mavic. Da Doris von meinem Geburtstag erfuhr, darf ich vorne im Bus mitfahren und bekomme noch Balsam, eine seltene 200Pst-Münze und Kräuteröl der Lluc- (sprich Juc) Mönche geschenkt. Wieder in´s Arenal angekommen, gibt mir der Wiesbadener Berliner, der bei einer anderen Tour mitfuhr, bei der die Schiffahrt dank des starken Wellengangs abgebrochen wurde noch 10.-DM. Bei der Werbeshow drückte mir eine reiche Tischnachbarin noch 1000Pst in die Hand, obwohl sie erst meinte, sie könne ja nicht überall spenden!...

Abends dann die Radreparatur bei Pep, obwohl er mich zunächst auf den nächsten Morgen vertrösten wollte. An diesem sollte mein Rückflug stattfinden. Also fahre ich zum Flughafen und suche jemanden der mir das Ticket abkauft, wodurch ich glaub ich für den Hinflug nur 38.-DM zahlte..

Ach ja, und hier zwischen durch mal der Grund, warum es in Spanien (und anderswo vielleicht auch aus ähnlichem Grund..) so viele Häuser gibt, die nicht fertig gebaut sind: So ist die Steuer einfach billiger!"

(Mittlerweise habe ich schon 5 Mitreisende der gestrigen Tour vor dem Lokal wieder getroffen.) Außer meiner zweistündigen Flughafentour (20 KM to way) ist heute keine Fortbewegung gewesen. Den Rest der Zeit fraß Tagebuchschreiben, Fundrising, Essen und dann am Abend das Tagebuch in einem Internet-Kaffee beim Hotel San Diego in E-Mail-Form zu bringen. Mein Schlafplatz war dann auch gleich neben dem Internet-Kaffee: von dem ich obendrein auch noch eine Essenspende bekam (Dadurch konnte ich die Ausgabe für das China Büffet sparen). Danke !! Wegen des Daches konnte ich den nächtlichen tropischen Regenguss (kurz und heftig prasselnd) auch genießen, ohne danach einen nassen Sack zu haben. (Gemeint ist der Schlafsack..)Das war prima, denn ich hatte mich schon geärgert, da es während meiner I-Net-Time von mir unbemerkt kurz gegossen hatte. Und ich will jeden Regen (der zweite war kräftiger) der Mutter Natur haut nah miterleben. Als ich in den Räumen des Internet-Kaffees freiwillig eingeschlossen war, nervte es mich schon, das ich so einen tollen wolkigen Sonnenuntergang verpasste- obwohl ich 2mal kurz raus gegangen war, um einen Blick zu erhaschen. Sonnenuntergänge und kräftige Regengüsse sind 2 sehr wichtige Freuden meines Lebens. Nur zu gerne tausche ich eine immer gleiche 4-Wände-Wohnung mit der immer wechselnden Natur. Das sind die Hauptbestandteile meines Lebens ( + Zärtlichkeit ). Wer kommt mit ?

Also wenn ich hier so den Flugzeugen nachsehe, kann ich als ersten Gedanken nur den Kopf schütteln: "Wie kann man eine so schöne Insel nur verlassen?". Obwohl ich das ja auch schon bald tun werde ...Aber das sind eben nur erste Gedanken, genauso wie ich mich frage "Wie kann man hier nur in Häusern leben?". Der letzte Schnee war glaub´ ich Weihnachten 1986 gefallen; wie ich einer alten Zeitung entnehmen konnte, die ich in einem verlassenen Posten an einer versiegten Quelle bei der Paßstraße nach Soller (Sojer) fand. Der Kalender in dem zerfallen Haus war noch älter..

Wir schrieben immer noch den Tag der Progromnächte. Ich habe Wadenkrämpfe in der Nacht. Ich mußte mir dringend die notwendigen Mineralstoffe (500mg Kalium, 500mg Calcium, 350mg Magnesium, je 5mg Eisen und Zink sowie 90µg Jod) besorgen. In einer Apotheke, die ich in der Mittagspause zufällig entdeckte, kam ich irgendwie mit einem Deutschen in´s Gespräch. Ich wollte ihm ein bei Husten Schleim lösendes Medikament empfehlen. Da ich dazu aber erst zu meinem Rad zurück mußte, um den Namen nachzulesen, stelle ich mein Tour-Projekt von EXPO2000 nach EXPO 2005 in Japan vor; und fragte ihn, ob ihm mein Projekt eine Spende wert sei. Er meinte dazu eine Spende bekäme ich auch ohne heraus zu gehen!. Und so erhielt ich meine so wichtigen Mineralstoffe für wenig Geld... Und das war gut so, denn hier muß man, wie in den meisten Staaten der Welt alle Bestandteile einzeln kaufen. In Deutschland würde ein entsprechendes Kombinationspräparat etwa 15,-DM kosten, hier werden für die einzeln zusammen gestellten Präparate zusammen ca 70,00 DM verlangt.

Wie unsinnig Zäune sein können sah ich mal wieder am Cap de Regana . Ein riesiges Grundstück ist bis zur Steilküste eingezäunt. Hier konnte ich dann aber mühelos auf das Grundstück gehen. Vergleichbares habe ich schon oft gesehen. Und es gilt sowieso: Die Natur muß allen Menschen gehören. Ich vertreibe dazu passend eine Postkarte mit dem Satz: "Man verkauft nicht die Erde, auf der die Menschen wandeln". Eine Bestellung ist per (E-Mail) möglich ?eine für 3,- 2 für 5.- oder 5 für 10,-)Vor ein paar Tagen hatte ich mal wieder eine meiner halsbrecherischen Mutproben bestanden. Ich bin ca. 120 Eisenstufen ohne irgend eine Eigensicherung senkrecht nach oben geklettert. (Alle 30 Stufen gab es eine Klappe zum Rasten und als psychische Hilfe gegen den Tiefenblick.) Üblicher weise sind solche Türme ja eingezäunt, aber diese Antenne(?) war noch so neu, das der Zaun noch nicht ganz fertig gestellt war.

