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Übersicht > Sport > Darts

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung



Kneipenspiel und Sport
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Darts ist nicht nur ein beliebtes Kneipenspiel, sondern auch ein Sport, der, wie andere Sportarten auch in Form von Ligen und Turnieren ausgeübt wird. Grundsätzlich wird zwischen Hardboard (Steel-Dart) und Automatendart (Electronic Dart) unterschieden. Ich beziehe mich im folgenden auf den Hardboard-Dart.

Geworfen wird mit jeweils drei Darts auf eine Scheibe, auf der die Zahlen von 1 bis 20 kreisförmig angeordnet sind. Gekennzeichnet sind der Doppelkreis (äußerer Kreis), der Trippelkreis (mittlerer Kreis) und der Bull (Zentrum) mit Bull's Eye (rot). Trifft man den Doppelabschnitt einer Zahl werden die Punkte verdoppelt, beim Trippelabschnitt zählen sie dreifach. Der Bull, der grüne Zentrumskreis mit rotem Mittelpunkt, zählt 25 Punkte. Der Mittelpunkt, nennt sich Bulls Eye. Dieser zählt 50 Punkte und ist zugleich ein Doppel, nämlich Doppelbull.

Wer nun meint es reiche aus immer nur die Mitte zu treffen, der irrt. Beliebt in den Kneipen ist ein Spiel, welches auch bereits seit langem innerhalb der Deutschen Meisterschaften seinen festen Platz hat. Die Rede ist von Micky Maus bzw. Tactics, wie es bei den Deutschen Meisterschaften heißt. Aber dazu später.

Wie nun anfangen?

Beliebte Anfängerfehler sind zunächst einmal eine falsche Körperhaltung. Natürlich haben wir alle schon einmal Bälle oder Steine geworfen und uns dabei eine sinnvolle Körperhaltung und Flugtechnik angewöhnt. Diese funktioniert jedoch beim Darts nicht, bzw. ist nicht sinnvoll. Darts sind keine Steine und dem muss, wenn man es ein wenig lernen möchte Rechnung getragen werden.

Rechtshänder stellen sich wie folgt an den Abwurfort des Boards, welches in Kneipen normalerweise nach den internationalen Regeln bezüglich Abstand vom Abwurfort und Höhe der Dartscheibe aufgehängt ist.

Das rechte Bein nach vorne, das linke Bein steht etwas zurück. Nun dreht man den Körper so, dass man eine leicht schräge Haltung einnimmt. Das Körpergewicht liegt eher auf dem Fußballen des rechten Fußes, während der Vorderteil des linken Fußes als Stütze dient. Bei den meisten steht der linke Hinterfuß nicht mehr auf dem Boden. Ob man mit dem Oberkörper leicht nach vorn gebeugt steht oder besser nicht muss man ausprobieren. Hilfreich ist unter Umständen sich vorzustellen, dass durch den Körper sozusagen ein gestraffter Faden vom linken Vorderfuß bis zur Hand mit der man den Dart wirft verläuft. Für Linkshänder gilt es entsprechend umgekehrt. Also linker Fuß nach vorne und rechter Fuß zurück. Ob man nun in gerader Linie zum Board steht oder schräg hängt von einem selber und der Art, wie man wirft ab und muss jeder selber ausprobieren.

Viele Kneipen, in denen Dartboards hängen haben auch sogenannte Kneipendarts, die man sich an der Theke ausleihen kann. Über die Beschaffenheit der Darts gibt es bei den Profis und Ligaspielern Fachdiskussionen darüber. Den Anfänger, der zunächst häufig froh ist überhaupt das Board zu treffen wird dies zunächst weniger interessieren. Dennoch ein paar Worte dazu. Darts können unterschiedlich schwer sein. Man kann mit kurzen oder langen Shafts und mit großen oder kleineren Flight werfen. Shafts? Flights? Was ist denn das?

Die Darts selber besteht aus folgenden drei Teilen. Eine metallene Basis auf die zwischen den Flights, also sozusagen den Flügeln des Darts entweder Verbindungsstücke aus Metall oder Plastik eingeschraubt werden. Ob man besser mit schwereren oder leichteren Darts, mit kurzen oder langen Shaft und mit großen oder kleinen Flights spielt muss man ausprobieren. Spielt man mit mehreren oder trifft andere, die eigene Darts dabei haben, so sollte man deren Darts mal ausprobieren, bevor man sich selber welche kauft.

