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Übersicht > Trinken

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Gut zum mixen

Nachteile:
Also pur kann man das nicht trinken!!!

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Bekömmlichkeit (2)
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Haltbarkeit (1)
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GIN - Die Güldenburgs - Green Morning im Gepäck
Bericht wurde 5118 mal gelesen Produktbewertung:  befriedigend
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Hallo Freunde, heute möchte ich mal meinem Ruf, den ich bei ein paar Freunden hier habe, nachkommen, den ihr wisst ja "...ist der Ruf erst ruiniert...".

Aber Ernst beiseite, heute möchte ich Euch ein wenig über ein Gebräu berichten, das vor über 200 Jahren "erfunden" wurde. Es ist der Gin. Erstauntes gucken? Ja, ich weiß, Gin ist jetzt nicht ein sagen wir "alltägliches" alkoholisches Getränk wie Bier, Korn, Absinth... *lol*. Andererseits gehe ich da vermutlich zu sehr von mir aus, den bis vor kurzem hätte ich mir wohl niemals freiwillig eine Flasche Gin gekauft. Aber dann kam der Tag, als meine Frau daheim mit einem Buch ankam und sagte "...guck mal, was ich gefunden habe...war ein Schnäppchen...". Bei Schnäppchen bin ich normal immer hellhörig (und denke an Klamotten ;-), aber dieses mal war es ein Buch, und zwar eines über Mixgetränke. OK, dachte sich Beka, wollen mal schauen, was das Buch so hergibt und als erstes musste ich feststellen, dass mir zu nahezu jedem Drink irgend eine Zutat fehlt. Und, was mir sofort aufgefallen ist, am wichtigsten ist wohl jener besagte Gin.

Ich konnte mich noch dunkel an "Gin Fizz" erinnern. Das war doch so ein beliebter Frauen-Cocktail...aber...nutzt alles nix, erst mal muss ich meine Bar und meinen Kühlschrank füllen, um die vielen Rezepte zu testen. Und da Gin wohl wichtig ist, will ich mich zuerst mal informieren, was das den nun wirklich ist.

Die Rezeptur wurde wie schon erwähnt vor über 200 Jahren von den Engländern entwickelt. Allerdings war ein anderes Getränk sozusagen die Vorlage, nämlich der holländische Genever. Beide Namen sind vom französischen "Genièvre" abgeleitet, dem Wachholder. Diesen Geschmack haben beide, beim Gin ist er jedoch nicht so stark ausgeprägt. Dies kommt von einer zweiten Destillation und einer Kombination von verschiedenen Gewürzen wie Koriander, Kardamom (=> siehst du, Brati, is nich nur im Absinth), Orange, Angelikawurzel, Anis und und und...das Rezept ist natürlich von Hersteller zu Hersteller verschieden. Basis ist ein klarer Brand aus Gerste oder Roggen. Diese vielseitigen Zutaten haben den Gin zu einem Getränk gemacht, dass sich hervorragend mit vielen anderen Zutaten verträgt (im Gegensatz zum Genever) und haben somit den Weg bereitet für den "ruhmreichen" Titel "Herz des Cocktails".
Eines hat mich bei meinen Recherchen allerdings stutzig gemacht. An anderer Stelle habe ich über den Wachholdergeschmack zwischen Gin und Genever genau das Gegenteil gelesen. Also meine Hand würde ich dafür nur ins Feuer legen, wenn ich beide probiert hätte, aber ein Genever ist mir bisher nicht über den Weg gelaufen. Ich verspreche, das nachzureichen, wenn es irgendwann mal soweit ist ;-)

Nun gibt es noch den Zusatz Dry. Er sollte nach alter Rechtslage sicherstellen, dass der Gin einen Mindestalkoholgehalt von 40 %vol hat, gilt aber wohl nicht mehr, denn der, den ich gekauft habe, heißt Dry und hat 37,5%vol. Aber ungesüßt sind sie, und darauf kann man sich noch verlassen. Einen Gin bekommt man mit Alkoholgehalten von besagten 37,5%vol bis 47%vol.

Nun gibt es ja unzählige Hersteller und der bekannteste ist wohl hier bei uns Gordon. Dies merkt man beim Einkaufen auch gleich ganz deutlich am Preis. Als Tipp habe ich von meinem Buch mitbekommen, dass der Geschmack des Cocktails ganz wesentlich von der Qualität der Zutaten abhängt, und da ist Gordons ein Muss!!! Aber als Schwabe habe ich mich dann doch für die wesentlich günstiger Variante der Firma Güldenburg entschieden. (und habe es hier bei Gordon untergejubelt, weil man doch nicht für jede Firma eine Kategorie einrichten kann!!!)

Also mal ehrlich, habt ihr Gin schon mal pur probiert? Also, das is nu nix für den Beka *schüttel*...also da gibt es bestimmt hundert andere Getränke, die der Beka später wegschütten würde. Also, kurz gesagt, mir schmeckt es nicht und es wird nach dem Öffnen der einzige und letzte pure Probeschluck gewesen sein.
Tja, kleine Enttäuschung, aber wir haben ihn ja nicht zum "einfach so trinken" gekauft. Nun schauen wir mal ins Cocktailbuch und großes Erstaunen...es ist unglaublich, mit was der Gin schon alles vermischt wurde (und auch nach mehrmaligem Lesen gibt es ein paar Cocktails, die ich vermutlich nie probieren werde ;-). Das ist wie das "Who's Who" des Alkohols...Brandy, Vermouth,Cointreau, Pernod, Calvados, Whiskey...unglaublich...da fällt die Wahl schwer. Da ich immer noch nicht alle Zutaten habe, schränkt das die Auswahl doch erheblich ein und so gebe ich Euch noch am Ende das Rezept für meinen ersten, selbstgemixten Gin-Cocktail mit. Er heißt:


Green Morning
------------------
4 cl Dry Gin
2 cl Curacao blue
2 cl Grapefruitsaft
2 cl Orangensaft
2 cl Ananassaft

Alle Zutaten im Shaker schütteln und in ein Longdrinkglas abseihen. Garnieren mit Ananas und Cocktailkirsche. Wohl bekomm's.

Zum Schluss noch für alle, die jetzt von "Schnapsnase Beka" enttäuscht sind..."es ist nicht so wie ihr denkt!" *lol*...ich werde versuchen, noch vor Weihnachten etwas ohne Alkohol zu finden...*doppelschwör* ;-)

© 11/2001 Beka


Geschrieben am: 08. Oct 2002, 14:32   von: beka



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