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Übersicht > City-Guide > Ausland > London > Sehenswürdigkeiten

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Metropole, Sehenswürdigkeiten

Nachteile:
sehr teuer




Good old London
Bericht wurde 1780 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Hallo,

in den Herbstferien war London unser Ziel eines Kurzurlaubs gewesen. Wie sich später herausstellte, war es ein sinnloses Unterfangen in dieser kurzen Zeit - unser Aufenthalte dauerte fünf Tage ? zu versuchen diese Stadt zu erkunden. Hierzu bedarf es sicherlich noch mehrerer Besuche.

Per Flugzeug erreichten wir London Heathrow. Von hier aus ging es weiter mit dem Heathrow-Express nach London Paddington. Mit diesem Zug erreicht man in 15 Minuten die Londoner City. Der Fahrpreis ist mit 21,50 Euro für die Hin und Rückfahrt selbst für Benutzer und Kenner der Deutschen Bahn sehr gewöhnungsbedürftig. Man muss jedoch berücksichtigen, dass jedes andere Verkehrsmittel für die gleiche Strecke mehr als eine Stunde benötigt. Schon wegen dieser Bequemlichkeit habe ich den Preis letztendlich akzeptiert. Von Paddington Station zu unserem Hotel waren es dann noch fünf Gehminuten.

Schnell ausgepackt und kurz frisch gemacht und schon ging es auf unsere erste Exkursion in Richtung Oxford Street. Diese und die angrenzenden Straßen (Bond Street, Regent Street) sind ein Mekka für alle Shopping-Süchtigen. Hier findet man fast alles, was das Herz begehrt. Von Designerläden und Edelboutiquen über große Kaufhäuser ist hier wohl jede Sparte gut bedient. Zwischendrin natürlich immer wieder Filialen der bekannten Fastfoodanbieter. Erwähnenswert ist hier das Kaufhaus Selfridges, dass in seinem Erdgeschoss die größte Parfümabteilung Europas beherbergt.

Selbstverständlich durfte auch die obligatorische Stadtrundfahrt nicht fehlen. Wir haben uns hier für den Anbieter Big Bus entschieden. Für umgerechnet ca. 21 Euro kann man einen Tag lang die verschiedenen Routen nutzen. Dieses Hop on Hop off Prinzip ermöglicht es einem an bestimmten Punkten zu verweilen um zum Beispiel ein Museum zu besuchen. Danach steigt man einfach in den nächsten Bus und setzt so seine Tour fort. Ich empfehle, obwohl es auch Touren mit deutschem Tonbandkommentar gibt, die Fahrt mit einem englischen Guide. Wer der englischen Sprache auch nur ein wenig mächtig ist, erfährt hier viel mehr als in den handelsüblichen Reiseführern steht. Auch die eine oder andere Anekdote wird einen hier zum schmunzeln bringen.

Etwas ganz besonderes ist das wohl bekannteste Kaufhaus der Welt Harrods. Schon die Fassade dieses Gebäudes vermittelt den Eindruck von Luxus, der dann im Inneren seine Fortsetzung findet. Dieses Kaufhaus ist nicht nur etwas für Einkaufsentusiasten. Vielmehr findet man hier wirklich etwas zum schauen. Und damit meine ich nicht den Dodi und Di Schrein im Untergeschoss. Dieser ist wohl mehr der Abteilung Kitsch und Touristenattraktion zuzuordnen. Nein ich meine da eher die Ausstattung und die Aufmachung des Gebäudes. Beispielhaft sei hier die ägyptische Rolltreppe (egyptian escalator) erwähnt. Pharaonen-Skulpturen und die Glaskuppel sind einfach imposant. Auf keinen Fall sollte man die Lebensmittelabteilung versäumen, wo Köstlichkeiten aus aller Welt feilgeboten werden. Diese kann man hier nicht nur käuflich erwerben sondern in kleinen Restaurantbereichen auch gleich genießen. Für alle die unbedingt ein Souvenir brauchen gibt es die Harrods World. Dieser Part des Kaufhauses ist wohl als eine Huldigung an den gemeinen Touristen anzusehen, denn die Produktpalette, die hier angepriesen wird gibt es, natürlich mit einem anderen Aufdruck, auch in jedem gut sortierten Freizeitpark..