Hierbei gilt jedoch nicht beleidigt sein, wenn diese ihre Darts dafür nicht hergeben wollen. Wie bei jedem Sportwerkzeug gibt es auch hier billige und teurere Darts und gerade viele gute Werfer geben ihre Darts ungern aus der Hand.

So. Für alle, die jetzt immer noch lesen noch zwei Spiele auf die man in Kneipen häufiger trifft. MickyMaus bzw. Tactics und 501 Doppel Aus.

Mickymaus bzw. Tactics:

Im klassischen Mickymaus zählen nur die Zahlen 20 bis 12, die dazugehörigen Doppel- und Trippel sowie Bull und Bulls Eye. Jede Zahl muss drei Mal getroffen werden. Hinzu kommen drei Doppel und drei Trippel, die jedoch auf den Zahlen von 20 bis 12 geworfen werden müssen und drei Bull. Gespielt werden kann eins und eins oder im Doppel, also zwei gegen zwei Spieler.

Taktischerweise wird man zunächst mit den hohen Zahlen anfangen. Etwaig geworfene Doppel und Trippel können, sofern sie auf den Zahlen von 12 bis 20 sind, entweder als Doppel bzw. Trippel selber aufgeschrieben werden oder als Zahlwerte. Also beispielsweise Doppel 16 als zwei Sechzehner. Hat man drei geworfen wechselt man in der Regel zur nächst tieferen Zahl. In der Regel? Hier hängt es häufig vom Niveau der Spieler ab und natürlich von der Fairness. Hat man nämlich eine Zahl, die Doppel, Trippel oder Bull zu und die anderen noch nicht, so kann man weiter darauf werfen. Jeder Treffer wird dann den anderen als Minuspunkte aufgeschrieben und müssen von diesen im Verlauf des Spiels wieder abgeworfen werden. So kann es also durchaus passieren, dass man noch keinen Dart geworfen hat, aber schon 120 Minuspunkte hat. In der Regel wird jedoch in den Kneipen auch von den besseren fair gespielt und nicht unnötig auf Punkte geworfen. Solltet ihr dennoch auf Darter treffen, die so spielen empfehle ich euch, euch nicht allzu lautstark zu beschweren oder zu ärgern, denn es ist eigentlich richtig so zu spielen, auch wenn’s vielleicht nicht fair ist.
Das Spiel endet, wenn die erste Spielpartei alle Aufgaben erfüllt haben. Der Siegwurf wird hierbei in der Regel mit dem Wort CHECK kommentiert.

501 - Doppel aus:

501 Doppel Aus wird normalerweise eher auf Turnieren als in Kneipen gespielt. Eine Variante dazu ist 301 Doppel Aus. Jeder fängt mit 501, oder eben 301 Punkten an, und wirft diese ab. Abgeschlossen wird das Spiel mit einem Doppel. Das bedeutet, dass man also frühestens bei einem Rest von 50 das Spiel checken kann. Die richtigen Profis haben zudem gegen Ende die jeweiligen Doppel, Trippel und Einfachkombinationen, die zum Gewinn führen im Kopf. Der Anfänger sollte dieses Spiel vielleicht erst Mal nicht spielen, da es sehr frustrierend werden kann, wenn man nicht zielsicher treffen kann. Hier kann man dann allenfalls noch die Variante Single aus spielen. Dann reicht die jeweilige Restzahl als einfacher Wert.

In Kneipen, die nur mit einem Board ausgestattet sind, gibt es zuweilen ein regelrechtes Gedränge am Board. Normalerweise gilt hier, wie bei vielen anderen Sportarten, wie zum Beispiel Billard, dass die Gewinner am Board bleiben und das nächste Doppel nachrückt.

Wie entscheidet sich nun, wer anfängt? Das ist natürlich Vereinbarungssache. Gute Darter werden jedoch den, der die ersten Darts werfen darf auswerfen. Warum? Eben wegen der Punkte, die man unter Umständen schon haben kann, ohne auch nur einen Dart geworfen zu haben. Das Auswerfen geschieht mit einem Dart pro Spielpartei auf Bull. Derjenige, der am nächsten dran ist, fängt an. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit bei vier Spielern auszuwerfen, wer mit wem spielt. Hierzu werden zwei Darts auf einmal mit der Hand auf das Board geworfen mit der man nicht spielt. Also Linkshänder mit rechts und umgekehrt. Es spielen nun derjenige, der die höchste Punktzahl erreicht hat mit dem, der den niedrigsten Wert erzielt hat zusammen.

