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Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme > Drama > The Green Mile

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Unheimlicher Tiefgang, Emotionen

Nachteile:
Verheulte Augen, verbrauchte Taschentücher!




Gottes menschliche Wunder!
Bericht wurde 1494 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 3 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Schon damals im Kino wollte ich den Film sehen und war traurig ihn damals verpaßt zu haben, um so schöner fand ich es als „The green Mile“ nun im Fernsehen zu sehen war. Ich hatte nur eine wage Vorstellung von dem was mich da erwartet, aber so eine emotionale Tiefe, so eine Ernsthaftigkeit hatte ich nicht von einem Film erwartet, der nach einem Roman von Stephen King war. Aber lest selbst...

Die Handlung:
*-*-*-*-*-*-*
Der Film beginnt mit einem alten Mann, der sich an seine früheren Jahre zurückerinnert. Er ist Paul Edgecomb, der Leiter des Totestracktes E, eines Gefängnisses. Hier kommen also alle hin, die irgendwann (meist recht schnell) auf dem elektrischen Stuhl landen. Paul und sein Team versuchen den Gefangenen diese Zeit zu angenehm wie möglich zu machen und erfüllen ihnen noch kleine Wünsche bevor ihre letztes Stündlein schlägt. Nur Percy, ein schleimiger, egoistischer und fieser Charakter und zudem Neffe eines hohen Tieres der Regierung macht Paul und seinen Kollegen das Leben etwas schwer.

Eines Tages wird ein neuer Häftling eingeliefert: John Coffey, ein riesenhafter Schwarzer, ein Sklave, der angeblich 2 kleine Mädchen vergewaltigt und umgebracht haben soll. Er scheint aber lammfromm zu sein und hat Angst im Dunkeln.

Das Leben auf der grünen Meile (der Koridor zur Todeszelle ist mit grünem Linoleum ausgelegt) geht so seinen Gang, bis eines Tages eine kleine Maus hereinkommt und Freundschaft mit Dell (einem der Gefangenen schließt). Er zähmt sie und sie ist sein ein und alles.

Zeitgleich bekommt Paul eine schlimme Blasenentzündung und ich glaube noch nie hat ein Film solche Schmerzen so gut nachempfunden können, wie dieser hier! Wir haben wirklich mitgelitten... Nichts destotrotz ruft John Coffey Paul zu sich an die Zelle (Und er muß sich wirklich hinschleppen vor Schmerzen), reißt ihn an sich, legt im die Hand an seine Weichteile und plötzlich fangen alle Lampen an zu zittern, platzen... Paul ist geheilt! John hustet daraufhin und eine Art braune kleine Dinger verlassen seinen Mund, lösen sich auf und er schläft ein!
Paul ist geschockt und natürlich heilfroh. Trotzdem kann er es nicht fassen.
Bis eines Tages, kurz vor der Exekution von Dell etwas geschieht, was mir den Atem stocken ließ... Percy, dieses Schwein tritt auf die Maus von Dell, mit voller Absicht und Bösartigkeit...(ich glaube ich hab in meinem Leben noch nie so geweint!!!!). Doch John heilt sie und Dell kann sich von ihr verabschieden.

Ich verrate aber hier nun nicht wie es weiter geht, denn dieser Film ist mit Abstand der beste, den ich je gesehen habe und er ist einfach nur zu empfehlen!!!!!!!!!!!!!!

Die Schauspieler:
*-*-*-*-*-*-*-*
Paul Edgecomb: Wird gespielt von TOM HANKS! Eine unglaublich gefühlvolle, sensible Rolle. Als Todestrackleiter begleitet er die Gefangenen bis zum letzten Moment. Dabei legt er viel Gefühl und vor allem Gnade an den Tag. Z.B. erzählt er Dell, seine Maus würde in eine Zirkusstadt der Mäuse kommen, nur damit Dell glücklich sterben kann. Vorher ermöglicht er ihm einen großen Auftritt vor (angeblich) wichtigen Personen...etwas was Dell sehr viel bedeutet. Tom Hanks spielt diese Rolle mit Bravur!! Er ist der gerechte und faire Chef und Leiter des Traktes und trotzdem ist er auch Freund und Ansprechpartner!

John Coffey: Der Mann der heißt wie ein Getränk, nur ein bißchen anders geschrieben, wird gespielt von Michael Clark Duncan. Die Rolle ist die eines wirklich lieben, lammfrommen, gutmütigen und gerechten Mann, der soetwas wie ein menschliches Wunder ist. Ich sage euch ihr werdet heulen am Ende!!!!! Niemand kann so etwas lange ertragen!!!

Weitere Rollen:

Percy, 3 weitere nette Kollegen, Dell, Billy the Kid (ein böser Gefangener!!!), die Maus, der Gefängnischef, seine Frau, die Frau von Paul.

Infos:
*-*-*
Dauer 215 Minuten. War für 4 Oscars nominiert, unter anderen für den besten Film und das beste Drehbuch.

Meine Meinung:
*-*-*-*-*-*-*-*
Ich glaube, ich habe noch nie so geweint. Dies ist ein Film voller Emotionen, voller Stille, voller Leben, voll nachdenklichen Momenten. Der Film regt an zum Nachdenken über Gerechtigkeit (wer darf über andere richten?), über Übersinnliche Gaben (sind sie ein Segen oder können sie auch Fluch sein?!) und natürlich über den Sinn der Todesstrafe (ein Thema über das ich Stunden reden könnte!!!!!).
Und nicht nur die Handlung war einmalig, sondern auch die Schauspieler. Hier konnte man wirklich einfach nur genießen (wenn man das bei dem Film so sagen kann).

Ich weiß nicht was dieser Film hatte, was mich so bewegt hat, aber ich habe geheult wie ein Schloßhund, es gab so viele leise emotional Momente, die ganz grandios eingefangen waren. Sowohl Momente voll Grausamkeit (wie oben beschrieben) z.B. auch bei den Hinrichtungen, Momente der Freude, Momente der großen unglaublichen Traurigkeit, Momente voll Wunder, Momente der Stille.

Das war ein Film genau wie ich ihn liebe. Wer „The Straight Story“ mochte, wird „The green Mile“ lieben. Wer tiefe Emotionen durchleben möchte, wer gerne Filme mag, die nicht nur unterhalten, die nicht nur zum lachen bringen, die nicht nur seichte Kost sind, sondern wer nachdenken möchte, wer weinen, leben, toben will, sollte den Film auf jeden Fall gesehen haben!!!!!!!!

Ich sag euch, ich habe die halbe Nacht nicht schlafen können, weil mich der Film noch so bewegt hat.

Lieben Gruß, euer nah am Wasser gebautes Gluehsternchen, daß bei solchen Filmen immer alle retten will!!!!!!

PS: Sollte euch was fehlen, bitte ich hier ganz nett um einen Kommentar!!!!!



Geschrieben am: 19. Jan 2003, 18:20   von: Gluehsternchen



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