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Übersicht > City-Guide > Ausland > London

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
zentral, man kommt überall hin

Nachteile:
dunkel, verbaut, dieser Geruch




London Heathrow - nicht noch einmal
Bericht wurde 3592 mal gelesen Produktbewertung:  ausreichend
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Da das Eröffnen von Unterkategorien hier nicht mehr wirklich zu klappen scheint, muss der Bericht halt hier rein.

Ich hatte vor ein paar Tagen mal wieder einen Tagestrip nach London zu absolvieren.. geschäftlich, also nicht viel gesehen, ausser Flughäfen und Büros ;-)

Ich bin morgens über den London City Airport reingeflogen.. einfach herrlich, kann ich dazu nur sagen. Nur leider habe ich von dort keinen Rückflug mehr gekriegt, sondern musste über Heathrow rausfliegen.

Ich kann nur sagen: NIE WIEDER, wenn ich es vermeiden kann!!

Jedenfalls als reiner Ankunftsflughafen. Erstens ist City besser von der Erreichbarkeit aus dem Financial District und übersichtlicher und zweitens ist Heathrow für mich einfach nur ein Moloch.

Heathrow ist mit der normalen U-Bahn von der Londoner Innenstadt in ca. 45 Minuten zu erreichen. Und zwar mit der blauen Picadilly-Linie. Bezahlt habe ich dafür ab Liverpool Station 3, 10 GBP. Die beiden U-Bahn-Stationen bedienen die Terminals 1,2 und drei, sowie den Terminal 4. Die meisten Interkontinentalflüge starten ab Terminal 2. Das war also mein Ziel, denn ich wollte nur ab nach Hause.. Richtung Frankfurt.

Es gibt auch noch einen sogenannten Schnellzug, aber den habe ich noch nie in der Zeit ankommen sehen.

Ich habe keine Ahnung über Größe, Anzahl der Flüge, Passagieraufkommen und ähnliche Statistik. Und um ehrlich zu sein, interessiert mich sowas auch nicht.. ich gebe hier nur meine Erfahrungen wider.

Der schlechte Eindruck kam schon gleich am Anfang. Für einen Tagestrip checke ich natürlich kein Gepäck durch und wollte wie immer von den etix-Automaten Gebrauch machen. Vor allen Dingen, nachdem ich die Riesenschlangen vor den Schaltern gesehen habe.
Nur leider waren 4 von 5 Schaltern mit ‚out of service‘ Aufklebern gekennzeichnet. Dann ging auch noch was beim Drucken meiner Bordkarte am Automaten schief, so dass ich zwar eingecheckt war, aber keine Karte hatte.. also doch wieder an den Schalter.

Die Schlange war zwar ziemlich lang, aber da die meisten das selbe Problem wie ich hatten, ging das ziemlich zügig, denn Gepäck hatte keiner (zum Glück, sonst lande ich ja immer in der Reihe, wo irgendwas schief geht.. wie im Supermarkt).

Sicher, da kann der arme Flughafen nichts für, aber wie gesagt, der erste Eindruck ist prägend.

Leider wird der auch durch den Bau an sich nicht verbessert. Der Flughafen ist dunkel, hat ewig lange Gänge, hässlichen grauen Linoleum-Boden abgewechselt mit graubrauner Auslegware und riecht etwas gewöhnungsbedürftig, wie ich es nennen möchte.

Der Gang durch den Sicherheitscheck lief normal ab, schön ordentlich und brav in die Reihe gestellt und ca. 4 Mal die Bordkarte und den Personalausweis vorgezeigt. Ist halt überall so zur Zeit, auch in Frankfurt kontrollieren sie die Dokumente ständig. Ich lege sie schon gar nicht mehr aus der Hand. Die Richtungen waren ordentlich ausgeschildert, man fand sich nach einmal gucken vernünftig zurecht.

Auf einem der wenigen Bildschirme habe ich dann meinen Flug gesehen und sah nur ‚bitte begeben Sie sich zu den Abflugschaltern‘ (sinngemäss). Na super, soll ich mir einen aussuchen? Ich steig einfach irgendwo ein, mal schauen, wo es mich hinverschlägt. Sonst gerne, aber gestern wollte ich einfach nur nach Hause. Nach dem passieren einer erneuten Sicherheitskontrolle (schon vergessen? Bordkarte und Perso) ging es dann in die Aufenthaltszone, ein paar Sitzbänke, lauter Buchläden, Shops für Tabakprodukte, Beautyshops, ein paar Krawatten von Aigner gefällig? Alles da. Dort konnte man einkaufen, was das Herz begehrte..

In den Waschräumen zeichnete zwar gerade ein junger Herr den Putzplan ab.. von wegen erledigt, nach einem Blick auf die Toiletten habe ich mich dann aber doch dazu entschieden, im Flieger zu gehen.

Und endlich wurde mir dann auf einem Bildschirm auch endlich mein Gate angezeigt.. also stiefelte ich durch einen endlos langen schmalen dunklen Gang mit der besagten grünbraunen Auslegware und versuchte, so wenig zu atmen, wie nötig.

Nochmal die Reisedokumente vorgezeigt, wie überall üblich und dann saß ich in der nächsten Wartezone mit blauen Plastikschalsitzen aus den Siebzigern.
Und dann.. endlich saß ich im Flieger.. bekam mein Essen, dazu ein Glas Wein und es ging mir besser.. Frischluft sozusagen ;-)

Vielleicht war es einfach auch nur ein schlechter Tag von mir.. aber ich war mal wieder über einen der größten europäischen Flughäfen entsetzt.. da lob ich mir den kleinen feinen City-Flughafen.

Wie sagte eine Freundin so schön: Heathrow ist dunkel, hässlich und stinkt.. aber effizient, irgendwie funktionier er.. und da kann ich ihr nur Recht geben.

Trotzdem muss ich dem Flughafen eine Empfehlung aussprechen und zwar für Transfer-Flüge. Es ist und bleibt nunmal eine Möglichkeit, um aus Europa rauszukommen, wenn Frankfurt z.B. dicht ist.



Geschrieben am: 31. Jul 2003, 12:24   von: BabsS



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