Beim Sonnenuntergang habe ich dann noch von 2 Touristen einen 5,- DM Schein bekommen. Abends verbrachte ich etwa 3 Stunden in einem Restaurant an der Straße nach LLucmajor mit Lesen, Strümpfe waschen (;hierzu mußte ich die Seife unten aus der Tasche kramen; wodurch ich meine Mallorcakarte, die natürlich oben auf gehört, versehentlich nach unten verstaue) und verspeisen typischer mallorcinischer Speisen. Es gab Span-Omlett - ein Fladen mit Eiern und Kartoffeln sowie fritta mallorque - gebratene Innereien mit Paprika, Kartoffeln und Zwiebeln. Bei diesem allein stehenden Restaurant gibt es auf dem Weg zum im Garten verstecktem Klo (zu dem man alles mitbringen muß) eine gut gefüllte Voilere.

10.11.00

Es ist so kalt, daß ich die ersten 1,5 Stunden des Tages gerade noch mit einer Faserpelzhose und Handschuhen aushalten kann. Auch meine Füße mußte ich mir warm reiben. Jeden Freitag ist hier Flohmarkt in Llucmajor. Ich überlegte mir hier Schuhe für 1.800 PST zu kaufen. Beschloß dann aber doch dieses auf später zu verschieben, da es sicher auch in Spanien noch diese Märkte gibt und meine Arbeitsschuhe bis jetzt nur ein unbedeutendes Loch hatten.

Um 10:00 haben sich schon wieder 2 schreibenswerte Sachen ereignet. 1. In der Sonne ist es bereits wieder so warm, daß man sich aller Kleider entledigen mag. 2. Gestern ging mir ein Bremsgummi beim nach justieren verloren. Ich hätte ihn einfach weniger stark anziehen sollen, er war so morsch in der Halterung , das er beim Schrauben abfiel. Also mußte ich wieder einen organisieren. Beim ersten Radladen sollten sie 100 Pesetas pro Stück kosten. Auch bei 3 Stück gab es keine Verhandlungsbasis. Bei "Motos Maimo" bekam ich dann 3 Stück für nur 125 Pesetas. Schon der Grundpreis war die Hälfte des ersten Ladens.

Mallorca ist für mich eine Mischung aus Venezuela, West-USA und Nord-Iran. Um 12:00 bin ich in Randa, wo ich meinen Schlafkram lasse, da ich auf den Hausberg hoch will per Rad. Das die Küche eines preiswerten Restaurants erst um 17:00 öffnet ist normal. Wäre ich um 13:00 gekommen, wäre erst um 14:00 auf oder ab 13:00 geschlossen, sowas ist mir schon viel zu oft passiert. Aber ein typisch mallorcinisches Zitronencremeeis mit Orangensahne für 450 Pst (5,31DM) kann ich schon bekommen; gut so. Denn ich sage noch Bescheid, daß, falls ein Gast das erste Gericht auf der Karte, das es erst ab 2 Personen gibt * eine mallorcische Reissuppe - bestellt, solle man doch für mich eine Portion mit zubereiten. Ich käme in 2 Stunden wieder. Da ich noch Zeitung "lese" treffen noch während ich da bin österreichische Radler ein. Und so werde ich von diesen zu diesem "arme Leute Essen" (in der Suppe werden Fleischreste ausgekocht) eingeladen... Bei der Auffahrt auf den Puig de Randa laß ich dann noch meine Trinkflasche stehen... Auf dem Berg kann man fast die gesamte Insel überblicken. Nur die Nordküste bleibt gänzlich hinter den Bergen verborgen. Auf der EXPO hatte ich einige Pins in größerer Stückzahl bekommen, die ich am Ärmel meines T-Shirts befestigt habe um sie zwecks Verkauf präsentieren zu können. Da deren Rückseite auf der Haut kalt ist Nähe ich das T-Shirt um und treff so noch Doris wieder, die mit der Kolumbusfahrt hier oben ist.) Ich erlebe den Sonnenuntergang anstatt Aufgang, da es mir gestern Abend bei nur 4° C zu kalt war hier noch hoch zu kurbeln. Vor einigen Jahren lag zum gleichen Datum sogar Schnee auf einigen Kuppen. Bevor ich wieder runter ins Tal bin, kam noch einmal meine Urangst hoch. Erst ein asphaltierter Weg, dann ein verschlossenes Tor, links davon ein Pfad, der auch vor einem weiteren (scheinbar) verschlossenen Tor endet. Scheinbar !, denn bei näherer Untersuchung lies es sich öffnen! Ich betrete den heiligen Ort andächtig und stehe wenig später vor einer Höhle; die sich als Felsnische unter einem abgestürzten Stein entpuppt. Ich sehe mir den Garten Eden noch genauer an und gehe um eine geheimnisvolle Statue herum. Da ich nicht nah genug herankomme um mehr zu sehen, setzte ich mein Besichtigungsgang fort. Bevor ich das umzäunte Gelände aber wieder verlasse, sehe ich mir das merkwürdige Ding doch noch genauer an: Es ist anscheinend eine Marienstatue, der Kopf und Arme fehlen; Vansalismus ?, (oder Naturgewalten?). Spontan gehe ich in die Hocke - ich kann nicht genau erklären wieso, es passierte eben - falte meine Hände und spreche folgendes Gebet: "Lieber Gott, bitte verzeih dem, der diese abscheuliche Tat gemacht hat". Kaum habe ich Amen gesagt und die Hände auseinander bekommen, beutelt ein mystischer Windstoß den Baum unter dem ich hocke. Als wenn Gott da war. Und da ist sie wieder meine Urangst. Und ich brauche noch etwas Zeit, bis ich das Gelände verlassen kann, wo ich mich wieder an die Mauer kauere, um dann nach weiteren Minuten allen Mut zum Rückzug zusammen zu fassen. Prinzipiell muß ich hier anmerken, das ich nicht strenggläubig bin und nur aus Zufall manchmal in Kirchen lande, die dann aber für mich eine ganz besondere Atmosphäre haben. Ich glaube einerseits, daß unser - oder besser mein - Leben von fremden Macht in gewissen Rahmen gesteuert ist. Ob nun Schöpfer oder Weltraummacht sei dahin gestellt - oder es ist das gleiche. Anderseits glaube ich als Ideal an die gewaltfreie Anarchie, die eben keinen Herren, König, Herrscher zuläßt, ein schwieriger Zwiespalt.