Der Hyde Park wird häufig als die grüne Lunge Londons bezeichnet. Aber die grüne Lunge ist er nicht allein. Green Park, Regents Park, St. James Park und Kensington Gardens muss man sicherlich in einem Atemzug nennen. Der Hyde Park ist zweifelsohne der bekannteste Park Londons. Aber auch die zuvor genannten Parks sind einen Besuch wert. Hier gewinnt man schnell Abstand vom Trubel der Metropole und findet wieder zu Ruhe und Muße. Der Hyde Park selbst grenzt an Kensington Gardens und beide bilden eine Einheit. Ein Erlebnis ist Speakers Corner. Hier wird über alles mögliche lamentiert und diskutiert. Bei unserem Besuch waren es vorwiegend religiöse Themen, die die Redner ereifern ließen. Neben den aus den Reiseführern bekannten Attraktionen im Hyde Park möchte ich auf den Kunstmarkt hinweisen, der jeweils sonntags ab ca. 10 Uhr an der Nordseite des Hyde Parks an der Bayswater Road stattfindet. Was von den hier angebotenen Stücken wirklich Kunst und was davon Kitsch ist muss jeder für sich entscheiden. Spaß macht es allemal.

Essen in London ist für den normalen Mitteleuropäer kein Abenteuer mehr. London ist als multikulturelle Stadt bekannt und dieses spiegelt sich auch in den Restaurants wieder. Von chinesisch über italienisch zu indisch von einfacher bis zur Sterne Küche ist hier wirklich alles vertreten. Was man immer weniger findet sind die typisch englischen fish and chips Stände. Wer diese einmal probieren möchte muss seine Augen wirklich offen halten. Und für den, der vor gar nichts zurückschreckt, es gibt sie natürlich immer noch. Die Etablissements die diese original englischen, lukullischen Donnerschläge servieren. Solche Sachen wie Fleischauflauf an Vanillesauce und Variationen vom Hammel auf einer Minzsauce waren jedoch nicht unser Fall. Essen ist in London sehr teuer. Darauf sollte man als Tourist vorbereitet sein.
Kein Besuch in London ist komplett wenn man nicht einen Blick auf den Buckingham Palace oder den Tower geworfen hat. Empfehlenswert ist der operettenartig inszenierte Wachwechsel am Buckingham Palace. Hier sollte man sich schon daheim über die entsprechenden Zeiten informieren um rechtzeitig an Ort und Stelle zu sein, denn dieses Spektakel wird immer noch von einigen tausend Menschen wahrgenommen.
Der Tower ist bekannt als Aufbewahrungsort der Kronjuwelen. Diese vermitteln einen guten Eindruck über den Reichtum und den Wohlstand des ehemaligen britischen Empire. Aber auch die anderen Exponate im Tower sind den Besuch und das Eintrittsgeld wert. Gewinnt man über sie doch einen historischen Überblick von London und England. Recht informativ sind die Führungen, die es leider nur in englischer Sprache gibt. Als Bonbon gibt es zum Schluss noch einen wunderschönen Blick über die Themse auf die Towerbridge.

Wer gern einmal die großen Persönlichkeiten dieser Welt in Augenschein nehmen möchte, kommt um einen Besuch in Madam Tussaud´s Wachsfigurenkabinett nicht herum. Hier sieht man all die Schönen und die Reichen. Und wer es mag kann sich dazu stellen und ein Foto schießen. Es sieht dann wirklich so aus, als ob man ein persönliches Treffen mit Clinton hatte. Hier werden rd. 100 Persönlichkeiten mit ihrem wahren Antlitz und ihrer wahren Größe dargestellt. Am Ende sieht man dann, dass so manch große Persönlichkeit eher klein ist.

Wie man sieht erfordert London eine Menge Zeit und Ausdauer. Dabei bin ich in meinem Bericht noch gar nicht auf die vielfältigen kulturellen Möglichkeiten (London hat mehr als einhundert Theater) eingegangen. Obwohl wir nur Ausschnitte von London kennenlernen konnten, hat uns dies neugierig auf mehr gemacht. Wir werden sicherlich in der nächsten Zukunft dieser Metropole weitere Besuche abstatten. Da London aber very expensiv ist, muss sich zuvor mein Bankkonto noch etwas erholen.

Vielen Dank für das Lesen dieses Berichtes

Magistermag


Geschrieben am: 19. Jan 2004, 23:19   von: magistermag



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