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Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme > Science-Fiction

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung



Herr der Ringe- Die Gefährten
Bericht wurde 1694 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Der beste Film des Jahres?
Völliger Blödsinn!
Der erste Teil der „Herr der Ringe“ Triologie ist nicht der Film der Film des Jahres , es ist der beste Film aller Zeiten !
Als relativ regelmäßiger Kinogänger dachte ich eigentlich das mich nichts mehr überraschen könnte, doch dieser Film übertraf noch alle eh schon sehr hohen Erwartungen.
Das Buch setzte im literarischen Bereich neue Maßstäbe, dem Film dürfte das im cineastischen Bereich definitiv auch gelingen.
Tolkien würde sich im Grabe rumdrehen.
Und zwar vor Freude!

Seit ich mit 12 Jahren zum ersten Mal Tolkiens Kultbuch über Mittelerde gelesen habe, hatte ich mir eine Verfilmung gewünscht ( die eher klägliche Trickverfilmung kann man ja nicht wirklich zählen ), Problem war nur das dieses Buch jahrzehnte lang als unverfilmbar galt.

Doch, auch Dank der heutigen Tricktechnik, in diesem Jahr hat uns Regisseur Peter Jackson eines besseren belehrt.

Filmbeginn:

Hier schon mal der erste visuelle Trick .Die Leinwand wird komplett schwarz und man hört eine laute, hallend-magisch klingende Frauenstimme den Hintergrund der Story erzählen:

Drei Ringe den Elbenkönigen hoch im Licht,
Sieben den Zwergenherrschern in ihren Hallen aus Stein,
Den Sterblichen, ewig dem Tode verfallen, neun,
Einer dem dunklen Herrn auf dunklem Thron
Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.
Ein Ring sie zu knechten, sie alle zu finden,
Ins dunkle zu treiben und ewig zu binden
Im Lande Mordor, wo die Schatten drohen.

Ferner wird erklärt, das im Fantasy-Reich Mittelerde eben diese Ringe erschaffen wurden, ursprünglich für die Seite des Guten.
Doch Sauron, der böse Herrscher von Mordor, dem dunklen Teil Mittelerdes schmiedete derweil heimlich seinen eigenen Ring und dieser war nicht nur mächtiger als alle anderen, mit ihm ließen sich auch die anderen Ringe beherrschen.

Szenenwechsel, die schwarze Leinwand verschwindet und gibt den Blick auf eine gewaltige Schlacht frei.
Spätestens hier bekommt der Kinobesucher einen ersten Eindruck, was ihn die nächsten 3 Stunden erwartet.
Tausende Monster und Menschen in Rüstungen liefern sich einen gewaltigen Kampf, es ist fast unmöglich zu erkennen wo es sich um Statisten und wo um Computertricktechnik handelt.
Atemberaubend!
Jedenfalls wird im Laufe der Schlacht Saurons Finger mit samt dem magischen Ring abgeschlagen, was erst einmal für eine Niederlage des bösen Herrschers führt.
Dann wird kurz erklärt wie der Ring mit einigen Umwegen in die Hände des kleinen Hobbit Frodo Beutelin kam und schon befinden wir uns mitten drin in der eigentlichen Story.

Ich will jetzt auch gar nicht mehr zuviel verraten, entweder kennt ihr eh schon das Buch oder ihr sollt ja auch noch was von der Magie der Geschichte haben.

Im groben geht es jedenfalls so weiter, das Frodo mit seinem Freund, dem Magier Gandalf beschließt den Ring zu vernichten, den seine große Macht verdirbt auch den Träger, egal wie rein seine Absichten sind.
Der Ring kann aber nur dort vernichtet werden, wo er geschmiedet wurde, in den Lavagruben des Schicksalsbergs, mittendrin in Mordor.
Also macht sich Frodo, begleitet von seinen Hobbit Freunden auf den beschwerlichen Weg, während ihnen die Jäger Mordors ( dunkle Ringgeister auf dunklen Pferden ) schon auf den Fersen sind.
Im Verlaufe der Story stoßen noch weitere Gefährten zu dem kleinen Trupp, Vertreter der Elben- Menschen und Zwergenvölker , es kommt zu spektakulären Schlachen, Verrat und Todesfällen.
Sehr intressant ist auch das man Sauron selbst in diesem Film noch gar nicht zu Gesicht bekommt ( mal abgesehen von der Schlacht am Anfang ), der „Gegenspieler“ in diesem Teil der Triologie ist erst einmal der Magier Saruman, ein alter Freund von Gandalf, der sich aber auf Saurons Seite geschlagen hat und schon Orks ( „Kampfmonster“ aus Mordor ) für die große Schlacht züchtet.
Der Film endet relativ offen und ich persönlich kann es kaum erwarten bis nächstes Jahr im Dezember „Herr der Ringe- Die zwei Türme“ in die Kinos kommt.

Besetzung:
( Führe auch nicht von mir erwähnte Personen auf, für alle die das Buch kennen )

Elijah Wood - Frodo Beutlin
Ian McKellen - Gandalf
Viggo Mortensen - Aragorn
Sean Astin - Sam Gamdschie
Dominic Monaghan - Meriadoc Brandybock
Billy Boyd - Peregrin Tuk
Orlando Bloom - Legolas
John Rhys Davies - Gimli
Sean Bean - Boromir
Christopher Lee - Saruman
Liv Taylor - Arwen Undomiel
Cate Blanchett - Galadriel
Ian Holm - Bilbo Beutlin
Hugo Weaving - Elrond
Andy Serkis - Gollum

Kritik:

Es ist kaum zu glauben, aber ich habe wirklich absolut nichts an diesem Film auszusetzen.
Er fesselt von der ersten Minute an und die 3 Stunden vergehen wie im Fluge.
Keine Übertreibung, hätte noch 2 Stunden weiter schauen können.

Die grandiose Story des Buches wurde sehr gut umgesetzt, es gab gelegentliche kleine Abweichungen, was aber der Handlung nichts abtut.

Am berauschensten sind aber die Kulissen, egal ob das Hobbit Dorf, das Auenland, oder die Mienen von Auria.
Hier wurde perfekt Tricktechnik, Kulissenbau und die schönen Landschaften des Drehortes Norwegen vermischt.
Deswegen auch unbedingt im Kino ansehen, im TV dürfte dies nur halb so gut wirken.

Auch die Besetzung der berühmten Figuren ist in meinen Augen perfekt gelungen, ganz zu schweigen von der genialen Masken ( Die Orks gehören wohl ohne Zweifel zu den realistischsten und beängstigsten Filmfiguren aller Zeiten ).

Gibt es irgendwas was ich vergessen hab?
Egal, stellt euch einfach alles perfekt vor und wenn dieser Film nicht massig Oscars abräumt, weis ich’s auch nit.
Das einzige was ich mir noch gewünscht hätte, wäre ein Ausschnitt des 2. Teils, welcher ja schon abgedreht ist, aber man kann ja nicht alles haben.

Ich werde mir den Film definitiv in den nächsten Wochen noch mal ansehen, sollten mir dann, vielleicht nicht mehr ganz so gebannt vom ersten Eindruck etwas negativ auffallen, werde ich updaten.
Aber ich glaubs eigentlich nicht.

Also, viel Spaß bei diesem Meisterwerk.


Geschrieben am: 25. Dec 2001, 19:23   von: zerocool



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