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Übersicht > Verkehr

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Ich gebe es zu, ...
Bericht wurde 5201 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 3 mal kommentiert Berichtbewertung: 

ich bin ein unverbesserlicher Schönwetter-Radler!

Ergo: Bei starkem Wind, Regen, gar Schnee und Eis lasse ich meinen Drahtesel (Marke Peugeot von anno dunnemals) gern im heimischen Stall dahinvegetieren und reite statt dessen den ÖPNV (Öffentlichen PersonenNahVerkehr) oder mein Auto, um zum Dienst, zu Terminen, Dates oder sonstigen öffentlich-rechtlichen, intimen Verpflichtungen oder auch um in die nähere und/oder fernere Umgebung Freiburgs zu gelangen - soweit so gut!

Wenn ich in diesen neblig-trüben Herbsttagen durch unsere Stadt aus den o.g. Gründen mit dem Auto fahre, erlebe ich allerdings oft Situationen, die mich dem todesnahen Herzkasper in die Arme treiben. Angst und Schrecken lauern schließlich an jeder Kreuzung, Abbiegung und/oder Kurve.

Warum? Ganz einfach: Zunächst unsichtbare Radler mit ebensolchen Rädern tauchen unvermittelt - dann aber heftig - in meinem Rückspiegel auf - sie haben die Lichtanlage nicht eingeschaltet oder dieselbige ist im Eimer.

Zudem tragen die pedaltretenden Menschen u.U. auch noch dunkle unscheinbare Kleidung und das Haupt ermangelt einer sturzwehrenden Behelmung.

So ein Sch....! (Mit Doppel-S). Mir rutscht das Herz in die Hose - ich male mir aus, dass ich einen Menschen schuldlos, aber nicht folgenlos, vielleicht sogar lebenslang, zu Schaden bringe. Nicht auszudenken ...

Bitte, liebe Herbst- und Winterradler, überholt selbst, oder laßt das von einer Fachwerkstatt, von Oma, Opa oder sonstwem tun, Eure Räder - spätestens jetzt, und sorgt für die strassenverkehrsgemäße intakte Beleuchtung Eurer Räder - stante pede!

Zieht Euch auch bitte im Dunkeln gut sichtbare (wasserdichte) und warme Klamotten an, fahrt nicht unter Drogen jedweder Art und schnallt Euren weit sichtbaren Radler-Ritter-Helm an.

Die Chance, mir und Millionen anderen Verkehrsteilnehmern (auch und besonders den Fußgängern) und erst recht Euch selbst einen Unfall, Not und Pein zu ersparen, dürft und solltet ihr unbedingt nutzen - wir gewinnen dadurch alle mehr Sicherheit, Zufriedenheit und wohl verdientes Glück!

Und auch wenn hin und wieder nix passiert, der Schrecken, der mir immer wieder in die Glieder fährt, wenn da ein unbekanntes, lebendiges Mitglied unserer mobilen Menschengemeinschaft meine Rechtsabbiegerspur am frühen Abend oder des Nachts mit dem unbeleuchteten Zweirad kreuzt, kann mir einen Herzinfarkt verpassen. Wollt ihr das etwa???

Seid also so gut und laßt mich und Euch leben!

Danke und besucht bitte hier mal den 'Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e.V.': http://www.adfc.de/index.htm - der meint's gut mit uns allen.

P.S. Im übertragenen Sinne sind 'Radfahrer' ja Menschen, die nach oben buckeln und nach unten treten, so eine Art Kollegenschweine.

Macht also bitte nicht den Rücken krumm der eigenen Faulheit, Nachlässigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber und tretet nicht die anderen Verkehrsteilnehmerinnen, sondern ganz besonnen Eure Pedale, denn nicht nur die Wale wollen und sollen überleben.

Ich geb's zu: Über die gemeingefährlichen Rücksichtslosigkeiten mancher Autofahrer gäbe es einiges mehr zu schreiben. Dazu ein ander Mal mehr.

Jetzt aber 'Gut's Nächtle' und morgen den Knochen und/oder Schraubenzieher in die Hand genommen - Katzenauge, Speichenreflektoren, Rück- und Vorderlicht als auch die Bremsen auf Vordermann/-frau gebracht und installiert, Helm geliehen oder gekauft und fesche gelbleuchtende Ostfriesennerze umgehängt und/oder reflektierende Streifen an den verlängerten Rücken und an andere Wäschestücke gepostet, etc.

