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Übersicht > Essen > FastFood > Restaurant-Ketten > McDonalds > McDonalds Produkte > McDonalds Speisen & Getränke > McDonalds Burger & co.

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Grilled Chicken
Bericht wurde 1901 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Die (un-)beliebte Schnellwürgerkette mit dem großen M bombardiert die Nation momentan mit einem nahezu unvertilgbaren Wust an Neueinführungen: Bagels, Eiskaffee undundund. Da sich wohl die drei Buchstaben BSE in einigen Köpfen doch dauerhaften festgesetzt hatten, mußte wohl ein zweiter Geflügelklops her. „Grilled“ ist ja angeblich auch weniger fett, demnach werbewirksam.

Was VL auf den Plan, also in einen McWürg gerufen hat, war die Honig-Senf-Sosse, die den Burger erst so richtig zum Flutschen bringen soll. Honig-Senf-Sosse! Das klingt interessant, aber mehr nach Kochduell und Alfredissimo.. zum McDonalds paßt das, wie ein gerösteter Hund in eine Körner-Bar. Fast schon zu „kulinarisch“!

So wie die Preistafeln designt sind, scheint der Grilled Chicken nicht als Eintagsflattermann konzipiert zu sein, sondern wird uns auf Dauer erfreuen – oder eben nicht.

Unerfreulich erscheint zunächst mal der Preis: der Klops allein kostet € 2,65 – im Menü € 4,35 (bzw. Maxi € 4,60). (Wobei mir hier vollkommen EGAL ist, ob die Preise sich in Hintertupfingen, Landau oder Oberammergau von den vorgenannten Angaben unterscheiden.) Für den Preis des Einzelburgers könnte man in einer Frittenranch altertümlicher Art natürlich auch satt werden.

Auf das eklig braune Tablett geworfen bekommt man dann den Burger in der üblichen Pappschachtel – allerdings in der länglichen Version, die man vom Mc Chicken kennt.

Öffnet man die Verpackung, blickt man auf ein baguetteartiges, etwas angetoastetes Brötchen. Dieses sieht zumindest appetitlicher aus, als die üblichen Hamburgerbrötchen, dürfte sich aber im Grunde bis auf die Form kaum von ihnen unterscheiden.

Der länglichen Brötchenform angepaßt ist natürlich auch der Fleischklops. Das Fleisch ist hell, was für Geflügel normal ist. Im Gegensatz zum Mc Chicken findet man aber keine Pannade. Ich würde fast sagen, das Fleisch ist in der Tat gegrillt – oder dies wird einem erfolgreich suggeriert.

Als Beilage findet man zwischen den Brötchenhälften neben einer angeschmolzenen Käse-Scheiblette (ich würde sagen Chester), Eisbergsalat und einige Gurkenscheiben (nicht eingelegt!). Um den Vergleich zum Mc Chicken noch einmal zu ziehen: der Käse war schon lange notwendig und auch für die Gurkenscheiben wurde es Zeit. Zum besseren Schlucken darf natürlich die Honig-Senf-Sosse nicht fehlen!

Die Zusammenstellung schlägt sich geschmacklich wie folgt nieder:

Im Normalfall sind McDonalds-Burger aus zunächst zermantschten Fleisch wieder in Burgerform zusammengepresst worden. Das Fleisch des Grilled Chicken erscheint anfangs recht kompakt und ist für vergleichbare Verhältnisse ungewöhnlich bissfest. Bei näherer Betrachtung erkennt man aber doch wieder das gewohnte Pressbrikett. Trotzdem ist es schön mal etwas zu kauen zu bekommen. Recht erstaunt war ich über die grünen Beilagen des Grilled Chicken, welche sich bei McDonalds gewöhnlich durch ausgesprochene Wabbeligkeit auszeichnen. Beim Grilled Chicken waren Salat und Gurke so knackig, daß ich fast schon Anlaß zur Reklamation sah.. Der Käse dient mehr als zusätzlicher Geschmacksträger. Für mich ein Highlight, für andere wahrscheinlich eine Zumutung, ist in erster Linie die gelbliche Honig-Senf-Sosse. Erstaunt mußte ich feststellen, daß man die Anwesenheit von Senfatomen tatsächlich herausschmecken kann – wobei es sich anscheinend sogar um scharfen Senf handelte. Die Sosse hinterlest einen leicht scharfen pfeffrigen Geschmack auf der Zunge, der aber durch die gleichzeitige Süße der Sosse gemildert wird. In Kochsendungen wird scharf-süß ja immer als schöner geschmacklicher Kontrast beschworen.. Die Konsistenz der Sosse ist eher schaumartig und erinnert an Softeis.

Für mich ist der Grilled Chicken so bereits als heimlicher Stern in die düsteren Annalen der Schnellwürgerkette eingegangen. Er bietet eine außergewöhnliche Abwechslung im Sortiment von McDonalds (steht leider etwas allein da), und findet selbst bei der königlichen Konkurrenz keine direkte Vergleichbarkeit – wobei McDonalds aber ausnahmsweise in Sachen Belag (in erster Linie Grünzeug) einmal nicht hinter Burger King zurücksteht.

Trotzdem will ich den Grilled Chicken nicht jedem blindlings ans Herz und auf den Hüftspeck legen. Denn gerade die Sosse wird bei so einigen den Igittigitt-Effekt auslösen.


Geschrieben am: 21. Apr 2002, 17:02   von: Vampire-Lady



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