Das Besteigen von Türmen - egal ob legal oder illegal - durchzieht mein Leben wie ein roter Faden. In meiner stark friedensbewegten Zeit ein Baukran der NATO-Baustelle Linnich Glimmbach, von dem ich vom SEK geholt wurde, in den USA die Feuertürme und hier in Mallorca die Fernmeldetürme. Solche stehen auch hier auf dem Tepui - teils gut umzäunt, teils nur halbfertig eingefriedet - also einfach überwindbar und teils freistehend. Aber diese Türme hier sind nicht mit den Ruheplattformen unterwegs ausgestattet, so daß ich vernünftiger weise nach 1/3tel Höhe wieder umkehre. Denn diese Sportart ist eben wie klettern sehr kräftezehrend und ohne Sicherungsmöglichkeit ist die Gefahr zu groß, daß mich die Kräfte bei der Rückkehr verlassen, bevor ich den sicheren Boden wieder erreiche. Und auch meine Psyche kenne ich nicht so gut , um ausschliessen zu können, ob selbige mich nicht ohnmächtig werden läßt , beim Blick nach unten, den man oben ja nun doch erhaschen möchte. Aber das heist noch lange nicht Aufgabe: Ein gut umzäunter Turm hat nämlich eine ganz bequeme Treppe nach oben und auch der beste Maschendrahtzaun ist (Einsamkeit und ggf. Dunkelheit, wenn es wie hier nicht so abgelegen ist vorausgesetzt) kein wirkliches Hindernis. Da man ihn von oben beginnend aufbiegen und auffädeln kann. Das braucht nur zum Beginn etwas Kraft und etwas Zeit. Nieder mit den Zäunen in Natur und Menschenköpfen. Ich will da oben nur die zweifelsohne bessere Aussicht und den Wind genießen und (außer dem Zaun) nichts zerstören. Wenn alle so denken würden, bräuchten wir diese Schietzäune ohnehin nicht. Gäbe es keine Armeen und keine Zäune, gäbe es keinen Hunger in der Welt, würde das eingesparte Geld für diese Menschen, die heute benachteiligt sind eingesetzt, anstatt - direkt oder indirekt - gegen die Menschen.

11.11

.Noch nicht 11 Uhr 11, aber der Himmel macht schon Karneval. Kurze Zeit bezaubernde Wolkenbilder. Wie aus Puderzucker hin gepustet, hauchdünn.In den Läden fehlt hier vielfach die Preisauszeichnung. Und teils fehlt den Besitzerinnen die Geduld, die Preise dann auf Nachfrage für einzelne Produkte, die mich interessieren mitzuteilen. Das mußte ich heute in Montuiri erfahren. Da der Gesamtpreis dann aber tragbar war, konnte ich das dann doch akzeptieren. Jetzt bewölkt es sich zusehends , und ich kann auf Regen hoffen. Auch ohne Regenjacke habe ich ja noch Oberbekleidung zum Wechseln dabei. Ich befinde mich jetzt auf der Route LLORET / SINEV / MARIA, der die Österreicher gestern in anderer Richtung gefolgt sind. Kurz nach Montuiri finde ich einen kleinen Feigenbaum. Eßt nur die weichen nicht ganz grünen Früchte, denn nur die schmecken und so bleibt der Rest für andere zurück. Bis jene vom Feigenbaum Notiz nehmen sind sie vielleicht reif.

Übrigens die Pilze, die wie eine Mischung aus Steinpilz und Champion aussehen und schmecken sind eigentlich giftig, aber ein handgroßer Pilz wird vertragen. War der köstliche Pilz dann doch zu groß, schnell ein Glas warme Milch hinterher... Und die Welt ist wieder nach ein paar Schrecksekunden in Ordnung. (Vielleicht half mir aber auch der zusätzliche Verzehr einer mallorcischen Brotsuppe, bei der das Wort Suppe fehlt am Platz ist. Gleiches gilt für die "Gemüsesuppe".) Jetzt kommt wieder etwas ganz typisches für ungebildete Menschen, was auf die meisten Dorfbewohner hier zutrifft. Ich frage eine alte Putte nach dem Ortsnamen, wo ich mich gerade befinde, da ich über kleine Sträßchen gefahren bin und somit nicht 100% sicher bin, wo ich rausgekommen bin; denn der Kleinkram ist nicht in meiner Karte: "Joan, Petra, Sineu?" "Joan". Dabei bin ich in Joret, wo ich eigentlich auch ankommen wollte wie mir das Ortsschild bald verrät. Man konnte mich auch nicht mißverstehen als "wo lang nach Joan,Petra, Sineu?", da sie mich dazu hätte die gleiche Straße zurückschicken müssen. Diese Phänomen der Desinformation werde ich niemals verstehen können. Es ist für mich ein Buch mit sieben siegeln. Wieso sind die Menschen nicht einfach still oder fragen nach, wenn sie etwas nicht verstehen oder wissen? Auf dem Weg nach Pina stehen die Mandelbäumchen (Blüte im Februar, wo die ganze Insel weiß davon ist..) so dicht an der Mauer, das man sie Händeweise pflücken, auf der Straße aufreihen und nach einem Fußtritt mit der Ferse verspeisen kann. Die Hälfte sind bereits leer oder verwurmt. Wer weiß in welche Weltstatt die meisten verschickt werden, erhält 50% Rabatt auf viele meiner Öffentlichkeitsmaterialien (dann allerdings + Porto).