Natürlich gibt es diverse andere Spiele, die man spielen kann. Lasst euch dann also die Regeln kurz erklären. Eine pfiffige Idee, die ich vor Jahren erlebt habe war ein Spezial-Thriathlon mit den Disziplinen Darts, Doppelkopf und Blitzschach.

Weitere mögliche Spiele sind:

a. Halfing

In manchen Kneipen ist der Andrang an die Dartboards ziemlich groß. Einfach ist es, wenn eine gerade Anzahl Spieler vorhanden ist, denn dann kann man Doppel spielen. Option ist hier: Gewinner bleibt am Board.

Was aber tun, wenn sich eine ungerade Anzahl Spieler am Board versammelt haben?

Zu den interessanten Spielen, die dann gespielt werden können gehört Halfing. Halfing leitet sich, wie der Name schon sagt, von Halbieren ab. Dieses Spiel funktioniert wie folgt:

Man schreibe in der Reihenfolge: 12 (manche beginnen auch bei der 11), 13, 14, Doppel, 15,16,17, Trippel, 18,19,20, Bull. Jeder muss nun diese Zahlen – beginnend bei der 12 abwerfen. Wirft man das Erforderte, wird es aufgeschrieben, wirft man es nicht, wird der vorherige Zahlenwert addiert. Jeder hat also jeweils drei Darts auf 12,13,....

Ein Beispiel:

Spieler A trifft im ersten Durchgang 2 mal die 12 =24 Punkte. Im zweiten Durchgang wirft er drei mal die 13=39+24=63 Punkte. Nun wirft er jedoch keine 14. Die vorherigen Punkte werden nun halbiert. Bei ungeraden Punkten wird aufgerundet.

b. Shanghai

Unter einem Shanghai versteht man folgenden Wurf: Mit den drei Darts wirft ein Spieler auf ein und die gleiche Zahl ein Doppel, ein Trippel und einen Single.

Shanghai wird auf den Zahlen 1 – 11 gespielt, also den Zahlen, die man normalerweise selten braucht. Der erste, der den Shanghai trifft hat gewonnen und beendet damit das ganze Spiel. Trifft keiner einen Shanghai, so gewinnt derjenige, der die meisten Punkte hatte.

Das Sportgerät:

Kommen wir zum Sportgerät selber. Im ‚Noname’ Bereich kann man Darts ab 30 DM erwerben, wer eine Marke kaufen will: (z.B. Harrows) muss schon etwas tiefer in die Tasche greifen und ist ab 70 DM dabei. Ein Satz Schäfte, die in kurz oder lang, Plastik oder Metall erhältlich ist ab 1 DM erhältlich. Die Flights werden ebenso in Sätzen á drei verkauft und sind ab 90 Pfennig erhältlich. Es empfiehlt sich immer einen Ersatzsatz dabei zu haben. Hier gibt es ebenfalls kleine und etwas größere und sie unterscheiden sich durchaus auch in der Form. Natürlich auch im Design und im Material: Da findet man Hologramme, Comicfiguren oder ganz normale einfarbige Flights.

Erhältlich sind Darts in den entsprechenden Fachgeschäften, bei Vereinen oder in Waffengeschäften. Online-Bestellungen sind ebenfalls möglich. Eine gute Adresse dafür ist: http://www.darts-versand.de/

Eine Online-Bestellung halte ich aber nur für sinnvoll, wenn man bereits weiß, mit welchem Gewicht, welcher Schaftlänge und Flightgröße man gut zurecht kommt.

Und noch ein Tipp:

Man sollte möglichst nicht in Sandalen werfen. Manchmal trifft man die Drähte, der Dart prallt ab und je nach Stärke des Wurfes kann es schon mal passieren, dass er dann in der Nähe des Fußes oder gar auf dem Fuß selber landet.


Ansonsten wünsch ich viel Spass und Good Darts.


Geschrieben am: 25. Oct 2001, 16:01   von: Akosua



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