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Übersicht > Haus > Elektrogeräte > Backautomaten

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
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Nachteile:
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Kmaeske als Bäckerlehrling
Bericht wurde 3733 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Zuerst dachte ich: toll, wieder ein Küchengerät, was im Schrank verstaubt. Aber nach den ersten Anwendungen wusste ich sofort: Der Platz im Schrank bleibt erhalten. Warum, das kann ich Dir hoffentlich nachfolgend vermitteln.

Außen:

Ausgepackt sieht man oben den Deckel zum Einfüllen. Im oberen vorderen Bereich ein Display mit sechs Bedientasten. Stecker für 230 V. Verbrauch bei Nutzung 600 W.


Abmaße:

27cm x 40cm x 28 cm (B x H x T). Daraus folgt welches Raumvolumen? Egal.


Innen:

Nach Öffnung der Klappe sieht man einen viereckigen Tefloneimer mit Henkel Füllmenge 2 l.


Was kann das Gerät?

Neben Brotbacken kann man mit dieser Maschine auch Teig anrühren, Marmelade kochen, Kuchen und Sandwiches erstellen. Ich habe meine Aktivitäten aufs Brotbacken beschränkt, so dass ich zu den weiteren Möglichkeiten keine Stellung geben kann. Ich werde dies aber auf jeden Fall nachtragen, sollte sich etwas ergeben. Ich kann mir aber nicht vorstellen, Marmelade einzukochen, das kann Mutti und Oma viel besser.


Meine Hilfeleistungen zum Brotbacken:

Das wichtigste vorweg, die Maschine backt das, was man reintut. Das heißt, dass sehr viel von der Brotbackmischung abhängt, die man einfüllt.

Mittlerweile gibt es in jedem Supermarkt, von Aldi bis KaDeWe (und all die anderen hier nicht genannten) fertige Brotbackmischungen zu kaufen. Sie kosten zwischen 0,90 Euro und 1,50 Euro für 1 kg Brot. Die Maschine nimmt 500 g auf, so dass aus einer Backmischung zwei Brote gebacken werden können. Empfehlen kann ich die Mischungen von Kaufland und Penny. Es gibt Auswahl zwischen Vollkorn-, Weisbrot-, Landbrot-, Ciabatta- und Bauernbrotbackmischungen, nur um einige zu nennen.


Zur Anwendung:

Man(n) füllt eine halbe Backmischung in den o.g. Tefloneimer, gibt 320 ml (Angabe der Backmischung beachten!) Wasser dazu, gibt die Infos für die Maschine am Display ein und los geht’s.


Einstellungen am Backautomaten:

Super einfach. Es gibt 12 Programme:

1. Normal
2. Weisbrot
3. Vollkorn
4. Schnell
5. Süßes Brot
6. Ultraschnell 1
7. Ultraschnell 2
8. Teig
9. Marmelade
10. Kuchen
11. Sandwich
12. Backen

Einfach auswählen. Brotaußenfarbe wählen (hell, mittel oder dunkel) (bei Bedarf Ultraschnell 1 oder 2 auswählen) und start drücken.

Angezeigt wird die verbleibende Backdauer. Sie beträgt für ein „normales“ Brot 3 Stunden, bei Vollkorn 3 Stunden 40 Minuten.

Nun lässt sich natürlich auch eine Startbackzeit einstellen. Man muss dann nicht nachts um vier aufstehen um morgens frisches Brot zu haben.

Nach der Backzeit ist das Brot fertig. Der Automat piept dann. Nun heißt es Brot rausnehmen. Aber wie? Deckel auf. Küchenhandschuh an (ist nämlich heiß!!) Tefloneimer am Griff rausdrehen ( ca 20° Winkel). Den Eimer umdrehen und Brot rausklopfen. Nach ca. dreimal klopfen ist das Brot auf dem Tisch. Nun noch mit der beiliegenden Stange den kleinen Rührer aus dem Brot entfernen. Danach Brot abkühlen lassen und fertig.


Gefahren!

In der Presse und im Freundeskreis hört man häufig von abgefackelten Brotbackautomaten. Von daher rate ich den Anwendern immer in der Nähe zu bleiben und den Standort genau zu wählen. Vielleicht nicht gerade unter der Trockenblumensammlung...


Preis:

Ich denke dieser Brotbackautomat ist für 60 - 75 Euro im Elektrofachhandel erhältlich.


Rechnet sich dass?

Also ich dachte zu Anfang, dass man das Gerät nutzt und später steht es rum. Dies ist nicht der Fall, jede Woche werden in meinem Haushalt zwei bis drei Brote gebacken. und dies seit vier Monaten. Ergibt ca. 130 Brote im Jahr, macht 65 Backmischungen (ca. 65 Euro). zzgl. Abnutzung des Gerätes, sagen wir in zwei Jahren (worst Case) macht 65 Euro zzgl. 35 Euro Maschinenabnutzung, ergibt 100 Euro für frisches Brot im Jahr. tromverbrauch nicht vergessen! 600 Watt für 1,5 Stunden ( eine Stunde rühren und gehen lassen außer acht lassen) macht 900 Wattstunden für 130 Brote ergibt 177 kWh. bei 0,20 Euro Strompreis (geraten) ergibt das sagen wir rund 25 Euro. Macht zusammen 125 Euro für frisches Brot. Den Wasserverbrauch von 320 ml pro Brot lass ich mal weg, sind Pfennigbeträge, ach ne Centbeträge, habe außerdem beim Strom aufgerundet.

Nun sollte jeder selbst entscheiden, ob sich das lohnt. So ganz auf Brot vom Bäcker verzichte ich trotzdem nicht. Quasi als Nahrungsergänzung gönne ich meiner Maschine auch mal eine Pause. Und frische Brötchen macht sie auch nicht...

Ratsam ist sich vorher ein selbstgebackenes Brot im Verwandten oder Bekanntenkreis auszuleihen. so hab ich das auch machen können. Brotbackmaschine ausgeliehen, probiert und überzeugt.

Herstellerangaben:

Clatronic International GmbH
Industriering Ost 40
47 906 Kempen

www.clatronic.de
email: info@clatronic.de


Viel Spaß beim nachmachen wünscht

Bäckerlehrling kmaeske (@ 18.02.2002)


Geschrieben am: 18. Feb 2002, 12:10   von: kmaeske



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