An der Straße nach Sineu (Abstecher: nach Roberts rechts und nach dem Ort noch 1 Km wieder links kommt man wieder rechts abbiegend auf die Hauptstraße nach Sineu) fand ich wieder etwas, das ich schon einmal sah (In Norwegen oder Finnland), ein mumifiziertes Tier in einem Maschendrahtzaun (damals war es ein Stacheldraht). So etwas sieht mensch zu 98% nicht, wenn er per Auto unterwegs ist - viel zu schnell um solche Details wahrzunehmen

Nun zum Thema Früchte: an der Straße in das 10 Km entfernte Petra finde ich herrlich süße rote Trauben, die zum Teil schon zu Rosinen geworden sind. Dazu fällt mir ein, das es den geneigten Leser dieses Tagebuchs sicher interessieren wird, das Erdbeeren hier das ganze Jahr geerntet werden können. Immer sind irgendwelche reif (obwohl ich noch keine selbst gesehen habe, was kein Wunder ist befindet sich die Zahl der auf der Insel wachsenden Mandelbäume weit jenseits der Millionen-Grenze. Auch in Sachen Vitaminen braucht sich keiner Gedanken zu machen, der mit offenen Augen umher radelt, sich des Mundraubes traut und Gelegenheiten wahrnimmt Besitzer von Plantagen nach ein oder 2-3 Früchten zu fragen.

Ich brauche wohl kaum zu erwähnen, das die gestrigen "Regenwolken" keinen nennenswerten Niederschlag brachten, sondern nur zu hoher Luftfeuchtigkeit / Nebel führten. Eine Magnesium-Tablette begann sich beim Frühstück aufzulösen.

13.11.

Um 6:50 geht es mit dem aller ersten Licht, das auf der Straße erkennbar ist, los. Um 6:53 allerdings bereits der erste ausgedehnte Stop, da rechts des Weges gefüllte Obstkisten meine Neugier herausfordern. Da die Mauer leicht zu übersteigen ist und es noch menschenleer ist, erkunde ich den Inhalt. Sie waren mit Tomaten gefüllt. Da dann auf dem Boden eine Kiste steht, in der schon 2-3 fehlen, nehme ich mir auch eine Tomate mit. Hierzu ein grundsätzlicher Vergleich: Wenn vom Strand ein paar Leute, und mehr werden es nie sein, ein paar Handvoll Sand mitnehmen, so ist es nicht weiter schlimm. Wenn aber ein ganzer LKW voll mitgenommen wird, fällt es schon auf. Genauso ist dies mit den Tomaten, bei der Menge kann ich Diebstahl erst bei einer Kiste oder mehr erkennen. Und ein Unterschied ist es für mich auch, ob ich so ergattertes gleich selber esse, oder horte und gar weiter verkaufe...

16.November 2000

Wie so oft auf der Welt hat man im alten Bahnhof Sineu ein Künstlerhaus aufgemacht. Es ist gerade noch genug Zeit vor deren (und meiner Brotzeit) Kakao und Oliven mit Sardellensud-) Mittagspause dort "einzukehren". Zu meiner Überraschung wird kein Eintritt verlangt UND ich treffe auf einen "alten Bekannten" den Künstler Klaus Netzle alias Claude Larson. Freunden elektronischer Musik ein Begriff. Fast das gesamte Haus ist seinem Schaffen gewidmet. Unterwegs gibt´s Walnüsse "frisch" vom Boden, (noch saftig und weich) und Mandarinen und einen Apfel für die Vitamine frisch vom Baum - so einen saftigen Apfel habe ich noch nie gegessen!...Ob das die 20 Liter Regen in 24h waren? Weiter nach INCA, wo heute DAS Fest der Marjoquiner stattfindet. Der Jahrmarkt ist nicht so modern wie ein deutscher, eher zu vergleichen mit Portugal, was auch nahe liegt. Da gibt´s auch noch Tischfußball als Attraktion und Hüpfburgen und Trampolins für Kinder..

17.11.

Ich werde gerade rechtzeitig wach, als die Lichter noch an sind. Ich hätte hier gar drinnen schlafen können, da hinter mir eine Tür aufstand. Dort steht eine Kasettenradioruine der Bauarbeiter - aber das Radio geht noch erstaunlicher weise..

Der Puig St Magdalena hat 2 Gipfel, von denen einer nur zu Fuß zu erreichen ist. Während ich da hoch kraxel (oben ein Kreuz auf einem Podest, auf das eine Treppe hätte führen können, wenn man beim Bau bedacht hätte, das die umliegenden Pflanzen auch noch größer werden...) legen 2 Deutsche 200Pst auf meine Spendendose. Von denen erfahre ich, daß die Pflanze, die ich kürzlich aß eine Orchidee ist. Mittags beginne ich meine Reise zurück zur Küste.

Beim Tapas essen sehe ich eine Anzeige von Transmeditterana, die ich mir Übersetzen lassen muß, denn sie bietet die Reise zurück auf´s Festland für sensationelle 2452 Pst an. Eine Überfahrt von immerhin 8h! Die Übersetzung ergibt allerdings einmal das Ergebnis "Für alle" und einmal "Nur für Residenten."... Dann melde ich mich sicherheitshalber unter einer fiktiven Adresse in Inca an... Denn die Vergünstigung der Einheimischen ist immerhin 55%...

Viele in Majorka würden nicht zugeben, daß sie englisch - erst recht nicht das sie deutsch sprechen. Gerade verweigert mir wieder einer das Gespräch, denn ich soll doch Ihre Sprache erst mal lernen, bevor ich herkomme...

Ich schlafe in einem Bett, das in einem Luftschutzbunker steht.

