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Übersicht > Medien > Bücher > Buchtitel > I

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Dankbarkeit für friedliche Lebensverhältnisse hier bei uns.

Nachteile:
Vermeidbar: Leid und Tod




Im Westen nichts Neues (Erich Maria Remarque)
Bericht wurde 5958 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Das wär doch mal was Neues aus dem Westen: US-Präsident Bush,jr. verkündete weltweit: 'Krieg darf nicht mehr sein!'.

Ich weiß: Absurde Vorstellung. Aber, so frage ich, leben wir nicht in einer absurden Welt, in der Gewalt und Geld regieren?

INTRO
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Als Jugendlicher war ich phasenweise fasziniert von Hans Helmut Kirsts Antikriegs-Trilogie ‚08/15’. Das änderte sich als mich einer meiner Lehrer auf Remarques Buch ‚Im Westen nichts Neues’ hinwies. Die Verfilmung habe ich dann später auch mal gesehen, aber ich kann mich an bleibende Eindrücke nicht erinnern.

So griff ich also – an- und abgestoßen von den aktuellen Ereignissen des Irak-Kriegs (War da mal was?) – zu diesem Stück Weltliteratur und war wie damals in meiner Jugendzeit wieder so betroffen, dass ich mich veranlasst fühle, Euch/Ihnen, liebe LeserInnen, dieses wichtige und beeindruckende Werk vorzustellen.

Das interessante an dem Buch und an Remarques Stil ist die Tatsache, dass ,nach meinem Eindruck, an keiner Stelle agitiert, ideologisiert oder moralisiert wird. Remarque hat wohl zurecht und aufgrund eigener leidvoller Erfahrungen von Interpretationen und Apellen abgesehen, weil er der Überzeugung war, dass die reine Darstellung dessen, was der Krieg ist und bewirkt, beim Leser Abscheu und eine Antihaltung quasi von selbst hervorruft.

Ein Buch dass alle Verklärungen des Krieges und der Gewalt entlarvt und dem Grauen die betrügerische Maske vom hässlichen Gesicht reißt. Ja, das Grauen hat einen Namen, und es versucht, sich uns als gut und menschenfreundlich, notwendig und nützlich anzudienen, um uns zu fressen...

INFO
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Ich habe folgende Ausgabe gelesen: Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque. TB, 197 Seiten, Kiepenheuer & Witsch (KiWi), Köln, 2002, ISBN: 346202731x Bei amazon für 6,90 € (Gebraucht schon für 2,99 €)

Der Autor
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Erich Maria (eigentlich Erich Paul) Remarque ist 1898 in Osnabrück geboren. 1916 wurde er als Soldat eingezogen. Nach dem Ersten Weltkrieg arbeitete er als Aushilfslehrer und Gelegenheitsarbeiter, später als Journalist in Hannover und ab 1924 in Berlin. 1932 verließ Remarque Deutschland und zog in das schweizerische Tessin.

Seine Bücher „Im Westen nichts Neues“ und „Der Weg zurück“ gehörten in der Zeit des Nationalsozialismus zur verbotenen und verbrannten Literatur Deutschlands, er selbst wurde 1938 ausgebürgert. Ab 1941 lebte Remarque in den USA und wurde 1947 amerikanischer Staatsbürger. 1970 starb er im Tessin, seiner einstigen Wahlheimat.

FAZIT
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Ich hoffe, der/die eine oder andere wird das Buch lesen oder wieder lesen. Es zieht durch seine Menschlichkeit, durch seine Sprache und die Bilder, die beim Lesen im Kopf entstehen, in seinen Bann und es stärkt die Dankbarkeit in mir, dass wir hier in Frieden leben. Ich wünsche uns allen, dass es ganz lange so bleibt.

Nochmals die INFO
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Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque. TB, 197 Seiten, Kiepenheuer & Witsch (KiWi), Köln, 2002, ISBN: 346202731x. Bei amazon für 6,90 € (Gebraucht schon für 2,99 €).


Geschrieben am: 30. Jun 2003, 20:57   von: Reve



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