Der phantasievollen Überlebensstrategie sind hier keine Grenzen gesetzt - oder?

P.P.S.

Dass es diese Rubrik bei myopinions24 gibt, hat mich doch hoch und herzlich erfreut. Ich könnte prompt einen Gospel darauf anstimmen: We shall overcahaham, we shall overcahaham ... Wer singt (radelt) mit?

P.P.P.S.

Weitere wichtige Infos zum Thema findet ihr hier:

Quelle -> http://www.berlinonline.de/wissen/berliner_zeitung/
archiv/1999/0319/lokales/0079/index.html
Tote Radfahrer: Jeder zweite wurde von Lkw erfaßt
FU-Studie: Helme hätten Unfalltod oft verhindert
An Straßenkreuzungen erwartet Radfahrer ein erhöhtes tödliches Unfallrisiko. Von den 66 Fahrradfahrern, die zwischen Januar 1994 und September 1998 in Berlin obduziert wurden, waren 39 an Kreuzungen verunglückt. Das entspricht einem Anteil von 60 Prozent.

Jeder zweite Kollisionsgegner war ein Lkw, in einem Drittel der untersuchten Fälle wurden Radfahrer von rechtsabbiegenden Lastwagen überrollt. Zu diesen Ergebnissen kommt eine rechtsmedizinische Studie, die Britta Bockholdt und Professor Volkmar Schneider von der Freien Universität (FU) vorgelegt haben. Die Wissenschaftler haben Protokolle von 66 Leichenöffnungen ausgewertet. Damit erfaßten sie fast drei Viertel der 90 tödlichen Radfahrerunfälle, die sich im Untersuchungszeitraum in Berlin ereigneten.

Quelle -> http://www.berlinonline.de/wissen/berliner_zeitung/
archiv/1996/0219/lokales/0013/index.html

18 Radfahrer starben auf den Straßen
In fast 50 Prozent der Unfälle gelten die Velo-Benutzer als Verursacher / Verband kritisiert mangelnde Verkehrsdisziplin
143 Menschen sind im vergangenen Jahr bei Verkehrsunfällen in Berlin ums Leben gekommen, darunter 18 Radfahrer. Zehn Velo-Benutzer hatten den Zusammenstoß, der sie das Leben kostete, selbst verursacht - so die jüngste Statistik des Landespolizei-Verwaltungsamtes. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) meldet Zweifel an.

Quelle -> http://archiv.berliner-morgenpost.de/bm/archiv2000/000404/berlin/story48643.html

Vorsicht: Der tote Winkel kann Leben kosten!
81 Kinder wurden im vergangenen Jahr in Berlin verletzt Verkehrserziehungswoche von Schulsenator Klaus Böger eröffnet


Quelle -> http://www.stimmt.at/verkehr/news/topaktuell/unfaelle.htm

Erstes Halbjahr 2000: Mehr Unfälle, Zweiradfahrer besonders gefährdet

Nicht gerade erfreulich ist die gestern veröffentlichte österreichische Unfallbilanz für die erste Jahreshälfte 2000.

18.857 Verkehrsunfälle mit 24.596 Verletzten und 466 Toten - das ist die Bilanz des Straßenverkehrs von Jänner bis Juni 2000. Damit ist zum Vergleichszeitraum des Vorjahres ein Anstieg sowohl der Anzahl der Unfälle (1,9 Prozent mehr) als auch der Verletzten (2,1 Prozent mehr) zu verzeichnen. Und wenngleich die Zahl der getöteten Verkehrsteilnehmer um 5,7 Prozent (28 Personen) zurückgegangen ist, müssen diese Zahlen relativiert werden: Innerhalb der ersten sechs Monate des Vorjahres hatten allein zwei außergewöhnlich schwere Unglücke insgesamt 30 Todesopfer gefordert. Im Vergleich zum Halbjahreswert 1998 gab es heuer sogar eine Zunahme der Verkehrstoten um 11,5 Prozent.

Das reicht wohl - oder?


Geschrieben am: 21. Sep 2001, 00:37   von: Reve



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