CALA PI

Für Abenteuerlustige bietet sich die Erkundung der anschließenden Schlucht an, die aber nach schwierigem Weg entweder den Mut zu Risiko oder Seiltechnik erfordert. Oder man geht zurück nicht über die Treppe sondern durch das Loch in der Mauer im unteren Teil der Treppe (rechts, nach oben sehend) Man läuft und klettert dann über ein schmales Band in halber Klippenhöhe, was ebenfalls etwas Mut erfordert, da zum Teil nur Fußbreit. An einem Grenzstein empfiehlt sich das Rückwärtsklettern (Gesicht zum Fels). Am Ende der für den Normaltouristen nur schwimmend Richtung Meer zu erreichenden Schlucht landet man in einem Garten. Die Mauer die in Richtung Meer sichtbar wird kann an deren Ende umklettert werden und genau da wo man raus kommt läßt sich der Sonnenuntergang, der in Mallorca Assoziationen an die Südsee erweckt, am besten bestaunen: Teils über Wasser, teils über dunklem Wald. Der nicht so abenteuerlustige Biker fährt bis zu diesem Punkt die Straße weiter nach rechts.

19.11.

Einige Tropfen Regen in der Nacht, die den Sack nicht durchschlagen können. Erst ab 7.00Uhr ist es jetzt hell genug zum Tagebuchschreiben. 8.30 Uhr geht es los. Mittagessen in der Bar "Cas Ciclista". Ich bin eigentlich nur dorthin abgebogen, da das Schild mit Fahrradlogo, auf einen Radladen hinwies und die Tür offen aussah. Rein ging ich dann, da ich in der Zeitung "Diaro Majorka" nachsehen wollte wieviel es vorgestern geregnet hat. Aber dann sah ich die verführerischen "Tapas Varidas", die dann zwar 450 statt der geforderten 400Pst kosteten, aber das liegt wohl am Sprachproblem... Auf dem Tresen steht auch eine riesige Flasche mit Hahn des hier typischen Kräuterliquers mit 38%Vol Alkohol. Das ist zwar sehr viel für Likör, aber es gibt mit dem "Ron Amazona" auch noch einen stärkeren mit 53%Vol... Dieser wird denn auch gern in Expresso getrunken, der hier untertrieben einfach Kaffee heißt. Es fällt übrigens auf, das Kneipen hier nicht so lupenrein sauber sind wie bei uns: Auf dem Boden sammelt sich teils tagelang aller möglicher Dreck...

Beim Weiterfahren sehe ich jemanden in ein Haus gehen und nehme die Gelegenheit wahr, nach Garn zu fragen. Da meine Zeichensprache und die Umschreibung "Garnment" nicht fruchtet, will ich mein Shirt aus der Tasche graben, das eben dieses speziell stabile Garn erkennen läßt. Währenddessen ist die Frau - wie wiederholt erlebt- verschwunden und weigert sich auch wieder heraus zu kommen, wie sie durch Ihren Mann wenigstens mitteilen läßt, nachdem dieser nach Ihr rief... Die Tür wird zugeknallt und ich steh da mit meinem Anliegen allein auf der Straße das Shirt in der Hand... Ich hab umsonst ausgepackt und versuch es nochmals bei "meiner" Sonntagsbäckerei: Nicole ist zwar nicht mehr da, aber mein Freund könnte mich hier zurückrufen, was auch nicht selbstverständlich ist... Und so kommt´s, das ich beim Suchen nach einer Telefonzelle auf den Zirkus `Magic´ stoße: Die erste Vorstellung des Tages beginnt um 12.15Uhr und somit in 2 Minuten. Da ich durch die Recherche für diesen Reisebericht freien Eintritt erhalte besuche ich die Show: Insbesondere die beiden ersten Artistennummern sind atemberaubend. Eine Frau läuft auf einem Ball eine 3-teilige Rampe hoch und jongliert oben auch noch mit Feuer und ein anderer Künstler hangelt sich immer neue Stockwerke auf einem Rad aufbauend immer höher und wieder runter.Ansonsten Gerätezauberei, Jonglage und Tiervorführungen. Das schönste an der Jonglage ist, das es dazu Techno-Musik gibt. Bei der folgenden viel zu lauten Clownerie muß ich an den Bärenzopf denken und die beiden Sternschnuppen, bei denen ich mir Bär hierher bzw.nach Marokko gewünscht habe. Wächst der Zopf noch? Oder wird er nur noch schön grau?

Nach dem Zirkus habe ich Bodypainting angeboten und so für 2 Bemalungen mind 1600Pst bekommen! Mein Freund nimmt die seltene (ca 2-3 x im Monat) Rückrufmöglichkeit diesmal nicht wahr und kostet mich somit 200Pst, da er nicht kapiert hat, das Trampen oder der Umweg über die Balearen eine preiswerte Alternative im Gegensatz zum Direktflug nach Marokko ist und die für die Fähre notwendigen Internetseiten offenbar nicht gefunden hat... Schade wie weit die Dummheit doch verbreitet ist. Sorry Jens.

Auf der Straße nach PORRERES stelle ich wieder die Schönheit der Insel fest.
Jetzt stehe ich vor der Frage, auf das Schild zur SA Bastida oder auf das gleichzeitig angebrachte "Coto Privado de Caza" zu achten und entscheide mich den Berg querfeldein geradeaus hoch zulaufen. Ein Wunder das auf den Berg - wie ich oben feststelle- kein Weg, noch nicht einmal ein Pfad hochgeht...!

Ich werde auf dem MONTI SION schlafen, schaue aber erst etwas fern, was hier in fast jeder Bar geht ohne Verzehrzwang (beim Großbildfernseher), damit die Nacht nicht so lang wird... Und eine oder mehrere Zeitungen gibt es auch immer. Auch ohne Sprachkenntnisse versteht man die Bilder und einiges vom Wetterbericht.

20.11.

Die Sonne versteckt sich - tolle Strahlen aussendend- hinter einer Wolke, währenddessen ich schon wieder überlege, für solche Momente eine Kamera zu erstehen.

Ein kleiner niedlicher warmer und erst ängstlicher Hund holt sich von mir die auch für ihn notwendigen Streicheleinheiten und spielt mit einer Mandel, die er versucht zu knacken. Da sie zu meinem Frühstück gehört stelle ich den Fuß drauf, worauf er sie anbellt. Bei einem späteren Versuch, sie zu bewahren, verschütte ich dann noch einen Teil meines gespendet bekommenen Kakaos. Ich lese in einer Bild am Sonntag der vergangenen Woche, was sich so ereignet hat. Aufgelegt in Palma...

Und der dog frißt die Käserinde.

Ich verliere meinen windgeschützten Schlafplatz, der jetzt zum Lesen dient, da es den netten Christen nicht paßt, das ich in Ihrem Eingang sitze obwohl ihn in vielen Stunden nur ein Pärchen benutzen will und ein ein Meter Durchgang frei ist. Las Vegas ist überall NEVER STAY - EVER MOVE! Durch dieses christliche Vertreibungsschwein fliegen mir jetzt reihenweise die Sachen weg - teils unwiderruflich. Ave Maria (bisher hab ich mein Versprechen gehalten einmal am Tag „Ave Maria“.zu sagen – ein Mann bat mich darum..)

Nach 12h beginnt mein Ride heut. Er führt mich 20km weiter über Villafranca nach Felanitx, wo ich zum Abendessen von einem Restaurant, wo ich das Tagesgericht mit Canelloni, Fritten, Brot, Oliven, Schnitzel und Dessert für 800Pst (statt 850 die auch die Getränke beinhalten...; für 600Pst gibt´s das auch ohne Dessert, Fritten und Schnitzel) aß, noch Tortilla geschenkt bekomme. Die dort erhaltene Beschreibung zu Höhlen der Umgebung hat allerdings noch nicht zum Erfolg geführt, obwohl ich immer frage ob man eine Taschenlampe braucht... Oft werden eben auch Felsnischen als "Höhle" gewertet...

Aber so erkunde ich eine Industrieanlage (Weinkelterei) aus den 60ern mit meiner für mein letztes Kleingeld erworbenen Taschenlampe...

Zuvor bekam ich von dem noch aktiven 74 jährigen mehrfachen Fahrradweltmeister GUILLEM TIMONER eine einfache Regenjacke und eine Broschüre mit Autogramm, die ich hiermit meistbietend zur Versteigerung anbiete, geschenkt... Mein wertvollstes Sponsering auf Mallorca bisher.

Jetzt warte ich vor einem Computerladen auf Internet-Access. 1 Stunde umsonst gewartet. Im Ort gibt es auch einen Laden der Schlecker-Kette (am Markt), wo man die aus Deutschland gewohnten Brausetabletten bekommt! Es gibt angeblich 21 dieser Läden auf der Insel, aber es ist der erste dem ich begegne - nach 21 Tagen...

Am Abend beobachte ich von meinem Schlafplatz Industrieanlage ein Gewitter, das hier nur ein paar Tropfen bringt. Aber später bricht genau hier ein kurzes aber heftiges los, dessen Hagelhöhepunkt ich aufgrund falscher Kleidung wieder verpasse. Bis man die richtige Kleidung anhat ist alles vorbei... Später aber noch einmal Regen, bei dem ich meine neue Regenjacke (ohne Kapuze, dazu habe ich einen Faserpelzpulli mit Kapuze..) einweihe.

21.11.00

Am Morgen merke ich, daß ich einen Handschuh verloren habe, da ich ihn anstatt auf den Lenker auf das Triathlonende aufgespiest hatte... Der Rückroll auf Ortsstraßen und in der Umgebung bleibt ohne Erfolg.

Gestern sah ich auf einer Wandkarte in einem Aluminiumwerk, wo ich stoppte um meine Pins gegebenfalls fest schweißen zu lassen, 2 weitere Höhlen im Inland. Auf einer anderen Karte fand ich vorher schon mal zwei an der Porto Cristo-Küste, bei denen es sich nicht um Arta, Drach oder Homs handelte... (Es soll 200 Höhlen auf dem Eiland geben...) Jetzt wollte ich eine davon suchen und stoppte in der Nähe auf einer Finka, wo ich erfahre, daß sie "gefährlich" sein soll. Da dies für normale Menschen alle Höhlen sind frage ich genauer nach und erfahre, daß es sich um eine vertikale Höhle handelt, die Seiltechnik erfordert. Das sie zudem nur über eingezäuntes Privatgelände zu erreichen ist, gebe ich mich damit zufrieden und mache Mittag auf einem Stück Schaumstoff, das gerade genug Platz für die Gesäßknochen bietet und zwischen Zelt und Satteltasche paßt. (dort ging es auch schon bis zur nächsten eigentlichen Mittagsrast eine Stunde später wieder verloren...)

Am Nachmittag erkunde ich die Muschelkalk-Steinbrüche hinter der GUILLEM TIMONER-Sporthalle am Ortseingang von Felantix (an der Straße von Campos) und dem dazugehörigen Tafelberg. Danach das hügelige Land in der Nähe von Felantix. Eine Straße führt mich fast wieder zu deren Ausgangspunkt nach etlichem hin und her ohne Abiegemöglichkeiten zurück... (Start gegenüber der Sporthalle und erst parallel zur Straße nach Campos -nach Son Negro- und dann den ersten "Camino" nach links abbiegen...!) Ich lande kurz vor 18h in Cas Concos, wo ich mir den Friedhof und die Gallerie Casa de Artes an der Straße nach Santanyi und dann 50m Richtung s´Alqueria Blanca ansehe. Ich lese über den Künstler Hainer Braun, der zwischen 1972 und 1982 auf ähnliche Weise wie ich die Welt erkundete (ohne Fahrrad allerdings). Der Besitzer spricht deutsch und ich nutze die Gelegenheit nach Internet zu fragen. Was ein Glücksfall: Er hat einen Zugang und läßt mich alleine und in Ruhe tippen... So komme ich obendrein auch noch zu einer Einladung zu Abendessen, warmer Dusche und Übernachtung mit Frühstück. Es gab die erste und zarteste Hühnerbrust dieser Zubereitungsart meines Lebens mit leckerem Cuscus und Ratatoille, sowie Salat, weißen leckeren Martini und Kaffee mit viel Zucker und Weinbrand. Lecker!. Er hatte zwei weitere Gäste und die 3 (Riesen-)Hühnerbrüste wurden kurzerhand geteilt. Ich schlug zu wie ausgehungert... Und es blieb trotzdem noch was über. Es war so fantastisch, daß ich am liebsten fragen würde, was aus den Resten wurde (was ich natürlich nicht tue, aber es unterstreicht wie köstlich dieses Gastmahl war!!!...) Jetzt ist es 13:30 und ich werde endlich weiterfahren...

23.November. 2000

Ich habe zwar am Abend gefragt, ob ich die Seite noch weiterlesen darf, aber am Morgen hat mein Gastgeber doch Angst, das es zu teuer wird. Na ja, hoffen wir, das er in meiner Anwesenheit den 4.000DM-Deal, von dem er sprach, unter Dach und Fach bringen konnte, dann hat er die gesponserte Webzeit wieder gut raus.

Ich erkunde einen nahen Tafelberg und erklimme dann das Castell SANTUERI -abgeschlossen; aber "nicht verzagen Struffi fragen". Nach ein paar Kletterversuchen finde ich eine einfache Kletterpassage (links außen an der Mauer vorbei) Als eine Karre kommt frage ich die Besucher, ob sie hinein wollen, und zeige den Weg mit Verweis auf den Stacheldraht. Drinnen sehe ich, das es eigentlich 500Pst kostet (zuviel für ein paar Mauerreste, die woanders gratis sind) und frage, ob sie mir nun 500Pst für beide geben. Er hat nur 285Pst klein. Da mein Rad aber weit unten steht schlage ich vor, dort zu wechseln, was letztendlich funktioniert, da ich mit Ihnen nach der Besichtigungstour nach unten fahre. Dadurch verpasse ich allerdings das Suchen nach Höhlen (siehe 25.11..).

Den ganzen Tag war es schon stark bewölkt und jetzt regnet es auch wieder gut. Da ich in der Friedhofsvorhalle in Felanitx Tagebuch schreibe verpasse ich allerdings wieder die besten Tropfen... Noch auf´s Klo und der Regen macht wieder Pause. Am Abend habe ich den Puig Sant Salvador erklommen und treffe 2 Deutsche. Einer ist per Rad hier und spendet mir 450 Pst, da ich lieber draußen schlafe... Dann packe ich das Tagebuch weg und stelle fest, das sich die Wolken plötzlich verzogen haben und ich den letzten Regen eben verpaßt habe... Sie hüllten den Berg den ganzen Nachmittag ein. Ich zweifelte schon ob dies am Morgen passieren würde. Jetzt gibt´s dazu noch den Blick auf´s Lichtermeer... Es gibt im lichtdurchfluteten Vorraum ein Herren und 2 Damen-WCs, wo das Licht ausschaltbar ist. So schlafe ich auf dem Damenklo, wo nur eins drin ist, denn soweit sind nur Herrn als Übernachtungsgäste da...

24.11.2000
Von 21.00 bis 4.30 geschlafen. Dann raus und Sturm ansehen: Sternenhimmel. Im Norden -wo es oft mehr regnet- Gewitter. Ich esse den 2.Teil meines mallorcischen 500g Puddings und lese in den weltweiten EXPO-Projekten. Wie gern hätte ich den Moment gesehen, wo die Wolkendecke aufreist, und denke zwiespältig Schiet-Zivilisation, da diese mich einerseits um dieses Erlebnis gebracht hat und ich aber andererseits durch Essen, Spenden und einen wärmeren Schlafplatz, der mit elektrischem Licht mir die Nacht verkürzt, profitiere.
Nach 1h schlaf ich noch mal ein für 1,5h und werde durch das erste Tageslicht glücklicherweise geweckt. Dieses erreicht mich dank des auf dem WC eingebauten Oberlichts. Und das ist gut so, denn die Lichtverhältnisse der ersten halben Tagesstunde sind 5 mal besser, wie alle anderen hier oben: Wenn Du raus gehst siehst Du links auf einem pittoreskem Hügel ein gewaltiges Steinkreuz vor der Ebene und wenn Du ein Stück weitergehst, auf der rechten Seite die gewaltige San Salvador Statue.


Dem Radler von gestern helfe ich noch beim Schlauchflicken.

In der SA St Salvador gibt es einen Raum, mit ganz vielen Opferbildern, der mir zu 0,50DM verhilft. Im Vorraum hat sich auch Guillermo Timoner verewigt:
"Mein Glaube zu Euch war der Grund meines 3-fachen Triumphes als Weltmeister. Entfernt von Euch erhabene Mutter, als ich entfernt war von meinem Vaterland, radelten meine Beine aus der Begierde des Triumphes, aus meinem Herzen kam immer das gleiche Gebet, das sehr leise mit meinen ausgetrockneten Lippen gemurmelt wurde und die oft in Tränen der Bewegung gebadet waren. Ich bat um Ihren Göttlichen Schutz, der mich niemals verließ. Nehmen Sie daher heilige Jungfrau von Salvador, diesen Pullover, welcher Symbol des Wettkampfes ist, als inbrünstige Huldigung Ihres demütigen Guillermo Timoner."
Glauben versetzt eben Berge, obwohl auch ich beim ersten Lesen Tränen in den Augen habe. Der "Pullover" ist sein Trikot. Aber es wirft sich die Frage auf, wieso wir Gott für etwas bitten und dann sagen "Dein Wille geschehe?" Denn der geschieht doch auch ohne die Bitte... Und trotzdem schreibe ich hier den folgenden Text im Opferraum: "Lieber Gott bitte gebe den selbst ernannten Christen die Fähigkeit zur wahren Nächstenliebe. Immer wieder erlebe ich, wie Christen gegen arme Menschen arbeiten statt für Sie. Sie lassen mich nicht schlafen und wollen immer nur Geld, obwohl sie schon mehr haben wie andere. Oder -wie auch hier- verweigern kleine Hilfen, das erhitzen von Wasser, da ich mir teures Restaurant-Essen nicht leisten will oder kann"
Hintergrund ist, das man mich auch an diesem heiligen Ort -hätte ich gefragt, oder wäre ich rechtzeitig entdeckt worden- nicht hätte unentgeltlich (ungenutztes - mangels zahlender Gäste- Klo) schlafen lassen. Denn als ich am Morgen erst nach Sonnenaufgang meine Schlafmatten zusammenrollte, machte dies die Hausherrin unmißverständlich deutlich. Und Menschen, die unfreiwillig obdachlos sind, wäre dies ja auch so gegangen! Dann stelle ich fest, das mein Reifen auch zuwenig Luft hat und das Ventil in falscher Position durch meine Pumpe auch schon schadhaft ist...

Nachdem mir erst für eine vollkommen grüne Banane 100PST abgeknöpft wurden, bekomme ich nach deren Reklamation doch noch Wasser. Zwar lassen sich die Nudeln so nicht genau nach Anweisung zubereiten, aber es schmeckt doch wesentlich besser als trocken und die Tüte hatte bereits ein kleines Loch. So hatte meine Fürbitte anscheinend doch etwas gebracht! Als ich die letzten beiden Tage eher die Möglichkeit hatte zu fragen, hatte ich nicht an die Nudeln gedacht. Aber das ist ja jetzt im wahrsten Sinne des Wortes gegessen!...

So geht es erst 10.45 Uhr weiter... Und rechtzeitig reist der hintere Bremszug. 5km ´downhill´... Bei der Suche nach Timoners Radladen stoße ich auf ein Restaurant neben einer Ferreteria, das sehr stark von Einheimischen genutzt wird. So komme ich für 1,18DM an meinen fehlenden und wieder dringend benötigten Imbusschlüssel (wieder lockerer Zahnkranz) und für 10DM an ein leckeres Tagesgericht. (Reis, Ei, Soße/Fischflosse paniert mit seltsamen Gräten und Pommes / Mouse au Chocolat / Wein / Zitronenlimonade / Brot, Oliven ) Alle 3 umliegenden TAPAS VARIDAS - Lokale hatten leere Kühltresen.
Timoners Radladen hat dann natürlich zu und es geht weiter.

Aber das Schicksal soll mich heut nicht weit bringen (und zu Timoner zurück...) Beim Kette ölen wollte ich den Schraubenschlüssel für den bevorstehenden Seilzugwechsel ganz oben in die Tasche legen und vergaß ihn prompt. Einige km weiter sollte ich ihn aber wieder benötigen, da das Hinterrad wegend des zuvor beschriebenen Problems mit meiner Pumpe jetzt ganz schnell platt war und einen Schlauchwechsel erforderte. Also Platt-Rück-Roll.

Unterwegs lieh ich mir einen Schraubenschlüssel aus, da es

a) schwer zu fahren geht und
b) auch für Reifen/Felge nicht gut ist. Ich baute meinen Schwalbe-Auto-Ventil-Schlauch ein (und wieder aus, nach langem Bemühen mit meiner 2-System-Pumpe, bei der aus unerklärlichen Gründen über den Autoventilteil zwar Luft ausströmt aber nicht in den Schlauch geht! An der Dichtung liegt es nicht; was hat mich das schon stundenlang geärgert...!) Dann baue ich einen gefundenen Schlauch mit französischen Ventilen ein, den ich zum Flicken auch noch mal raushole... Und so komm ich zurück zu Timoner, der jetzt wieder geöffnet haben müsste. Im Laden hängen oben an der Wand die ganzen alten Plakate, die ich erst heute entdecke.

Durch das Betrachten auf mein Interesse gestoßen zeigt er mir noch den angrenzenden Ausstellungsraum. Er fährt pro Jahr noch immer 22.000km und in- und ausländische Zeitungen berichten immer noch über ihn. Viele Radfahrer pilgern zu ihm. Ich hatte allerdings erst auf der Insel von ihm erfahren, da er mir als Sponsor empfohlen wurde... Selber hatte er allerdings damals auch alles selbst bezahlen müssen. Im Gegensatz zu heutigen Radprofis.

Und so bete ich am Abend, das ich auch noch Radfahren kann mit 80, 90 oder 95... Ich schlafe in einem Elektroraum am Rande eines Privatgrundstücks - noch in Sichtweite meines gestrigen Schlafplatzes -. Der Besitzer kommt wild tutend nach einer Stunde; sucht mich aber nicht. Um 2.00 Uhr entschließe ich mich im Nachbarraum bei elektrischen Licht meinen Tagebuchbericht zu schreiben. 1,5h! Ich brauche dringend einen LAPTOP, der das doppelte Schreiben unnötig macht! Und tippen geht rationeller!...

Meine weiteren Aufzeichnungen über den Rest der Insel, auf der ich noch bis Weihnachten war, wurden mir leider in Marocco bei einem Überfall gestohlen...

Wer meinen Lebensstil mal mit mir teilen möchte, ist von Herzen eingeladen mal mit mir zu fahren. Koordination per E-Mail.



Geschrieben am: 09. Dec 2001, 10:48   von: Struffel



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